Filmforum

 Through a nationwide unique model of a forum that transcends the city boundaries, a collaborative of nine partners has operated the Museum Ludwig’s auditorium since 2006.

Joining forces in collaboration, these founding members of the Filmforum represent the entire cinematic spectrum, from film promoters and producers to filmmakers, educators, and enthusiasts. Among them are the Filmstiftung NRW, the SK Stiftung Kultur, the Westdeutsche Rundfunk (WDR), the ifs internationale filmschule köln, the film & fernseh produzentenverband nrw e.v., KölnMusik GmbH, as well as the independent film-scene coalition “KinoAktiv” and the Museum Ludwig/City of Cologne. Numerous thematic program series, film festivals and premieres, as well as lectures and discussions have found a venue at the Filmforum. The individual partners themselves are responsible for the content and financing of all the events. Together they have succeeded in establishing the Filmforum as a site for film history and contemporary film culture, filling a gap in the cinema landscape of Cologne.

For further information on this and all other programs please visit: www.filmforumnrw.de

Tickets for all events may be purchased at the door. No advance booking. The Filmform offers induction loops for the hearing impaired and is wheelchair accessible.

Filmforum at the Museum Ludwig

Entrance located on the rear side of the Museum Ludwig
Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln
E-Mail: infofilmforumnrw.de

Kommende Termine

For: Erwachsene
Fee: 9,00€ Discounted: 8,00€

GB/I 1980, 95’, DCP, OmU, R: Franco Rosso

Gritty London in den späten 1970er-Jahren: Das Dub-Soundsystem Ital Lion rund um den Sänger Blue träumt vom Sieg beim nächsten lokalen Soundsystem-Wettbewerb. Massive Lautsprecher werden von A nach B geschleppt, der neueste Tune eingekauft – doch der tiefsitzende Rassismus von Arbeitgebern, Nachbar*innen und der Polizei behindert die Soundtüftler auf ihrem Weg zum Finale. Statt klein beizugeben, lautet die Devise: laut aufdrehen. Ein Porträt der Brixtoner Soundsystem- Kultur, das vor Style, Wut und Subversion vibriert – kongenial getragen von den schweren Bassläufen des Soundtracks von Dennis Bovell.


Einführung: Christian Meyer-Pröbstl (Filmkritiker)

For: Erwachsene
Fee: 15,00€ Discounted: 10,00€

Tickets nur an der Abendkasse

D 2026, 121‘, R: Moritz Enders und Gunther Merz

Der politische Wille, die Sprengung der Nordstream-Pipelines auch nur ansatzweise aufzuklären, ist in Deutschland nicht besonders ausgeprägt. Nun liegt eine Dokumentation vor, in der die Autoren eine Synthese aus den bisher herumschwirrenden Thesen versuchen. In „Nordstream-Die Sprengung“ gehen Moritz Enders und Gunther Merz in ihrem zweistündigen Film der Frage nach, wie es zu dem Anschlag gekommen sein könnte und wer davon profitiert. Sie sprechen ohne ideologische Vorbehalte mit Experten, die in klassischen Medien kaum zu Wort kommen, z. B. mit dem frühere CIA-Analyst Ray McGovern, dem Blogger Dirk Pohlmann, dem Autor Dr. Werner Rügemer und anderen.


Der Film ist mit überschaubaren Ressourcen produziert worden, sodass über den Eintrittspreis auch Produktionskosten gedeckt werden sollen.


Einführung: Moritz Enders als einer der beiden Filmemacher


Es besteht nach der Vorführung Gelegenheit zur Diskussion mit Moritz Enders und dem ebenfalls anwesenden Dr. Werner Rügemer unter der Gesprächsleitung des Veranstalters „Bürger im Gespräch“.

For: Erwachsene
Fee: 9,00€ Discounted: 7,00€

Alle drei Filme: 20,00 €, 15,00 € (ermäßigt) Tickets an der Tageskasse, Reservierungen unter info@allerweltskino.de

Dokumentarfilm, F/LUX/NL 2023, 212‘, DCP, Mandarin m engl. UT, R: Wang Bing, FSK: ab 18

Fast zehn Stunden Dokumentarfilm an einem Wochenende: Eine einmalige Gelegenheit, in den Alltag junger Textilarbeiterinnen und -arbeiter einzutauchen. Der chinesische Regisseur Wang Bing beobachtet in seiner Trilogie - deren Teile man auch einzeln sehen kann - junge Menschen, die jedes Jahr ihre Dörfer verlassen, um zu arbeiten. Im ersten Teil, "Spring", blicken wir in Sweatshops und ungemütliche Gemeinschaftsunterkünfte. Wir sehen, wie die jungen Menschen stundenlang nähen. Sie scherzen, streiten, flirten, planen. Sie diskutieren über das neueste iPhone, kaufen ein, verlieben und entlieben sich. Doch das ist kein Film über menschenverachtende Ausbeutung, globale Lieferketten, Billigkleidung oder die regierende Produktivität. Es geht darum, wie das Leben stattfindet.


Veranstalter: Allerweltskino e.V.


Tickets an der Tageskasse, Reservierungen unter info@allerweltskino.de


 

For: Erwachsene
Fee: 9,00€ Discounted: 7,00€

Alle drei Filme: 20,00 €, 15,00 € (ermäßigt) Tickets an der Tageskasse, Reservierungen unter info@allerweltskino.de

Dokumentarfilm, F/LUX/NL 2024, 226‘, DCP, Mandarin m engl. UT, R: Wang Bing, FSK: ab 18

Weder rein individualistisch noch als kollektives Porträt: Der zweite Teil von Wang Bings Dokumentarfilmprojekt „Youth“ konzentriert sich auf die Arbeiterinnen und Arbeiter in der Textilindustrie von Zhili, die um faire Bezahlung oder überhaupt um ihren Lohn kämpfen. Der Film rückt die prekären Arbeits- und Lebensbedingungen in den Mittelpunkt: verschuldete Arbeitgeber, Lohndruck und ausbleibende Zahlungen. Wang Bing vermeidet sowohl klassische individuelle Handlungsbögen als auch das Bild einer anonymen Masse. Stattdessen gibt er den einzelnen Personen Raum und zeigt, wie sie mit ihrer Arbeitssituation umgehen. Erst im Gesamtzusammenhang entsteht ein Bild der gesellschaftlichen Situation im heutigen China.


Veranstalter: Allerweltskino e.V.

For: Erwachsene
Fee: 9,00€ Discounted: 7,00€

Alle drei Filme: 20,00 €, 15,00 € (ermäßigt) Tickets an der Tageskasse, Reservierungen unter info@allerweltskino.de

Dokumentarfilm, F/LUX/NL 2024, 152‘, DCP, Mandarin m engl. UT, R: Wang Bing, FSK: ab 18

Im letzten der drei Teile, "Homecoming", kehren die Arbeiterinnen und Arbeiter zurück in ihre Heimat, um Freunde und Familie zu treffen oder zu heiraten. Die Lebendigkeit lokaler Bräuche – Musik, Tanz, Lachen und reichlich Feuerwerk – verleiht der Dokumentation eine unerwartete Fröhlichkeit. Doch diese währt nur kurz: Bald heißt es zurückkehren zu den lärmenden Maschinen und dem Chaos der Fabriken.


Hier treibt Wang das beobachtende Dokumentarkino auf die Spitze. Er verzichtet gänzlich auf Off-Kommentare, musikalische Untermalung oder subtile redaktionelle Kniffe und strebt stattdessen danach, sich über lange Zeiträume hinweg in den Alltag der Gefilmten zu integrieren. Dabei versucht er jedoch nicht, sich unsichtbar zu machen. Manchmal nehmen die Protagonisten Bezug auf seine Anwesenheit.


Veranstalter: Allerweltskino e.V.

For: Fremdsprachige Angebote

Das Festival wird von Ibrahim Snoopy dem Schirmherrn des 23. Kölner Afrika Film Festivals, eröffnet. Die internationalen Festivalgäste, die bereits zur Eröffnung nach Köln kommen, werden musikalisch von der Musikerin Onita Boone begrüßt. Den filmischen Auftakt macht der Kurzfilm TAXI MOTO


TAXI MOTO
CH/FR 2026, OmeU, DCP, 20', R: Gaël Kamilindi


Festival – Live-Musik von Onita Boone

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

CH/Kenia/Saudi Arabien 2025, 79‘, OmeU, DCP, R: Damien Hauser

Im Jahr 2093 reist Kuve, ein junger Filmemacher, nach Umata, um einen Dokumentarfilm über den Großen Krieg zu drehen, der zwei Jahrzehnte zuvor stattgefunden hat, sowie über dessen aktuelle Auswirkungen auf die Bevölkerung. In der Erwartung, Menschen zu treffen, die von Depressionen gezeichnet sind, entdeckt er stattdessen eine ganz andere Realität. Um seine Erzählung aufzubauen, besetzt er Mumbi als Schauspielerin, die seine vereinfachte und subjektive Darstellung infrage stellt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Romanze. Als Mischung aus romantischer Abenteuerfabel und Mockumentary untersucht der Filmemacher Damien Hauser in MEMORY OF PRINCESS MUMBI den postkolonialen filmischen Blick, die Zuverlässigkeit von Narration und die menschliche Kreativität angesichts von KI.
Gast: Shandra Apondi

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

BE/FR/DR Kongo 2026, 64‘, OmeU, DCP, R: Mawena Yehouessi, Fallon Mayanja, Rob Jacobs, Victoire Karera Kampire, Paul Shemisi, Anne Reijniers;

Julius Eastman (1940-1980) war ein afroamerikanischer Komponist, Musiker, Performer und Aktivist. Ursprünglich klassisch als Pianist ausgebildet, schloss er sich Ende der 1970er-Jahre der experimentellen Musikszene in New York an. Als Schwarzer und queerer Künstler waren seine Werke mit provokativen Titeln wie Evil N**** und Gay Guerrilla nicht nur musikalische Erkundungen, sondern Ausdruck seines radikalen Aktivismus und seiner politischen Überzeugungen. JOY BOY: A TRIBUTE TO JULIUS EASTMAN entfaltet sich in vier Kapiteln, die vier seiner Kompositionen gewidmet sind, und bringt sechs Filmemacher*innen in einen Dialog, um sein Vermächtnis zu würdigen.


Gast: Paul Shemisi

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

Südafrika 2025, 125‘, OmeU, DCP, R: Sandulela Asanda;

Luthando, 17 Jahre alt, bereitet sich darauf vor, ein neues Schuljahr in einem renommierten religiösen Internat in Südafrika zu beginnen. Als Stipendiatin und vorbildliche Schülerin arbeitet sie unermüdlich und hält sich an die Regeln, bis die Ankunft von Ayanda, einer charismatischen neuen Schülerin, ihre Welt auf den Kopf stellt. In diesem repressiven Umfeld, in dem Konservatismus und Normen das Schulleben bestimmen, wird jede Andersartigkeit bestraft. BLACK BURNS FAST ist eine queere und unkonventionelle Coming-of-Age-Romanze über die Erkundung der Identität. Die Regisseurin Sandulela Asanda inszeniert einen inneren Dialog über Sexualität, Identität und das Werden.


Gast: Sandulela Asanda

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

ZOLLA


FR 2026, 30’, OmeU, DCP, R: Victoria Neto


SEA STAR                                                                                                                                    USA 2025, 12’, OmeU, DCP, R: Tyler M. Evans


WE HAD FUN
FR 2025, 18’, OmeU, DCP, R: Linda Lô


JAZZ INFERNAL


CA 2025, 16’, OmeU; DCP, R:Will Niava


LES JARDINS DU PARADIS
Marokko/FR 2025, DCP, OmeU, 16', R: Sonia Terrab


YAKUBU


Indien/Äthiopien 2025, 19’, OmeU; DCP, R: Kokob Gebrehaweria


Zwischen ihrem ernüchternden Studentenleben und den Erwartungen, die als älteste Tochter auf ihr lasten, sehnt sich die zwanzigjährige ZOLLA, eine Schwarze Frau kongolesischer Herkunft, verzweifelt nach Unabhängigkeit. In SEA STAR nimmt ein älterer Schwarzer Mann an seiner ersten Schwimmstunde teil, während er zugleich mit persönlichen Herausforderungen kämpft, die unter der Oberfläche verborgen liegen. In WE HAD FUN leben Linda, Biram und Roger weit entfernt von ihrer Mutter in Gabun. Als der älteste Bruder für ein Wochenende verreist, erleben seine Geschwister zum ersten Mal Schnee. In JAZZ INFERNAL kommt Koffi, ein junger ivorischer Trompeter, nach Montreal – mit nichts außer dem Vermächtnis seines Vaters als Orientierung. Verloren zwischen dem Lärm der Stadt und dem Schweigen seiner Vergangenheit muss er sich seinen Wurzeln stellen, um schließlich seine eigene Stimme zu finden. Naima zieht in LES JARDINS DU PARADIS ihren Sohn Ahmed allein groß. Als der Staat beschließt, sie umzusiedeln, muss Ahmed die Schule wechseln. Doch für die notwendigen Formalitäten wird die Unterschrift seines Vaters benötigt – und dieser ist seit Jahren verschwunden. YAKUBU, ein junger nigerianischer Einwanderer, lebt in einem Mietshaus in Kolkata neben Adrija, einer alleinerziehenden Mutter und Sexarbeiterin. Als Adrija ihn bittet, für eine Nacht auf ihre achtjährige Tochter Aditi aufzupassen, begeben sich die beiden auf einen Streifzug durch die Straßen der Stadt und erleben eine magische Reise.


Gast: Victoria Neto

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €