Blinky Paler­mo. Die ge­samten Edi­tio­nen. Schenkung Ul­rich Rein­ing­haus

18.1.2020 – 3.5.2020

Peter Heis­terkamp, der sich als Kün­stler nach dem Ma­fio­so Frank „Blinky“ Paler­mo nan­nte, ist bekan­nt für seine großen Stoff- und klei­nen Me­t­all­bilder, für seine Ob­jekte und Rau­mar­beit­en. Weniger bekan­nt, aber nicht min­der in­teres­sant sind Werke, die in Au­fla­gen er­schie­nen sind: Sieb- und Off­set­drucke, Litho­gra­fien, Ob­jekte und eine Sch­ablone zum Selb­st­malen. In ihr­er Ge­samtheit spiegeln diese Ar­beit­en nicht nur Paler­mos En­twick­lung von den sechziger Jahren bis zu seinem frühen Tod 1977, son­dern zei­gen auch, wie der Kün­stler mit den Möglichkeit­en der Re­pro­duk­tion sein Werk be­wusst er­weit­ert hat.

Stille Rui­nen
F. A. Op­pen­heim fo­to­gra­fiert die An­tike

Präsen­ta­tion im Fo­to­raum

15.02.2020 – 14.06.2020

Still schei­­nen die Rui­­nen der Akropo­lis dazulie­­gen als Fe­lix Alex­an­der Op­pen­heim sie fo­­to­­gra­­fiert: Kein Men­sch ist zu se­hen. 1854 er­schien der groß­­for­­matige Bild­band „Athe­nien­­sische Al­terthümer“, von dem das Mu­se­um Lud­wig eines von zwei weltweit noch er­hal­te­­nen Ex­em­­plaren be­her­bergt. Er­st­­mals wird das vol­l­ständige Al­bum nun zu se­hen sein und darin ein Mo­­ment in der Geschichte sicht­bar, an dem An­tiken­begeis­terung, frühe Archäo­lo­gie, Griechen­­lands Sym­bol­pol­i­tik und das Rin­­gen um recht­mäßi­­gen Be­sitz den stillen Rui­­nen ei­­nen wort- und bil­­dreichen Kon­­text schufen.

Ausstel­lung

Schultze Pro­jects #2
Av­ery Singer

Ok­to­ber 2019 – Ok­to­ber 2021

An­läss­lich der zweit­en Aus­gabe der Rei­he Schultze Pro­jects hat die US-amerikanische Kün­st­lerin Av­ery Singer ein neues, ortsspez­i­fisch­es Werk für das Trep­pen­haus des Mu­se­um Lud­wig geschaf­fen. Die sieben­teilige Ar­beit ist über sie­bzehn Me­ter lang und dreiein­halb Me­ter hoch. Der Name der Rei­he bezie­ht sich auf Ber­nard Schultze und seine Ehe­frau Ur­su­la (Schultze-Bluhm), deren Nach­lass das Mu­se­um Lud­wig ver­wal­tet und zu deren Ge­denken seit 2017 alle zwei Jahre eine Kün­st­lerin oder ein Kün­stler ein­ge­la­den wird, ein groß­for­matiges Werk für die pro­mi­nente Stirn­wand im Trep­pen­haus anzufer­ti­gen.