Vorträge

Zu unseren Ausstel­lun­gen und der ständi­gen Samm­lung bi­eten wir ein viel­seitiges Vor­tragspro­gramm an.

Kun­st­Be­wusst

Gute Kunst lässt Fra­gen of­fen. Diese auf in­teres­sante Weise zu beant­worten leis­tet die Vor­trags­rei­he Kun­st­Be­wusst. Ver­an­s­tal­tet vom Fre­unde des Wall­raf-Richartz-Mu­se­ums und des Mu­se­ums Lud­wig e.V. und der Fritz Thyssen Stif­tung fin­d­et sie jew­eils di­en­s­tags im Film­fo­rum NRW, dem Ki­no im Mu­se­um Lud­wig, statt.

Sei es ein klas­sisch­er Ex­pert*in­nen­vor­trag zu ein­er aktuellen Ausstel­lung, ein Kün­stler*in­nenge­spräch, oder the­menüber­greifende Vorträge zur den The­men und In­hal­ten des Mu­se­um Lud­wig –  bei Kun­st­Be­wusst gibt es im­mer neue, über­raschende und in­for­ma­tive Beiträge.

Kunst im Kon­text

Mit Kunst im Kon­text lädt die Ge­sellschaft für Mod­erne Kunst am Mu­se­um Lud­wig zur Au­sei­nan­derset­zung mit aktuellen Ten­denzen ein. Es sprechen Ak­teur*in­nen und Ex­pert*in­nen der in­ter­na­tio­nalen Kun­st­szene über aus­gewählte The­men in The­o­rie und Praxis der Kunst.

Di 19.00 Uhr Vortrag
Dr. Fiona McGovern: Transdisziplinär und selbstreflektiv. Das Museum als öffentlicher Ort im Wandel
Datum: Dienstag, 10. Dezember, 19:00 Uhr
Veranstalter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Ort: Kino des Museum Ludwig

Der Vortrag nimmt die Ausstellung Transcorporealities im Museum Ludwig zum Anlass, über die Aufgaben, Verantwortungen und Potenziale des Museums als öffentlicher Ort nachzudenken. Im Fokus steht die Frage, inwiefern sich das Museum heute tatsächlich als eine durchlässige, stets auf Austausch mit ihrer Umwelt bedachte, „offene Struktur“ verstehen lässt. Berücksichtigung finden dabei sowohl die verstärkt transdisziplinäre Ausrichtung von Museen, wie sie sich auf die Entgrenzung der Künste der 1960er Jahre zurückführen lässt, als auch eine sich in der jüngeren Vergangenheit abzeichnende selbstreflexive Wende innerhalb des kritischen Museumsdiskurses und der kuratorischen Praxis.
Fiona McGovern ist Juniorprofessorin für Kuratorische Praxis und Kunstvermittlung an der Universität Hildesheim. Der Fokus der Kunsthistorikerin liegt auf Ethiken des Kuratierens, interdisziplinären und performativen Praktiken sowie feministischer und queerer Theorie.

In der Reihe KunstBewusst

Ort: Kino des Museum Ludwig

Part of the KunstBewusst series

Location: Museum Ludwig auditorium

This lecture takes the exhibition Transcorporealities at the Museum Ludwig as an opportunity to reflect on the tasks, responsibilities, and potentials of the museum as a public space. It focuses on the question of how the museum can actually be understood today as a permeable, “open structure” that always seeks to engage with its environment. Both the increased transdisciplinary orientation of museums, which can be traced back to the “dissolution of boundaries in the arts“ in the 1960s, and a self-reflexive turn in the recent past within the critical museum discourse and curatorial practice are considered.
Fiona McGovern is Junior Professor of Curatorial Practice and Art Education at the University of Hildesheim. Her focus is on the ethics of curating, interdisciplinary and performative practices, as well as feminist and queer theory.

So 15.00 Uhr Gespräch
BÄM! Talks. And She Was Like: BÄM! zu Gast im Museum Ludwig
Datum: Sonntag, 19. Januar, 15:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene

And She Was Like: BÄM! richtet sich an Frauen* mit unter-schiedlichen Lebensentwürfen und Erfahrungen. BÄM! steht für einen intersektionalen, diversen Feminismus, der Geschlechter verbindet. Grundlage, um von Gender-Grenzen unabhängige Entscheidungen zu treffen, ist der freie Zugang zu Bildung, finanzielle Unabhängigkeit und ein solidarisches Umfeld. Mit Abendschulen, Stammtischen, Talks schaffen wir Formate, die nachhaltig Netzwerke aufbauen, die Frauen* sichtbar machen und ins Handeln bringen.

 

Ort: Foyer des Museum Ludwig

 

And She Was Like: BÄM! brings together women, self-identified females, queer, non-binary and trans people from different backgrounds and with varying experiences. BÄM! believes in an intersectional, diverse feminism that connects all genders. In order to overcome gender discrimination, BÄM! strives to further free access to education, financial independence, and an environment of solidarity. Through workshops, monthly meetups, and talks, we create formats that build lasting networks to heighten the visibility of these underrepresented groups and call them to action.

Location: Museum Ludwig foyer