Langer Donnerstag

Kunst, Musik, The­ater, Film ...

Es gibt Tage, die sind an­ders als an­dere: In­teres­san­ter, schön­er, span­nen­der. Zum Beispiel wenn Sie ein­fach mal abends ins Mu­se­um ge­hen, um­sonst oder gün­stiger reinkom­men und er­leben, was Sie vorher noch nie er­lebt haben. Ge­nau so ist er jet­zt: der Lange Don­n­er­s­tag im Mu­se­um Lud­wig, an je­dem 1. Don­n­er­s­tag im Mo­nat bis 22 Uhr. Er­leben Sie Live-Konz­erte, Kabarett, Kün­st­lerge­spräche, Führun­gen, kunst:dialoge, The­ater, Le­sun­gen, Tanz, Filme oder Per­for­mances.

Der Lange Don­n­er­s­tag im Mu­se­um Lud­wig

  • 1× im Mo­nat: an je­dem 1. Don­n­er­s­tag

  • bis in die Nacht: von 10–22 Uhr

  • mit vielen Abend-Spe­cials: aus allen Gen­res, die Kunst zu bi­eten hat

  • für Köl­n­er*in­nen: frei­er Ein­tritt von 10–22 Uhr

  • für alle an­deren: Ra­batt ab 17 Uhr – Sie zahlen nur 7€

Pro­gramm 2019

Hi­er kön­nen Sie das Pro­gramm von Juli bis Dezem­ber 2019 down­loa­d­en.
Das Pro­gramm des näch­sten LA­DO fin­d­en Sie auch am Ende dies­er Seite.

Der Lange Don­n­er­s­tag wird großzügig un­ter­stützt von

Do 17.00 Uhr Langer Donnerstag
Familienbanden unter sich
Datum: Donnerstag, 01. August, 17:00 Uhr
Preis: 7,00 €
0,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle

Programm:


18 +19h
Kurzführungen in der Ausstellung Familienbande. Die Schenkung Schröder


18–21h
kunst:dialoge in der Sammlung


20h
Filmvorführung Die Fröhliche Wallfahrt von Cosima von Bonin im Kino


In den 1990 er Jahren formiert sich in Köln eine neue Kunstszene: Junge Galerien wie jene von Christian Nagel eröffnen, die Zeitschrift "Texte zur Kunst" wird gegründet und ein Künstler*innenkollektiv betreibt den alternativen Ausstellungsraum Friesenwall 120.
Das Rheinland wird – im intensiven Austausch mit New York – zu einem intellektuellen Zentrum. Es entwickelt sich eine Kunstpraxis, in der die vielen unterschiedlichen Bedeutungen von Gemeinschaft eine wichtige Rolle spielen – zusammen veranstaltete Projekte lösen das traditionelle Kunstobjekt ab.


In dem Film "Die Fröhliche Wallfahrt" von Cosima von Bonin nach einem alten Volkstheaterstück erkennt man die Vertreter*innen der Kunstszene wieder. In einer merkwürdigen Dialektmelange spielen unter anderen die Galeristen Christian Nagel und Bruno Brunnet einen Dorfpfarrer und einen Dorfjüngling. Die Künstler Christian Philipp Müller und Josef Strau stellen die Haushälterin des Pfarrers und die Mutter des Jünglings dar. Cosima von Bonin führt die Kunstszene als familiäre Dorfgemeinschaft vor.



Eintritt: Ganztätig frei für Kölner*innen; alle anderen zahlen vor 17h normal, danach nur 7€!


 


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August 1, 2019
FAMILY TIES


Program:


6 and 7 p.m.
Short tours in the exhibition Family Ties: The Schröder Donation


6–9 p.m.
kunst:dialoge in the permanent collection


8 p.m.
Screening of Cosima von Bonin’s Die Fröhliche Wallfahrt in the auditorium


In the 1990s, a new art scene formed in Cologne: new galleries were opened by the likes of Christian Nagel, the magazine "Texte zur Kunst" was founded, and an artist collective ran the alternative exhibition space Friesenwall 120.
In an intensive exchange with New York, the Rhineland developed into an intellectual center. An artistic practice took shape in which the many different meanings of community play an important role. Collaborative projects replaced the traditional art object.


Cosima von Bonin’s film "Die Fröhliche Wallfahrt", based on an old folk play, features figures from the art scene. In a strange mix of dialects, the gallery owners Christian Nagel and Bruno Brunnet play a village priest and a boy, while the artists Christian Philipp Müller and Josef Strau play the priest’s housekeeper and the boy’s mother. Cosima von Bonin presents the art scene as an extended family.


Admission: Free all day for Cologne inhabitants. Everyone else pays regularly before 5 p.m. and only €7 starting at 5 p.m.!