Plakatmotiv zu "Familienbande. Die Schenkung Schröder"

Ausstel­lung

Fam­i­lien­bande. Die Schenkung Schröder

13. Juli – 29. Septem­ber 2019

In den 1990er Jahren be­­gann sich in Köln eine neue Kun­st­szene zu for­mieren. Es en­t­s­­tan­­den neue junge Ga­le­rien, Zeitschriften wie Texte zur Kunst und der al­ter­­na­­tive Ausstel­lungs­raum Frie­sen­wall 120. Alex­an­der Schröder ver­­fol­gte die­sen Auf­bruch aus Ber­lin. Bere­its als Kun­st­s­­tu­­dent an der Hoch­schule der Kün­ste Ber­lin grün­dete er mit Thi­­lo Wermke eine ei­­gene Ga­­lerie. Gleichzeitig be­­gann er, mit einem be­­son­deren Blick, die Kunst der 1990er und 2000er Jahre zu sam­meln.

Ausstel­lung

HI­ER UND JET­ZT im Mu­se­um Lud­wig
Tran­s­cor­po­re­al­i­ties

21.9.2019 – 19.01.2020

Die Auss­tel­lung Tran­s­cor­po­re­al­i­ties re­flek­tiert das Mu­se­um als durch­läs­si­gen Kör­p­er, in dem ver­schie­dene bi­ol­o­gische, soziale, tech­nol­o­gische, poli­tische und wirtschaftliche Sys­teme in­ei­nan­der­fließen. Wie alle men­sch­lichen und nicht­men­sch­lichen Re­al­itäten befin­d­et es sich in steti­gen Stof­fwech­sel­prozessen mit sein­er Umwelt. Vor die­sem Hor­i­zont wird der Tran­si­traum des Ein­gangs­foy­ers zum Auss­tel­lungs- und Ve­r­an­s­tal­tung­sort. Hi­er wie auch in der Samm­lung stellen die Kün­stler*in­nen Fra­gen nach Verkör­pe­rung, Sicht­barkeit und Zugänglichkeit: Was wird dem Kör­p­er ein- und zugeschrieben? Wer schaut auf wen? Museen sind soziale Orte der Bil­dung, die Ma­terie und Be­deu­tung schaf­fen, doch wo lie­gen die Möglichkeit­en und Grenzen der Repräsen­ta­tion von Kör­per­lichkeit?

Ben­jamin Katz
Ber­lin Havel­höhe, 1960/61

Präsen­ta­tion im Fo­to­raum

7.6. – 22.9.2019

An­läss­lich des 80. Ge­burt­s­tages von Ben­jamin Katz wird das Mu­se­um Lud­wig die noch nie gezeigte voll­ständige Fo­tor­ei­he Ber­lin Hav­el­höhe (1960/1961) präsen­tieren. Noch bevor sich Katz auch beru­flich ganz der Fo­to­gra­fie wid­mete, nahm er 1960/61 während eines achtzeh­n­mo­nati­gen Aufen­thalts im Kranken­haus Hav­el­höhe seine Umge­bung auf.