Filmforum

 Through a nationwide unique model of a forum that transcends the city boundaries, a collaborative of nine partners has operated the Museum Ludwig’s auditorium since 2006.

Joining forces in collaboration, these founding members of the Filmforum represent the entire cinematic spectrum, from film promoters and producers to filmmakers, educators, and enthusiasts. Among them are the Filmstiftung NRW, the SK Stiftung Kultur, the Westdeutsche Rundfunk (WDR), the ifs internationale filmschule köln, the film & fernseh produzentenverband nrw e.v., KölnMusik GmbH, as well as the independent film-scene coalition “KinoAktiv” and the Museum Ludwig/City of Cologne. Numerous thematic program series, film festivals and premieres, as well as lectures and discussions have found a venue at the Filmforum. The individual partners themselves are responsible for the content and financing of all the events. Together they have succeeded in establishing the Filmforum as a site for film history and contemporary film culture, filling a gap in the cinema landscape of Cologne.

For further information on this and all other programs please visit: www.filmforumnrw.de

Tickets for all events may be purchased at the door. No advance booking. The Filmform offers induction loops for the hearing impaired and is wheelchair accessible.

Filmforum at the Museum Ludwig

Entrance located on the rear side of the Museum Ludwig
Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln
E-Mail: infofilmforumnrw.de

Kommende Termine

For: Erwachsene

USA·TRK 2025, 100‘, DCP, OF (UT: Türkisch/Englisch), R: Nadir Sarıbacak, Samy Pioneer

„Gazelle“ ist das Regiedebüt des gefeierten Schauspielers Nadir Sarıbacak, das er gemeinsam mit Co-Regisseur Samy Pioneer realisierte. Basierend auf eigenen Erfahrungen von Exil und Vertreibung entfaltet sich der Film als intimes psychologisches Drama über Trennung, Resilienz und die zerbrechliche Landschaft der menschlichen Psyche.
Tickets unter events.gazellefilm.com

For: Erwachsene

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

BRD 1971, 102‘, 16mm, R: Volker Schlöndorff

Volker Schlöndorffs Film „Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach“ basiert auf der Chronik einer wahren Begebenheit: im Mai 1822 überfallen in Oberhessen acht Bauern und Tagelöhner den kurfürstlichen Geldtransport, der regelmäßig mit Steuergeldern unterwegs ist. Verheerende Missernten und hohe Abgaben haben sie und ihre Familien ins Elend gestürzt und empfänglich gemacht für den Plan des fliegenden Händlers Briel zu dem fatalen Raub, der nach zahlreichen Fehlversuchen schließlich gelingt. Sie wollen ihre Heimat nicht verlassen wie viele andere Auswanderer, die im Film zitiert werden, sondern sich mit dem Geld lang ersehnte Wünsche erfüllen. Doch das macht sie schon verdächtig; die Tat wird schnell aufgeklärt und mit brutalen Hinrichtungen geahndet. Gedreht wurde an Originalschauplätzen im Odenwald und in der Wetterau, ohne aufwendige Kulissen. Neben professionellen Darstellern spielten viele Laien aus der Region mit. Ihr hessischer Dialekt und Zitate aus
historischen Quellen erhöhen die Authentizität der Darstellung.

Eine Veranstaltung von Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Eintritt: 8,00 / 7,00 € erm., Karten an der Kinokasse
Vorbestellung: joachim.steinigewegemail.de

For: Erwachsene

CH 2026, 22’, OmU, R: Nevin George

Wer pflegt eine Gesellschaft, die sich nicht selbst pflegen kann? Mit dieser Frage muss sich Deutschland nicht erst jetzt befassen. Bereits in den 60er und 70er Jahren herrschte in der Bundesrepublik Pflegenotstand. Die Rettung kam aus Asien: Tausende junge Frauen aus Südkorea, den Philippinen und Indien ließen ihr altes Leben zurück, um die Wunden einer Nachkriegsgeneration zu verarzten. Das Dokumentationsprojekt WHO CARED erzählt die Lebensgeschichten von ehemaligen Krankenschwestern, die ihre Geschichten erzählen von einer bisher unsichtbaren weiblichen Migrationsgeschichte – mit weitreichenden Folgen für die Generationen nach ihnen, ihr Herkunftsland Indien, die deutsche Gesellschaft und die Bedeutung des Pflegeberufs weltweit.
Am 15. November lädt WHO CARED zum offiziellen Launch des Archivs ins Filmforum NRW. In Bühnengesprächen und Filmausschnitten erzählen ehemalige Krankenschwestern aus Indien ihre Geschichten. Das Team von WHO CARED präsentiert seine größere Vision und beleuchtet die Bedeutung von Oral History für Forschung und Community. Und der Filmemacher Nevin George zeigt seinen Kurzfilm „Mary“ über eine indische Krankenschwester in der Schweiz zwischen neuen Gefühlen und familiären Erwartungen.
WHO CARED ist ein Projekt von Masala Movement e.V. und wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern.
Weitere Infos und Anmeldung: who-cared.com/launch – Eintritt frei

For: Erwachsene
Fee: 9,00€ Discounted: 8,00€

TW/USA 1993, 103’, DCP, OmU, R: Ang Lee

Wai-Tung, jung, karrierebewusst und attraktiv, steht unter Druck: Sein Freund Simon wünscht sich mehr gemeinsame Zeit, der Job fordert volle Präsenz, seine Mieterin Wei-Wei zahlt keine Miete und die Eltern in Taiwan wollen ihn baldmöglichst verheiraten. Kurzerhand geht Wai-Tung eine Scheinehe mit Wei-Wei ein, doch als die Eltern überraschend anreisen und ein prunkvolles Hochzeitsbankett verlangen, gerät der Plan außer Kontrolle. Mit seinem untrüglichen Gespür für Sinn und Sinnlichkeit inszeniert Ang Lee Queerness sowie Kultur- und Generationenkonflikte im New York der 1990er-Jahre als geistreiche Komödie mit schmerzvollen Untertönen und legte damit den Grundstein für seine internationale Karriere.
Einführung: Werner Busch (Filmjournalist)

For: Erwachsene

Fünf Jahre. Viele Menschen. Viele Geschichten.

Der Medienprojekt Köln e. V. feiert sein fünfjähriges Bestehen mit der Premiere von drei neuen Kurzfilmen. „2 Seiten und 1“ erzählt von zwei Menschen, zwei Perspektiven und davon, was entstehen kann, wenn Vorurteile aufgebrochen werden. „Im Rampenlicht des Lebens“ handelt von einem Menschen mit einem Traum und einer Welt, die zunächst vor allem die Hindernisse sieht, statt der Möglichkeiten. „Fassade aus Glas“ richtet den Blick auf das, was hinter einer scheinbar perfekten Fassade verborgen bleiben kann, und auf die Dinge, die wir im Alltag manchmal übersehen. Neben den Filmpremieren gibt der Abend Einblicke hinter die Kulissen der Produktionen und blickt gemeinsam mit den Menschen vor und hinter der Kamera auf fünf Jahre Medienprojekt Köln zurück. Live-Interviews, Musik und besondere Programmmomente machen die Premiere zu mehr als einer klassischen Filmvorführung.
Eintritt: Tickets ab 13,99 €, Tickets & weitere Informationen: Tickets nur online
unter medien-projektkoeln.de/event-details/filmpremiere-21-11-2026-1

For: Erwachsene

Tickets nur im VVK unter kffk.de oder über rausgegangen.de

Zum zwanzigsten Mal wirft das KFFK/Kurzfilmfestival Köln einen Blick auf das breite Spektrum des Kurzfilms. Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme sowie
experimentelle Arbeiten – insgesamt sind es erneut über 150 Filme, die das Festival präsentiert und dabei eine Diskussionsplattform für junge wie
etablierte Filmemacher*innen, ein debattierfreudiges Publikum und Branchenvertreter*innen bietet.

For: Erwachsene

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Das Best of Festivals Programm zeigt preisgekrönte Highlights der internationalen Kurzfilmszene.

Zum zwanzigsten Mal wirft das KFFK/Kurzfilmfestival Köln einen Blick auf das breite Spektrum des Kurzfilms. Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme sowie
experimentelle Arbeiten – insgesamt sind es erneut über 150 Filme, die das Festival präsentiert und dabei eine Diskussionsplattform für junge wie
etablierte Filmemacher*innen, ein debattierfreudiges Publikum und Branchenvertreter*innen bietet.

For: Erwachsene

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Bei dem lokalen Programm Kölner Fenster stehen Kurzfilme freier Kölner Filmschaffender, sowie von Studierenden der städtischen Filmhochschulen im Mittelpunkt. Die Blicke der Zuschauenden werden auf verschiedene Themenbereiche gelenkt, wobei stets neue Betrachtungsweisen eröffnet werden, die durch Form und Inhalt überraschen. Darüber hinaus bildet das Kölner Fenster eine Plattform für den Austausch und die Vernetzung regionaler Filmschaffender mit unterschiedlichem Hintergrund.

Zum zwanzigsten Mal wirft das KFFK/Kurzfilmfestival Köln einen Blick auf das breite Spektrum des Kurzfilms. Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme sowie
experimentelle Arbeiten – insgesamt sind es erneut über 150 Filme, die das Festival präsentiert und dabei eine Diskussionsplattform für junge wie
etablierte Filmemacher*innen, ein debattierfreudiges Publikum und Branchenvertreter*innen bietet.

For: Erwachsene

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Im interaktiven Format Battle of the Shorts treten zum zweiten Mal sechzehn ultrakurze Kurzfilme in One-on-One-Duellen gegeneinander an. Das Publikum entscheidet nicht nur, welcher Film überzeugt, sondern auch, wer die absurden Fragen am charmantesten beantwortet.

Zum zwanzigsten Mal wirft das KFFK/Kurzfilmfestival Köln einen Blick auf das breite Spektrum des Kurzfilms. Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme sowie
experimentelle Arbeiten – insgesamt sind es erneut über 150 Filme, die das Festival präsentiert und dabei eine Diskussionsplattform für junge wie
etablierte Filmemacher*innen, ein debattierfreudiges Publikum und Branchenvertreter*innen bietet.

For: Erwachsene

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Beim Länderfokus: Italien zeigen wir in Kooperation mit dem Bref International Short Film Festival eine Auswahl vielversprechender italienischer Stimmen, die das Kino nutzen, um sich für das Richtige einzusetzen. Eine Reise durch Widerstand, soziale Kämpfe, Ungerechtigkeit und Vorurteile, die die Identität sowohl des Einzelnen als auch der Gemeinschaft hinterfragt. Das Programm umfasst Spielfilme, Animationsfilme und Dokumentarfilme.

Zum zwanzigsten Mal wirft das KFFK/Kurzfilmfestival Köln einen Blick auf das breite Spektrum des Kurzfilms. Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme sowie
experimentelle Arbeiten – insgesamt sind es erneut über 150 Filme, die das Festival präsentiert und dabei eine Diskussionsplattform für junge wie
etablierte Filmemacher*innen, ein debattierfreudiges Publikum und Branchenvertreter*innen bietet.