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Wed 15.30 h Weiterbildung
Date: Mittwoch, 22. März, 15:30 – 17:30 Uhr
Registration until: 2023-03-20
Speaker: Björn Föll (Museumsschule) und Angelika von Tomaszewski (Museumsdienst Köln)
Promoter: Museumsdienst Köln
Audience: Lehrkräfte
Meeting point: Kasse

Die Künstlerin und Lyrikerin Ursula Schultze-Bluhm (1921-1999), genannt Ursula, erschuf als Autodidaktin ein vollkommen eigenständiges Werk. Surrealistische und poetische Elemente sind Hauptmotive ihrer Phantasiewelten. In ihren Werken verbinden sich Erinnerungen und bizarre Ideen häufig mit mythologischen Elementen. Dabei wirken ihre Figuren oft heiter, sinnlich und dämonisch zugleich und faszinieren durch dieses Zusammenspiel gegensätzlicher Energien. Ihre großformatigen Schrein-Objekte und Pelz-Öl-Assemblagen bekräftigen ihr außergewöhnliches Werk.

 Nach einem Rundgang durch die Ausstellung werden Annäherungsansätze an das Werk der Künstlerin vorgestellt, diskutiert und selbst erprobt.

Kunst: Sek I und II

booking

Wed 16.30 h Führung
Date: Mittwoch, 22. März, 16:30 Uhr
Speaker: Mechthild Szesny M.A.
Promoter: Arbeitskreis der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Audience: Erwachsene
Meeting point: Infostand
Wed 19.00 h Film
»ifs-Begegnung«BULLDOG
Date: Mittwoch, 22. März, 19:00 Uhr
Promoter: ifs internationale filmschule köln im Rahmen des Filmforums NRW e. V.
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

D/ES 2022, 95‘, DCP, R: André Szardenings, Editing: Antonia-Marleen Klein
Anschließend Filmgespräch mit Regisseur, Autor und ifs-Absolvent André Szardenings,
moderiert von Nicole Weegmann

Der 21-jährige Bruno (Julius Nitschkoff) und seine nur 15 Jahre ältere Mutter Toni (Lana Cooper) haben eine starke symbiotische Beziehung. Nichts und niemand hat Platz im chaotischen Leben der beiden – sie arbeiten sogar zusammen in einer Ferienanlage in Spanien. Als Tonis neue Partnerin Hannah (Karin Hanczewski) in den gemeinsamen Bungalow zieht, steht das Verhältnis vor einer Zerreißprobe: Zum ersten Mal muss Bruno die Aufmerksamkeit seiner Mutter mit einer anderen Person teilen. Die erzwungene Abnabelung eröffnet Bruno aber auch eine ungeahnte Freiheit. „Bulldog“ ist der Abschlussfilm von André Szardenings (Regie, Drehbuch, Kamera) und Antonia-Marleen Klein (Editing) an der ifs Internationale Filmschule Köln. Der Kinofilm wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert und vom Bayerischen Rundfunk koproduziert. Das Coming-of-Age-Drama wurde bei den Biberacher Filmfestspielen als Bester Debütfilm ausgezeichnet und gewann beim Evolution Film Festival Mallorca den Preis als Best Film Made in Baleares. „Bulldog“ war auch nominiert für den First Steps Award und lief im Wettbewerb des Festival Max Ophüls Preis.
„Regisseur André Szardenings erzählt in seinem Kinodebüt BULLDOG von einer symbiotischen wie dysfunktionalen Mutter-Sohn-Beziehung, verstörend schön und befremdlich, voll verletzlicher Zartheit und unbändiger Stärke.“ (epd film). Die vielfach ausgezeichnete Filmemacherin Nicole Weegmann („Alice“, „Das Leben danach“, „Ein Teil von uns“) ist Dozentin an der ifs und hat die Entwicklung von „Bulldog“ intensiv begleitet.

Fri 16.00 h Führung
Date: Freitag, 24. März, 16:00 – 17:00 Uhr
Registration until: Tomorrow
Speaker: Elina Knorpp
Promoter: Museumsdienst Köln
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kasse

Für Ge­flüchtete aus der Ukraine, Kin­der ab 7 Jahren und Erwach­sene. Be­gren­zte Plätze, Anmeldung online, ggf. Rest-Tick­ets an der Kasse (kosten­los). 

Jeden ersten und vierten Freitag im Monat, immer 16 Uhr, wechselnde Themenschwerpunkte.

Для біженців із України, дітей від 7 років і дорослих. Кількість учасників обмежена. Щоб забезпечити собі місце, будь ласка, зареєструйтеся на нашому сайті щонайменше за два дні до події (до внизу зазначеної дати). Крім того у день екскурсії ви можете дізнатись в касі музею, чи є ще вільні місця. Дати: по пятницям, о 16:00, теми екскурсій змінюються.

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Sat 16.00 h Führung
Date: Samstag, 25. März, 16:00 Uhr
Price: 2,00 €
Promoter: Museumsdienst Köln
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kasse

Die Künstlerin und Lyrikerin Ursula Schultze-Bluhm (1921-1999), genannt Ursula, erschaffte als Autodidaktin ein vollkommen eigenständiges Werk. Surrealistische und poetische Elemente sind Hauptmotive ihrer Phantasiewelten. In ihren Werken verbinden sich Erinnerungen und bizarre Ideen häufig mit mythologischen Elementen. Dabei wirken ihre Figuren oft heiter, sinnlich und dämonisch zugleich und faszinieren durch dieses Zusammenspiel gegensätzlicher Energien. Ihre großformatigen Schrein-Objekte und Pelz-Öl-Assemblagen bekräftigen ihr außergewöhnliches Werk.

URSULA, Europa auf dem Stier, 1987, © Museum Ludwig, Köln, Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln

Sun 11.30 h Führung
Date: Sonntag, 26. März, 11:30 Uhr
Speaker: Mechthild Szesny M.A.
Promoter: Arbeitskreis der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Audience: Erwachsene
Meeting point: Infostand
Sun 15.00 h Lesung
Date: Sonntag, 26. März, 15:00 – 16:15 Uhr
Series: Lesewelten
Promoter: Museumsdienst Köln
Audience: Kinder ab 5 Jahren
Meeting point: Kasse

Als der Mumpf in diesem Jahr aus dem Winterschlaf erwacht, ist etwas Entscheidendes anders als sonst: Eine Freundin wartet auf ihn, es ist die Schneeeule. Die Schneeeule ist noch sehr jung und sie hat lauter Flausen im Kopf. Ob das eine gute Idee ist, in einer Badewanne den Berg herunter zu rodeln? Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Annette Herzog/Illustrationen von Ingrid und Dieter Schubert, mit anschließender Führung. Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und der Vorlese-Initiative LeseWelten Köln/ KFA e.V.

Mit freundlicher Genehmigung der Vorleserechte durch den Moritz-Verlag, Foto: © Moritz-Verlag.

Bitte beachten Sie vor Ihrem Museumsbesuch die aktuellen Coronaschutzbestimmungen der Kölner Museen.

Sun 15.00 h Workshop
Date: Sonntag, 26. März, 15:00 – 17:00 Uhr
Registration until: 2023-03-24
Speaker: Olga-Drachuk-Meyer
Promoter: Museumsdienst Köln
Audience: Familien
Meeting point: Kasse

Die Workshops richten sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Gemeinsam werden Erkundungstouren mit verschiedenen Überthemen wie Formen, Farben, Tiere, Fantasie, wildes Gekritzel, Träume etc. durchgeführt. Im anschließenden praktischen Teil lernen die Familien unterschiedliche Kreativ-Techniken kennen und experimentieren mit ihnen. Bitte melden Sie sich online an; übrige freie Plätze sind an der Kasse zu erfragen.

Майстерні включають екскурсію музеєм, під час якої учасники досліджують кольори, форми, уявних істот та тварин, мрії та фантазії в роботах художників 20-го століття. Під час практичної роботи учасники мають можливіть створити власні твори мистецтва за допомогою різних креативних технік.

 Участь у майстерні - безкоштовна. Кількість учасників обмежена. Щоб забезпечити собі місце, будь ласка, зареєструйтеся на нашому сайті щонайменше за два дні до події (до внизу зазначеної дати). Крім того у день екскурсії ви можете дізнатись в касі музею, чи є ще вільні місця. 

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Tue 18.00 h Führung
Date: Dienstag, 28. März, 18:00 Uhr
Speaker: Helena Kuhlmann
Promoter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kasse
Tue 18.00 h Vortrag
Date: Dienstag, 28. März, 18:00 Uhr
Price: 4,00 €
2,00 € (Discounted)
Series: KunstBewusst
Promoter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Audience: Erwachsene
Meeting point: Filmforum NRW

Worum geht’s ?


Die Metamorphose ist eines der elementaren Themen der Kunst Ursulas, das sich im Spezifischen immer wieder in ihren Arbeiten findet und als grundlegendes Prinzip ihr gesamtes Schaffen durchzieht: von Darstellungen der Verwandlung und hybrider Körperlichkeit über ihre malerische Gestaltungsweise bis hin zu ihrem unkonventionellen Verhältnis zu Wirklichkeit und Fiktion. Die Ausstellung im Museum Ludwig begreift Ursulas Werk als lebendigen Kosmos, jenseits kunst- und zeithistorischer Erzählungen. Die Metamorphose bildet als Phänomen und Idee einen Ankerpunkt zum Verständnis ihrer Arbeit. Dabei vermittelt sie gleichzeitig die Gegenwärtigkeit ihres künstlerischen Anliegens.


Wer ist unser Gast?


Helena Kuhlmann studiert Kunstgeschichte an der Universität Bonn und arbeitet an der Ausstellung „Ursula. Das bin ich. Na und?“ als kuratorische Assistentin von Stephan Diederich.


Die Ausstellung „Ursula. Das bin ich. Na und?“ eröffnet am 18. März im Museum Ludwig.


Eintritt: Für Mitglieder kostenfrei, Gäste 4€, Ermäßigt 2€


Keine Voranmeldung nötig!

Wed 15.00 h Workshop
Date: Mittwoch, 29. März, 15:00 – 17:30 Uhr
Registration until: 2023-03-24
Price: 15,00 €
Method: Praxis und Theorie
Speaker: Dr. Birgitt Aldermann
Promoter: Museumsdienst Köln
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kasse

Unsere Wahrnehmung von Kunst ist individuell geprägt, da wir bei der Betrachtung eines Kunstwerks auch von unseren Lebenserfahrungen und Lebenseinstellungen geleitet werden. Ein Einlassen auf ein Kunstwerk kann uns somit auch einen Blick auf uns selbst eröffnen.
Im Workshop werden Sie zunächst zu einem kreativen Prozess angeleitet. Die hierbei gemachte Erfahrung bereitet Sie auf die Begegnung mit einem ausgewählten Kunstwerk vor. Sie benötigen für die Teilnahme keine künstlerischen oder kunsthistorischen Vorkenntnisse, sondern tragen durch Ihre persönlichen Erfahrungen zur Erschließung des Kunstwerks bei.

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Wed 16.30 h Führung
Date: Mittwoch, 29. März, 16:30 Uhr
Speaker: Marie-Christine Novaro M.A.
Promoter: Arbeitskreis der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Audience: Erwachsene
Meeting point: Infostand
Thu 18.30 h Film
Date: Donnerstag, 30. März, 18:30 Uhr
Price: 7,50 €
5,50 € (Discounted)
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

Ob 2023 für die Türkei ein Schicksalsjahr wird, muss die vorgezogene Wahl im Mai zeigen. Die Kulturszene ist angeschlagen, aber nicht in die Knie gegangen… Auch wenn sich die Filmschaffenden der Türkei momentan nur selten direkt äußern, so bleiben ihre Filme weiterhin dran an zentralen Themen: vertuschte Verbrechen, verkrustete Machtstrukturen, Männer unter Druck, Frauen im Widerstand… Die Filmreihe „Tüpisch Türkisch“ gibt wieder einen Überblick über die nach wie vor quicklebendige türkische Filmszene, und präsentiert einige Gewinner der großen Festivals – bei denen nicht nur der Blick in die Vergangenheit, sondern auch auf ländliche Idyllen häufig Abgründe zutage fördert. In Emin Alpers Politthriller „Burning Days“ (acht Hauptpreise auf dem Antalya Filmfestival!) kommt ein neuer junger Staatsanwalt in der Kleinstadt Balkaya einem Grundwasserskandal auf die Schliche. Die charismatische Hauptfigur in Özcan Alpers „Black Night“ (XXX) ist der ruhelos umherwandernde Sazspieler (Langhalslaute) Ishak - ein Außenseiter, den es nach acht Jahren in seinen Heimatort zurückzieht, wo ein verschüttetes Geheimnis wartet. Die Filmemacherin Cigdem Sezgins folgt in ihrem Drama „Suna“ der gleichnamigen Protagonistin – mit Bravour verkörpert von Nurcan Eren – aufs Land, in einer Zweckehe sucht die 50jährige Sicherheit. Und die früh verstorbene Dokumentarfilmerin Didem Sahin erzählt in ihrem letzten Film „Bitter & Sweet“ den Lebensweg von Nermin, die 1963 mit ihren drei Töchtern zum Arbeiten nach Deutschland kam. Des weiterem im Programm: ein Fokus auf das Filmfestival „Documentarist“, mit aktuellen Beispielen des aktivistischen Dokumentarfilmes, und ein Blick auf queeres Leben und Filmschaffen, unter anderem mit Gizem Aksu. Erneut gibt es viele Regiegespräche mit geladenen Gästen.

Regie: Didem Şahin, Türkisch OmU

Nermin kam 1963 zum Arbeiten nach Deutschland; als Schneiderin in Fabriken oder als Chefköchin brachte sie sich und ihre Töchter durch. Jetzt lebt die 83jährige Alzheimerpatientin in einem Pflegeheim in Stuttgart – ihre drei Töchter besuchen sie jeden Tag. Die früh verstorbene Dokumentarfilmerin Didem Şahin folgt in ihrem letzten Film dem Lebensweg ihrer Großmutter – einer alleinerziehenden Immigrantin – und ihrer Töchter.

Das vollständige Programm finden Sie unter tuepisch-tuerkisch.de 

Thu 20.15 h Film
Date: Donnerstag, 30. März, 20:15 Uhr
Price: 7,50 €
5,50 € (Discounted)
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

Ob 2023 für die Türkei ein Schicksalsjahr wird, muss die vorgezogene Wahl im Mai zeigen. Die Kulturszene ist angeschlagen, aber nicht in die Knie gegangen… Auch wenn sich die Filmschaffenden der Türkei momentan nur selten direkt äußern, so bleiben ihre Filme weiterhin dran an zentralen Themen: vertuschte Verbrechen, verkrustete Machtstrukturen, Männer unter Druck, Frauen im Widerstand… Die Filmreihe „Tüpisch Türkisch“ gibt wieder einen Überblick über die nach wie vor quicklebendige türkische Filmszene, und präsentiert einige Gewinner der großen Festivals – bei denen nicht nur der Blick in die Vergangenheit, sondern auch auf ländliche Idyllen häufig Abgründe zutage fördert. In Emin Alpers Politthriller „Burning Days“ (acht Hauptpreise auf dem Antalya Filmfestival!) kommt ein neuer junger Staatsanwalt in der Kleinstadt Balkaya einem Grundwasserskandal auf die Schliche. Die charismatische Hauptfigur in Özcan Alpers „Black Night“ (XXX) ist der ruhelos umherwandernde Sazspieler (Langhalslaute) Ishak - ein Außenseiter, den es nach acht Jahren in seinen Heimatort zurückzieht, wo ein verschüttetes Geheimnis wartet. Die Filmemacherin Cigdem Sezgins folgt in ihrem Drama „Suna“ der gleichnamigen Protagonistin – mit Bravour verkörpert von Nurcan Eren – aufs Land, in einer Zweckehe sucht die 50jährige Sicherheit. Und die früh verstorbene Dokumentarfilmerin Didem Sahin erzählt in ihrem letzten Film „Bitter & Sweet“ den Lebensweg von Nermin, die 1963 mit ihren drei Töchtern zum Arbeiten nach Deutschland kam. Des weiterem im Programm: ein Fokus auf das Filmfestival „Documentarist“, mit aktuellen Beispielen des aktivistischen Dokumentarfilmes, und ein Blick auf queeres Leben und Filmschaffen, unter anderem mit Gizem Aksu. Erneut gibt es viele Regiegespräche mit geladenen Gästen.

Regie: Haider Rashid, IT/IQ/KU 2021, 72′, Englisch, Arabisch, Bulgarisch mit engl. UT

Kamal hat es aus dem Irak bis an die türkisch-bulgarische Grenze geschafft; dort werden Geflüchtete und Schlepper von Polizisten aufgespürt. Drei Tage lang hetzt Kamal durch den Wald an der Grenze zu Europa, voller Angst vor dem Grenzschutz und gewissenlosen Milizen. Der italienisch-irakische Regisseur Haider Rashid bleibt hautnah dran an einem jungen Mann, der auf der Suche nach einem besseren Leben alles riskiert.

Das vollständige Programm finden Sie unter tuepisch-tuerkisch.de 

Fri 18.30 h Film
Date: Freitag, 31. März, 18:30 Uhr
Price: 7,50 €
5,50 € (Discounted)
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

Ob 2023 für die Türkei ein Schicksalsjahr wird, muss die vorgezogene Wahl im Mai zeigen. Die Kulturszene ist angeschlagen, aber nicht in die Knie gegangen… Auch wenn sich die Filmschaffenden der Türkei momentan nur selten direkt äußern, so bleiben ihre Filme weiterhin dran an zentralen Themen: vertuschte Verbrechen, verkrustete Machtstrukturen, Männer unter Druck, Frauen im Widerstand… Die Filmreihe „Tüpisch Türkisch“ gibt wieder einen Überblick über die nach wie vor quicklebendige türkische Filmszene, und präsentiert einige Gewinner der großen Festivals – bei denen nicht nur der Blick in die Vergangenheit, sondern auch auf ländliche Idyllen häufig Abgründe zutage fördert. In Emin Alpers Politthriller „Burning Days“ (acht Hauptpreise auf dem Antalya Filmfestival!) kommt ein neuer junger Staatsanwalt in der Kleinstadt Balkaya einem Grundwasserskandal auf die Schliche. Die charismatische Hauptfigur in Özcan Alpers „Black Night“ (XXX) ist der ruhelos umherwandernde Sazspieler (Langhalslaute) Ishak - ein Außenseiter, den es nach acht Jahren in seinen Heimatort zurückzieht, wo ein verschüttetes Geheimnis wartet. Die Filmemacherin Cigdem Sezgins folgt in ihrem Drama „Suna“ der gleichnamigen Protagonistin – mit Bravour verkörpert von Nurcan Eren – aufs Land, in einer Zweckehe sucht die 50jährige Sicherheit. Und die früh verstorbene Dokumentarfilmerin Didem Sahin erzählt in ihrem letzten Film „Bitter & Sweet“ den Lebensweg von Nermin, die 1963 mit ihren drei Töchtern zum Arbeiten nach Deutschland kam. Des weiterem im Programm: ein Fokus auf das Filmfestival „Documentarist“, mit aktuellen Beispielen des aktivistischen Dokumentarfilmes, und ein Blick auf queeres Leben und Filmschaffen, unter anderem mit Gizem Aksu. Erneut gibt es viele Regiegespräche mit geladenen Gästen.

Regie: Selcen Ergun, TR/DE/CS 2022, 93′

Als die neue Krankenschwester Aslı in einer abgelegenen Kleinstadt eintrifft, sind die Straßen durch heftige Schneefälle versperrt. Während alle auf den Arzt warten, wird Aslı schnell in die Intrigen und Geheimnisse der Dörfler hineingezogen. Dann verschwindet in einer kalten Nacht ein Mann, und die Menschen fürchten, dass die Bären die Stadt erreicht haben….

Das vollständige Programm finden Sie unter tuepisch-tuerkisch.de 

Fri 20.15 h Film
Date: Freitag, 31. März, 20:15 Uhr
Price: 7,50 €
5,50 € (Discounted)
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

Ob 2023 für die Türkei ein Schicksalsjahr wird, muss die vorgezogene Wahl im Mai zeigen. Die Kulturszene ist angeschlagen, aber nicht in die Knie gegangen… Auch wenn sich die Filmschaffenden der Türkei momentan nur selten direkt äußern, so bleiben ihre Filme weiterhin dran an zentralen Themen: vertuschte Verbrechen, verkrustete Machtstrukturen, Männer unter Druck, Frauen im Widerstand… Die Filmreihe „Tüpisch Türkisch“ gibt wieder einen Überblick über die nach wie vor quicklebendige türkische Filmszene, und präsentiert einige Gewinner der großen Festivals – bei denen nicht nur der Blick in die Vergangenheit, sondern auch auf ländliche Idyllen häufig Abgründe zutage fördert. In Emin Alpers Politthriller „Burning Days“ (acht Hauptpreise auf dem Antalya Filmfestival!) kommt ein neuer junger Staatsanwalt in der Kleinstadt Balkaya einem Grundwasserskandal auf die Schliche. Die charismatische Hauptfigur in Özcan Alpers „Black Night“ (XXX) ist der ruhelos umherwandernde Sazspieler (Langhalslaute) Ishak - ein Außenseiter, den es nach acht Jahren in seinen Heimatort zurückzieht, wo ein verschüttetes Geheimnis wartet. Die Filmemacherin Cigdem Sezgins folgt in ihrem Drama „Suna“ der gleichnamigen Protagonistin – mit Bravour verkörpert von Nurcan Eren – aufs Land, in einer Zweckehe sucht die 50jährige Sicherheit. Und die früh verstorbene Dokumentarfilmerin Didem Sahin erzählt in ihrem letzten Film „Bitter & Sweet“ den Lebensweg von Nermin, die 1963 mit ihren drei Töchtern zum Arbeiten nach Deutschland kam. Des weiterem im Programm: ein Fokus auf das Filmfestival „Documentarist“, mit aktuellen Beispielen des aktivistischen Dokumentarfilmes, und ein Blick auf queeres Leben und Filmschaffen, unter anderem mit Gizem Aksu. Erneut gibt es viele Regiegespräche mit geladenen Gästen.

Regie: Özcan Alper, Dokumentarfilm/Spielfilm TTR/F/D 2021, 72′, Sprachen: Türkisch OmU

Den ruhelos umherwandernde Saz-Spieler Ishak – einen Außenseiter – zieht es nach acht Jahren wieder in seinen Heimatort zurück, wo ein verschüttetes Geheimnis wartet. Was geschah eigentlich mit dem jungen Ali, der es als neuer Forstbeamter mit dem Naturschutz ernst meinte und der dann spurlos verschwand? Das Drehbuch von Kultautor Murat Uyurkulak hat Regisseur und Co-Writer Özcan Alper hochatmosphärisch umgesetzt.

Das vollständige Programm finden Sie unter tuepisch-tuerkisch.de