Ruanda/BE 2025, 92’, OmeU, DCP, R: Jonas d’Adesky
Die belgisch-ruandische Basketballspielerin Lia kehrt nach Ruanda zurück, um für die Nationalmannschaft zu spielen. Die Reise führt sie nicht nur in ihre Heimat, sondern auch zu einer schmerzhaften Familiengeschichte. Als Überlebende des Genozids von 1994 war sie als Kind nach Europa geschickt worden. Bei der Begegnung mit ihrem entfremdeten Vater erfährt sie, dass der Tod ihres Bruders Daniel nie offiziell registriert wurde. Auf der Suche nach der Wahrheit stößt Lia auf verdrängte Erinnerungen, familiäres Schweigen und die bis heute spürbaren Folgen des Genozids. Ein sensibles Drama über Erinnerung, Identität und die schwierige Aufarbeitung der Vergangenheit.
Gäste: Jonas d’Adesky, Oualid Baha
Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €