Tschad/FR 2026, 101‘, OmeU, DCP, R: Mahamat-Saleh Haroun
Auf dem Ennedi-Plateau im Nordosten des Tschad wird Kellou von dunklen Visionen heimgesucht, die sie nicht versteht. In diesem Dorf zwischen Bergen und Canyons, das in sich selbst zurückgezogen ist, gilt Kellou als ein „Blutmädchen“, vom Unglück gezeichnet. Ihre Mutter starb, als sie ihr das Leben schenkte. Die Ankunft von Aya, einer alleinstehenden Frau, wird ihr Leben erschüttern und ihr helfen, diese von ihrer Mutter geerbte Gabe zu verstehen und zu beherrschen. SOUMSOUM, LA NUIT DES ASTRES verfolgt Kellous Weg zur Emanzipation und hinterfragt die Starrheit der Glaubensvorstellungen. Mit diesem Spielfilm setzt Mahamat-Saleh Haroun seine Auseinandersetzung mit den intimen und politischen Bruchlinien seines Landes fort.
Gast: Mahamat-Saleh Haroun
Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €