Filmforum

Mit dem bundesweit einzigartigen Modell eines die Stadtgrenzen übergreifenden Forums bespielen seit 2006 insgesamt neun Partner das Kino im Museum Ludwig.

Als Gründungsmitglieder des Filmforums hat das gesamte breite Spektrum von Filmförderern und -produzenten, Filmschaffenden, -vermittelnden und Cineasten zur Kooperation zusammengefunden. Zu ihnen gehören die Filmstiftung NRW, die SK Stiftung Kultur, der Westdeutsche Rundfunk (WDR), die ifs internationale filmschule köln, der film & fernseh produzentenverband nrw e.v. die KölnMusik GmbH, sowie der Verbund der freien Filmszene „KinoAktiv" und das Museum Ludwig/Stadt Köln. Zahlreiche thematische Programmreihen, Filmfestivals und Premieren sowie Vorträge und Diskussionen haben im Filmforum einen Aufführungsort gefunden. Alle Veranstaltungen werden inhaltlich und finanziell von den einzelnen Partnern selbst verantwortet. Gemeinsam ist es gelungen, das Filmforum als Ort für Filmgeschichte und zeitgenössische Filmkultur zu etablieren und damit eine Lücke in der Kölner Kinolandschaft zu füllen.

Weitere Infos zu diesem und allen anderen Programmen unter www.filmforumnrw.de

Eintrittskarten für alle Veranstaltungen sind an der Abendkasse erhältlich. Vorbestellungen sind nicht möglich. Für Hörgeschädigte bietet das Filmforum Induktionsschleifen an. Das Filmforum ist für Rollstuhlfahrer zugänglich.

Filmforum im Museum Ludwig

Eingang auf der Rückseite des Museum Ludwig
Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln
E-Mail: infofilmforumnrw.de

Kommende Termine

Für: Fremdsprachige Angebote

BE/FR 2025, 86’, OmeU, DCP, R: Jean Charles Mbotti Malolo, Quentin Noirfalisse

Sie hatten ihr ganzes Leben lang geschwiegen. Doch nun haben Léa, Noëlle, Monique, Simone und Marie-José beschlossen, dieses Schweigen zu brechen und den belgischen Staat für die Verbrechen zur Verantwortung zu ziehen, die ihnen während der Kolonialzeit im Kongo angetan wurden. Alle fünf Frauen wurden als Töchter Schwarzer Mütter und weißer Väter geboren. Im Alter zwischen zwei und fünf Jahren wurden sie ihren Müttern weggenommen und in Waisenhäuser gebracht – allein aufgrund ihrer Herkunft. Vor dem Berufungsgericht kämpfen sie um die offizielle Anerkennung einer Politik systematischer Kindesentführungen. Zwischen den Gerichtsverhandlungen blicken die Frauen auf die Erinnerungen an ihre geraubte Kindheit zurück.


Gäste: Jean Charles Mbotti Malolo et Quentin Noirfalisse

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

Für: Fremdsprachige Angebote

Angola 2026, 93’, OmeU, DCP, R: Hugo Salvaterra

MEU SEMBA erzählt die Geschichte von X, einem jungen Mann, der sich im pulsierenden und widersprüchlichen Alltag Luandas zurechtfinden muss – einer Stadt, deren Dynamik und Gegensätze beispielhaft für viele afrikanische Metropolen stehen. Gemeinsam mit seinen Geschwistern Lele und Maria findet er Halt in der Kunst, ringt mit Fragen des Glaubens und schöpft Kraft aus ihrem engen familiären Zusammenhalt. Zuflucht bietet ihnen die alternative Kulturszene der Stadt: bei Poetry-Slams, in versteckten Clubs und anderen subkulturellen Räumen, in denen Worte zu einem Ausdruck von Widerstand und Selbstbehauptung werden. Mit MEU SEMBA legt Hugo Salvaterra sein Langfilmdebüt vor. 


Gäste: Hugo Salvaterra und Jorge Cohen

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

Für: Fremdsprachige Angebote

Ägypten 2025, 96’, OmeU, DCP, R: Mohamed Siam

Eine spannungsgeladene, poetische Odyssee entfaltet sich im Verlauf einer einzigen Nacht, als Vater und Sohn aufeinandertreffen, um alte Rechnungen zu begleichen. Eingeschlossen in einer einzigen Wohnung, eskaliert ihre schonungslose emotionale Konfrontation rasch und legt Schicht für Schicht die Wunden ihrer belasteten Beziehung frei. Dieses fesselnde Familiendrama wirft eine zutiefst bewegende Frage auf: Wenn man noch eine letzte Nacht mit einem verlorenen geliebten Menschen verbringen könnte – würde man Vergeltung suchen oder Versöhnung? Der Film ist eine sensible, intime und tiefgründige Auseinandersetzung mit der komplexen und lebenslangen Verbindung zwischen Vater und Sohn.

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

Für: Fremdsprachige Angebote

Madagaskar 2026, 71’, OmeU, DCP, R: Nantenaina Lova, Éva Lova-Bely

2067, Réunion: Eine Mutter betet zu ihren Vorfahren vom Volk der Meeresbewohner der benachbarten Großen Insel. Sie erzählt ihrer Tochter vom Kampf ihres Großvaters Dadabe gegen ein großes, umweltschädigendes Projekt, das das Land ihrer Vorfahren verwüstete und sie ins Exil zwang. Es war eine Zeit, in der die Mächtigen auf der ganzen Welt diejenigen verachteten, die entschlossen waren, fruchtbares Land und reichhaltige Gewässer für die noch ungeborenen Kinder zu bewahren… Es war eine Zeit, in der sich in Madagaskar die Generation Z formierte und junge Menschen auf der ganzen Welt ebenfalls gegen den Klimawandel kämpften.


Gast: Nantenaina Fifaliana

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

Für: Fremdsprachige Angebote

UK 2026, 93’, OmeU, DCP, R: Olive Nwosu

LADY ist Taxifahrerin in der nigerianischen Megastadt Lagos. Unabhängig und entschlossen behauptet sie sich in einem Beruf, der weitgehend von Männern dominiert wird. Doch als die Regierung die Treibstoffsubventionen abschafft, wird ihr Alltag zunehmend unsicher. Das plötzliche Auftauchen von Pinky, ihrer Freundin aus Kindertagen, bringt ihr Gleichgewicht ins Wanken: Deren Chef sucht eine Nachtfahrerin für seine „Mädchen“. In ihrem ersten Spielfilm schafft die Regisseurin Olive Nwosu im Herzen der komplexen Realität von Lagos eine Hommage an die Schwesternschaft und an die Kraft, den eigenen Träumen zu folgen.


Gast: Olive Nwosu

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

Für: Fremdsprachige Angebote

BURNING LIES
DE 2026, 11’, OmeU, DCP, R: Raviva Nsiama;


GARDIENNES DE NUIT
Algerien/FR 2025, 25‘, OmeU, DCP, R: Nina Khada


DELIVERANCE
UK 2025, 14’, OmeU, DCP, R: Bim Ajadi


HOW TO HIDE IT
UK 2025, 13’, OmeU, DCP, R: Ramla Ali & Richard Moore


WOMANLAND
US 2025, 10’, OmeU, DCP, R: Yasmin Yassin



THE TRUTH ABOUT SPACE
UK 2026, 13’, OmeU, DCP, R: Jeremiah Towolawi


ORION’S QUEST
US 2025, 15’, OmeU, DCP,R: Steven Chew


Mehrsprachige Poesie durchzieht die Erzählung von BURNING LIES und begleitet die Protagonistin auf einer inneren Reise. Auf der Suche nach einem verborgenen Teil ihrer selbst hinterfragt sie die Natur ihrer Existenz – im Spannungsfeld zwischen ihrem innersten Wesen und der Wirklichkeit des Anderen.
Die zwanzigjährige Nora begleitet in GARDIENNES DE NUIT den Leichnam ihrer Großmutter nach Algerien. Dort angekommen, wird sie von ihrer Familie davon abgehalten, an der Beerdigung teilzunehmen. Kemi glaubt, dass ihre gehörlose Tochter Sola durch ein Ritual eines Pastors geheilt werden kann. Hin- und hergerissen zwischen der Frustration ihres Sohnes Yomi, familiärem Druck und ihren eigenen Zweifeln, ringt Kemi in DELIVERANCE mit Fragen des Glaubens, der Tradition und der komplexen Natur mütterlicher Liebe.
Ein Moment der Schwäche, verleitet eine junge muslimische Frau verbotenerweise dazu, ein Los zu kaufen. Was zunächst wie eine Chance erscheint, entwickelt sich in HOW TO HIDE IT zu einer tiefgreifenden spirituellen Krise.
In WOMENLAND müssen zwei junge Schwestern in Minneapolis den Spagat zwischen Rebellion und ihrem guten Ruf meistern, als ihr geheimes Vermittlungsgeschäft für Liebesbeziehungen eine Kundin anzieht, die ihrem eigenen Umfeld gefährlich nahesteht. THE TRUTH ABOUT SPACE handelt von einem jungen Mann, der aus dem Gefängnis entlassen wird und sich mit der Lüge auseinandersetzen muss, die er seiner Tochter erzählt hat: dass er im Weltall gewesen sei.
Bevor sich eine gewaltige Sonnenfinsternis ereignet, muss ein außerirdisches Wesen in ORION’S QUEST seine Mission vollenden, die Liebe zu begreifen – indem es die romantischen Beziehungen Schwarzer schwuler Männer erforscht. 


Gast: Raviva Nsiama

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

Für: Fremdsprachige Angebote

DE/FR/Palästina/Ägypten/Katar/Saudi-Arabien/Sudan 2025, 94‘, OmeU, DCP, R: Suzannah Mirghani

In einem vom Baumwollanbau geprägten sudanesischen Dorf lebt die fünfzehnjährige Nafisa. Zwischen den Erwartungen ihrer Mutter und ihrer Großmutter sucht sie ihren eigenen Weg. Die Großmutter, als „Königin der Baumwolle“ angesehen, trägt die Erinnerungen an die britische Kolonialherrschaft in sich, während Nafisas Mutter die Zukunft in wirtschaftlicher Modernisierung sieht. Nafisa selbst verliebt sich in einen jungen Gemüseverkäufer und stellt traditionelle Vorstellungen infrage. Mit poetischen Bildern entwirft Suzannah Mirghani ein vielschichtiges Porträt des Sudan. COTTON QUEEN ist der erste von einer Frau geschriebene und inszenierte sudanesische Spielfilm.


Gast: Suzannah Mirghani

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

Für: Fremdsprachige Angebote

Kenia 2025, 61’, OmeU, DCP, R: Mark Maina, Nick Wambugu

2024, Kenia: Die kenianische Jugend erhebt sich gegen den Haushaltsentwurf (Finance Bill 2024). Die Bewegung, die online ihren Anfang nahm, entwickelt sich zu einem der prägendsten Aufstände in der Geschichte des Landes. THE PEOPLE SHALL begleitet den Mut, die Trauer, die Wut und die Hoffnung einer Generation, die mehr politische Verantwortung, Würde und eine andere Zukunft einfordert. In diesem Dokumentarfilm liefern die Filmemacher Mark Maina und Nick Wambugu ein Zeugnis des Widerstands und eine Hommage an all jene, die sich erhoben haben, verletzt wurden oder im Kampf für ein verantwortungsbewussteres Kenia ihr Leben verloren haben.


Gast: Mark Maina

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

Für: Fremdsprachige Angebote

Kenia 2025, 61’, OmeU, DCP, R: Mark Maina, Nick Wambugu

2024, Kenia: Die kenianische Jugend erhebt sich gegen den Haushaltsentwurf (Finance Bill 2024). Die Bewegung, die online ihren Anfang nahm, entwickelt sich zu einem der prägendsten Aufstände in der Geschichte des Landes. THE PEOPLE SHALL begleitet den Mut, die Trauer, die Wut und die Hoffnung einer Generation, die mehr politische Verantwortung, Würde und eine andere Zukunft einfordert. In diesem Dokumentarfilm liefern die Filmemacher Mark Maina und Nick Wambugu ein Zeugnis des Widerstands und eine Hommage an all jene, die sich erhoben haben, verletzt wurden oder im Kampf für ein verantwortungsbewussteres Kenia ihr Leben verloren haben.


Gast: Mark Maina

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

Für: Fremdsprachige Angebote

Publikumspreise, Diversity Filmpreis & Jurypreis
LIVE MUSIC: Raziel Belami

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €