Ausstel­lung

Rus­sische Avant­garde im Mu­se­um Lud­wig – Orig­i­nal und Fälschung
Fra­gen, Un­ter­suchun­gen, Erk­lärun­gen

26.9.2020 – 3.1.2021

Im­mer mehr Museen öff­nen sich nach langer Tabuisierung für ei­nen trans­par­en­ten Um­gang mit Fälschun­gen, tauschen Erken­nt­nisse aus und entschei­den sich – falls notwendig – , Werke aus der Samm­lung abzuschreiben. Mit ein­er Stu­dioauss­tel­lung zur Rus­sischen Avant­garde stellt sich das Mu­se­um Lud­wig den Fra­gen nach Au­then­tiz­ität in sein­er Samm­lung. Die Rus­sische Avant­garde bildet dank Peter und Irene Lud­wig – neben Pop Art und Pi­cas­so – ei­nen Samm­lungssch­w­er­punkt des Mu­se­ums: Sie um­fasst 600 Ar­beit­en aus der Zeit von 1905 bis 1930, darun­ter rund 100 Gemälde.

Ausstel­lung

Map­ping the Col­lec­tion

20.06.2020 – 11.10.2020

Gleich­berech­ti­­gung, in­­di­­gene Sel­b­stbes­­tim­­mung, Frauen­rechte und Black Pow­er: Die Auss­tel­lung Map­ping the Col­lec­­tion wirft ei­­nen in­­ten­­siv­en Blick auf die 1960er und 1970er Jahre in den USA. Sie fragt, wie Kün­stler*in­­­nen auf die sozialen En­twick­­lun­­gen und Um­brüche dies­er Jahrze­h­nte reagiert haben – und welche Vors­tel­lung von der Kunst dies­er Zeit an­der­er­­seits unsere Er­in­­nerung geprägt hat. Welch­es Bild der USA wird hi­er repräsen­tiert? Welchen An­teil hat­ten in­­di­­gene Kün­stler*in­­­nen, wei­bliche Kün­stler*in­­­nen, queere Po­si­­tio­­nen oder „artists of Col­or“ an der En­twick­­lung der Kunst in dies­er Zeit?

Ausstel­lung

Joachim Brohm, Ruhr­land­schaften, 1981-83

27.6.2020 – 27.9.2020

2006 er­warb das Mu­se­um Lud­wig aus der Se­rie Ruhr­land­schaften von Joachim Brohm (*1955) elf Ar­beit­en, die er zwischen 1981 und 1983 aufgenom­men hat. Ab dem 27. Ju­ni 2020 zeigt das Mu­se­um Lud­wig diese Auf­nah­men in ein­er Präsen­ta­tion im Fo­to­raum.

Ausstel­lung

Schultze Pro­jects #2
Av­ery Singer

Ok­to­ber 2019 – Ok­to­ber 2021

An­läss­lich der zweit­en Aus­gabe der Rei­he Schultze Pro­jects hat die US-amerikanische Kün­st­lerin Av­ery Singer ein neues, ortsspez­i­fisch­es Werk für das Trep­pen­haus des Mu­se­um Lud­wig geschaf­fen. Die sieben­teilige Ar­beit ist über sie­bzehn Me­ter lang und dreiein­halb Me­ter hoch. Der Name der Rei­he bezie­ht sich auf Ber­nard Schultze und seine Ehe­frau Ur­su­la (Schultze-Bluhm), deren Nach­lass das Mu­se­um Lud­wig ver­wal­tet und zu deren Ge­denken seit 2017 alle zwei Jahre eine Kün­st­lerin oder ein Kün­stler ein­ge­la­den wird, ein groß­for­matiges Werk für die pro­mi­nente Stirn­wand im Trep­pen­haus anzufer­ti­gen.