Candida Höfer, Kino im Museum Ludwig Köln II, 2006

Filmforum

Through a na­tion­wide unique mod­el of a fo­rum that tran­s­cends the ci­ty boun­daries, a col­lab­o­ra­tive of nine part­n­ers has op­er­at­ed the Mu­se­um Lud­wig’s au­di­to­ri­um since 2006.

Join­ing forces in col­lab­o­ra­tion, th­ese found­ing mem­bers of the Film­fo­rum rep­re­sent the en­tire cin­e­mat­ic spec­trum, from film pro­mot­ers and pro­duc­ers to film­mak­ers, ed­u­ca­tors, and en­thu­si­asts. Among them are the Film­s­tif­tung NRW, the SK Stif­tung Kul­tur, the West­deutsche Rund­funk (WDR), the ifs in­ter­na­tio­nale film­schule köln, the film & fernseh pro­duzen­ten­ver­band nrw e.v., Köl­n­Musik GmbH, as well as the in­de­pen­dent film-scene coali­tion “Ki­noAk­tiv” and the Mu­se­um Lud­wig/Ci­ty of Cologne. Nu­mer­ous the­mat­ic pro­gram se­ries, film fes­ti­vals and pre­mieres, as well as lec­tures and dis­cus­sions have found a venue at the Film­fo­rum. The in­di­vi­d­u­al part­n­ers them­selves are re­spon­si­ble for the con­tent and fi­nanc­ing of all the events. To­gether they have suc­ceed­ed in estab­lish­ing the Film­fo­rum as a site for film his­to­ry and con­tem­po­rary film cul­ture, filling a gap in the cin­e­ma land­s­cape of Cologne.

For fur­ther in­for­ma­tion on this and all other pro­grams please vis­it: www.film­fo­rum­n­rw.de

Tick­ets for all events may be purchased at the door. No ad­vance book­ing. The Film­form of­fers in­duc­tion loops for the hear­ing im­paired and is wheelchair ac­ces­si­ble.

Film­fo­rum at the Mu­se­um Lud­wig

En­trance lo­cat­ed on the rear side of the Mu­se­um Lud­wig
Bis­chofs­garten­s­traße 1, 50667 Köln
E-Mail: in­fofilm­fo­rum­n­rw.de

Sun 18.00 h Film
Date: Sonntag, 26. Mai, 18:00 Uhr
Price: 10,00 €
8,00 € (Discounted)
Promoter: Allerweltskino in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

TUR 2018, 113’, digital, OmU, Regie: Aydın Orak
Im Anschluss Gespräch mit dem Filmemacher, Moderation Osman Okkan (KulturForum TürkeiDeutschland)

Ein dokumentarisches Porträt des mehrfach ausgezeichneten kurdisch-türkischen Schriftstellers Yaşar Kemal von seiner Geburt bis zu seinem Tod 2015. Der Film enthält bisher unveröffentlichte Archivaufnahmen und viele Interviews mit dem Autor, die in verschiedenen Jahren aufgezeichnet wurden. Ihm nahestehende Freunde wie Ara Güler, Arif Keskiner, Zülfü Livaneli, Orhan Pamuk, Türkan Şoray, Atıf Yılmaz und Aziz Nesin erzählen von der Legende Yaşar Kemal, der als ein kritischer und aktiver Beobachter der Politik in der Türkei gilt. Kemal setzte sich stets für die Einhaltung der Menschenrechte ein, auch für die Rechte der Kurdinnen und Kurden. Er veröffentlichte insgesamt 140 Romane und Gedichtbände, die in viele Sprachen übersetzt wurden.


Preise: IFF Antakya – Spezialpreis der Jury, Istanbul Film Festival, Seatle International Film Festival

Tue 19.00 h Film
Date: Dienstag, 28. Mai, 19:00 Uhr
Price: 2,50 €
Frei für Freunde des Wallraff-Richartz-Museum und des Museum Ludwig
1,50 € (Discounted)
Promoter: Freunde des Wallraff-Richartz-Museum und des Museum Ludwig
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

D 2006, 134‘, DigiBeta, Regie: Jürgen Heiter
Mit einer Einführung von Dr. Barbara Engelbach

Benjamin Katz (* 1939 in Antwerpen) ist vor allem mit seinen Fotoporträts von Künstlern und Künstlerinnen der 1980er und 90er Jahre bekannt geworden. Er dokumentierte sie in ihrem Atelier, bei Ausstellungsaufbauten und Eröffnungen. Jürgen Heiter schafft mit seinem Filmessay in 18 Kapiteln ein besonderes Porträt des Fotografen. Er lässt Weggefährten und Zeitgenossen wie zum Beispiel Georg Baselitz, Markus Lüpertz, Anna und Bernhard Blume, Rudolph Springer und Jan Hoet zu Wort kommen und zeigt Katz bei seiner Arbeit. Dabei geht der Film über eine Dokumentation hinaus, indem er sich als Übersetzung der Wirklichkeit zeigt. Die Unmittelbarkeit des Gesprochenen steht neben dem Vermittelten geschriebener Texte, die vorgelesen werden. Auf diese Weise thematisiert Heiter auch die mediale Voraussetzung des Filmischen und Fotografischen. Was ist die Fotografie? In welchem Verhältnis stehen Fotografie und Kunst? Wie ähneln sich Filmemacher und Fotograf in ihrer An- und Abwesenheit als Beobachter und Teilnehmer einer Situation?


Der Film wird anlässlich der Präsentation der bislang noch nie umfassend gezeigten frühen Fotoserie „Berlin, Havelhöhe“, 1960, von Benjamin Katz vorgeführt. Sie sind ab dem 8. Juni im Fotoraum zu sehen.

Wed 20.00 h Film
Date: Mittwoch, 29. Mai, 20:00 Uhr
Price: 7,00 €
Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de
6,00 € (Discounted)
Promoter: Kino Gesellschaft Köln in Zusammenarbeit mit déjà-vu Film
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

D 2019, 100‘, DCP, OmU, Regie: Mehmet Akif Büyükatalay

Oray, ein junger Muslim aus Hagen, lebt bei seiner Ehefrau Burcu. In einem Streit spricht er die islamische Scheidungsformel ‚talaq‘ aus. Der Imam seiner Heimatgemeinde klärt ihn über die Konsequenzen auf: Oray muss sich für drei Monate von Burcu trennen.


Er nutzt die Zwangspause für einen Neuanfang und zieht nach Köln. Hier findet er einen Job auf einem Trödelmarkt und eine neue Gemeinde, die vom jungen Imam Bilal geleitet wird. Bald fängt er an zu predigen und ist beliebt bei allen, was bei Bilal Neid auslöst. Als Burcu Oray überraschend besucht, merken sie, dass die Pause ihnen gutgetan hat. Sie lieben sich nach wie vor. Deshalb fragt er Bilal um Rat. Doch dieser vertritt eine strengere Auslegung des islamischen Rechts, nämlich, dass das Aussprechen von ‚talaq‘ nicht Pause, sondern endgültige Scheidung bedeutet.

Thu 15.00 h Film
VISIONS OF IRAN 2019 – Iranisches Filmfestival Köln<br>16 Frauen
Date: Donnerstag, 30. Mai, 15:00 Uhr
Price: 6,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Iranischen Filmfestivals in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

An Filmen mangelt es im Iran auch momentan nicht. „Visions of Iran“ wartet mit starken Spielfilm-Debüts auf – Arash Lahootis ORANGE DAYS erzählt vom harten Alltag einer Kolonne Erntearbeiterinnen, Alireza Motamedis REZA porträtiert einen sanften Individualisten, der sich familiären Zwängen entzieht, und Hossein Toghiri zeigt eine Gruppe junger Städter auf der Suche nach dem Glück (REPORT OF YOUSEFI’S RUNAWAY). Gewohnt furios durchstreift enfant terrible Hooman Seyedi in SHEEPLE die von Armut und Drogenkonsum geprägten Teheraner Slums. Dagegen verfolgt Kianoush Ayaris im Iran zensierter THE PATERNAL HOUSE die Spuren eines fast 100 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Und auch mit den Dokumentarfilmen blicken wir direkt in die Gesellschaft: Die in Köln lebende Bahar Ebrahim eröffnet mit 16 FRAUEN das Festival. MOUTH HARP IN MINOR KEY, Gewinner des Teheraner Filmfestivals „Cinema Verité“, porträtiert den bedeutenden Filmhistoriker Hamid Naficy im kalifornischen Exil. Aus aktuellem Anlass schauen wir außerdem auf die dramatische Wassersituation im regenarmen Iran (Mohammad Ehsanis KAROON, mit anschließender Diskussion). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Minderheiten des Landes: SONG OF GOD führt in die rätselhafte Kultur der Yarsani ein, die durch die Meister der Tanburlaute weitervermittelt wird. Darüber hinaus zeigen wir drei Kurzfilmblöcke in Kooperationen mit iranischen Verbänden. Und mit Animationsfilmen wenden wir uns dieses Jahr auch an die jüngeren Zuschauer.

D/IR 2018, 67‘, digital, OmU, R: Bahar Ebrahim, Dokumentarfilm
Im Anschluss Gespräch mit Bahar Ebrahim

Vier Generationen iranischer Frauen aus Teheran sprechen über ihre Träume, über ihre Sorgen und über die Liebe: Für die Älteren geht es um die Liebe zum Ehemann und zur Mutter, für die Jungen auch um die Liebe zur Kunst, zum Beruf oder zum Haustier. Und während die Jüngeren zukunftsorientiert ihr Leben gestalten, erinnern sich Großmütter und Mütter an verpasste Chancen und unerfüllte Sehnsüchte.


Bahar Ebrahim, *1980 in Teheran. 1998 kam sie zum Pharmaziestudium nach Deutschland, danach Hinwendung zum Film. Weiterbildung zur Regieassistentin, schließlich Drehbuchautorin und Regisseurin.

Online-Reservierung: www.iranian-filmfestival.com/karten
Weitere Informationen: www.iranian-filmfestival.com https://www.facebook.com/iranisches.filmfestival/
https://www.instagram.com/iranischesfilmfestival_cologne

Thu 16.30 h Film
VISIONS OF IRAN 2019 – Iranisches Filmfestival Köln<br>Midnight Traveler
Date: Donnerstag, 30. Mai, 16:30 Uhr
Price: 7,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Iranischen Filmfestivals in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

An Filmen mangelt es im Iran auch momentan nicht. „Visions of Iran“ wartet mit starken Spielfilm-Debüts auf – Arash Lahootis ORANGE DAYS erzählt vom harten Alltag einer Kolonne Erntearbeiterinnen, Alireza Motamedis REZA porträtiert einen sanften Individualisten, der sich familiären Zwängen entzieht, und Hossein Toghiri zeigt eine Gruppe junger Städter auf der Suche nach dem Glück (REPORT OF YOUSEFI’S RUNAWAY). Gewohnt furios durchstreift enfant terrible Hooman Seyedi in SHEEPLE die von Armut und Drogenkonsum geprägten Teheraner Slums. Dagegen verfolgt Kianoush Ayaris im Iran zensierter THE PATERNAL HOUSE die Spuren eines fast 100 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Und auch mit den Dokumentarfilmen blicken wir direkt in die Gesellschaft: Die in Köln lebende Bahar Ebrahim eröffnet mit 16 FRAUEN das Festival. MOUTH HARP IN MINOR KEY, Gewinner des Teheraner Filmfestivals „Cinema Verité“, porträtiert den bedeutenden Filmhistoriker Hamid Naficy im kalifornischen Exil. Aus aktuellem Anlass schauen wir außerdem auf die dramatische Wassersituation im regenarmen Iran (Mohammad Ehsanis KAROON, mit anschließender Diskussion). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Minderheiten des Landes: SONG OF GOD führt in die rätselhafte Kultur der Yarsani ein, die durch die Meister der Tanburlaute weitervermittelt wird. Darüber hinaus zeigen wir drei Kurzfilmblöcke in Kooperationen mit iranischen Verbänden. Und mit Animationsfilmen wenden wir uns dieses Jahr auch an die jüngeren Zuschauer.

USA/GB/QAT/CAN 2019, 87‘, DCP, OmeU, R: Hassan Fazili, Emelie Mahdavian, mit: Nargis Fazili, Zahra Fazili, Fatima Hussaini, Hassan Fazili, Dokumentarfilm
Gäste: Hassan Fazili und Familie

Als die Taliban 2015 den afghanischen Regisseur Hassan Fazili mit dem Tode bedrohen, ist er gezwungen, mit seiner Frau Fatima und den Töchtern Nargis (11) und Zahra (6) zu fliehen. Gemeinsam filmen sie die mehrjährige Reise auf der Balkanroute und ihre Stationen in Flüchtlingslagern mit ihren Mobiltelefonen. Fazili zeigt die Gefahren für Flüchtlinge, ihre Hoffnungen und die Liebe, die eine Familie auf der Flucht verbindet. Publikumsliebling der Berlinale 2019!


Hassan Fazili inszenierte in Afghanistan Theater und drehte Dokumentar- und Kurzfilme sowie mehrere beliebte Fernsehserien. Seine Filme Mr. Fazili‘s Wife und Life Again! behandeln die Rechte von Frauen, Kindern und Behinderten in Afghanistan und liefen bei zahlreichen internationalen Festivals. Fazili arbeitete auch für Feo Aladags deutschen Film In Between Worlds, der auf der Berlinale 2014 Premiere feierte, und als Kameramann für Voice of A Nation: Meine Reise durch Afghanistan. Sein Dokumentarfilm Peace in Afghanistan, für das nationale Fernsehen produziert, porträtierte den Taliban-Kommandanten Mullah Tur Jan, der die Waffen gegen ein friedliches ziviles Leben tauschte.

Online-Reservierung: www.iranian-filmfestival.com/karten
Weitere Informationen: www.iranian-filmfestival.com https://www.facebook.com/iranisches.filmfestival/
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Thu 19.00 h Film
VISIONS OF IRAN 2019 – Iranisches Filmfestival Köln<br>Orange Days (Rooz-Haye Narenji)
Date: Donnerstag, 30. Mai, 19:00 Uhr
Price: 6,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Iranischen Filmfestivals in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

An Filmen mangelt es im Iran auch momentan nicht. „Visions of Iran“ wartet mit starken Spielfilm-Debüts auf – Arash Lahootis ORANGE DAYS erzählt vom harten Alltag einer Kolonne Erntearbeiterinnen, Alireza Motamedis REZA porträtiert einen sanften Individualisten, der sich familiären Zwängen entzieht, und Hossein Toghiri zeigt eine Gruppe junger Städter auf der Suche nach dem Glück (REPORT OF YOUSEFI’S RUNAWAY). Gewohnt furios durchstreift enfant terrible Hooman Seyedi in SHEEPLE die von Armut und Drogenkonsum geprägten Teheraner Slums. Dagegen verfolgt Kianoush Ayaris im Iran zensierter THE PATERNAL HOUSE die Spuren eines fast 100 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Und auch mit den Dokumentarfilmen blicken wir direkt in die Gesellschaft: Die in Köln lebende Bahar Ebrahim eröffnet mit 16 FRAUEN das Festival. MOUTH HARP IN MINOR KEY, Gewinner des Teheraner Filmfestivals „Cinema Verité“, porträtiert den bedeutenden Filmhistoriker Hamid Naficy im kalifornischen Exil. Aus aktuellem Anlass schauen wir außerdem auf die dramatische Wassersituation im regenarmen Iran (Mohammad Ehsanis KAROON, mit anschließender Diskussion). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Minderheiten des Landes: SONG OF GOD führt in die rätselhafte Kultur der Yarsani ein, die durch die Meister der Tanburlaute weitervermittelt wird. Darüber hinaus zeigen wir drei Kurzfilmblöcke in Kooperationen mit iranischen Verbänden. Und mit Animationsfilmen wenden wir uns dieses Jahr auch an die jüngeren Zuschauer.

Iran 2018, 105‘, DCP, OmeU, R: Arash Lahooti, mit: Hedieh Tehrani, Ali Mosaffa, Zhila Shahi, Sadaf Asgari, Roya Hosseini, Spielfilm

Die Mittvierzigerin Aban beschäftigt Saisonarbeiterinnen bei der Orangenernte im Nord-Iran. Als sie eine Ausschreibung für die größte Plantage der Region gewinnt, braucht sie Nerven aus Stahl, um die Kolonne der Pflückerinnen bei Laune zu halten. Und dann sind da noch ihre Konkurrenten, die einer Frau in diesem Job nichts gönnen. Toll gespielt, mit kargen Dialogen und starker Bildsprache.


Arash Lahooti, *1982 in Teheran. Nach einer Ausbildung als Cutter in Yazd begann er eine erfolgreiche Karriere als Dokumentarfilmer: Fünf Dokumentarfilme liefen weltweit auf über 100 Festivals und gewannen zahlreiche Preise. ORANGE DAYS ist sein Spielfilmdebüt, die Dokumentation THE TRUCKER AND THE FOX wurde bereits auf dem Iranischen Filmfestival in Köln gezeigt.

Online-Reservierung: www.iranian-filmfestival.com/karten
Weitere Informationen: www.iranian-filmfestival.com https://www.facebook.com/iranisches.filmfestival/
https://www.instagram.com/iranischesfilmfestival_cologne

Thu 21.15 h Film
VISIONS OF IRAN 2019 – Iranisches Filmfestival Köln<br>Kurzfilme 1
Date: Donnerstag, 30. Mai, 21:15 Uhr
Price: 7,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Iranischen Filmfestivals in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

An Filmen mangelt es im Iran auch momentan nicht. „Visions of Iran“ wartet mit starken Spielfilm-Debüts auf – Arash Lahootis ORANGE DAYS erzählt vom harten Alltag einer Kolonne Erntearbeiterinnen, Alireza Motamedis REZA porträtiert einen sanften Individualisten, der sich familiären Zwängen entzieht, und Hossein Toghiri zeigt eine Gruppe junger Städter auf der Suche nach dem Glück (REPORT OF YOUSEFI’S RUNAWAY). Gewohnt furios durchstreift enfant terrible Hooman Seyedi in SHEEPLE die von Armut und Drogenkonsum geprägten Teheraner Slums. Dagegen verfolgt Kianoush Ayaris im Iran zensierter THE PATERNAL HOUSE die Spuren eines fast 100 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Und auch mit den Dokumentarfilmen blicken wir direkt in die Gesellschaft: Die in Köln lebende Bahar Ebrahim eröffnet mit 16 FRAUEN das Festival. MOUTH HARP IN MINOR KEY, Gewinner des Teheraner Filmfestivals „Cinema Verité“, porträtiert den bedeutenden Filmhistoriker Hamid Naficy im kalifornischen Exil. Aus aktuellem Anlass schauen wir außerdem auf die dramatische Wassersituation im regenarmen Iran (Mohammad Ehsanis KAROON, mit anschließender Diskussion). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Minderheiten des Landes: SONG OF GOD führt in die rätselhafte Kultur der Yarsani ein, die durch die Meister der Tanburlaute weitervermittelt wird. Darüber hinaus zeigen wir drei Kurzfilmblöcke in Kooperationen mit iranischen Verbänden. Und mit Animationsfilmen wenden wir uns dieses Jahr auch an die jüngeren Zuschauer.

Mit Gästen

HONAR VA TAJROBEH /ART & EXPERIENCE
Der Verband ART & EXPERIENCE bringt anspruchsvolle und künstlerische Perspektiven in ausgesuchte Kinos. Wir zeigen im Rahmen einer Kooperation eine Auswahl aktueller, oft preisgekrönter Kurzfilme:


HASHTAG 4 O'CLOCK R: Atefeh Mehrabi, 18‘
Mahtab könnte Omids Pechsträhne beenden. Am Neujahrstag soll sie sich bis 4 Uhr entscheiden, ob sie ihn liebt.


SLEEPWALKERS R: Pouya Nabi, 15‘
Ein junger Mann ist in einem alten Haus gefangen, ohne Erinnerungen, ohne Zeitempfinden. Bis eine mysteriöse und doch vertraute Frau auftaucht.


MANICURE R: Arman Fayyaz, 14‘
Als eine junge Frau Selbstmord begeht, verweigern die Dorfbewohner ihrem Mann die Beerdigung. Doch das ist noch nicht alles.


LUNCH TIME R: Alireza Ghasemi, 15‘
Ein Teenagermädchen will seine verstorbene Mutter identifizieren, darf ohne Vormund aber nicht in die Leichenhalle. Doch ihr Besuch hat andere Absichten...


CINDERELLA R: Mehdi Aghajani, 26‘
Während der Hochzeitsfeier erfährt der Bräutigam, dass sein Leben von seinem übermächtigen Vater komplett durchorganisiert wurde.

Online-Reservierung: www.iranian-filmfestival.com/karten
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Fri 16.30 h Film
VISIONS OF IRAN 2019 – Iranisches Filmfestival Köln<br>Kurzfilme 2
Date: Freitag, 31. Mai, 16:30 Uhr
Price: 6,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Iranischen Filmfestivals in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

An Filmen mangelt es im Iran auch momentan nicht. „Visions of Iran“ wartet mit starken Spielfilm-Debüts auf – Arash Lahootis ORANGE DAYS erzählt vom harten Alltag einer Kolonne Erntearbeiterinnen, Alireza Motamedis REZA porträtiert einen sanften Individualisten, der sich familiären Zwängen entzieht, und Hossein Toghiri zeigt eine Gruppe junger Städter auf der Suche nach dem Glück (REPORT OF YOUSEFI’S RUNAWAY). Gewohnt furios durchstreift enfant terrible Hooman Seyedi in SHEEPLE die von Armut und Drogenkonsum geprägten Teheraner Slums. Dagegen verfolgt Kianoush Ayaris im Iran zensierter THE PATERNAL HOUSE die Spuren eines fast 100 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Und auch mit den Dokumentarfilmen blicken wir direkt in die Gesellschaft: Die in Köln lebende Bahar Ebrahim eröffnet mit 16 FRAUEN das Festival. MOUTH HARP IN MINOR KEY, Gewinner des Teheraner Filmfestivals „Cinema Verité“, porträtiert den bedeutenden Filmhistoriker Hamid Naficy im kalifornischen Exil. Aus aktuellem Anlass schauen wir außerdem auf die dramatische Wassersituation im regenarmen Iran (Mohammad Ehsanis KAROON, mit anschließender Diskussion). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Minderheiten des Landes: SONG OF GOD führt in die rätselhafte Kultur der Yarsani ein, die durch die Meister der Tanburlaute weitervermittelt wird. Darüber hinaus zeigen wir drei Kurzfilmblöcke in Kooperationen mit iranischen Verbänden. Und mit Animationsfilmen wenden wir uns dieses Jahr auch an die jüngeren Zuschauer.

Mit Gästen

FIDANFILM
Der iranische Kurzfilm zeigt, was Filmschaffende interessiert und umtreibt, er offenbart neue Perspektiven und kommende Meister. Gemeinsam mit dem Filmemacher Iman Behrouzi präsentieren wir eine Auswahl des jungen Verleihs Fidanfilm.


ZONA R: Toofan Nahan Ghodrati, 21‘
Ein Mann erfährt infolge eines DNA-Tests von seiner Unfruchtbarkeit. Dies wirft Fragen auf hinsichtlich seiner Ehe und Kinder.


ONLINE SHOPPING R: Ghasideh Golmakani, 14’
Donya will zum Studium ins Ausland und biete einige ältere Sachen online zum Verkauf an. Ein Kunde erscheint und zeigt sich allzu interessiert an bestimmten Kleidungsstücken.


UMBRA R: Saeed Jafarian, 15’
Mitten in der Nacht verlässt eine junge Frau die Wohnung, um ihren verschwundenen Partner im Dunkel der Straßen zu suchen. Sie bleibt nicht allein.


BLUE SKY, CLEAN EARTH R: Mahyar Mandegar, 11’
Wie konnte es eigentlich passieren, dass der kleine Taschendieb Massoud wegen Terrorismus angeklagt wurde?


HIGH LIGHT R: Shahrzad Dadgar, 23’
In Haydehs Beauty-Salon tauschen sich Frauen über ihre Schicksale aus – Hochzeit, Ausreise, Trennung und manches mehr.

Online-Reservierung: www.iranian-filmfestival.com/karten
Weitere Informationen: www.iranian-filmfestival.com https://www.facebook.com/iranisches.filmfestival/
https://www.instagram.com/iranischesfilmfestival_cologne

Fri 18.15 h Film
VISIONS OF IRAN 2019 – Iranisches Filmfestival Köln<br>Mouth Harp In Minor Key – Hamid Naficy In/On Exile
Date: Freitag, 31. Mai, 18:15 Uhr
Price: 6,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Iranischen Filmfestivals in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

An Filmen mangelt es im Iran auch momentan nicht. „Visions of Iran“ wartet mit starken Spielfilm-Debüts auf – Arash Lahootis ORANGE DAYS erzählt vom harten Alltag einer Kolonne Erntearbeiterinnen, Alireza Motamedis REZA porträtiert einen sanften Individualisten, der sich familiären Zwängen entzieht, und Hossein Toghiri zeigt eine Gruppe junger Städter auf der Suche nach dem Glück (REPORT OF YOUSEFI’S RUNAWAY). Gewohnt furios durchstreift enfant terrible Hooman Seyedi in SHEEPLE die von Armut und Drogenkonsum geprägten Teheraner Slums. Dagegen verfolgt Kianoush Ayaris im Iran zensierter THE PATERNAL HOUSE die Spuren eines fast 100 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Und auch mit den Dokumentarfilmen blicken wir direkt in die Gesellschaft: Die in Köln lebende Bahar Ebrahim eröffnet mit 16 FRAUEN das Festival. MOUTH HARP IN MINOR KEY, Gewinner des Teheraner Filmfestivals „Cinema Verité“, porträtiert den bedeutenden Filmhistoriker Hamid Naficy im kalifornischen Exil. Aus aktuellem Anlass schauen wir außerdem auf die dramatische Wassersituation im regenarmen Iran (Mohammad Ehsanis KAROON, mit anschließender Diskussion). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Minderheiten des Landes: SONG OF GOD führt in die rätselhafte Kultur der Yarsani ein, die durch die Meister der Tanburlaute weitervermittelt wird. Darüber hinaus zeigen wir drei Kurzfilmblöcke in Kooperationen mit iranischen Verbänden. Und mit Animationsfilmen wenden wir uns dieses Jahr auch an die jüngeren Zuschauer.

USA/IR, 62‘, digital, OmeU, R: Maryam Sepehri, Dokumentarfilm
Im Anschluss Gespräch mit Maryam Sepehri

Maryam Sepehri porträtiert den seit vier Jahrzehnten im kalifornischen Exil lebenden, bedeutenden Filmhistoriker und Intellektuellen Hamid Naficy. Er hat die wichtigen kulturellen und politischen Umbrüche in den USA miterlebt und mitgestaltet und bleibt doch über Sprache, Familie und auch seine Arbeit dem Iran verbunden. Ein persönlicher Film über Identität, Exil und Heimat in Zeiten der Globalisierung. Preisträger des Teheraner Filmfestivals „Cinema Verité“.


Maryam Sepehri (geboren in Gorgan) zog mit 17 Jahren nach Teheran. Zunächst studierte sie Medizin, danach Film (2010) und Fotografie (2012). Seither macht sie Kurzfilme, stellt Fotografien aus, publiziert Kurzgeschichten sowie Reiseberichte und übersetzt vom Englischen ins Persische. Auf die Dokumentarfilme RAIN ONCE AGAIN (2012) und THICKER THAN PAINT (2013) folgte MOUTH HARP IN MINOR KEY– HAMID NAFICY IN/ON EXILE. Er erhielt auf dem Teheraner Cinema Verite-Filmfestival Preise für den besten Film und die beste Originalmusik.

Online-Reservierung: www.iranian-filmfestival.com/karten
Weitere Informationen: www.iranian-filmfestival.com https://www.facebook.com/iranisches.filmfestival/
https://www.instagram.com/iranischesfilmfestival_cologne

Fri 20.00 h Film
VISIONS OF IRAN 2019 – Iranisches Filmfestival Köln<br>The Paternal House (Khaneh Pedari)
Date: Freitag, 31. Mai, 20:00 Uhr
Price: 7,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Iranischen Filmfestivals in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

An Filmen mangelt es im Iran auch momentan nicht. „Visions of Iran“ wartet mit starken Spielfilm-Debüts auf – Arash Lahootis ORANGE DAYS erzählt vom harten Alltag einer Kolonne Erntearbeiterinnen, Alireza Motamedis REZA porträtiert einen sanften Individualisten, der sich familiären Zwängen entzieht, und Hossein Toghiri zeigt eine Gruppe junger Städter auf der Suche nach dem Glück (REPORT OF YOUSEFI’S RUNAWAY). Gewohnt furios durchstreift enfant terrible Hooman Seyedi in SHEEPLE die von Armut und Drogenkonsum geprägten Teheraner Slums. Dagegen verfolgt Kianoush Ayaris im Iran zensierter THE PATERNAL HOUSE die Spuren eines fast 100 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Und auch mit den Dokumentarfilmen blicken wir direkt in die Gesellschaft: Die in Köln lebende Bahar Ebrahim eröffnet mit 16 FRAUEN das Festival. MOUTH HARP IN MINOR KEY, Gewinner des Teheraner Filmfestivals „Cinema Verité“, porträtiert den bedeutenden Filmhistoriker Hamid Naficy im kalifornischen Exil. Aus aktuellem Anlass schauen wir außerdem auf die dramatische Wassersituation im regenarmen Iran (Mohammad Ehsanis KAROON, mit anschließender Diskussion). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Minderheiten des Landes: SONG OF GOD führt in die rätselhafte Kultur der Yarsani ein, die durch die Meister der Tanburlaute weitervermittelt wird. Darüber hinaus zeigen wir drei Kurzfilmblöcke in Kooperationen mit iranischen Verbänden. Und mit Animationsfilmen wenden wir uns dieses Jahr auch an die jüngeren Zuschauer.

IR 2012, 95‘, DCP, OmeU, R: Kianoush Ayari, mit: Mehdi Hashemi, Shahab Hosseini, Mehran Rajabi, Nasser Hashemi, Nazanin Farahani, Mina Sadati, Spielfilm

1929: Ein Herrenhaus in Teheran, eine junge Frau verschwindet im Keller. Die folgenden Generationen, insbesondere die weiblichen Familienangehörigen, leiden unter dem nie aufgearbeiteten Verbrechen. Ayaris ausschließlich in diesem Haus spielender Film verfolgt die Geschichte bis ins Jahr 1996. In Iran wurde der Film mehrmals verboten.


Kianoush Ayari (*1951 in Ahvaz). Im Südwesten des Iran geboren, begann Ayari seine filmische Karriere mit 8mm-Kurzfilmen. 1994 gewann ABADANI-HA den Silbernen Leoparden von Locarno. Filme wie TO BE OR NOT TO BE (1999) über Herztransplantation oder WAKE UP, AREZOO! (2005) über das schreckliche Erdbeben von Bam behandeln wichtige gesellschaftliche Themen in einem direkten, realistischen Stil. Der prominente Theater- und Kinoschauspieler Mehdi Hashemi spielt seit zwei Jahrzehnten Hauptrollen in Ayaris Filmen, darunter in den Fernsehserien THOUSAND EYES und ROOZEGAR-E GHARIB, in THE PATERNAL HOUSE und in Ayaris neuesten Film KANAPE.

Online-Reservierung: www.iranian-filmfestival.com/karten
Weitere Informationen: www.iranian-filmfestival.com https://www.facebook.com/iranisches.filmfestival/
https://www.instagram.com/iranischesfilmfestival_cologne

Sat 15.00 h Film
VISIONS OF IRAN 2019 – Iranisches Filmfestival Köln<br>Fokus – Wieviel Wasser? / Film und Podiumsgespräch
Date: Samstag, 01. Juni, 15:00 Uhr
Price: 6,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Iranischen Filmfestivals in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

An Filmen mangelt es im Iran auch momentan nicht. „Visions of Iran“ wartet mit starken Spielfilm-Debüts auf – Arash Lahootis ORANGE DAYS erzählt vom harten Alltag einer Kolonne Erntearbeiterinnen, Alireza Motamedis REZA porträtiert einen sanften Individualisten, der sich familiären Zwängen entzieht, und Hossein Toghiri zeigt eine Gruppe junger Städter auf der Suche nach dem Glück (REPORT OF YOUSEFI’S RUNAWAY). Gewohnt furios durchstreift enfant terrible Hooman Seyedi in SHEEPLE die von Armut und Drogenkonsum geprägten Teheraner Slums. Dagegen verfolgt Kianoush Ayaris im Iran zensierter THE PATERNAL HOUSE die Spuren eines fast 100 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Und auch mit den Dokumentarfilmen blicken wir direkt in die Gesellschaft: Die in Köln lebende Bahar Ebrahim eröffnet mit 16 FRAUEN das Festival. MOUTH HARP IN MINOR KEY, Gewinner des Teheraner Filmfestivals „Cinema Verité“, porträtiert den bedeutenden Filmhistoriker Hamid Naficy im kalifornischen Exil. Aus aktuellem Anlass schauen wir außerdem auf die dramatische Wassersituation im regenarmen Iran (Mohammad Ehsanis KAROON, mit anschließender Diskussion). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Minderheiten des Landes: SONG OF GOD führt in die rätselhafte Kultur der Yarsani ein, die durch die Meister der Tanburlaute weitervermittelt wird. Darüber hinaus zeigen wir drei Kurzfilmblöcke in Kooperationen mit iranischen Verbänden. Und mit Animationsfilmen wenden wir uns dieses Jahr auch an die jüngeren Zuschauer.

KAROON
IR 2018, 50‘, digital, OmeU, R: Mohammad Ehsani, Dokumentarfilm
Im Anschluss Podiumsgespräch mit Mohammad Ehsani, Dr. Sudeh Dehnavi, und
Susanne Annen

Ehsani dokumentiert seit Längerem die Bedrohung der begrenzten Wasserressourcen des Iran. Sein jüngster Film porträtiert die reiche Kulturlandschaft, die der einst wasserreichste iranische Fluss Karoon auf seinem Weg passiert. Und er zeigt die verheerenden Auswirkungen einer falschen Wasserwirtschaft auf Fischbestände, auf einzigartige Biotope und auf die lokal ansässigen Volksgruppen.


Mohammad Ehsani (*1973 in Tabris). Seine zahlreichen Dokumentarfilme befassen sich mit historischen und sozialen Themen: THE LOVERS: THE VICTIMS (2004) setzte sich mit an AIDS-Erkrankten auseinander, TABRIZ: IMAGES FROM THE FORGOTTEN WORLD (2007) porträtiert die allmählich verschwindende armenische Gemeinde von Tabriz. In den letzten Jahren hat Ehsani sich verstärkt der Umweltproblematik zugewandt, unter anderem mit den Filmen LADY URMIA (2013), LONLEY LAKE (2015), ONCE HAMOUN (2016).

Online-Reservierung: www.iranian-filmfestival.com/karten
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Sat 17.15 h Film
VISIONS OF IRAN 2019 – Iranisches Filmfestival Köln<br>The Report Of Yousefi’s Runaway (Gozareshe Faraiye Yousefi)
Date: Samstag, 01. Juni, 17:15 Uhr
Price: 7,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Iranischen Filmfestivals in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

An Filmen mangelt es im Iran auch momentan nicht. „Visions of Iran“ wartet mit starken Spielfilm-Debüts auf – Arash Lahootis ORANGE DAYS erzählt vom harten Alltag einer Kolonne Erntearbeiterinnen, Alireza Motamedis REZA porträtiert einen sanften Individualisten, der sich familiären Zwängen entzieht, und Hossein Toghiri zeigt eine Gruppe junger Städter auf der Suche nach dem Glück (REPORT OF YOUSEFI’S RUNAWAY). Gewohnt furios durchstreift enfant terrible Hooman Seyedi in SHEEPLE die von Armut und Drogenkonsum geprägten Teheraner Slums. Dagegen verfolgt Kianoush Ayaris im Iran zensierter THE PATERNAL HOUSE die Spuren eines fast 100 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Und auch mit den Dokumentarfilmen blicken wir direkt in die Gesellschaft: Die in Köln lebende Bahar Ebrahim eröffnet mit 16 FRAUEN das Festival. MOUTH HARP IN MINOR KEY, Gewinner des Teheraner Filmfestivals „Cinema Verité“, porträtiert den bedeutenden Filmhistoriker Hamid Naficy im kalifornischen Exil. Aus aktuellem Anlass schauen wir außerdem auf die dramatische Wassersituation im regenarmen Iran (Mohammad Ehsanis KAROON, mit anschließender Diskussion). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Minderheiten des Landes: SONG OF GOD führt in die rätselhafte Kultur der Yarsani ein, die durch die Meister der Tanburlaute weitervermittelt wird. Darüber hinaus zeigen wir drei Kurzfilmblöcke in Kooperationen mit iranischen Verbänden. Und mit Animationsfilmen wenden wir uns dieses Jahr auch an die jüngeren Zuschauer.

IR 2019 122‘, digital, OmeU, R: Hossein Toghiri, mit: Laya Asali Najad, Erfan Bakhtiari, Koosha Nowrouzi, Shahrzad Ahmadzadegan, Marina Ezzati, Spielfilm
Im Anschluss Gespräch mit Hossein Toghiri

Toghiris Debüt nähert sich aus verschiedenen Perspektiven der Situation junger Menschen im Iran. Omid, Aida, Amir und Sepideh gehören zu einer Gruppe, verbunden durch Freundschaften und auch Liebesbeziehungen. Ihre Bemühungen, das Leben in vollen Zügen zu genießen, werden überschattet von dem Gefühl, nicht richtig Fuß fassen zu können, und von dem Wunsch auszureisen.


Hossein Toghiri (*1985 in Hamedan) Fotografiestudium an der Kunsthochschule Teheran. Ab 2006 entstehen mehrere Kurzfilme, parallel zu einer Reihe von Foto-Einzelausstellungen und Fotoperformances in bedeutenden Teheraner Galerien. Toghiris Langfilmdebüt THE REPORT OF YOUSEFI’S RUNAWAY wurde 2012 gedreht, blieb aber sechs Jahre lang verboten und lief dann letztes Jahr in Teheraner Kinos.

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Sat 20.00 h Film
VISIONS OF IRAN 2019 – Iranisches Filmfestival Köln<br>Reza
Date: Samstag, 01. Juni, 20:00 Uhr
Price: 7,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Iranischen Filmfestivals in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

An Filmen mangelt es im Iran auch momentan nicht. „Visions of Iran“ wartet mit starken Spielfilm-Debüts auf – Arash Lahootis ORANGE DAYS erzählt vom harten Alltag einer Kolonne Erntearbeiterinnen, Alireza Motamedis REZA porträtiert einen sanften Individualisten, der sich familiären Zwängen entzieht, und Hossein Toghiri zeigt eine Gruppe junger Städter auf der Suche nach dem Glück (REPORT OF YOUSEFI’S RUNAWAY). Gewohnt furios durchstreift enfant terrible Hooman Seyedi in SHEEPLE die von Armut und Drogenkonsum geprägten Teheraner Slums. Dagegen verfolgt Kianoush Ayaris im Iran zensierter THE PATERNAL HOUSE die Spuren eines fast 100 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Und auch mit den Dokumentarfilmen blicken wir direkt in die Gesellschaft: Die in Köln lebende Bahar Ebrahim eröffnet mit 16 FRAUEN das Festival. MOUTH HARP IN MINOR KEY, Gewinner des Teheraner Filmfestivals „Cinema Verité“, porträtiert den bedeutenden Filmhistoriker Hamid Naficy im kalifornischen Exil. Aus aktuellem Anlass schauen wir außerdem auf die dramatische Wassersituation im regenarmen Iran (Mohammad Ehsanis KAROON, mit anschließender Diskussion). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Minderheiten des Landes: SONG OF GOD führt in die rätselhafte Kultur der Yarsani ein, die durch die Meister der Tanburlaute weitervermittelt wird. Darüber hinaus zeigen wir drei Kurzfilmblöcke in Kooperationen mit iranischen Verbänden. Und mit Animationsfilmen wenden wir uns dieses Jahr auch an die jüngeren Zuschauer.

IR 2018, 94‘, DCP, OmeU, R: Alireza Motamedi, mit: Alireza Motamedi, Sahar Dowlatshahi, Setareh Pesiani, Afsar Asadi, Reza Davoudnezhad, Spielfilm
Im Anschluss Gespräch mit Alireza Motamedi

Nach islamischem Recht haben Reza und Fati drei Monate Zeit, um ihre Scheidung zu widerrufen. Reza versucht einen Neuanfang, beginnt ein Buch zu schreiben, freundet sich mit der Kellnerin Violet an, bleibt aber auch der unglücklichen Fati weiterhin verbunden. Motamedis Debütfilm ist ein ungewöhnlicher „Scheidungsfilm“: ein Porträt eines unbeschwerten Nonkonformisten voll ironischem Wortwitz, wunderbar fotografiert und gespielt.


Alireza Motamedi *1978 in Isfahan. Studium der persischen Sprache und Literatur. Seit 20 Jahren aktiv als Autor, Lyriker, Filmkritiker und Drehbuchautor. Publizierte einen Lyrikband und mehrere Kurzgeschichten; zwei Romane und ein Gedichtband haben (noch) keine Publikationserlaubnis. Motamedi hat an über zwanzig Spielfilmen und Serien mitgewirkt.

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Sun 13.00 h Film
VISIONS OF IRAN 2019 – Iranisches Filmfestival Köln<br>Kanoon
Date: Sonntag, 02. Juni, 13:00 Uhr
Price: 6,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Iranischen Filmfestivals in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Audience: Alle
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

An Filmen mangelt es im Iran auch momentan nicht. „Visions of Iran“ wartet mit starken Spielfilm-Debüts auf – Arash Lahootis ORANGE DAYS erzählt vom harten Alltag einer Kolonne Erntearbeiterinnen, Alireza Motamedis REZA porträtiert einen sanften Individualisten, der sich familiären Zwängen entzieht, und Hossein Toghiri zeigt eine Gruppe junger Städter auf der Suche nach dem Glück (REPORT OF YOUSEFI’S RUNAWAY). Gewohnt furios durchstreift enfant terrible Hooman Seyedi in SHEEPLE die von Armut und Drogenkonsum geprägten Teheraner Slums. Dagegen verfolgt Kianoush Ayaris im Iran zensierter THE PATERNAL HOUSE die Spuren eines fast 100 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Und auch mit den Dokumentarfilmen blicken wir direkt in die Gesellschaft: Die in Köln lebende Bahar Ebrahim eröffnet mit 16 FRAUEN das Festival. MOUTH HARP IN MINOR KEY, Gewinner des Teheraner Filmfestivals „Cinema Verité“, porträtiert den bedeutenden Filmhistoriker Hamid Naficy im kalifornischen Exil. Aus aktuellem Anlass schauen wir außerdem auf die dramatische Wassersituation im regenarmen Iran (Mohammad Ehsanis KAROON, mit anschließender Diskussion). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Minderheiten des Landes: SONG OF GOD führt in die rätselhafte Kultur der Yarsani ein, die durch die Meister der Tanburlaute weitervermittelt wird. Darüber hinaus zeigen wir drei Kurzfilmblöcke in Kooperationen mit iranischen Verbänden. Und mit Animationsfilmen wenden wir uns dieses Jahr auch an die jüngeren Zuschauer.

Animationsfilme – für Kinder und Jugendliche geeignet!

Die von Kanoon produzierten Animationsfilme nutzen alle Möglichkeiten des Mediums zu Verwandlung und Metamorphose: Ein Schatten, der sich selbständig macht, ein Männlein, das den Holzspänen des Schreiners entflieht, ein kleiner Vogel, die sich mit einer Vogelscheuche anfreundet und Ziegen, die zu Wolken werden: Formen und Farben wandeln sich, erzählen Geschichten und wandern weiter. KANOON, das „Institut zur geistigen Erziehung von Kindern und Jugendlichen“, ist eine der traditionsreichsten iranischen Filmproduktionsstätten und Wiege des neueren iranischen Kinos. Zahlreiche internationale bekannte Filmschaffende begannen ihre Laufbahn bei KANOON, darunter Abbas Kiarostami.


BLACK OR WHITE R: Mohammad-Ali Soleymanzadeh, 12`
In der Schwarzweißwelt der Zebras erscheint plötzlich ein bunter Schmetterling. Verzaubert folgt ihm ein Zebrafohlen.


THE SHADOW THAT TURNED INTO LIGHT R: Nazanin Sobhansarbandi Iran, 13’
Als der Puppenspieler die Bühne verlässt, entwickelt sein Schatten einen eigenen Willen. Beide müssen lernen, mit der neuen Situation umzugehen.


MY MOON, OUR MOON R: Mohammad Naseri, 10’
Im Sommer schlafen alle auf den Dächern und betrachten den Mond und die Sterne. Im Winter ist der Mond traurig, bis sich ein neuer Freund findet.


CLOUDY GOATS R: Hamid Karimian, 5’
Ein kleines Lamm verirrt sich im Gebirgsnebel. Doch eine rettende Ziegenherde vertreibt seine Ängste.


SCARECROW’S HEART R: Gholamreza Kazzazi, 12’
Ein junger Vogel freundet sich in der Winterkälte mit einer Vogelscheuche an und rettet eine Wölfin. Später braucht er selber Hilfe.


THE TREES THIEF R: Rashin Kheyrieh, 10’
Ein Männlein verlässt den Schreiner, um selber Häuser zu bauen; als er alle Bäume gefällt hat, suchen ihn Albträume heim.


BUTTERFLY R: Maryam Khalilzadeh, 12’
Wenn ein Mann durch Musik 1001 Mädchen in Schmetterlinge verwandeln kann, wird er selbst fliegen können.

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Sun 15.00 h Film
VISIONS OF IRAN 2019 – Iranisches Filmfestival Köln<br>Fokus – Kleine Kulturen? Große Geschichte! Janbal
Date: Sonntag, 02. Juni, 15:00 Uhr
Price: 6,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Iranischen Filmfestivals in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

An Filmen mangelt es im Iran auch momentan nicht. „Visions of Iran“ wartet mit starken Spielfilm-Debüts auf – Arash Lahootis ORANGE DAYS erzählt vom harten Alltag einer Kolonne Erntearbeiterinnen, Alireza Motamedis REZA porträtiert einen sanften Individualisten, der sich familiären Zwängen entzieht, und Hossein Toghiri zeigt eine Gruppe junger Städter auf der Suche nach dem Glück (REPORT OF YOUSEFI’S RUNAWAY). Gewohnt furios durchstreift enfant terrible Hooman Seyedi in SHEEPLE die von Armut und Drogenkonsum geprägten Teheraner Slums. Dagegen verfolgt Kianoush Ayaris im Iran zensierter THE PATERNAL HOUSE die Spuren eines fast 100 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Und auch mit den Dokumentarfilmen blicken wir direkt in die Gesellschaft: Die in Köln lebende Bahar Ebrahim eröffnet mit 16 FRAUEN das Festival. MOUTH HARP IN MINOR KEY, Gewinner des Teheraner Filmfestivals „Cinema Verité“, porträtiert den bedeutenden Filmhistoriker Hamid Naficy im kalifornischen Exil. Aus aktuellem Anlass schauen wir außerdem auf die dramatische Wassersituation im regenarmen Iran (Mohammad Ehsanis KAROON, mit anschließender Diskussion). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Minderheiten des Landes: SONG OF GOD führt in die rätselhafte Kultur der Yarsani ein, die durch die Meister der Tanburlaute weitervermittelt wird. Darüber hinaus zeigen wir drei Kurzfilmblöcke in Kooperationen mit iranischen Verbänden. Und mit Animationsfilmen wenden wir uns dieses Jahr auch an die jüngeren Zuschauer.

IR 2016, 62‘, digital, OmeU, R: Mina Bozorgmehr, Hadi Kamali Moghaddam, Experimental

Der auf der Insel Hormoz lebende Künstler-Derwisch Musa erkundet die alten Rituale, Mythen und Mysterien der von arabischen, afrikanischen und indischen Einflüssen geprägten Region des Persischen Golfs. Die Filmemacher – Kollektiv NOIR – nähern sich mit assoziativen Bildern der beeindruckenden Kultur- und Küstenlandschaft. Die „Noir Art Group“ (@noirartg) mit Sitz in Teheran begann ihre Aktivitäten 2006 mit ortsspezifischen Projekten, urbaner Kunst, Video-Performances, Dokumentarfilmen sowie interdisziplinären und internationalen Workshops. Ihre Aktionen und Veranstaltungen zur Identität des Raumes wollen verlassene Orte wiederbeleben und flüchtige öffentliche Räume für künstlerische und kulturelle Veranstaltungen schaffen.


Mina Bozorgmehr (*1980 in Teheran) Filmemacherin, ortsspezifische Performance-Künstlerin, Kunstdesignerin. Master of Architecture an der "La Villette Architecture School" Paris (2002-2008), "Schule für Bewegungsstudien, LEM", Internationale Theaterschule von "Jacque le coq" Paris (2000-2002) Hadi Kamali Moghadam (*1973 in Shiraz) Filmemacher, Theaterregisseur und Schauspieler, Performancekünstler, Schauspiellehrer. Theater und Regie an der "Acting Free School of Tehran" (1996-1998), Filmstudium an der "Tehran Film School" (2000-2002).

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Sun 16.15 h Film
VISIONS OF IRAN 2019 – Iranisches Filmfestival Köln<br>Fokus – Kleine Kulturen? Große Geschichte! / Film und Podiumsgespräch. SONG OF GOD
Date: Sonntag, 02. Juni, 16:15 Uhr
Price: 7,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Iranischen Filmfestivals in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

An Filmen mangelt es im Iran auch momentan nicht. „Visions of Iran“ wartet mit starken Spielfilm-Debüts auf – Arash Lahootis ORANGE DAYS erzählt vom harten Alltag einer Kolonne Erntearbeiterinnen, Alireza Motamedis REZA porträtiert einen sanften Individualisten, der sich familiären Zwängen entzieht, und Hossein Toghiri zeigt eine Gruppe junger Städter auf der Suche nach dem Glück (REPORT OF YOUSEFI’S RUNAWAY). Gewohnt furios durchstreift enfant terrible Hooman Seyedi in SHEEPLE die von Armut und Drogenkonsum geprägten Teheraner Slums. Dagegen verfolgt Kianoush Ayaris im Iran zensierter THE PATERNAL HOUSE die Spuren eines fast 100 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Und auch mit den Dokumentarfilmen blicken wir direkt in die Gesellschaft: Die in Köln lebende Bahar Ebrahim eröffnet mit 16 FRAUEN das Festival. MOUTH HARP IN MINOR KEY, Gewinner des Teheraner Filmfestivals „Cinema Verité“, porträtiert den bedeutenden Filmhistoriker Hamid Naficy im kalifornischen Exil. Aus aktuellem Anlass schauen wir außerdem auf die dramatische Wassersituation im regenarmen Iran (Mohammad Ehsanis KAROON, mit anschließender Diskussion). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Minderheiten des Landes: SONG OF GOD führt in die rätselhafte Kultur der Yarsani ein, die durch die Meister der Tanburlaute weitervermittelt wird. Darüber hinaus zeigen wir drei Kurzfilmblöcke in Kooperationen mit iranischen Verbänden. Und mit Animationsfilmen wenden wir uns dieses Jahr auch an die jüngeren Zuschauer.

CAN/IR 2018, 60‘, digital, OmeU, R: Aref Mohammadi, Dokumentarfilm
Im Anschluss: Gespräch mit Prof. Katajun Amirpur (Uni Köln), Aref Mohammadi (Filmemacher), Mohammad Ehsani (Filmemacher) u. a.

Ein Film der Farben und Klänge: SONG OF GOD führt zu der rätselhaften, im iranisch-kurdischen Grenzgebiet verbreiteten Gruppe der Yarsani (Ahl-e Haqq). Ihre Religion weist neben schiitischen Elemente auch Bezüge zum Jesidentum und zum Alevismus auf; ihre Kultur und spirituelle Identität wird seit Jahrhunderten durch die Meister der Tanburlaute weitergegeben.

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Sun 18.00 h Film
VISIONS OF IRAN 2019 – Iranisches Filmfestival Köln<br>Teheran Nostalgie
Date: Sonntag, 02. Juni, 18:00 Uhr
Price: 6,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Iranischen Filmfestivals in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Audience: Erwachsene
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An Filmen mangelt es im Iran auch momentan nicht. „Visions of Iran“ wartet mit starken Spielfilm-Debüts auf – Arash Lahootis ORANGE DAYS erzählt vom harten Alltag einer Kolonne Erntearbeiterinnen, Alireza Motamedis REZA porträtiert einen sanften Individualisten, der sich familiären Zwängen entzieht, und Hossein Toghiri zeigt eine Gruppe junger Städter auf der Suche nach dem Glück (REPORT OF YOUSEFI’S RUNAWAY). Gewohnt furios durchstreift enfant terrible Hooman Seyedi in SHEEPLE die von Armut und Drogenkonsum geprägten Teheraner Slums. Dagegen verfolgt Kianoush Ayaris im Iran zensierter THE PATERNAL HOUSE die Spuren eines fast 100 Jahre zurückliegenden Verbrechens. Und auch mit den Dokumentarfilmen blicken wir direkt in die Gesellschaft: Die in Köln lebende Bahar Ebrahim eröffnet mit 16 FRAUEN das Festival. MOUTH HARP IN MINOR KEY, Gewinner des Teheraner Filmfestivals „Cinema Verité“, porträtiert den bedeutenden Filmhistoriker Hamid Naficy im kalifornischen Exil. Aus aktuellem Anlass schauen wir außerdem auf die dramatische Wassersituation im regenarmen Iran (Mohammad Ehsanis KAROON, mit anschließender Diskussion). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Minderheiten des Landes: SONG OF GOD führt in die rätselhafte Kultur der Yarsani ein, die durch die Meister der Tanburlaute weitervermittelt wird. Darüber hinaus zeigen wir drei Kurzfilmblöcke in Kooperationen mit iranischen Verbänden. Und mit Animationsfilmen wenden wir uns dieses Jahr auch an die jüngeren Zuschauer.

Love in Close Up
IR 2019, 49‘, digital, OmeU, R: Iman Behrouzi, Kurzfilm
Im Anschluss Gespräch mit Iman Behrouzi


Red Dress
IR 2012, 5‘, digital R: Mohammad Hosseini, Video/Re-Performance
Ein Film und ein Video umkreisen die „Urban Legend" von Yaghout, der „Lady in Red": In Love in Close Up erzählen drei in Rot gekleidete Frauen einem Autofahrer/Regisseur ihre Liebesgeschichten. Red Dress dokumentiert eine Performance auf dem zentralen Ferdowsi-Platz.


Tehran Derby
D/IR 2016, 20‘, digital, OmU, R: Simon Ostermann, Kurz-Doku
Im Anschluss Gespräch mit Simon Ostermann und Anahita Safarnejad
Die Islamische Republik Iran ist gespalten – in rot und blau. Es ist der Tag des Derbys in Teheran. Esteghlal gegen Persepolis: 100.000 Männer beten um Erlösung. Geht es hier wirklich nur um Fußball?
Iman Behrouzi (*1984 in Shiraz) Filmstudium in Teheran. Aktuell PhD in Köln. Dokumentar- und Kurzfilme. A MOVIE FOR YOU lief bei den Visions du Réel und am Zurich Film Festival 2015.
Simon Ostermann (*1986 in Frankfurt a. M.) 2008: Studium der Kulturwissenschaften in Frankfurt (Oder). Seit 2012 Regiestudium an der Konrad Wolf Filmhochschule. Max-Ophüls-Preis 2016 für Route B96.

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Sun 20.00 h Film
VISIONS OF IRAN 2019 – Iranisches Filmfestival Köln<br>Sheeple (Maghz-Haye Koochak Zang-Zadeh)
Date: Sonntag, 02. Juni, 20:00 Uhr
Price: 7,50 €
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Iran 2018, 102‘, DCP, OmeU, R: Hooman Seyyedi, mit: Navid Mohammadzadeh, Farhad Aslani, Farid Sajjadi Hosseini, Spielfilm

Shakur und seine Brüder Amir und Shahin kontrollieren mit ihrem Crystal-Meth-Labor den Drogenhandel im Vorstadtdschungel, doch als die Ehre ihrer Schwester auf dem Spiel steht, bricht Shahin einen Bandenkrieg vom Zaun. Seyyedi meistert die Balance zwischen realistischer Milieuschilderung und filmischer Überzeichnung à la Tarantino. Dafür gab es den Publikumspreis des Fajr Film Festivals 2018. Gewohnt furios: Navid Mohammadzadeh!


Hooman Seyedi, *1980 in Rasht. Arbeitet als Regisseur, Drehbuchautor, Cutter und Schauspieler. Filme bislang: SIZDAH (THIRTEEN, 2014), KHASHM VA HAYAHOO (SOUND AND FURY, 2016).

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Wed 19.00 h Film
»ifs-Begegnung« Filmplus mit Editorin Florentine Bruck <br>Cabaret
Date: Mittwoch, 12. Juni, 19:00 Uhr
Promoter: ifs internationale filmschule köln in Kooperation mit Filmplus
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

USA 1972, 122‘, Blu-ray, OF, Regie: Bob Fosse, Schnitt: David Bretherton
Anschließend Gespräch mit Editorin Florentine Bruck, moderiert von Werner Busch, Filmkurator bei Filmplus

Beim Kölner Festival Filmplus steht einmal im Jahr die Kunst der Filmmontage im Mittelpunkt. Gezeigt werden herausragend montierte deutsche Spiel- und Dokumentarfilme des Jahres – beim nächsten Mal wieder vom 25. bis 28. Oktober. In Gesprächen und Diskussionsrunden entsteht so seit Jahren ein lebendiger Diskurs über die Montage von Kinofilmen. Bei der »ifs-Begegnung« Filmplus fragen wir Editoren nach ihren persönlichen Lieblingsfilmen, deren herausragende Montage sie gerne vorstellen möchten.


Für die Filmeditorin Florentine Bruck ist CABARET „das wahrscheinlich beste Filmmusical aller Zeiten, denn es geht über eine gewöhnliche Dramaturgie hinaus und kommentiert auf einer Metaebene Inhalt und historischen Kontext. David Brethertons Schnitt hat meine eigene Arbeit inspiriert.“ Florentine Bruck war seit den 1990er Jahren für den Schnitt von zahlreichen Spiel- und Dokumentarfilmen für Kino und Fernsehen verantwortlich, darunter alle Filme von Hans-Christoph Blumenberg. Zuvor war sie als Sounddesignerin und Regieassistentin, u.a. für Bernhard Wicki tätig. Für ihre Leistungen als Filmeditorin war sie für den Deutschen Kamerapreis und den Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm bei Filmplus nominiert. Bruck ist langjähriges Vorstandsmitglied im BFS Bundesverband Filmschnitt Editor und war als Dozentin an der ifs und der Bauhaus Universität in Weimar tätig.


 


Zum Film:


Berlin, Anfang der 1930er Jahre: Die amerikanische Sängerin Sally Bowles (Liza Minnelli) wickelt mit ihren frivolen Performances in einem Varietéclub das Publikum um den Finger. Doch ihr Erfolg dort soll für die lebenshungrige Frau nur eine Zwischenstation in ihrer Karriere sein, sie träumt von Hollywood. Ihre Dreiecksbeziehung mit einem deutschen Baron und einem jungen Lehrer aus England nimmt allerdings ihr Leben immer mehr in Anspruch. Und die Zahl der Hakenkreuz tragenden Zuschauer vergrößert sich zunehmend.


CABARET war der große Abräumer bei den Oscars 1973 und gewann gleich acht Trophäen, unter anderem für den Besten Film und die Beste Regie. Auch Editor David Bretherton wurde für seine herausragende Leistung an dem Drama ausgezeichnet.

Sat 20.00 h Film
Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker<br>Hiroshima, Mon Amour
Date: Samstag, 15. Juni, 20:00 Uhr
Price: 7,00 €
Karten an der Kinokasse
6,00 € (Discounted)
Promoter: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

FR/J 1959, 90‘, 16mm, DF, R: Alain Resnais

Während der Dreharbeiten zu einem Antikriegsfilm in Hiroshima begegnen sich eine französische Schauspielerin und ein japanischer Architekt. Sie verbringen zwei Liebesnächte. Ihre Amour fou löst persönliche Erinnerungen an das Kriegsende in Japan und in Frankreich aus: die Schauspielerin erzählt dem Fremden von ihrer Jugend in Nevers und ihrer ersten großen Liebe zu einem deutschen Besatzungssoldaten, der am Tag der Befreiung vor ihren Augen erschossen wurde. Der Japaner hingegen verlor durch die Atombombe seine gesamte Familie. Resnais schlug in seinem Langfilmdebüt neue Wege des Erzählens ein: Die Verwendung verschiedener Zeitebenen und die literarischen Dialoge von Marguerite Duras machen den Film zur Reflexion über das Erinnern und das Begreifen.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Wed 19.00 h Film
Filmprogramm zur Ausstellung „Fiona Tan. GAAF“<br>The Sensitive Plate (De Gevoelige Plaat)
Date: Mittwoch, 19. Juni, 19:00 Uhr
Price: 6,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Museum Ludwig
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

Kees Hin, 1976, 57‘, DCP, OmeU

Anlässlich der Ausstellung „Fiona Tan. GAAF“ zeigt das Museum Ludwig eine von Fiona Tan kuratierte Filmreihe: Der niederländische Filmemacher Kees Hin widmet sich in dem Stummfilm THE SENSITIVE PLATE dem Archiv vergangenen Fotografenfamilie. 1913 hatte der Fotograf J. Merkelbach (1877–1942) in Amsterdam ein Studio eröffnet, das seine Tochter Mies nach seinem Tod bis 1969 fortführte. Über 30.000 Porträts von heute unbekannten Frauen, Männern und Kindern aus über 50 Jahren sind überliefert. Der Film präsentiert daraus eine chronologische Auswahl. Geschichte im Film mittels Fotografie zu erzählen – das gelingt dem Film still und leise.


Weitere Filme: DIE EHE DER MARIA BRAUN (17.7.), FINDING VIVIAN MAIER (7.8.)

Thu 19.00 h Film
Dokomotive Extra<br>Lord of the toys
Date: Donnerstag, 20. Juni, 19:00 Uhr
Price: 8,00 €
https://www.ticketino.com/de/Event/Lord-of-the-Toys-Dokomotive-Extra/84953
7,00 € (Discounted)
Promoter: Dokomotive Plattform & Glotzen Off in Kooperation mit der Dokumentarfilminitiative (dfi)
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

D 2018, 95', DCP, Regie, Buch, Montage: Pablo Ben Yakov, Kamera/ Buch, Montage: André Krummel
Anschließend Diskussions-Panel

LORD OF THE TOYS folgt YouTuber Max „Adlersson“ Herzberg und seiner Clique einen Sommer lang und hinterlässt ein dystopisches Bild der ersten Generation junger Erwachsener, die ein Leben ohne Internet gar nicht kennen. Eine Geschichte über den Westen im Allgemeinen und den deutschen Osten im Speziellen.


Ist LORD OF THE TOYS eine neue Art des politischen Films oder nur eine Plattform für rechtes Gedankengut? Alle sprechen über diesen Film, doch nur die Wenigsten konnten ihn bis jetzt sehen.


In Kooperation mit den Machern dieses polarisierenden Dokumentarfilms bringt nun die Dokomotive Plattform den Gewinner der Goldenen Taube von DOK Leipzig nach Köln und gestaltet das anschließende Diskussions-Panel. Bisher bestätigte Panel-Teilnehmer sind Dr. Fabian Schäfer (Universität Erlangen/Konnektiver Zynismus), Wolfgang M. Schmitt (Filmkritiker/Die Filmanalyse) Bettina Braun (Dokumentarfilmerin) sowie die beiden Filmemacher Pablo Ben Yakov und André Krummel.


Weitere Infos über den Köln-Stopp der offiziellen Kinotour gibt es unter https://www.lordofthetoys.com/ und auf den Dokomotive Social Media Kanälen: https://plattform.dokomotive.com/

Fri 18.30 h Film
Türkische Filmtage Köln<br>Kuklali Köşk: Hirsiz Var (Die Villa Mit Den Puppen: Die Einbrecher)
Date: Freitag, 21. Juni, 18:30 Uhr
Promoter: Yunus Emre Enstitüsü Köln
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

TUR 2019, 82‘, DCP, OmeU, R: Mustafa H. Öztürk, Kinderfilm

Der Film DIE VILLA MIT DEN PUPPEN: DIE EINBRECHER, handelt von den Abenteuern lebendiger Puppen. Onkel Müşfik lebt einsam in einer großen Villa. Eines Abends geht Onkel Müşfik seine Freunde besuchen und dies führt zu unerwarteten Ereignissen. Die Diebe Behçet und Riko brechen in sein Haus ein, kurz nachdem er gegangen ist. Die Diebe denken, dass niemand mehr im Haus ist. Aber Onkel Müşfik hat die Puppen beauftragt, während seiner Abwesenheit auf die Villa aufzupassen. Als die Diebe das Haus betreten, beginnen die Puppen mit der Verteidigung. Statt Wertsachen mitgehen zu lassen, entscheiden sich die beiden Diebe die lebendigen Puppen mitzunehmen. Aber das wird nicht so einfach, wie sie sich vorgestellt haben.

Sat 19.00 h Film
Türkische Filmtage Köln<br>Türk Işi Dondurma (Turkish Ice Cream)
Date: Samstag, 22. Juni, 19:00 Uhr
Promoter: Yunus Emre Enstitüsü Köln
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

TRK 2017, 120’, DCP, OmU, R: Can Ulkay

Ein berührendes Drama, inspiriert von einer wahren Geschichte: TURKISH ICE CREAM vom Regisseur von AYLA und MÜSLÜM.


Das Leben der beiden Eisverkäufer Mehmet und Deveci Ali, die während des Ersten Weltkriegs in Australien in einer kleinen Provinz als Schicksalsfreunde leben, ändert sich unerwartet durch den Krieg. Das Land, in dem sie leben, erklärt ihrem Heimatland plötzlich den Krieg. Sie entscheiden sich, für ihr Heimatland zu kämpfen.

Sun 18.00 h Film
Türkische Filmtage Köln<br>Ahlat Ağacı  (The Wild Pear Tree)
Date: Sonntag, 23. Juni, 18:00 Uhr
Promoter: Yunus Emre Enstitüsü Köln
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

FRA,TUR,DE,BUL, 2018, 188‘, DCP, OmeU, R: Nuri Bilge Ceylan

Der von einer Leidenschaft für Literatur gepackte Sinan (Doğu Demirkol) wollte schon immer nicht nur Lehrer, sondern auch Schriftsteller werden. Nun hat er nach Abschluss seines Studiums auch ein Buch geschrieben und hofft das Manuskript an den Mann zu bringen. Doch zurück in seinem anatolischen Heimatdorf holen ihn die Schulden seines Vaters Idris (Murat Cemcir) ein. Der hat durch seine Wettsucht nämlich alles verspielt, sieht aber schon einen Ausweg. Er hat angeblich ein Vermögen in Aussicht.

Thu 19.00 h Film
FILMGESCHICHTEN: Mythen der Wildnis<br>Jeremiah Johnson
Date: Donnerstag, 27. Juni, 19:00 Uhr
Price: 6,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Filmforum NRW
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

In der Reihe FILMGESCHICHTEN präsentiert das Filmforum regelmäßig filmhistorische Programme, in denen ausgewählte Motive durch die internationale Filmgeschichte verfolgt werden. Von März bis Dezember 2019 steht das Thema „Mythen der Wildnis“ im Zentrum der Reihe. Mit elf Filmen von 1925 bis 2018 schlägt das Programm dabei einen Bogen von der Stummfilm-Komödie GOLDRAUSCH bis hin zur apokalyptischen Robinsonade IN MY ROOM. 

USA 1972, 108’, 35mm, DF, Regie: Sydney Pollack, mit Robert Redford, Will Geer, Delle Bolton
Einführung: Sven von Reden, Filmkritiker

The one and only Robert Redford als einsamer Trapper, der zwischen Fallenstellern, Indianern und Grizzlies stets eine gute Figur macht – stilsicher und erstaunlich kritiklos verbeugt sich Sydney Pollack vor einem Genre, das wie kein anderes den Mythos vom Wilden Westen geprägt hat.

Weitere Informationen zum gesamten Programm unter www.filmforumnrw.de und www.facebook.com/FilmforumNRW

Sun 11.00 h Film
Matinee<br>Kulenkampffs Schuhe
Date: Sonntag, 30. Juni, 11:00 Uhr
Price: 4,50 €
Vorverkauf: bis zum 29.06. an der Kasse im EL-DE-Haus, Vorbestellungen sind nicht möglich
2,00 € (Discounted)
Promoter: NS-Dokumentationszentrum
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

D 2018, Ausschnitte, Produktion: zero one film, entstanden im Auftrag des Südwestdeutschen Rundfunks in Koproduktion mit dem Hessischen Rundfunk, Buch und Regie: Regina Schilling
Anschließend Diskussion mit Regina Schilling, Moderation: Dr. Karola Fings

Als KULENKAMPFFS SCHUHE am 8. August 2018 erstmals in der ARD gesendet wurde, bewegte die Dokumentation, fast wie der gleichnamige Showmaster, ein Millionenpublikum. Es folgten mehrere Auszeichnungen: Grimme-Preis 2019 in der Kategorie Information und Kultur, Deutscher Fernsehpreis 2019 als beste Dokumentation.


Die Kölner Regisseurin und Drehbuchautorin Regina Schilling hat mit ihrer autobiographisch angelegten Erzählung augenscheinlich einen Nerv getroffen. Der Film KULENKAMPFFS SCHUHE, der vollständig aus Archivmaterial besteht, zeigt Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise. Hans-Joachim Kulenkampff und Peter Alexander waren die großen Fernsehhelden der Familie von Regina Schilling, und natürlich, etwas später, Hans Rosenthal mit »Dalli Dalli«. Die Quizshows verhießen leichte Unterhaltung, Entspannung, heile Welt – das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik trat dazu an, eine ganze Nation von ihren Kriegstraumata zu therapieren.


Schillings Vater arbeitete rund um die Uhr in seiner eigenen Drogerie in Köln. Kaum etwas wurde mehr gebraucht: aufräumen, Wunden heilen, reparieren, saubermachen, Schädlinge bekämpfen. Was sahen die Väter der Kinder, die da im Schlafanzug vor dem Fernseher saßen, in den Showmastern? Wussten sie, dass Kulenkampff sich an der Ostfront vier Zehen eigenhändig amputiert hatte? Fragten sie sich, ob Peter Alexander wohl auch bei der Hitlerjugend gewesen war? Hatten sie davon gehört, dass Hans Rosenthal jüdisch war, sich in den Kriegsjahren als Vollwaise in einer Berliner Laube versteckte und jeden Moment damit rechnen musste, deportiert zu werden?


Die Showmaster gehörten wie Regina Schillings Vater einer sehr besonderen Generation an: Nach einer Kindheit im Nationalsozialismus, von Kriegseinsatz oder Verfolgung emotional nachhaltig gezeichnet, wurden sie nach dem Kriegsende bruchlos eingespannt in das Hamsterrad des Wiederaufbaus, der von Traumatisierungen nichts wusste – oder nichts wissen wollte.


Anhand von Filmausschnitten und im Gespräch mit Regina Schilling wird die subtile Präsenz der NS-Vergangenheit in deutschen Wohnzimmern beleuchtet.

Wed 19.00 h Film
Die Ehe der Eva Maria Braun, Film von Reiner Werner Fassbinder (1979)
Date: Mittwoch, 17. Juli, 19:00 Uhr
Price: 2,50 €
1,50 € (Discounted)
Promoter: Museum Ludwig
Audience: Erwachsene
Wed 19.00 h Film
Finding Vivian Maier, Film von John Maloof und Charlie Siskel (2013)
Date: Mittwoch, 07. August, 19:00 Uhr
Price: 2,50 €
1,50 € (Discounted)
Promoter: Museum Ludwig
Audience: Erwachsene