Blinky Paler­mo. Die ge­samten Edi­tio­nen. Schenkung Ul­rich Rein­ing­haus

18.1.2020 – 3.5.2020

Peter Heis­terkamp, der sich als Kün­stler nach dem Ma­fio­so Frank „Blinky“ Paler­mo nan­nte, ist bekan­nt für seine großen Stoff- und klei­nen Me­t­all­bilder, für seine Ob­jekte und Rau­mar­beit­en. Weniger bekan­nt, aber nicht min­der in­teres­sant sind Werke, die in Au­fla­gen er­schie­nen sind: Sieb- und Off­set­drucke, Litho­gra­fien, Ob­jekte und eine Sch­ablone zum Selb­st­malen. In ihr­er Ge­samtheit spiegeln diese Ar­beit­en nicht nur Paler­mos En­twick­lung von den sechziger Jahren bis zu seinem frühen Tod 1977, son­dern zei­gen auch, wie der Kün­stler mit den Möglichkeit­en der Re­pro­duk­tion sein Werk be­wusst er­weit­ert hat.

Ausstel­lung

WADE GUY­TON
ZWEI DEKA­DEN MCMX­CIX–MMX­IX

16.11.2019 – 1.3.2020

Der 1972 ge­borene US-amerikanische Kün­stler Wade Guy­ton hat über zwei Jahrzeh­nte ein konse­quentes und zu­gleich ei­gen­stän­di­ges Werk geschaf­fen. Bekan­nt ist er vor allem für seine mit einem herkömm­lichen Tin­ten­s­trahl­druck­er hergestell­ten groß­for­mati­gen Lein­wand­bilder mit ikonischen Mo­tiv­en wie Flam­men, den Buch­staben „X“ und „U“ oder der Web­site der New York Times. Nach­dem das Mu­se­um Lud­wig bere­its mehrere Werke des Kün­stlers für die Samm­lung er­wer­ben kon­nte, richtet es ihm nun eine große Über­blick­sauss­tel­lung aus, die sein kün­st­lerisch­es Schaf­fen von den An­fän­gen bis hin zu jüng­sten Ar­beit­en vorstellt.

Stille Rui­nen
F. A. Op­pen­heim fo­to­gra­fiert die An­tike

Präsen­ta­tion im Fo­to­raum

15.02.2020 – 14.06.2020

Still schei­­nen die Rui­­nen der Akropo­lis dazulie­­gen als Fe­lix Alex­an­der Op­pen­heim sie fo­­to­­gra­­fiert: Kein Men­sch ist zu se­hen. 1854 er­schien der groß­­for­­matige Bild­band „Athe­nien­­sische Al­terthümer“, von dem das Mu­se­um Lud­wig eines von zwei weltweit noch er­hal­te­­nen Ex­em­­plaren be­her­bergt. Er­st­­mals wird das vol­l­ständige Al­bum nun zu se­hen sein und darin ein Mo­­ment in der Geschichte sicht­bar, an dem An­tiken­begeis­terung, frühe Archäo­lo­gie, Griechen­­lands Sym­bol­pol­i­tik und das Rin­­gen um recht­mäßi­­gen Be­sitz den stillen Rui­­nen ei­­nen wort- und bil­­dreichen Kon­­text schufen.

Bild und Ge­gen­bild
Zur Re­vi­sion der Samm­lung

2.11.2019 – 29.3.2020

Ot­­to Muellers Zwei Zige­un­er­in­­nen** mit Katze (1926/27) ge­hört zu den bekan­n­testen Gemäl­­den in der Sam­m­lung des Mu­se­um Lud­wig. In ihm wird ein Blick eingenom­­men, den west­­liche Ge­sellschaften über Jahrhun­derte eingeübt haben: der Blick auf Sin­­tizze und Rom­n­­ja als das sch­lechthin An­dere, ex­o­tisch Wei­bliche, an­i­­malisch Aufreizende, das der Zivil­i­sa­­tion ge­­genüber gestellt ist und von ihren Er­run­­gen­schaften so wenig weiß wie von ihren Zwän­­gen. In dies­er Präsen­ta­tion wird dem Werk der Doku­men­tar­film Zige­un­er** sein von Peter und Zsós­ka Nestler ge­genüber­stellt.

Abbildung Sammlung Museum Ludwig

Museum

Die Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig

Die Sam­m­lung des Mu­se­um Lud­wig bein­hal­tet die wichtig­sten Po­si­­tio­­nen der Mod­­erne vom Be­ginn des 20. Jahrhun­derts bis zur Ge­­gen­wart.

Ausstel­lung

Schultze Pro­jects #2
Av­ery Singer

Ok­to­ber 2019 – Ok­to­ber 2021

An­läss­lich der zweit­en Aus­gabe der Rei­he Schultze Pro­jects hat die US-amerikanische Kün­st­lerin Av­ery Singer ein neues, ortsspez­i­fisch­es Werk für das Trep­pen­haus des Mu­se­um Lud­wig geschaf­fen. Die sieben­teilige Ar­beit ist über sie­bzehn Me­ter lang und dreiein­halb Me­ter hoch. Der Name der Rei­he bezie­ht sich auf Ber­nard Schultze und seine Ehe­frau Ur­su­la (Schultze-Bluhm), deren Nach­lass das Mu­se­um Lud­wig ver­wal­tet und zu deren Ge­denken seit 2017 alle zwei Jahre eine Kün­st­lerin oder ein Kün­stler ein­ge­la­den wird, ein groß­for­matiges Werk für die pro­mi­nente Stirn­wand im Trep­pen­haus anzufer­ti­gen.

Museum

On­li­net­ick­et

Buchen Sie hi­er be­quem Ihr On­line-Tick­et für Ihren Be­such im Mu­se­um Lud­wig. Es en­thält ei­nen VRS-Fahrschein und ist ab Kauf drei Jahre gültig.

Neu: Führun­gen für Blinde und Men­schen mit Se­hver­lust

Je­den 1. Di­en­s­tag und 3. Son­n­tag im Mo­nat, jew­eils von 11–12.30 Uhr

Beim leben­di­gen Rund­gang verbin­den wir aus­führ­liche Beschrei­bun­gen mit spon­tanem Aus­tausch. Aus­ge­hend von den aus­gewähl­ten Kunst­w­erken wer­den die Be­such­er*in­nen ein­ge­la­den die Kunst im Ge­spräch selbst zu ent­deck­en. mehr

Be­sucher­in­for­ma­tion

Sie be­suchen uns mit ein­er Schulk­lasse?

Der Ein­tritt ist für alle Schüler*in­nen (weltweit, je­den Al­ters) und zwei Lehrkräfte pro Klasse kosten­frei. Ein Be­such der Samm­lung muss nicht angemeldet wer­den. Für den Be­such ein­er Son­der­auss­tel­lung ist eine An­mel­dung beim Mu­se­ums­di­enst Köln er­forder­lich. Führun­gen durch unsere Samm­lung oder eine Son­der­auss­tel­lung buchen Sie bitte on­line beim Mu­se­ums­di­enst Köln.

Führung

Sie haben In­teresse an ein­er Führung?

Ob zu ein­er Son­der­auss­tel­lung oder der Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig: Hi­er kön­nen Sie eine pri­vate Führung buchen und die Ter­mine uns­er­er öf­fentlichen Führun­gen einse­hen.

Langer Don­n­er­s­tag

Der Lange Don­n­er­s­tag

An je­dem 1. Don­n­er­s­tag
im Mo­nat bis 22 Uhr

Es gibt Tage, die sind an­ders als an­dere: In­teres­san­ter, schön­er und span­nen­der. Er­leben Sie Live-Konz­erte, Kün­st­lerge­spräche, Führun­gen, kunst:dialoge, The­ater, Le­sun­gen, Tanz, Filme oder Per­for­mances.