Sudan 2026, OmeU, DCP, 76', R: Ibrahim Omar
Während die Dreharbeiten von Produktionsproblemen überschattet werden, fühlt sich der Regisseur hin- und hergerissen zwischen seiner Arbeit und der Unmöglichkeit, in sein Herkunftsland Sudan zurückzu-kehren, wo eine Revolution ausbricht. Von Zweifeln an seinem Film Nothing Happens After the Revolu-tion geplagt, beginnt er, seiner kleinen Tochter seine Muttersprache beizubringen. Als sein Kameramann Ägypten in Richtung Schweden verlässt und ihm schließlich mitteilt, dass er die Zusammenarbeit auf-gibt, verändert sich auch der Ton der Off-Erzählung. Sie weitet sich zu einer nachdenklichen Reflexion über Exil, räumliche Distanz, Trauer und die Weitergabe von Sprache und Erinnerung.
Gast: Ibrahim Omar
Eintrittspreise:
Geflüchtete haben freien Eintritt zu allen Filmveranstaltungen (17.9.-26.9.)
Preise pro Vorstellung an der Kinokasse: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Online-Tickets über rausgegangen.de: 7,00 € / 5,00 € (ermäßigt)
Festivalpass: 40,00 € / 30,00 € Euro (ermäßigt)
Förderpass: 50,00 €