Mi 10.00 Uhr kunst:dialoge
Kunst:Dialoge in der Transcorporealities Ausstellung
Datum: Heute 10.00 Uhr - Heute 18.00 Uhr
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: Im Foyer

Während der Ausstellung Transcorporealities stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge täglich von 10–18 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

Mi 16.30 Uhr Führung
Joseph Beuys - Jenseits der Begrenzung
Datum: Mittwoch, 23. Oktober, 16:30 Uhr
Referent: Jörg Schubert
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
Mi 19.00 Uhr Film
»ifs-Begegnung« Junger deutscher Film mit Ilker Çatak<br>Es gilt das gesprochene Wort
Datum: Mittwoch, 23. Oktober, 19:00 Uhr
Veranstalter: ifs internationale filmschule köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D/F 2019, 122‘, DCP, Regie und Drehbuch: Ilker Çatak
Anschließend Gespräch mit Ilker Çatak, moderiert von Sonja Hofmann (Kuratorin u.a. für das Film Festival Cologne und Internationales Frauenfilmfestival Dortmund│Köln)

In ihrer Reihe »ifs-Begegnung« Junger deutscher Film präsentiert die ifs internationale filmschule köln Kurz- und Langfilme von Absolvent*innen deutscher Filmhochschulen. Im anschließenden Gespräch mit den Filmemacher*innen werden prägende Erlebnisse während und nach der Studienzeit thematisiert sowie Erzähl- und Gestaltungsweisen im aktuellen deutschen Film hinterfragt.


Am 23.10. ist der Regisseur Ilker Çatak mit seinem Spielfilm ES GILT DAS GESPROCHENE WORT zu Gast. Ilker Çatak studierte Film- und Fernsehregie an der Dekra Medienhochschule in Berlin und an der Hamburg Media School. Mit seinem Kurzfilm SADAKAT gewann er den Student Academy Award in Gold, den First Steps Award in der Kategorie Kurz- und Animationsfilm und den Kurzfilmwettbewerb des Max-Ophüls-Festivals. Auch mit dem Kurzfilm WO WIR SIND war er beim Max-Ophüls-Festival erfolgreich. Ilker Çataks Spielfilmdebüt ES WAR EINMAL INDIANERLAND kam 2017 in die Kinos.


Sein zweiter Langfilm ES GILT DAS GESPROCHENE WORT erzählt von einer Scheinehe zwischen der deutschen Pilotin Marion und dem kurdischen Wirtschaftsflüchtling Baran. Marion, die von einer Krebserkrankung aus ihrem Berufsleben  gerissen wird, und Baran, der seinen Körper für Geld an Touristinnen verkauft, laufen sich an der türkischen Riviera über den Weg. Kurzerhand beschließt Marion, Baran zu helfen und mittels Heirat ein Leben in Hamburg zu ermöglichen. Entgegen jeglicher klischeehafter Vorstellung zeigt ES GILT DAS GESPROCHENE WORT die Komplexität solch einer Konstellation und den Mut, den es bedarf, um menschliche Distanz aufzugeben.


Das Filmdrama feierte seine Weltpremiere 2019 auf dem Filmfest München und wurde dort mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino sowohl für das Drehbuch als auch den Hauptdarsteller Oğulcan Arman Uslu ausgezeichnet.