Filmforum

 Through a nationwide unique model of a forum that transcends the city boundaries, a collaborative of nine partners has operated the Museum Ludwig’s auditorium since 2006.

Joining forces in collaboration, these founding members of the Filmforum represent the entire cinematic spectrum, from film promoters and producers to filmmakers, educators, and enthusiasts. Among them are the Filmstiftung NRW, the SK Stiftung Kultur, the Westdeutsche Rundfunk (WDR), the ifs internationale filmschule köln, the film & fernseh produzentenverband nrw e.v., KölnMusik GmbH, as well as the independent film-scene coalition “KinoAktiv” and the Museum Ludwig/City of Cologne. Numerous thematic program series, film festivals and premieres, as well as lectures and discussions have found a venue at the Filmforum. The individual partners themselves are responsible for the content and financing of all the events. Together they have succeeded in establishing the Filmforum as a site for film history and contemporary film culture, filling a gap in the cinema landscape of Cologne.

For further information on this and all other programs please visit: www.filmforumnrw.de

Tickets for all events may be purchased at the door. No advance booking. The Filmform offers induction loops for the hearing impaired and is wheelchair accessible.

Filmforum at the Museum Ludwig

Entrance located on the rear side of the Museum Ludwig
Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln
E-Mail: infofilmforumnrw.de

Kommende Termine

For: Fremdsprachige Angebote

DR Kongo/FR 2026, 63’, OmeU, DCP, R: Élisé Sawasawa

Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo fällt im Januar 2025 in die Hände der M23-Rebellen. Seit Jahrzehnten wird die Region von bewaffneten Konflikten um ihre natürlichen Ressourcen verwüstet. Élisé Sawasawa, 32, wurde im Krieg geboren. Mit der Kamera in der Hand filmt er ein Volk, das sich nach Frieden sehnt, ihn aber nie gekannt hat und nicht im Schweigen verschwinden will. Manche greifen zu den Waffen, um ihre Familien zu schützen, andere leisten humanitäre Hilfe, wieder andere – wie die Slam-Poetin Eliane Feza – kämpfen mit Kunst. In seinem ersten Langfilm gibt der Regisseur einer Gesellschaft eine Stimme, die schreit: ENOUGH IS ENOUGH.

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

Mosambik/Südafrika/Katar 2026, 94‘, OmeU, DCP, R: Ique Langa

Im ländlichen Mosambik kämpft Pastor Hélder mit einer schwindenden Gemeinde und einer tiefen Glaubenskrise. Auf der Suche nach Orientierung begegnet er einer Hexe, deren Magie ihm neue Kraft, Heilfähigkeiten und zahlreiche Anhänger verschafft. Doch sein wachsender Einfluss hat seinen Preis: Um seinen Ruf als Wundertäter zu bewahren, muss Hélder immer größere Opfer bringen. Der Film erzählt – in eindrucksvollem Schwarz-Weiß auf Filmmaterial gedreht – von der Spannung zwischen christlichem Glauben und Zauberei und entwickelt daraus eine eindringliche Parabel über Versuchung, Macht, Ehrgeiz und die Grenzen des Glaubens. O PROFETA feiert beim AFFK seine Deutschlandpremiere.


Gast: Khalid Shamis

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

FR/Senegal/Guinea-Bissau 2026, 185‘, OmeU, R: Alain Gomis

Gloria, alleinerziehende Mutter, ist dabei, ihre Tochter Nour zu verheiraten. In einem Vorort von Paris nimmt die Hochzeitszeremonie Gestalt an und bringt Familie und Freunde zu diesem wichtigen Ereignis zusammen. Tausende Kilometer entfernt, in einem Dorf in Guinea-Bissau, nehmen Gloria und ihre Familie an einer weiteren Zeremonie teil: einer Feier, die ihren verstorbenen Vater in den Rang eines Ahnen erhebt. In diesem Spielfilm überschreitet Alain Gomis geografische Grenzen ebenso wie die zwischen Dokumentar- und Spielfilm, zwischen Ahnen und Nachkommen. DAO verwebt Zeit- und Erzählstränge und schafft einen Dialog zwischen Gegenwart und Vergangenheit, um Fragen von Weitergabe, Erinnerung und Herkunft zu erkunden.


Gast: Poundo Gomis

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

Kapverden/Mosambik 2025, 90’, OmeU, DCP, R: Elson Santos, Lara Sousa

Ausgehend von einem vergessenen Foto einer Gruppe verdeckt operierender kapverdischer Guerillakämpfer in den Bergen Kubas, begeben sich die jungen Filmemacher*innen auf die Suche nach den zum Schweigen gebrachten Helden dieser kühnen und wenig bekannten Militäroperation, deren wichtigstes Ziel es war, den Traum von Amílcar Cabral zu verwirklichen: das Land aus den Fängen des Kolonialismus zu befreien. In einem ständigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart tritt der Film in einen Dialog mit den Helden der Unabhängigkeit des Landes. Gemeinsam mit ihnen reist der Film durch die Jahre des Befreiungskampfes in Guinea-Bissau und durch das Kap Verde der Zeit nach der Unabhängigkeit.

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

Sudan 2026, OmeU, DCP, 76', R: Ibrahim Omar

Während die Dreharbeiten von Produktionsproblemen überschattet werden, fühlt sich der Regisseur hin- und hergerissen zwischen seiner Arbeit und der Unmöglichkeit, in sein Herkunftsland Sudan zurückzu-kehren, wo eine Revolution ausbricht. Von Zweifeln an seinem Film Nothing Happens After the Revolu-tion geplagt, beginnt er, seiner kleinen Tochter seine Muttersprache beizubringen. Als sein Kameramann Ägypten in Richtung Schweden verlässt und ihm schließlich mitteilt, dass er die Zusammenarbeit auf-gibt, verändert sich auch der Ton der Off-Erzählung. Sie weitet sich zu einer nachdenklichen Reflexion über Exil, räumliche Distanz, Trauer und die Weitergabe von Sprache und Erinnerung.
Gast: Ibrahim Omar

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

Tschad/FR 2026, 101‘, OmeU, DCP, R: Mahamat-Saleh Haroun

Auf dem Ennedi-Plateau im Nordosten des Tschad wird Kellou von dunklen Visionen heimgesucht, die sie nicht versteht. In diesem Dorf zwischen Bergen und Canyons, das in sich selbst zurückgezogen ist, gilt Kellou als ein „Blutmädchen“, vom Unglück gezeichnet. Ihre Mutter starb, als sie ihr das Leben schenkte. Die Ankunft von Aya, einer alleinstehenden Frau, wird ihr Leben erschüttern und ihr helfen, diese von ihrer Mutter geerbte Gabe zu verstehen und zu beherrschen. SOUMSOUM, LA NUIT DES ASTRES verfolgt Kellous Weg zur Emanzipation und hinterfragt die Starrheit der Glaubensvorstellungen. Mit diesem Spielfilm setzt Mahamat-Saleh Haroun seine Auseinandersetzung mit den intimen und politischen Bruchlinien seines Landes fort.


Gast: Mahamat-Saleh Haroun

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

Benin/Senegal/CH/DE 2026, 87‘, OmeU, DCP, R: Ayeman Aymar Esse

Souleymane, ein afrodeutscher Transmann, reist von Berlin zum ersten Mal nach Dakar, um die Kora seines Vaters reparieren zu lassen. Die Reise wird zugleich zu einer Suche nach sich selbst. Zwischen Körper, Musik, Schneiderei, Meer, Glauben und familiärem Erbe versucht er, die Bruchstücke seiner Identität neu zusammenzufügen. Dabei nähert er sich auch seiner senegalesischen Familie an, insbesondere seinem Bruder Mansour, mit dem ihn die gemeinsame Leidenschaft für das Nähen verbindet. Mit großer Sensibilität verbindet der Film poetische Bilder mit dokumentarischer Nähe und eröffnet eine intime Perspektive auf queeres Leben, Zugehörigkeit und Heilung. Der Film feierte beim Locarno Film Festival 2026 seine Weltpremiere.
Gast: Ayeman Aymar Esse

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

Uganda/SA/DE/USA 2025, 108‘, OmeU, DCP, R: Patience Nitumwesiga

Dr. Stella Nyanzi ist eine ugandische Feministin, Forscherin im Bereich Gender Studies, Anthropologin und Dichterin. Sie verteidigt die Rechte queerer Menschen in einem konservativen Land, in dem Homosexualität mit der Todesstrafe bestraft wird. Nachdem sie 2017 wegen der Veröffentlichung eines scharfen Gedichts gegen Staatschef Yoweri Museveni, der seit fast 40 Jahren an der Macht ist, inhaftiert worden war, kandidierte sie 2020 bei den Parlamentswahlen, um seine sechste Amtszeit zu verhindern. In THE WOMAN WHO POKED THE LEOPARD zeichnet Patience Nitumwesiga ein intimes Porträt dieser Aktivistin, ihres hohen Opfers und der politischen Landschaft Ugandas. Ein Kampf, der nach wie vor aktuell ist und durch die Wiederwahl Musevenis im Januar 2026 neu entfacht ist.


Gast: Patience Nitumwesiga

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

Ägypten/Libyen/Tunesien/Katar/DE 2026, 113‘, OmeU, DCP, R: Mohammed Hammad

Samaan, ein junger Christ, arbeitet als Sicherheitsmitarbeiter in einem Wohnhaus in Kairo. Er hat den Beruf seines Vaters übernommen, der von religiösen Terroristen getötet wurde. Der ruhige und introvertierte Samaan lebt allein, arbeitet nachts und schreibt seine erste Kurzgeschichte, inspiriert vom traumatischen Tod seines Vaters. Doch seine Routine wird bald durch die Ankunft Fatimas erschüttert, die einen Arzt im Gebäude aufsuchen will. In Form eines Psychothrillers zeichnet Regisseur Mohammed Hammad in SAFE EXIT das nuancierte Porträt einer Generation, die geliebte Menschen im Namen der Religion verloren hat.

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

Südafrika/NL/Katar 2026, 65’, OmeU, DCP, R: Jason Jacobs, Devon Delmar

Eine ältere Ziegenhirtin in den Bergen von Namaqualand in Südafrika wird Opfer eines Betrugs, der ihr längst überfällige Entschädigungszahlungen für den Kriegsdienst ihres Vaters im Zweiten Weltkrieg verspricht. Während sie auf Geld wartet, das niemals kommen wird, drohen die Ereignisse rund um ihren 80. Geburtstag ihr die letzten Reste ihrer Unabhängigkeit zu nehmen. In einer Reihe wiederkehrender visueller Variationen verwandelt der Film Wiederholung in Erkenntnis und zeichnet ein eindringliches Porträt von Warten, Ausdauer und Verlust, zugleich jedoch auch von Würde, Widerstandskraft und dem Beharren auf Selbstbestimmung.

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €