Filmforum

 Through a nationwide unique model of a forum that transcends the city boundaries, a collaborative of nine partners has operated the Museum Ludwig’s auditorium since 2006.

Joining forces in collaboration, these founding members of the Filmforum represent the entire cinematic spectrum, from film promoters and producers to filmmakers, educators, and enthusiasts. Among them are the Filmstiftung NRW, the SK Stiftung Kultur, the Westdeutsche Rundfunk (WDR), the ifs internationale filmschule köln, the film & fernseh produzentenverband nrw e.v., KölnMusik GmbH, as well as the independent film-scene coalition “KinoAktiv” and the Museum Ludwig/City of Cologne. Numerous thematic program series, film festivals and premieres, as well as lectures and discussions have found a venue at the Filmforum. The individual partners themselves are responsible for the content and financing of all the events. Together they have succeeded in establishing the Filmforum as a site for film history and contemporary film culture, filling a gap in the cinema landscape of Cologne.

For further information on this and all other programs please visit: www.filmforumnrw.de

Tickets for all events may be purchased at the door. No advance booking. The Filmform offers induction loops for the hearing impaired and is wheelchair accessible.

Filmforum at the Museum Ludwig

Entrance located on the rear side of the Museum Ludwig
Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln
E-Mail: infofilmforumnrw.de

Kommende Termine

For: Fremdsprachige Angebote

Madagaskar 2026, 71’, OmeU, DCP, R: Nantenaina Lova, Éva Lova-Bely

2067, Réunion: Eine Mutter betet zu ihren Vorfahren vom Volk der Meeresbewohner der benachbarten Großen Insel. Sie erzählt ihrer Tochter vom Kampf ihres Großvaters Dadabe gegen ein großes, umweltschädigendes Projekt, das das Land ihrer Vorfahren verwüstete und sie ins Exil zwang. Es war eine Zeit, in der die Mächtigen auf der ganzen Welt diejenigen verachteten, die entschlossen waren, fruchtbares Land und reichhaltige Gewässer für die noch ungeborenen Kinder zu bewahren… Es war eine Zeit, in der sich in Madagaskar die Generation Z formierte und junge Menschen auf der ganzen Welt ebenfalls gegen den Klimawandel kämpften.


Gast: Nantenaina Fifaliana

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

UK 2026, 93’, OmeU, DCP, R: Olive Nwosu

LADY ist Taxifahrerin in der nigerianischen Megastadt Lagos. Unabhängig und entschlossen behauptet sie sich in einem Beruf, der weitgehend von Männern dominiert wird. Doch als die Regierung die Treibstoffsubventionen abschafft, wird ihr Alltag zunehmend unsicher. Das plötzliche Auftauchen von Pinky, ihrer Freundin aus Kindertagen, bringt ihr Gleichgewicht ins Wanken: Deren Chef sucht eine Nachtfahrerin für seine „Mädchen“. In ihrem ersten Spielfilm schafft die Regisseurin Olive Nwosu im Herzen der komplexen Realität von Lagos eine Hommage an die Schwesternschaft und an die Kraft, den eigenen Träumen zu folgen.


Gast: Olive Nwosu

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

BURNING LIES
DE 2026, 11’, OmeU, DCP, R: Raviva Nsiama;


GARDIENNES DE NUIT
Algerien/FR 2025, 25‘, OmeU, DCP, R: Nina Khada


DELIVERANCE
UK 2025, 14’, OmeU, DCP, R: Bim Ajadi


HOW TO HIDE IT
UK 2025, 13’, OmeU, DCP, R: Ramla Ali & Richard Moore


WOMANLAND
US 2025, 10’, OmeU, DCP, R: Yasmin Yassin



THE TRUTH ABOUT SPACE
UK 2026, 13’, OmeU, DCP, R: Jeremiah Towolawi


ORION’S QUEST
US 2025, 15’, OmeU, DCP,R: Steven Chew


Mehrsprachige Poesie durchzieht die Erzählung von BURNING LIES und begleitet die Protagonistin auf einer inneren Reise. Auf der Suche nach einem verborgenen Teil ihrer selbst hinterfragt sie die Natur ihrer Existenz – im Spannungsfeld zwischen ihrem innersten Wesen und der Wirklichkeit des Anderen.
Die zwanzigjährige Nora begleitet in GARDIENNES DE NUIT den Leichnam ihrer Großmutter nach Algerien. Dort angekommen, wird sie von ihrer Familie davon abgehalten, an der Beerdigung teilzunehmen. Kemi glaubt, dass ihre gehörlose Tochter Sola durch ein Ritual eines Pastors geheilt werden kann. Hin- und hergerissen zwischen der Frustration ihres Sohnes Yomi, familiärem Druck und ihren eigenen Zweifeln, ringt Kemi in DELIVERANCE mit Fragen des Glaubens, der Tradition und der komplexen Natur mütterlicher Liebe.
Ein Moment der Schwäche, verleitet eine junge muslimische Frau verbotenerweise dazu, ein Los zu kaufen. Was zunächst wie eine Chance erscheint, entwickelt sich in HOW TO HIDE IT zu einer tiefgreifenden spirituellen Krise.
In WOMENLAND müssen zwei junge Schwestern in Minneapolis den Spagat zwischen Rebellion und ihrem guten Ruf meistern, als ihr geheimes Vermittlungsgeschäft für Liebesbeziehungen eine Kundin anzieht, die ihrem eigenen Umfeld gefährlich nahesteht. THE TRUTH ABOUT SPACE handelt von einem jungen Mann, der aus dem Gefängnis entlassen wird und sich mit der Lüge auseinandersetzen muss, die er seiner Tochter erzählt hat: dass er im Weltall gewesen sei.
Bevor sich eine gewaltige Sonnenfinsternis ereignet, muss ein außerirdisches Wesen in ORION’S QUEST seine Mission vollenden, die Liebe zu begreifen – indem es die romantischen Beziehungen Schwarzer schwuler Männer erforscht. 


Gast: Raviva Nsiama

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

DE/FR/Palästina/Ägypten/Katar/Saudi-Arabien/Sudan 2025, 94‘, OmeU, DCP, R: Suzannah Mirghani

In einem vom Baumwollanbau geprägten sudanesischen Dorf lebt die fünfzehnjährige Nafisa. Zwischen den Erwartungen ihrer Mutter und ihrer Großmutter sucht sie ihren eigenen Weg. Die Großmutter, als „Königin der Baumwolle“ angesehen, trägt die Erinnerungen an die britische Kolonialherrschaft in sich, während Nafisas Mutter die Zukunft in wirtschaftlicher Modernisierung sieht. Nafisa selbst verliebt sich in einen jungen Gemüseverkäufer und stellt traditionelle Vorstellungen infrage. Mit poetischen Bildern entwirft Suzannah Mirghani ein vielschichtiges Porträt des Sudan. COTTON QUEEN ist der erste von einer Frau geschriebene und inszenierte sudanesische Spielfilm.


Gast: Suzannah Mirghani

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

Kenia 2025, 61’, OmeU, DCP, R: Mark Maina, Nick Wambugu

2024, Kenia: Die kenianische Jugend erhebt sich gegen den Haushaltsentwurf (Finance Bill 2024). Die Bewegung, die online ihren Anfang nahm, entwickelt sich zu einem der prägendsten Aufstände in der Geschichte des Landes. THE PEOPLE SHALL begleitet den Mut, die Trauer, die Wut und die Hoffnung einer Generation, die mehr politische Verantwortung, Würde und eine andere Zukunft einfordert. In diesem Dokumentarfilm liefern die Filmemacher Mark Maina und Nick Wambugu ein Zeugnis des Widerstands und eine Hommage an all jene, die sich erhoben haben, verletzt wurden oder im Kampf für ein verantwortungsbewussteres Kenia ihr Leben verloren haben.


Gast: Mark Maina

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

Kenia 2025, 61’, OmeU, DCP, R: Mark Maina, Nick Wambugu

2024, Kenia: Die kenianische Jugend erhebt sich gegen den Haushaltsentwurf (Finance Bill 2024). Die Bewegung, die online ihren Anfang nahm, entwickelt sich zu einem der prägendsten Aufstände in der Geschichte des Landes. THE PEOPLE SHALL begleitet den Mut, die Trauer, die Wut und die Hoffnung einer Generation, die mehr politische Verantwortung, Würde und eine andere Zukunft einfordert. In diesem Dokumentarfilm liefern die Filmemacher Mark Maina und Nick Wambugu ein Zeugnis des Widerstands und eine Hommage an all jene, die sich erhoben haben, verletzt wurden oder im Kampf für ein verantwortungsbewussteres Kenia ihr Leben verloren haben.


Gast: Mark Maina

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

Publikumspreise, Diversity Filmpreis & Jurypreis
LIVE MUSIC: Raziel Belami

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Fremdsprachige Angebote

FR 2024, 93‘, OmeU, DCP, R: Manele Labidi

Amel ist Hausfrau und Mutter von zwei Töchtern. Das Leben der Familie gerät aus den Fugen, als der Vermieter die Wohnung zurückhaben will. Sie weigert sich, in die Vorstadt zu ziehen oder ihre Kinder aus der Schule zu nehmen. Nach einer Geschichtsstunde über Karl Martell begegnet ihre älteste Tochter Mouna dem Geist des Feldherrn, der in der Schlacht von Poitiers 732 angeblich arabische Invasoren zurückgedrängt haben soll.
REINE MÈRE erzählt von einer Migrantenfamilie, die Ende der 1980er-Jahre nach Frankreich kam und sozialen Abstieg sowie Rassismus erlebt. Nach UN DIVAN À TUNIS liefert Manele Labidi eine politische Reflexion über die Lage von Migrant*innen – bis heute aktuell.

Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €

For: Erwachsene
Fee: 12,00€

VVK 10,00 € + Gebühr. Verkauf startet in Kürze! www.iranian-filmfestival.com

Wie kann Kunst unter Repression entstehen? Welche Rolle spielen Musik, Film und Tanz, wenn künstlerische Freiheit eingeschränkt wird? Und welche Bedeutung haben Künstlerinnen für gesellschaftlichen Wandel?
Die Veranstaltung Kunst als Widerstand – Stimmen im Dialog beleuchtet die Situation von Künstlerinnen im Iran und zeigt, wie kreative Ausdrucksformen zu Mitteln der Selbstbehauptung und des Widerstands werden können.
Den Auftakt bildet ein kuratierter Kurzfilmblock mit den Filmen Ballerina, Prestige, Resilience und Height of the Kite. Die Filme eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Zensur, weibliche Selbstbestimmung und künstlerische Freiheit. Im Anschluss diskutieren Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen und Kultur-schaffende über die Auswirkungen der Revolution von 1979 auf Kunst und Kultur im Iran, über Zensur und künstlerische Strategien des Widerstands sowie über die gesellschaftliche Bedeutung der Bewe-gung Frau, Leben, Freiheit.


Es moderiert die Journalistin und Autorin Golineh Atai. Auf dem Podium sprechen die Islamwis-senschaftlerin Katajun Amirpur, die Soziologin und Autorin Chahla Chafiq, die Musikwissenschaft-lerin Yalda Yazdani sowie die Sängerinnen und Performerinnen Mina Deris und Mahya Hamedi.
Die Veranstaltung wird vom Visions of Iran – Iranischen Filmfestival Köln organisiert und ist Teil des Projekts Female Voices of Resilience – Iranian Women Singing for Freedom, das am Vortag mit einem Konzert in der Kölner Philharmonie beginnt. Das Festival präsentiert seit 2013 die Viel-falt des iranischen Kinos und schafft Raum für den Austausch über Gesellschaft, Kultur und Menschenrechte.

For: Erwachsene

Eintritt frei!

USA 1994, 118‘, OmU, Regie: Oliver Stone, Montage: Brian Berdan, Hank Corwin, FSK 18

Mickey und Mallory Knox ziehen mordend durch die USA und werden von den Medien zu Popikonen stilisiert. Natural Born Killers verbindet Road Movie, Satire und Medienkritik zu einer Geschichte über Gewalt und die Mechanismen öffentlicher Aufmerksamkeit. Die extrem verdichtete Montage von Hank Corwin und Brian Berdan, die unterschiedlichste Bildformate, Animationen, Werbeästhetik und popkulturelle Zitate miteinander verbindet, prägt Rhythmus und Wahrnehmung des Films entscheidend. Quentin Tarantino, auf dessen Idee der Film beruht, distanzierte sich von Stones´ Drehbuchfassung und der filmischen Umsetzung.
Bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig wurde der Natural Born Killers 1994 mit dem Großen Spezialpreis der Jury ausgezeichnet, Juliette Lewis erhielt den Preis als Beste Darstellerin. Zugleich löste der Film heftige Kontroversen aus: Kritisiert wurden vor allem die explizite Gewaltdarstellung und die Befürchtung, der Film könne Gewalttaten verherrlichen oder Nachahmung fördern – Vorwürfe, die bis heute Teil seiner Rezeptionsgeschichte sind. Die nur leicht divergierenden Schnittversionen, die die ursprüngliche FSK 18-Kinofassung vom Directors Cut unterscheiden, werfen ein Licht auf vieldiskutierte Details der Filmrezeption.


„Natural Born Killers verbindet unterschiedlichste visuelle Ebenen so spielerisch leicht, ohne dass dabei auch nur eine davon ihre Trennschärfe und ihren Sinn verliert. Ursache, Wirkung, der Moment dazwischen - die Realität und die filmische Realität können gleichzeitig konsumiert und reflektiert werden. Und das in einem Tempo, wo man dazu eigentlich keine Zeit hat" beschreibt Editor und Filmemacher Oliver Held seine Faszination für die Montageleistung seiner amerikanischen Kollegen.


bis 2022 war er Professor für Postproduktion an der Macromedia Hochschule in Köln.


Anschließend Filmgespräch mit Filmeditor und Regisseur Oliver Held,


Eine Veranstaltung von Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst in Kooperation mit der ifs Internationale Filmschule Köln, im Rahmen des Filmforums NRW e.V. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln.


Moderiert von Kyra Scheurer (Künstlerische Leiterin des Filmfestivals Edimotion)


Eine induktive Höranlage steht zur Verfügung, der Film ist deutsch untertitelt.


Infos unter 0221-920188-231 oder info@filmschule.de