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USA 1994, 118‘, OmU, Regie: Oliver Stone, Montage: Brian Berdan, Hank Corwin, FSK 18

Mickey und Mallory Knox ziehen mordend durch die USA und werden von den Medien zu Popikonen stilisiert. Natural Born Killers verbindet Road Movie, Satire und Medienkritik zu einer Geschichte über Gewalt und die Mechanismen öffentlicher Aufmerksamkeit. Die extrem verdichtete Montage von Hank Corwin und Brian Berdan, die unterschiedlichste Bildformate, Animationen, Werbeästhetik und popkulturelle Zitate miteinander verbindet, prägt Rhythmus und Wahrnehmung des Films entscheidend. Quentin Tarantino, auf dessen Idee der Film beruht, distanzierte sich von Stones´ Drehbuchfassung und der filmischen Umsetzung.
Bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig wurde der Natural Born Killers 1994 mit dem Großen Spezialpreis der Jury ausgezeichnet, Juliette Lewis erhielt den Preis als Beste Darstellerin. Zugleich löste der Film heftige Kontroversen aus: Kritisiert wurden vor allem die explizite Gewaltdarstellung und die Befürchtung, der Film könne Gewalttaten verherrlichen oder Nachahmung fördern – Vorwürfe, die bis heute Teil seiner Rezeptionsgeschichte sind. Die nur leicht divergierenden Schnittversionen, die die ursprüngliche FSK 18-Kinofassung vom Directors Cut unterscheiden, werfen ein Licht auf vieldiskutierte Details der Filmrezeption.


„Natural Born Killers verbindet unterschiedlichste visuelle Ebenen so spielerisch leicht, ohne dass dabei auch nur eine davon ihre Trennschärfe und ihren Sinn verliert. Ursache, Wirkung, der Moment dazwischen - die Realität und die filmische Realität können gleichzeitig konsumiert und reflektiert werden. Und das in einem Tempo, wo man dazu eigentlich keine Zeit hat" beschreibt Editor und Filmemacher Oliver Held seine Faszination für die Montageleistung seiner amerikanischen Kollegen.


bis 2022 war er Professor für Postproduktion an der Macromedia Hochschule in Köln.


Anschließend Filmgespräch mit Filmeditor und Regisseur Oliver Held,


Eine Veranstaltung von Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst in Kooperation mit der ifs Internationale Filmschule Köln, im Rahmen des Filmforums NRW e.V. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln.


Moderiert von Kyra Scheurer (Künstlerische Leiterin des Filmfestivals Edimotion)


Eine induktive Höranlage steht zur Verfügung, der Film ist deutsch untertitelt.


Infos unter 0221-920188-231 oder info@filmschule.de

Mo Di Mi Do Fr Sa So
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  • Zufallstechniken der Surrealisten (Mehrtägig)
  • Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker
    DAS GLÜCK KAM ÜBER NACHT
6
  • Max Beckmann: Malerstars und die Kunst des Überlebens
  • Drop-In-Workshop für Alle: Collective Motions um 14h, 15h und 16h
7 8
  • Faszination Farbe (Mehrtägig)
9
  • Aus der fotografischen Sammlung: Bilder von Turtle Island
  • Filmgeschichten: Das Fest – Feiern im Film
    BABYLON
10
  • DeCollecting Memories from Turtle Island
  • Bürger im Gespräch
    NORDSTREAM – DIE SPRENGUNG
11
  • 40 Jahre Allerweltskino – Jubiläumsprogramm
    YOUTH (TEIL 1): SPRING - Qingchun
12
  • Lust auf Linien
  • 40 Jahre Allerweltskino – Jubiläumsprogramm
    YOUTH (TEIL 2): HARD TIMES - Quingshun: Ku
  • 40 Jahre Allerweltskino – Jubiläumsprogramm
    YOUTH (TEIL 3): HOMECOMING - Quingshun: Gui
13
  • Jubiläumsfest: 50 Jahre Museum Ludwig
  • Jubiläumsfest: Peter Ludwigs Blick auf Picasso
  • HIER UND JETZT im Museum Ludwig De/Collecting Memories from Turtle Island
  • Sanatla ilgilenmek ister misiniz? (Führung in türkischer Sprache)
14 15
  • KunstBewusst-Vortrag mit Nancy Marie Mithlo: „Dear America“. Collage as Aesthetic Diplomacy
16
  • KUNST+KIND
    Pop Art – Think Big!
  • Ein Blick hinter die Kulissen des Museums
17
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    ERÖFFNUNG
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    MEMORY OF PRINCESS MUMBI
18
  • Über Worte zu Bildern
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    JOY BOY
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    BLACK BURNS FAST
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    Diaspora Shorts I: HOW TO BREAK FREE
19
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    ASSARAB (Mirage)
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    BARNI
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    TRUCK MAMA
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    KWIBUKA, SE SOUVENIR (KWIBUKA, REMEMBER)
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    EL SETT
20
  • Pop Art
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    NJANGAAN
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    SHORTS: QUEER VOICES I
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    TUKKI – DES RACINES AU BAYOU
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    LES BARONNES
21
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    TROP C'EST TROP (ENOUGH IS ENOUGH)
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    O PROFETA (THE PROPHET)
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    DAO
22
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    NÓS, O POVO DAS ILHAS (WE, PEOPLE OF THE ISLANDS)
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    NOTHING HAPPENS AFTER THE REVOLUTION
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    SOUMSOUM, LA NUIT DES ASTRES (SOUMSOUM, THE NIGHT OF THE STARS)
23
  • Ma'alot. Führung zur Platzgestaltung von Dani Karavan
  • Klimafestival 2026: Gestern, heute, morgen
  • Zweimal Deutschland um 1980 – Sammlung Fotografie
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    LA KORA DE MON PÈRE (MY FATHER’S KORA)
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    THE WOMAN WHO POKED THE LEOPARD
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    SAFE EXIT
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  • 23. Afrika Film Festival Köln
    VARIATIONS ON A THEME
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    MÉTISSES – CINQ FEMMES CONTRE UN CRIME D’ÉTAT (UPROOTED – FIVE WOMEN AGAINST A COLONIAL CRIME)
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    MEU SEMBA (MY SEMBA)
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    MY FATHER'S SCENT
25
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    CHER ANCÊTRE
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    LADY
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    DIASPORA SHORTS II: WHAT YOU DON’T SEE
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  • 23. Afrika Film Festival Köln
    COTTON QUEEN
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    THE PEOPLE SHALL
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    CONGO BOY
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    PREISVERLEIHUNG | AWARD CEREMONY | REMISE DES PRIX
  • 23. Afrika Film Festival Köln
    REINE MÈRE (QUEEN MOM)
27
  • Zweimal Deutschland um 1980 – Sammlung Fotografie
  • Kunst als Widerstand – Stimmen im Dialog
    FILMVORFÜHRUNG & PODIUMSDISKUSSION
  • Bilder aus dem Depot Werkvorlagen im Studienraum des Museum Ludwig: mit Miriam Szwast zu Fotochromen des USA (um 1900)
28 29 30
  • Avantgarde aus Osteuropa
  • ifs-Begegnung Edimotion mit Editor und Filmemacher Oliver Held
    NATURAL BORN KILLERS

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