Foto Filmforum
Candida Höfer, Kino im Museum Ludwig Köln II, 2006

Filmforum

Mit dem bun­desweit einzi­garti­gen Mod­ell eines die Stadt­grenzen über­greifen­d­en Fo­rums be­spielen seit 2006 ins­ge­samt ne­un Part­n­er das Ki­no im Mu­se­um Lud­wig.

Als Grün­dungs­mit­glied­er des Film­fo­rums hat das ge­samte breite Spek­trum von Film­förder­ern und -pro­duzen­ten, Film­schaf­fen­d­en, -ver­mit­tel­n­den und Cineas­t­en zur Ko­op­er­a­tion zusam­menge­fun­den. Zu ih­nen ge­hören die Film­s­tif­tung NRW, die SK Stif­tung Kul­tur, der West­deutsche Rund­funk (WDR), die ifs in­ter­na­tio­nale film­schule köln, der film & fernseh pro­duzen­ten­ver­band nrw e.v. die Köl­n­Musik GmbH, sowie der Ver­bund der freien Film­szene „Ki­noAk­tiv" und das Mu­se­um Lud­wig/Stadt Köln. Zahl­reiche the­ma­tische Pro­gramm­rei­hen, Film­fes­ti­vals und Pre­mieren sowie Vorträge und Diskus­sio­nen haben im Film­fo­rum ei­nen Auf­führung­sort ge­fun­den. Alle Ve­r­an­s­tal­tun­gen wer­den in­haltlich und fi­nanziell von den einzel­nen Part­n­ern selbst ve­r­ant­wortet. Ge­mein­sam ist es gelun­gen, das Film­fo­rum als Ort für Filmgeschichte und zeit­genös­sische Filmkul­tur zu etablieren und damit eine Lücke in der Köl­n­er Ki­no­land­schaft zu füllen.

Weitere In­fos zu die­sem und allen an­deren Pro­gram­men un­ter www.film­fo­rum­n­rw.de

Ein­tritt­skarten für alle Ve­r­an­s­tal­tun­gen sind an der Abend­kasse er­hältlich. Vorbestel­lun­gen sind nicht möglich. Für Hörgeschädigte bi­etet das Film­fo­rum In­duk­tionssch­leifen an. Das Film­fo­rum ist für Roll­s­tuhl­fahr­er zugänglich.

Film­fo­rum im Mu­se­um Lud­wig

Ein­gang auf der Rück­seite des Mu­se­um Lud­wig
Bis­chofs­garten­s­traße 1, 50667 Köln
E-Mail: in­fofilm­fo­rum­n­rw.de

Sa 20.00 Uhr Film
Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv SchöneckerDER BRAVE SOLDAT SCHWEJK
Datum: Samstag, 18. Mai, 20:00 Uhr
Preis: 7,00 €
Karten an der Kinokasse Vorbestellung: joachim.steinigeweg@email.de
6,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

D 1960, 96‘, 16mm, R: Axel von Ambesser

1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs wird der freundlich-naive Hundehändler
Josef Schwejk in Prag wegen Majestätsbeleidigung verhaftet, dann aber doch als
vermeintlich Schwachsinniger freigelassen. Nach Kriegsbeginn im Militärdienst der
Armee von Österreich-Ungarn eignet sich der Rheumatiker allerdings nur als Diener für
Oberleutnant Lukas, einem Drückeberger und Frauenheld. Dessen delikate Angelegenheiten
meistert Schwejk mit dem Glück des Einfältigen ebenso wie alle Schwierigkeiten
und Gefahren, in die er im weiteren Kriegsverlauf hineingerät. Schließlich hat
er sich „nach dem Krieg um halb 6“ in seiner Stammkneipe mit seinem alten Freund
Woditschka verabredet.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

So 15.00 Uhr Film
Datum: Sonntag, 19. Mai, 15:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

TR 2023, 56', OmdU
Regie: Devrim Tekinoğlu

Bei den religiösen Ritualen der Aleviten aus Dersim spielen die drei heiligen Monate Gağan, Xızır und Hawtemal eine Schlüsselrolle. Sie symbolisieren den Anfang und das Ende eines Jahres, in dem der Sonne und dem Mond sowie den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Baum Kultstatus haben. Daraus sind mythologische Erzählungen entstanden, in denen Tiere als heilig gelten. Der Erntedank sieht vor, dass auf den Bäumen und Feldern immer etwas zurückgelassen werden muss – für die Tiere.


Mit: Ali Doğan, Ali Ekber Firik, Hüseyin Yalnız
Kamera: Devrim Tekinoğlu, Sami Solmaz, Kemal Tulga
Produzent: Hüseyin Ayrılmaz

Di 19.00 Uhr Film
Datum: Dienstag, 21. Mai, 19:00 Uhr
Veranstalter: Afrika Film Festivals Köln & Salzgeber & Co. Medien GmbH
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D/Tansania 2024, 97‘, DCP, OmeU, R: Cece Mlay & Agnes Lisa Wegner
In Anwesenheit der Regisseurinnen Cece Mlay und Agnes Lisa Wegner

Bis heute lagern zehntausende menschliche Gebeine aus ehemaligen Kolonien in deutschen Museen. Bis heute ist unklar, wie sie identifiziert und zurückgeführt werden können. „Das leere Grab“ folgt zwei Familien auf ihrer mühsamen Suche nach ihren Vorfahren: Im Süden Tansanias begibt sich der junge Anwalt John Mbano mit seiner Frau Cesilia auf die Spuren seines Urgroßvaters, der vor über 100 Jahren von der deutschen Kolonialarmee hingerichtet wurde. Der Schädel seines Ahnen wurde damals zu rassistischen „Forschungszwecken“ nach Deutschland gebracht; die Familie wird bis heute von diesem Schmerz heimgesucht. Ähnlich geht es Felix und Ernest Kaaya: Im Norden Tansanias kämpfen sie um die Rückführung der Gebeine ihres Vorfahren und begeben sich dafür in die Metropole Dar es Salaam. Beide Familien ringen mit dem Dickicht deutscher und tansanischer Bürokratie, erhalten aber auch Unterstützung von Aktivisten wie Mnyaka Sururu Mboro und Konradin Kunze, die in Deutschland Sichtbarkeit für das Thema schaffen.

Mi 19.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 22. Mai, 19:00 Uhr
Preis: 7,50 €
Rabattkarte: alle Filme der Reihe für nur 22,00 €, Tickets nur an der Abendkasse. Geflüchtete haben freien Eintritt!
6,50 € (Ermäßigt)
Reihe: Filmgeschichten
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

USA 1955, 101’, DCP, OmU, R: Richard Brooks
Einführung: Sven Ilgner (Autor und Kulturmanager)

Wir alle lehren zu viel, aber niemand hört zu. (Richard Dadier)
New York in den 1950er-Jahren: Der Kriegsveteran und werdende Vater Richard Dadier wird Englischlehrer an einer High School in der Bronx. Sein Idealismus trifft auf randalierende Schüler und resignierte Lehrende. Trotz ständiger Provokationen gelingt es Dadier, das Interesse seiner Klasse zu wecken – bis es zum großen Showdown kommt. Vor dem Hintergrund zunehmenden jugendlichen Aufbegehrens installiert Richard Brooks den Lehrer als nationalen Helden, der Patriotismus und Popkultur zu verschmelzen.

Do 19.00 Uhr Film
Datum: Donnerstag, 23. Mai, 19:00 Uhr
Veranstalter: WDR
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Ein Dokumentarfilm von Hans Block und Moritz Riesewieck
Im Anschluss wird es ein Filmgespräch und einen kleinen Umtrunk geben.

Mithilfe Künstlicher Intelligenz schaffen Start-Ups digitale Avatare, die es Trauernden ermöglichen, mit ihren verstorbenen Liebsten in Kontakt zu treten.


Der Film begleitet die Pioniere auf diesem neuen Markt und erste User einer Technologie, die den Tod obsolet machen will: Joshua chattet Tag und Nacht mit dem digitalen Klon seiner verstorbenen ersten Liebe und lässt sie an seinem Alltag teilhaben. Christi möchte sicher sein, dass es ihrem verstorbenen besten Freund im Himmel gut geht.


Zahlreiche Wettbewerber hoffen auf einen lukrativen Markt, da religiöse und kollektive Trauerformen an Relevanz verlieren. Ist das der Anfang vom Ende der Endlichkeit?


Begleiten Sie uns auf die filmische Erkundung eines tiefen menschlichen Wunsches. Was passiert, wenn der Traum von der Unsterblichkeit in ein Produkt verwandelt wird?


Eine Koproduktion der Beetz Filmproduktion mit WDR, NDR, BR, SWR, rbb, u.a. in Zusammenarbeit mit ARTE unterstützt von der Film- und Medienstiftung NRW u.a.- Redaktion WDR: Christiane Hinz / Jutta Krug


Bitte melden Sie sich an unter der E-Mail-Adresse WDR.DOK@WDR.DE

Mi 19.00 Uhr Film
»ifs-Begegnung«DER VERMESSENE MENSCH
Datum: Mittwoch, 29. Mai, 19:00 Uhr
Veranstalter: ifs Internationale Filmschule Köln im Rahmen des Filmforums NRW e. V.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D 2023, 116‘, R: Lars Kraume, Szenenbild: Sebastian Soukup, FSK: 12

Berlin, Ende des 19. Jahrhunderts. Als eine Delegation von Herero und Nama aus „Deutsch-Südwestafrika“ nach Berlin reist, lernt der Ethnologie-Doktorand Alexander Hoffmann die Dolmetscherin der Gruppe, Kezia Kambazembi, kennen. Er entwickelt ein intensives Interesse an den Herero und Nama – und widerspricht nach den Begegnungen mit ihnen der gängigen evolutionistischen Rassentheorie. Kurz darauf führt der Aufstand der Herero und Nama in der Kolonie zum Krieg mit den deutschen Besatzern. Hoffmann reist im Schutz der kaiserlichen Armee durch das Land und sammelt für das Völkerkundemuseum zurückgelassene Artefakte. Vor Ort erlebt er, wie deutsche Soldaten mit unmenschlicher Härte den Vernichtungsbefehl. Doch auch der Ethnologe überschreitet zunehmend moralische Grenzen ...
„Der vermessene Mensch“ ist der erste deutsche Kinofilm über die schockierenden Kolonialverbrechen in Nambia, die aus dem kollektiven Gedächtnis der Deutschen verdrängt wurden. Gedreht an originalen Schauplätzen und entstanden in enger Kooperation mit namibischen Künstler*innen, bietet der Film nicht nur eine Auseinandersetzung mit sozialer Verantwortung und der Wirkungsmacht des Mediums Film, sondern stellt fundamentale Fragen zu eurozentrischen Sichtweisen auf die Welt.


Podiumsdiskussion: What you don’t want to see – Matters of perspectives or Eurocentric blinders mit Regisseur Lars Kraume und Szenenbildner Sebastian Soukup (Professor für Szenenbild an der ifs), moderiert von Dorothee Wenner (freie Filmkuratorin und Filmemacherin). Veranstaltung in deutscher Sprache.


Gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW.

Mi 19.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 05. Juni, 19:00 Uhr
Veranstalter: Kunsthochschule für Medien Köln (KHM), des NS-Dokumentationszentrums Köln und der KOOPERATIVE BERLIN Kulturproduktion KBK e.V.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D 2022, 102‘, Dokumentarfilm, R: Markus Fiedler
Filmvorführung und Gespräch mit dem anwesenden Regisseur und KHM-Absolventen Markus Fiedler. Moderation: Stefanie Bilinski, Historikerin, NS-Dokumentationszentrum Köln

Der Film beleuchtet die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Lagerhaus G. Zeitzeug*innen und Historiker*innen sprechen über die unsichtbare Geschichte der Zwangsarbeit im Hamburger Hafen. Der Filmemacher Markus Fiedler fragt gemeinsam mit der „Initiative Dessauer Ufer“, ob und wie in einem solchen Planungsgebiet würdiges Gedenken möglich ist. Von 1944 –1945 wurde das Lagerhaus G im Hamburger Freihafen als KZAußenlager für das KZ Neuengamme genutzt. Bis heute lassen sich Spuren von Inhaftierten im Lagerhaus G finden. Die Filmvorführung ist Teil des Begleitprogramms der aktuellen Ausstellung im Kölner NS-Dokumentationszentrum „Kulturretter:innen“ (26.04. bis 11.08.).

Do 19.00 Uhr Film
Datum: Donnerstag, 06. Juni, 19:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

In zwei Ausgaben hat „Visions of Iran“ 2023 auf die Proteste der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung – mit zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen – reagiert. Bei der aktuellen Auswahl stellte sich die Frage: wie würde das Kino, wie würden die Kulturschaffenden diese Ereignisse überstehen? Tatsächlich sind Filme entstanden, die den Impuls der Proteste weitergetragen haben, die die Zensur und verordnete Geschlechterrollen hinter sich lassen.

IR/FR/S/D 2024, 97‘, R: Maryam Moghaddam, Behtash Sanaeeha
Im Anschluss: Gespräch mit der Hauptdarstellerin (Teheran, angefragt)

Die siebzigjährige Mahin lebt seit dem Tod ihres Mannes alleine, mit Tochter und Enkeln in Europa ist sie per Ipad verbunden – alles in allem eine einsame Angelegenheit, und so begibt Mahin sich auf die Suche nach einem Mann – einem Liebhaber! Aber es soll der richtige sein – und schließlich findet sie den liebenswürdigen Faramarz, der als Taxifahrer arbeitet und nicht mehr viel vom Leben erwartet.

Aktuelle Programminformationen finden Sie hier: www.iranian-filmfestival.com

Do 21.15 Uhr Film
Datum: Donnerstag, 06. Juni, 21:15 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

In zwei Ausgaben hat „Visions of Iran“ 2023 auf die Proteste der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung – mit zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen – reagiert. Bei der aktuellen Auswahl stellte sich die Frage: wie würde das Kino, wie würden die Kulturschaffenden diese Ereignisse überstehen? Tatsächlich sind Filme entstanden, die den Impuls der Proteste weitergetragen haben, die die Zensur und verordnete Geschlechterrollen hinter sich lassen.

IR 2023, 86‘, Farsi mit englischen UT, R: Alireza Motamedi

Ein Mann verliert nach dem Tod seines jüngeren Bruders die Fähigkeit zu weinen. Trauer, Depression und die Trennung von seiner Frau stürzen ihn in eine Krise. Traditionelle und religiöse Angebote lehnt er ab, doch trotz seiner Flucht in Sarkasmus und Egozentrik findet er sich von fürsorglichen Freunden und Verwandten umgeben.

Aktuelle Programminformationen finden Sie hier: www.iranian-filmfestival.com

Fr 19.00 Uhr Film
Datum: Freitag, 07. Juni, 19:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

In zwei Ausgaben hat „Visions of Iran“ 2023 auf die Proteste der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung – mit zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen – reagiert. Bei der aktuellen Auswahl stellte sich die Frage: wie würde das Kino, wie würden die Kulturschaffenden diese Ereignisse überstehen? Tatsächlich sind Filme entstanden, die den Impuls der Proteste weitergetragen haben, die die Zensur und verordnete Geschlechterrollen hinter sich lassen.

IR 2024, 93‘, OF Farsi mit englischen UT, R: Aliyar Rasti
Im Anschluss: Gespräch mit dem Filmemacher Aliyar Rasti (Teheran)

Beitollah bestellt per Zeitungsinserat eine Gruppe arbeitswilliger Männer ein und rekrutiert den am wenigsten religiösen von ihnen, Shoja. Die beiden machen sich gemeinsam auf die Suche nach einem Schatz, der sich in einer der Höhlen im Norden des Iran befinden soll.

Aktuelle Programminformationen finden Sie hier: www.iranian-filmfestival.com

Fr 21.15 Uhr Film
Datum: Freitag, 07. Juni, 21:15 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

In zwei Ausgaben hat „Visions of Iran“ 2023 auf die Proteste der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung – mit zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen – reagiert. Bei der aktuellen Auswahl stellte sich die Frage: wie würde das Kino, wie würden die Kulturschaffenden diese Ereignisse überstehen? Tatsächlich sind Filme entstanden, die den Impuls der Proteste weitergetragen haben, die die Zensur und verordnete Geschlechterrollen hinter sich lassen.

IND 2023, 75‘, OF Farsi, English mit englischen UT, R: Sreemoyee Singh

Für ihre Forschungsarbeit über „Zensur im Iran“ bereist die aus Indien stammende Sreemoyee Singh den Iran – sie begegnet der mutigen Menschenrechts-Anwältin Nasrin Sotudeh; sie trifft Filmschaffende wie den berühmten Jafar Panahi, der über Berufsverbot und Haft erzählt, und sie kommt mit Frauen ins Gespräch, die kompromisslos ihre bürgerlichen Freiheiten einfordern.

Aktuelle Programminformationen finden Sie hier: www.iranian-filmfestival.com

Sa 17.00 Uhr Film
Datum: Samstag, 08. Juni, 17:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

In zwei Ausgaben hat „Visions of Iran“ 2023 auf die Proteste der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung – mit zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen – reagiert. Bei der aktuellen Auswahl stellte sich die Frage: wie würde das Kino, wie würden die Kulturschaffenden diese Ereignisse überstehen? Tatsächlich sind Filme entstanden, die den Impuls der Proteste weitergetragen haben, die die Zensur und verordnete Geschlechterrollen hinter sich lassen.

D 2023, 80‘, OF Deutsch mit Farsi UT, R: Mahmud Behraznia
Im Anschluss: Gespräch mit dem Filmemacher!

Sohrab Shahid Sales (1944–1998) zählt zu den Wegbereitern des neuen iranischen Kinos. Weniger bekannt ist seine Rolle innerhalb des neuen deutschen Filmes – ohne Zugang zum deutschen Fördersystem, gelangen ihm nach seiner Auswanderung 1974 unter großen Mühen 13 Filme.

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Sa 19.00 Uhr Film
Datum: Samstag, 08. Juni, 19:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

In zwei Ausgaben hat „Visions of Iran“ 2023 auf die Proteste der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung – mit zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen – reagiert. Bei der aktuellen Auswahl stellte sich die Frage: wie würde das Kino, wie würden die Kulturschaffenden diese Ereignisse überstehen? Tatsächlich sind Filme entstanden, die den Impuls der Proteste weitergetragen haben, die die Zensur und verordnete Geschlechterrollen hinter sich lassen.

IR/F 2023, 85‘, OF Farsi mit englischen/deutschen UT, R: Ayat Najafi
Im Anschluss Gespräch mit dem Filmemacher!

Teheran, Oktober 2022: Während der Proben zu einer Inszenierung von Aristophanes „Lysistrata“ brechen Proteste auf den Straßen Teherans aus, Sicherheitskräfte schlagen zu. Regisseur und Schauspieler*innen müssen sich dazu verhalten – sollen sie die Proben abbrechen, die Türen öffnen, an der Seite des Volkes kämpfen? Widerstreitende Gefühle brechen aus, unterschiedliche Fronten und Allianzen bilden sich.

Aktuelle Programminformationen finden Sie hier: www.iranian-filmfestival.com

Sa 21.15 Uhr Film
Datum: Samstag, 08. Juni, 21:15 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

In zwei Ausgaben hat „Visions of Iran“ 2023 auf die Proteste der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung – mit zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen – reagiert. Bei der aktuellen Auswahl stellte sich die Frage: wie würde das Kino, wie würden die Kulturschaffenden diese Ereignisse überstehen? Tatsächlich sind Filme entstanden, die den Impuls der Proteste weitergetragen haben, die die Zensur und verordnete Geschlechterrollen hinter sich lassen.

IR, ca. 80‘, OF Farsi mit englischen UT
Im Anschluss Gespräch mit Ghasideh Golmakani, Iman Behrouzi und weiteren geladenen Filmemacher*innen

Der Iran ist immer mehr und anders als das medial vermittelte Bild von ihm; der Kurzfilm bietet die Möglichkeit, in kurzer Zeit verschiedenste Themen und Perspektiven, Handlungsorte und künstlerische Handschriften kennenzulernen.

Aktuelle Programminformationen finden Sie hier: www.iranian-filmfestival.com

So 13.00 Uhr Film
Datum: Sonntag, 09. Juni, 13:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

In zwei Ausgaben hat „Visions of Iran“ 2023 auf die Proteste der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung – mit zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen – reagiert. Bei der aktuellen Auswahl stellte sich die Frage: wie würde das Kino, wie würden die Kulturschaffenden diese Ereignisse überstehen? Tatsächlich sind Filme entstanden, die den Impuls der Proteste weitergetragen haben, die die Zensur und verordnete Geschlechterrollen hinter sich lassen.

CAN 2022, 53‘, Englisch mit Farsi UT, R: Aref Mohammadi

Mohammadi porträtiert einen enthusiastischen Irankenner: Bis zur Revolution von 1978 unternahm der britisch-kanadische Archäologe Dr. Edward Keall Expeditionen zur Erforschung alter zoroastrischer Tempel der spät-antiken Sassaniden. Seine Erkundungen führten zur bedeutenden Entdeckung und Ausgrabung der Burg Yazdegerd im westiranischen Kermanshah.

Aktuelle Programminformationen finden Sie hier: www.iranian-filmfestival.com

So 15.00 Uhr Film
Datum: Sonntag, 09. Juni, 15:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

In zwei Ausgaben hat „Visions of Iran“ 2023 auf die Proteste der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung – mit zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen – reagiert. Bei der aktuellen Auswahl stellte sich die Frage: wie würde das Kino, wie würden die Kulturschaffenden diese Ereignisse überstehen? Tatsächlich sind Filme entstanden, die den Impuls der Proteste weitergetragen haben, die die Zensur und verordnete Geschlechterrollen hinter sich lassen.

F/D/IR 2024, 73‘, OF Farsi, Dari mit englischen UT, R: Sarvnaz Alambeigi

Schätzungen zufolge leben bis zu sechs Millionen afghanische Refugees im Iran. Die 15jährige Maydegol träumt davon, eine professionelle Muay-Thai-Boxerin zu werden. Weder ihre konservative Familie, noch die Erfahrungen körperlicher Misshandlung oder die feindliche Haltung vieler Iraner*innen können sie von ihrem Traum abhalten – Maydegol arbeitet sogar heimlich, um ihre Boxkurse zu finanzieren.

Aktuelle Programminformationen finden Sie hier: www.iranian-filmfestival.com

So 17.00 Uhr Film
Datum: Sonntag, 09. Juni, 17:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

In zwei Ausgaben hat „Visions of Iran“ 2023 auf die Proteste der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung – mit zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen – reagiert. Bei der aktuellen Auswahl stellte sich die Frage: wie würde das Kino, wie würden die Kulturschaffenden diese Ereignisse überstehen? Tatsächlich sind Filme entstanden, die den Impuls der Proteste weitergetragen haben, die die Zensur und verordnete Geschlechterrollen hinter sich lassen.

D 2024, 82‘, OF Farsi, Deutsch mit englischen UT, R: Faraz Fesharaki
Im Anschluss: Zoom-Gespräch mit dem Filmemacher (angefragt)

Bis zu acht Millionen Iraner*innen leben in der Diaspora, mit den Lieben daheim sind sie per Skype, Zoom, Whatsapp verbunden. Zehn Jahre lang hat der Berliner Faraz Fesharaki den Online-Austausch mit seinen Eltern in Isfahan dokumentiert: Diskussionen über Geschlechterrollen, die persische Küche und das Wetter – aber auch die Haft der Mutter.

Aktuelle Programminformationen finden Sie hier: www.iranian-filmfestival.com

So 19.00 Uhr Film
Datum: Sonntag, 09. Juni, 19:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

In zwei Ausgaben hat „Visions of Iran“ 2023 auf die Proteste der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung – mit zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen – reagiert. Bei der aktuellen Auswahl stellte sich die Frage: wie würde das Kino, wie würden die Kulturschaffenden diese Ereignisse überstehen? Tatsächlich sind Filme entstanden, die den Impuls der Proteste weitergetragen haben, die die Zensur und verordnete Geschlechterrollen hinter sich lassen.

IR/D 2023, 99‘, OF Farsi mit deutschen UT, R: Ali Ahmadzadeh
Im Anschluss: Gespräch mit dem Filmemacher (Paris, angefragt)

Unterwegs auf den Highways des nächtlichen Teherans, versorgt Amir die einsamen Seelen der Stadt mit Drogen, um ihnen ein wenig Linderung zu verschaffen.

Aktuelle Programminformationen finden Sie hier: www.iranian-filmfestival.com

Mi 19.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 12. Juni, 19:00 Uhr
Veranstalter: ifs Internationale Filmschule Köln in Kooperation mit dem Internationalen Frauen Film Fest Dortmund+Köln im Rahmen des Filmforums NRW e.V. Infos unter 0221-920188-230 oder info@filmschule.de
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Um die Diskussion im Kulturbereich und an den Filmhochschulen zum Thema Gender und Diversität anzuregen, zeigt die gemeinsame Reihe von ifs und Internationales Frauen* Film Fest Dortmund+Köln regelmäßig ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Arbeiten und stellt deren Macherinnen im anschließenden Gespräch vor.

D 1994/1995, 66‘, R: Birgit Hein
Moderation: Dr. Maxa Zoller (Künstlerische Leitung IFFF Dortmund+Köln)

Birgit Hein gehört zu den wichtigsten Experimentalfilmkünstlerinnen der Nachkriegszeit. Als ausgebildete Malerin definierte sie Film über sein Material, übertrug also das Credo der medialen Reflexivität der abstrakten Kunst auf 8- und 16 mm Film. Dieser materielle Ansatz brachte sie in die Kreise des sogenannten strukturellen Films, der zwischen den späten 1960er und frühen 1970er Jahren in Europa und den USA die junge Filmavantgarde stark prägte.


Gast: Prof. Britta Wandaogo (Filmemacherin und Professorin für dokumentarische, journalistische und künstlerische Filmformate an der Hochschule Düsseldorf)

Mi 20.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 19. Juni, 20:00 Uhr
Preis: 6,00 €
erm. für Geflüchtete: 4,00 €
4,00 € (Ermäßigt)
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Die“Ukrainischen Filmtage NRW“ werden vom Blau-Gelbes Kreuz e.V. in Kooperation mit dem Generalkonsulat der Ukraine in Düsseldorf veranstaltet. Das Programm der Filmreihe spiegelt die kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt der Ukraine wider und gibt einen Einblick in die Geschichte und Gegenwart des Landes und seiner Bevölkerung. Das Allerweltskino freut sich, das Programm in Köln zu zeigen.

UKR 2023, 120‘, OmeU, R: Oles Sanin

Die Huzulen sind ein Bergvolk in den Karpaten. Im frühen 18. Jahrhundert mit einer Fremdherrschaft konfrontiert werden die Karpaten von einer Welle von Aufständen heimgesucht. Auch die beiden Dovbush-Brüder nehmen den Kampf auf und werden zu Opryschkos – Berggeächteten. Doch die Brüder werden zu Feinden – dem einen geht es nur ums Geld, der andere – Oleksa - kämpft für sein Volk. Die verzweifelte Aristokratie schmiedet einen teuflischen Plan und greift die Achillesferse des unbesiegbaren Geächteten an – seine Liebe zu seiner Jugendliebe Marichka.

Sa 19.00 Uhr Film
Datum: Samstag, 22. Juni, 19:00 Uhr
Preis: 7,50 €
Tickets nur an der Abendkasse. Geflüchtete haben freien Eintritt!
6,50 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Filmforum NRW
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

BRA/F/USA 2002, 128‘, restaurierte Fassung, R: Fernando Meirelles, Kátia Lund

„Wenn man in der „Cidade de Deus“, der City of God, einem der Favelas von Rio de Janeiro aufwächst, ist die Kindheit früh zu Ende. Was andernorts Bandenspiele sind, ist hier Bandenkrieg mit echten Waffen. Hier wachsen der rücksichtslose Locke (Leandro Firmino da Hora) und der schüchterne Buscapé (Alexandre Rodrigues) auf. Um zu überleben, setzt Locke auf Kokain-Handel, Gewalt und Raubüberfälle. Buscapé hingegen träumt davon Fotograf zu werden. Viele Jahre später sollen sich ihre Wege nochmal kreuzen, wenn Locke zum gefürchtetsten Drogenboss der Stadt geworden ist und Buscapé sich durchs Leben durchschlägt! (moviebreak.de) 22 Jahre nach der Veröffentlichung zeigt das Filmforum NRW den Film, der für 4 Oscars nominiert war und etliche andere Preise einheimste, einmalig in einer restaurierten Fassung.

Mi 20.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 26. Juni, 20:00 Uhr
Preis: 6,00 €
erm. für Geflüchtete: 4,00 €
4,00 € (Ermäßigt)
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Die“Ukrainischen Filmtage NRW“ werden vom Blau-Gelbes Kreuz e.V. in Kooperation mit dem Generalkonsulat der Ukraine in Düsseldorf veranstaltet. Das Programm der Filmreihe spiegelt die kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt der Ukraine wider und gibt einen Einblick in die Geschichte und Gegenwart des Landes und seiner Bevölkerung. Das Allerweltskino freut sich, das Programm in Köln zu zeigen.

UKR 2022, 90‘, R: Volodymyr Kharchenko-Kulykovsky

Ukraine während der russischen Invasion 2014: Mitten in der Nacht bekommt der Kiever Chirurg Oleksander einen Anruf. Er erfährt, dass sein Sohn der Armee beigetreten ist und von einem örtlichen Separatisten gefangen genommen wurde. Um seinen Sohn freizubekommen, muss Oleksandr an die Frontlinie gehen und ein Lösegeld zahlen.

Do 20.00 Uhr Film
Datum: Donnerstag, 27. Juni, 20:00 Uhr
Preis: 6,00 €
erm. für Geflüchtete: 4,00 €
4,00 € (Ermäßigt)
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Die“Ukrainischen Filmtage NRW“ werden vom Blau-Gelbes Kreuz e.V. in Kooperation mit dem Generalkonsulat der Ukraine in Düsseldorf veranstaltet. Das Programm der Filmreihe spiegelt die kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt der Ukraine wider und gibt einen Einblick in die Geschichte und Gegenwart des Landes und seiner Bevölkerung. Das Allerweltskino freut sich, das Programm in Köln zu zeigen.

UKR 2023, 90‘, R: Tonya Noyabriova

Kira lebt ihr Leben mit der jugendlichen Gewissheit, dass sich die Welt um sie dreht. Geboren und aufgewachsen in der späten Sowjetukraine, hält sie ihr Leben für vorhersehbar. Aber das hält nicht lange an, als sie erfährt, dass ihr Vater eine Geliebte hat und ihre Mutter davon weiß, aber lieber dazu schweigt. Als Kiras Familie zu zerfallen beginnt – und gleichzeitig auch der sowjetische Staat – entpuppt sich alles, was sie kannte, als Illusion. Kira ist auf der Suche nach Liebe und Hoffnung für die Zukunft und begibt sich auf einen Weg, den sie nicht vorhersehen konnte.

Fr 19.00 Uhr Film
Datum: Freitag, 28. Juni, 19:00 Uhr
Veranstalter: Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst<br />in Kooperation mit der ifs Internationale Filmschule Köln, im Rahmen der Kölner<br />Kinonächte. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

F 1983, 104‘, OmU, Regie & Montage: Chris Marker

Als einer der herausragendsten Essayfilme der Filmgeschichte gibt „Sans Soleil“ seinen Zuschauer*innen auch beim zweiten und dritten Sehen noch neue Entdeckungen, Assoziationen und Rätsel mit auf den Weg. Aus einer umfangreichen dokumentarischen Materialsammlung heraus collagiert, beginnt der Film mit einem Bild dreier Kinder in Island, begibt sich dann nach Japan und Afrika, erzählt von Revolutionen, Katzen und Hitchcocks „Vertigo“.


Infos unter 0221-920188-231 oder info@filmschule.de – Eintritt frei!

Sa 20.00 Uhr Film
Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv SchöneckerDER UNFREIWILLIGE RAKETENFLIEGER
Datum: Samstag, 29. Juni, 20:00 Uhr
Preis: 7,00 €
Karten an der Kinokasse Vorbestellung: joachim.steinigeweg@email.de
6,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

F 1958, 96‘, 16mm, dt. Fassung, R: Jean Dréville

Nach einem Autounfall leidet Monsieur Martin an Gedächtnisschwund. Auf Anraten seines Arztes zieht er aufs Land, um sich ohne Ablenkung durch aktuelle Ereignisse zu erholen. Bis ein ausländischer Fallschirmcontainer in der Nähe landet und Martins verstorben geglaubter Hund Friquet erscheint. Das Verhalten des Hundes ist jedoch seltsam; er lehnt jede Nahrung ab und jagt auch nicht die kleine weiße Maus im Haus. Erst auf Ertönen einer Klingel beginnt er zu fressen. Beamte der sowjetischen Botschaft sind schnell alarmiert und wollen mit Hilfe des örtlichen Präfekten den vermissten Raketenhund und die Maus zurückholen.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

So 20.00 Uhr Film
Datum: Sonntag, 30. Juni, 20:00 Uhr
Preis: 6,00 €
erm. für Geflüchtete: 4,00 €
4,00 € (Ermäßigt)
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Die“Ukrainischen Filmtage NRW“ werden vom Blau-Gelbes Kreuz e.V. in Kooperation mit dem Generalkonsulat der Ukraine in Düsseldorf veranstaltet. Das Programm der Filmreihe spiegelt die kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt der Ukraine wider und gibt einen Einblick in die Geschichte und Gegenwart des Landes und seiner Bevölkerung. Das Allerweltskino freut sich, das Programm in Köln zu zeigen.

UKR 2023, 100‘, R: Philip Sotnychenko

Im August 1996 wird in der Ukraine das letzte Todesurteil vollstreckt. In dieser Zeit verbringen Aisel und Kiril ihre Kindheit. Ihre Väter, beides Polizisten, untersuchen mit fragwürdigen Methoden den Mord an einem Kollegen. Ein Vierteljahrhundert später kommt es zu einem Familientreffen – das auf abrupte Weise endet.