Ausblick

Programm 2026

2026 wird ein ganz besonderes Jahr für das Museum Ludwig. Wir feiern unser 50-jähriges Jubiläum mit einem umfangreichen Programm aus Ausstellungen und Präsentationen. 

Ein schwarz-weiß Foto zeigt einen einen nackten Rücken einer Frau. Um die Hüfte und um den Kopf trägt sie ein Tuch. Auf das Foto sind Schalllöcher einer Geige gemalt.

Man Ray: Kiki

31. Oktober 2026 – 4. April 2027

Präsentation in den Fotoräumen

Man Rays Fotografie von Alice Prin, genannt Kiki de Montparnasse (1901–1953), zeigt sie als Rückenakt, ein Tuch um die Hüften, eines um den Kopf. Inspiriert von Jean-Auguste-Dominique Ingres’ Rückenakten überführt Man Ray das Motiv ins 20. Jahrhundert: Er malt Schalllöcher einer Geige auf die Fotografie, sodass Kikis Rücken zum Körper eines Streichinstruments wird. Der Abzug im Museum Ludwig stammt aus der Sammlung Gruber; die Präsentation beleuchtet Entstehung und Geschichte dieses surrealistischen Meisterwerks.

Kuratorin: Miriam Szwast

Ein älterer Mann steht in schwarzer Kleidung vor einem Toreingang aus Steinen. Der Mann schaut ernst und steht leicht abgewandt.

Lee Ufan
Wolfgang-Hahn-Preis 2026

7. November 2026 – 4. April 2027

Preisverleihung und Eröffnung: 6. November 2026, 18:30h

Der südkoreanische Künstler Lee Ufan (*1936, lebt in Kamakura, Japan) wird mit dem 32. Wolfgang-Hahn Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig ausgezeichnet. 

In seiner Kunst begegnen sich konträre Kräfte wie Leere und Spannung, Stille und Energie. Als Mitbegründer der aus Japan stammenden minimalistisch arbeitenden Mono-ha-Bewegung („Schule der Dinge“), einem Kollektiv von Künstler:innen in Tokio zwischen 1968 und 1975, sucht er bis heute nach einer harmonischen Neuordnung der Dinge. Seit den 1970er-Jahren prägt vor allem seine reduzierte Malerei die internationale Kunstszene.