Ausstel­lung

HI­ER UND JET­ZT im Mu­se­um Lud­wig
Dy­namische Räume

6.6 - 30.8.2020

Für die sech­ste Auss­tel­lung der Rei­he HI­ER UND JET­ZT im Mu­se­um Lud­wig ist das Kun­st­­mag­azin Con­tem­po­rary And (C&) in Köln zu Gast. Ge­grün­det von Ju­lia Grosse und Yvette Mu­tum­ba ver­ste­ht sich C& als „ein dy­namisch­er Ort, an dem The­men und In­for­ma­tio­nen zur zeit­genös­sischen Kun­st­praxis aus Afri­ka und der Globalen Di­as­po­ra re­flek­tiert und ver­net­zt wer­den“. Die Auss­tel­lung stellt nun die Ak­tiv­itäten sowie die Of­f­line-Pro­jekte von C& vor und set­zt diese mit weit­eren kün­st­lerischen Po­si­tio­nen in Verbin­dung.

Ausstel­lung

Map­ping the Col­lec­tion

20.06.2020 – 23.08.2020

Gleich­berech­ti­­gung, in­­di­­gene Sel­b­stbes­­tim­­mung, Frauen­rechte und Black Pow­er: Die Auss­tel­lung Map­ping the Col­lec­­tion wirft ei­­nen in­­ten­­siv­en Blick auf die 1960er und 1970er Jahre in den USA. Sie fragt, wie Kün­stler*in­­­nen auf die sozialen En­twick­­lun­­gen und Um­brüche dies­er Jahrze­h­nte reagiert haben – und welche Vors­tel­lung von der Kunst dies­er Zeit an­der­er­­seits unsere Er­in­­nerung geprägt hat. Welch­es Bild der USA wird hi­er repräsen­tiert? Welchen An­teil hat­ten in­­di­­gene Kün­stler*in­­­nen, wei­bliche Kün­stler*in­­­nen, queere Po­si­­tio­­nen oder „artists of Col­or“ an der En­twick­­lung der Kunst in dies­er Zeit?

Stille Rui­nen
F. A. Op­pen­heim fo­to­gra­fiert die An­tike

Präsen­ta­tion im Fo­to­raum

15.02.2020 – 14.06.2020

Still schei­­nen die Rui­­nen der Akropo­lis dazulie­­gen als Fe­lix Alex­an­der Op­pen­heim sie fo­­to­­gra­­fiert: Kein Men­sch ist zu se­hen. 1854 er­schien der groß­­for­­matige Bild­band „Athe­nien­­sische Al­terthümer“, von dem das Mu­se­um Lud­wig eines von zwei weltweit noch er­hal­te­­nen Ex­em­­plaren be­her­bergt. Er­st­­mals wird das vol­l­ständige Al­bum nun zu se­hen sein und darin ein Mo­­ment in der Geschichte sicht­bar, an dem An­tiken­begeis­terung, frühe Archäo­lo­gie, Griechen­­lands Sym­bol­pol­i­tik und das Rin­­gen um recht­mäßi­­gen Be­sitz den stillen Rui­­nen ei­­nen wort- und bil­­dreichen Kon­­text schufen.

Ausstel­lung

Schultze Pro­jects #2
Av­ery Singer

Ok­to­ber 2019 – Ok­to­ber 2021

An­läss­lich der zweit­en Aus­gabe der Rei­he Schultze Pro­jects hat die US-amerikanische Kün­st­lerin Av­ery Singer ein neues, ortsspez­i­fisch­es Werk für das Trep­pen­haus des Mu­se­um Lud­wig geschaf­fen. Die sieben­teilige Ar­beit ist über sie­bzehn Me­ter lang und dreiein­halb Me­ter hoch. Der Name der Rei­he bezie­ht sich auf Ber­nard Schultze und seine Ehe­frau Ur­su­la (Schultze-Bluhm), deren Nach­lass das Mu­se­um Lud­wig ver­wal­tet und zu deren Ge­denken seit 2017 alle zwei Jahre eine Kün­st­lerin oder ein Kün­stler ein­ge­la­den wird, ein groß­for­matiges Werk für die pro­mi­nente Stirn­wand im Trep­pen­haus anzufer­ti­gen.