Mitglieder der freunde: 5 Euro. Eintritt ins Museum inkl.
Diese Veranstaltung richtet sich an Eltern mit Baby im 1. Lebensjahr.
All events are in German unless noted otherwise.
Mitglieder der freunde: 5 Euro. Eintritt ins Museum inkl.
Diese Veranstaltung richtet sich an Eltern mit Baby im 1. Lebensjahr.
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Yayoi Kusama zählt zu den bekanntesten Künstler*innen unserer Zeit. Mit mehr als dreihundert Arbeiten zeigt das Museum Ludwig ihr umfassendes Schaffen von den Anfängen bis heute. Im Zentrum ihres Werks stehen die Natur in ihrem ständigen Wandel und die Unendlichkeit des Universums. Ihre ikonischen Punktmuster, mit denen sie Gegenstände und Menschen überzieht, sind ebenso Ausdruck dieser Weltsicht wie ihre Unendlichkeits-Spiegelräume. Die Ausstellung zeichnet die Stationen im Leben der Künstlerin nach. Diese führten sie Ende der 1950er Jahre aus dem ländlichen, patriarchalisch geprägten Japan der Nachkriegszeit in die lebendige Metropole New York. 1973 kehrte Kusama nach Japan zurück, wo sie seit Jahrzehnten in Tokio lebt und arbeitet.
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Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten am Tag der Führung ca. 30 Minuten vorab an der Informationstheke einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt.
Yayoi Kusama, Infinity Mirrored Room—The Hope of the Polka Dots Buried in Infinity Will Eternally Cover the Universe, 2025, Maße variabel, Detail, Courtesy of Ota Fine Arts, © YAYOI KUSAMA
Dokudrama, D 2025, 89‘, R: Carsten Gutschmidt, Drehbuch: Dirk Eisfeld,
Produktion: Zeitsprung Pictures, Koproduktion: Spiegel TV – im Auftrag von
NDR, BR, SWR, WDR, RBB, MDR, HR, SR und RB für die ARD
Am 20. November 1945 beginnt der erste der sogenannten Nürnberger Prozesse gegen die Hauptkriegsverbrecher des NS-Regimes. Zum ersten Mal in der Geschichte werden Kriegsverbrecher vor ein internationales Gericht gestellt: ein bedeutender Meilenstein im Völkerstrafrecht. Auf der Anklagebank sitzen Hermann Göring und 23 weitere ranghohe Nazis. 80 Jahre später erzählt „Nürnberg 45“ die Ereignisse aus der Perspektive zweier realer Figuren: des jüdischen Journalisten und KZ-Überlebenden Ernst Michel sowie der Widerstandskämpferin und KZ-Überlebenden Seweryna Szmaglewska. Michel (22) ist nicht nur der jüngste der internationalen Reporter, die den Prozess beobachten – er ist unter ihnen auch der einzige Holocaust-Überlebende. Als Göring ihm, über seinen Anwalt, ein Treffen anbietet, gerät er in einen moralischen Konflikt. Szmaglewska (29) sagt als eine von nur zwei polnischen Zeuginnen vor Gericht aus. Nach ihrer Befreiung aus Auschwitz-Birkenau hatte sie unverzüglich begonnen, ihre Erinnerungen unter dem Titel „Die Frauen von Birkenau“ aufzuschreiben. Auf ihrem späteren Roman „Die Unschuldigen in Nürnberg“ basiert u. a. das Drehbuch für „Nürnberg 45“. „Nürnberg 45“ spiegelt die Hoffnungen und Ängste, die innere Zerrissenheit zweier Menschen wider, die noch ein halbes Jahr zuvor der Todesmaschinerie der Nazis im KZ ausgeliefert waren – und im Justizpalast von Nürnberg mit den Tätern und den eigenen quälenden Erinnerungen konfrontiert werden. Dabei verwebt das Dokudrama Spielfilmszenen (u. a. mit Jonathan Berlin, Katharina Stark, Francis Fulton-Smith und Wotan Wilke Möhring) mit nach- koloriertem Archivmaterial und Interviews. „Mit ,Nürnberg 45‘ präsentiert die ARD eine eindrucksvolle und historisch bedeutsame Produktion, die dokumentarische Genauigkeit mit emotionaler Tiefe verbindet. Den Beteiligten ist es gelungen, die komplexe Gemenge- lage der unmittelbaren Nachkriegszeit differenziert und mit hoher künstlerischer Qualität darzustellen“, Der Spiegel. Marc Brasse wechselte 2014 von Spiegel TV zum NDR (PB Kultur und Dokumentation). Als NDR-Redakteur hat er dort zahlreiche ausgezeichnete Produktionen verantwortet (u. a. „Riefenstahl“, „Die Mutigen 56 – Deutschlands längster Streik“). Michael Souvignier ist vielfach ausgezeichneter Gründer, Geschäftsführer und Produzent der Zeitsprung Pictures. Zu seinen aktuellen Projekten zählen die Kinofilme „Cranko“ (2024), „Führer und Verführer“ (2024) und die Miniserie „Ich bin Dagobert“ (2024).
Anschließend Filmgespräch mit dem verantwortlichen NDR-Redakteur Marc Brasse und Michael Souvignier, Gründer, Geschäftsführer und Produzent der Produktionsfirma Zeitsprung Pictures, moderiert von Filmemacherin Heike Fink Eine Veranstaltung der ifs Internationale Filmschule Köln im Rahmen des Filmforums NRW e. V.
Infos unter 0221-920188-231 oder info@filmschule.de
Eintritt frei
Während der Yayoi Kusama Ausstellung steht das Team der Kunst:Dialoge Samstags von 14 – 17 Uhr in der Ausstellung für Fragen aller Art und zum Gespräche über die Ausstellung.
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Bring deine*n beste*n Freund*in mit! Workshop in der Ausstellung "Hier und jetzt. De/Collecting Memories from Turtle Island" im Museum Ludwig
Im interaktiven Workshop erfährst du die raumgreifenden Schellen-Skulpturen „Thirteen Moons“ der Künstlerin Marie Watt auf neue Weise: Durch Berührung und Bewegung. Wie fühlen sich die Kunstwerke an? Wie klingen die Jingles bei Berührung und was erzeugt der Sound im Körper? Du spürst den Schellenwolken nach und setzt sie durch kreative Ansätze in Bewegung um.
Angeleitet wird der Workshop im Wechsel durch: Beatrice Cordier, Mona Nellessen, Kathrin Schilbach und Lea Weigel,
Studierende des Masterstudiengangs Tanzvermitllung am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Zu jeder vollen Stunde (14h, 15, 16h) geht ein 40minütiger Workshop los. Kommt einfach vorbei, wir freuen uns auf euch!
Dies ist ein altersübergreifender Workshop. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos, aber ihr benötigt ein Online-Ticket für den Eintritt ins Museum.
Marie Watt, Thirteen Moons, 2025, Foto: Mario Gallucci, Courtesy: die Künstlerin.
Mitglieder der freunde Eintritt frei
Dieser Vortrag findet in englischer Sprache statt!
Worum geht es?
This lecture focuses on photographs in which Yayoi Kusama poses as part of her artworks. This manner of posing differs from most artist portraits, which show artists in front of or next to their artworks. Kusama’s portrait photos are closely connected to her vision of the human being as part of networks. The accumulations that characterize her artistic oeuvre not only align with artistic strategies of repetition in modern art but also evoke associations with current views on networks that consist not only of people but also of interactions with matter and the natural environment.
Wer ist unser Gast?
Dr. Helen Westgeest is a senior researcher affiliated with Leiden University, where until recently she was employed as an associate professor of contemporary art history. She has published articles in peer-reviewed journals, as well as several monographs (e.g. Skin Color and Whiteness, 2025) and edited volumes (e.g. Oikography, 2025).
Yayoi Kusama zählt zu den bekanntesten Künstler*innen unserer Zeit. Mit mehr als dreihundert Arbeiten zeigt das Museum Ludwig ihr umfassendes Schaffen von den Anfängen bis heute. Im Zentrum ihres Werks stehen die Natur in ihrem ständigen Wandel und die Unendlichkeit des Universums. Ihre ikonischen Punktmuster, mit denen sie Gegenstände und Menschen überzieht, sind ebenso Ausdruck dieser Weltsicht wie ihre Unendlichkeits-Spiegelräume. Die Ausstellung zeichnet die Stationen im Leben der Künstlerin nach. Diese führten sie Ende der 1950er Jahre aus dem ländlichen, patriarchalisch geprägten Japan der Nachkriegszeit in die lebendige Metropole New York. 1973 kehrte Kusama nach Japan zurück, wo sie seit Jahrzehnten in Tokio lebt und arbeitet.
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Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten am Tag der Führung ca. 30 Minuten vorab an der Informationstheke einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt.
Yayoi Kusama, Infinity Mirrored Room—The Hope of the Polka Dots Buried in Infinity Will Eternally Cover the Universe, 2025, Maße variabel, Detail, Courtesy of Ota Fine Arts, © YAYOI KUSAMA
D/AT 2025, Dokumentarfilm, 104‘, R: Isa Willinger, Produktion: Ira Tondowski,
Alex Tondowski, Sabine Gruber, Peter Drössler
Für ihre radikale Bestandsaufnahme über das revolutionäre Filmschaffen von Frauen bringt die Filmemacherin Isa Willinger einige der bedeutendsten Regisseur*innen unserer Zeit zusammen: Mit Céline Sciamma, Alice Diop, Joey Soloway, Nina Menkes, Valie Export, Catherine Breillat und Virginie Despentes treten erstmals wegweisende Filmemacher*innen in einen gemeinsamen, intimen Dialog – über ihre Kunst, ihre Wut, ihre Verletzlichkeit und die Bilder, die unsere Welt prägen. Inspiriert von einer Beobachtung der Regisseurin Kira Muratova, dass Frauen in Wahrheit die härteren Filme machen, sprechen sie über Sex und Gewalt, über Demütigung und Rache, über Trauma und Lust, Zärtlichkeit und Poetik und den viel diskutierten female gaze. „,No Mercy‘ wirkt wie ein notwendiger Impuls in einer Debatte, die immer noch nicht ausreichend in die Gänge gekommen ist, und schafft es dabei zugleich Schaulust nicht als bloßes Nebenher zu bedienen, sondern stets lustvoll mit seiner Fragestellung zu vermitteln – und dabei an die Existenz eines anderen Kinos zu erinnern.“ (Kino-Zeit) Der Film feierte 2025 Premiere beim Filmfest Hamburg. Isa Willinger ist eine preisgekrönte Dokumentarfilm-Regisseurin. „Hi AI – Liebesgeschichten aus der Zukunft“ wurde für den Deutschen Filmpreis als bester Dokumentarfilm nominiert und gewann zudem den Max-Ophüls- Preis. 2020 erhielt sie den SI STAR Filmpreis für herausragende Regisseurinnen. Für „Plastic Fantastic“ gewann sie u. a. den Publikums- preis beim Deutschen Dokumentarfilmpreis.
Anschließend Filmgespräch mit Regisseurin Isa Willinger
Eine Veranstaltung der ifs Internationale Filmschule Köln im Rahmen des Filmforums NRW e.V. Infos unter 0221-920188-230 oder infofilmschule.de
Eintritt frei
Sa 27.6 und So 28.6., 11:00 - 17:00
Yayoi Kusama hat die Kunstwelt mit ihren ikonischen Polka-Dots und unendlichen Spiegelräumen revolutioniert.
In diesem Workshop folgen Sie Kusamas Spuren und erforschen, wie aus einfachen Strukturen wie Punkten, Rastern und Mustern komplexe Bildwelten entstehen. Sie experimentieren mit Op-Art-Effekten, nutzen die Gelli Plate für faszinierende Monotypien und arbeiten mit Schablonen und Rastern, eigenen Fotos, um Tiefe und Vibration auf der Fläche zu erzeugen.
Ein Beamer ermöglicht eigene Entwürfe schnell auf das Papier zu übertragen.
Für Anfänger*innen und Fortgeschrittene. Gerne können Gelli Plates oder spezielle Raster und Schablonen mitgebracht werden. Sie arbeiten primär auf Papier mit Acrylfarben. Wer möchte, kann gerne eigene Leinwände mitbringen.
Während der Yayoi Kusama Ausstellung steht das Team der Kunst:Dialoge Samstags von 14 – 17 Uhr in der Ausstellung für Fragen aller Art und zum Gespräche über die Ausstellung.
Im Museum Ludwig gibt es jede Menge außergewöhnliche Dinge zu entdecken! Gigantische Gemälde, tierische Skulpturen, schüchterne Muster und vorwitzige Porträts. Beim Rundgang erfährst du ihre Geschichten und Geheimnisse. Neugierig geworden? Dann komm vorbei und lass dich überraschen!
Eine Initiative von Flossbach von Storch.
Die Familienführungen dauern jeweils 60 Minuten. Die Teilnehmer*innenanzahl pro Führung ist begrenzt, der Eintritt ist für die Teilnehmer*innen kostenlos. Am Tag der Führung sind etwa 30 Minuten vorab Aufkleber zur Teilnahme erhältlich.
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