Di 15.00 Uhr Kurs
Mein Blick auf die Kunst
Datum: Dienstag, 28. September, 15:00 – 17:30 Uhr
Anmeldung bis: 23.09.2021
Preis: 15,00 €
Referent: Dr. Birgitt Aldermann
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Unsere Wahrnehmung von Kunst ist individuell geprägt, da wir bei der Betrachtung eines Kunstwerks auch von unseren Lebenserfahrungen und Lebenseinstellungen geleitet werden. Ein konzentriertes Einlassen auf ein Kunstwerk kann uns somit auch einen Blick auf uns selbst eröffnen.

Im Kurs werden Sie zunächst zu einem kreativen Prozess angeleitet. Die hierbei gemachte Erfahrung bereitet Sie auf die individuelle Begegnung mit einem ausgewählten Kunstwerk vor.

Sie benötigen für die Teilnahme keine künstlerischen oder kunsthistorischen Vorkenntnisse, sondern tragen durch Ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebniswelten zur Erschließung des Kunstwerks bei.

Zur Abrundung werden kunsthistorische Informationen zum Werk und zu dem/ der Künstler*in zusammengetragen und Sie erhalten zur Nachbesinnung für Zuhause ein Handout.

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

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Mi 15.00 Uhr Kurs
Aktive Begegnung mit Kunst
Datum: Mi (3 Termine), 29.09., 27.10., 01.12., 15:00 - 17:30
Anmeldung bis: 24.09.2021
Preis: 45,00 €
Referent: Dr. Birgitt Aldermann
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

In drei monatlich aufeinanderfolgenden Terminen begegnen Sie in einer festen Gruppe jeweils einem Kunstwerk.

Zu Beginn eines jeden Termins werden Sie zu einer eigenen kreativen Tätigkeit angeleitet. Diese praktische Phase sensibilisiert Sie für Ihre individuelle Kommunikation mit dem Originalwerk. So bereiten Sie sich auf die Begegnung mit dem Kunstwerk phantasievoll, individuell, im Austausch miteinander, über verschiedene kreative Methoden und Sinneskanäle vor.

Sie benötigen keine künstlerischen oder kunsthistorischen Vorkenntnisse. Vielmehr bereichern Sie mit Ihren individuellen Lebenserfahrungen und Gefühlszuständen das gemeinsame Erleben in der Begegnung mit dem Kunstwerk.

Zur Abrundung werden kunsthistorische Informationen zum Werk und zu dem/ der Künstler*in zusammengetragen und Sie erhalten zur Nachbesinnung des Erlebten für Zuhause ein Handout.

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

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Mi 16.30 Uhr Führung
Datum: Mittwoch, 29. September, 16:30 Uhr
Referent: Marie-Christine Novaro M.A.
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen. museenkoeln.de/portal/Ihr-Museumsbesuch-Schritt-fuer-Schritt

Anmeldung vor der Führung an der Infotheke. Teilnehmerbegrenzung: 9 Personen

Do 20.00 Uhr Film
Experimentalfilm / KurzfilmprogrammFlckr
Datum: Donnerstag, 30. September, 20:00 Uhr
Preis: 6,00 €
Um Anmeldung/Reservierung wird gebeten an: undofilm@email.de / Abendkasse geöffnet
5,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: UndoFilm
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

85‘, analog/digital
Einführung: Peter Conrad Beyer (UndoFilm)

Der Fokus des Experimentalfilmprogramms FLCKR liegt in sogenannten Flickerfilmen, die zur Gattung des Strukturellen Films zählen. Punktuell sind hier Filme mit einer visuell-meditativen Anlage gesetzt. Sie beschäftigen sich eher mit einer Schule des Sehens, mit dem kontemplativen Schauen. Flickerfilme sind herausfordernd, reizen die Sehnerven auf extreme Weise. Flicker oder auch Flackerfilme entspringen wie der Name schon sagt dem sogenannten Flickereffekt.


Stroboskopartige Bild- und Lichtrhythmen, gegebenenfalls in Kombination mit Sound, erzeugen eine sogartige Wirkung, die mit der Trägheit des Auges arbeitet. Flicker können aber auch einen Angriff auf die Netzhaut darstellen und visuelle Irritationen erzeugen,wie z.B. Farbsehen oder Nachtbilder.


“EISENSTEIN SAID THE POWER OF FILM WAS TO BE FOUND BETWEEN SHOTS.
PETER KUBELKA SEEKS IT BETWEEN FILM FRAMES. I WANT TO GET BETWEEN THE EYES, CONTEST THE SEPARATE HALVES OF THE BRAIN. A WHOLE NEW PLAY OF APPEARANCES IS POSSIBLE HERE.” Ken Jacobs


PIECE MANDALA/END WAR
US 1966, 5', 16 mm, stumm, R: Paul Sharits


THE SOUND DRIFTS
FR 2019, 8', 35 mm, Sound, R: Stefano Canapa


ACIDFILMDA
FR 1992, 5', 16 mm, Sound, R: Metamkine


ARNULF RAINER
AT 1960, 6', 35 mm, Sound, R: Peter Kubelka


VOILIERS ET COQUELICOTS
PE 2001, 3', 16 mm, stumm, R: Rose Lowder


TOTALE MONDFINSTERNIS ÜBER DEM MEER
DE 2011, 15', digital, Sound, R: Michael Brynntrup


MEER DER DÜNSTE
DE 2014, 15', digital, Sound, R: Sylvia Schedelbauer


ALL THAT RISES
CA 2007, 7', 16 mm, Sound, R: Daïchi Saïto


I DON'T THINK I CAN SEE AN ISLAND
FR 2016, 4', 35 mm, Sound, R: Christopher Becks & Emmanuel Lefrant


ANOTHER OCCUPATION
US 2011, 16', digital, Sound, R: Ken Jacobs


Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln

Fr 16.00 Uhr Gespräch
Bild|er|leben
Datum: Freitag, 01. Oktober, 16:00 Uhr
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse Museum Ludwig

Psychologische Bildbetrachtung nach Dr. Hans-Chrisitian Heiling

Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werks vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln.

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und dem Departement Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net

Fr 19.00 Uhr Film
Cinema RESIST!Space is the place
Datum: Freitag, 01. Oktober, 19:00 Uhr
Veranstalter: Rautenstrauch-Joest-Museum
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

USA 1974, 82‘, OmU Englisch mit deutschen Untertiteln, R: John Coney
Einführung: Aminata Estelle Diouf, Medienwissenschaftlerin, Live Speakerin RJM

Im Rahmen der Ausstellung „RESIST! Die Kunst des Widerstands" zeigt das RJM Filme, die sich mit Widerstandsbewegungen gegen koloniale Unterdrückung beschäftigen.


“The earth cannot move without music. The earth moves in a certain rhythm, a certain sound, a certain note. When the music stops the earth will stop and everything upon it will die.” – Sun Ra


Afrofuturism meets Free Jazz... Cinema RESIST! screent das 70er Jahre Meisterwerk SPACE IS THE PLACE, ein Film der alle gängigen Genre-Konventionen sprengt. Im Kalifornien der Siebziger möchte der Schwarze Prophet Sun Ra seine Community befreien durch die Kraft der Musik, das einzig wahre intergalaktische Medium. Mit einem Raumschiff sollen Auserwählte/r den Planeten Erde verlassen, um den rassistischen gesellschaftlichen Machtverhältnisse zu entkommen.

Sa 15.00 Uhr Film
Datum: Samstag, 02. Oktober, 15:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Mit: Home Made (IL, 2017, Shira Meishar, 13'), Bear with me (NL, 2019, Daphna Awadish, 5'), Lost Horse - Asaf Avidan (D, 2020, Adi Halfin, 3'), Daughter of the bride (IL, 2016, Tamar Rudoy, 15'), u.a.

Das genreübergreifende Kurzfilmprogramm explizit jüdischer Filmemacherinnen gibt einen Einblick in Themen, welche Frauen mit jüdischen Wurzeln in und außerhalb Israels beschäftigt. Mit dabei sind gesellschaftlich relevante, anspruchsvolle und unterhaltende Kurzfilme aus den Sparten Spielfilm, Dokumentarfilm, Animation, Musikvideos und Werbefilm kuratiert von Birgit Hauska und Simon Rupieper. Die Auswahl beleuchtet jüdisches Leben im Exil und in Israel aus den vielfältigen reichhaltigen Blickwinkeln der künstlerischen und kritischen Auseinandersetzung junger Frauen mit jüdischen Wurzeln. Das Programm versteht sich auch als ein kultureller Beitrag um dem derzeit wachsenden Antisemitismus und Rassismus in Deutschland entgegenzuwirken, Heterogenität der Kultur zu ermöglichen und gleichzeitig gemeinsame Bezugspunkte für das gesellschaftliche Zusammenleben zu reflektieren und zu diskutieren.

Sa 20.00 Uhr Film
Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv SchöneckerDie Außenseiterbande
Datum: Samstag, 02. Oktober, 20:00 Uhr
Preis: 7,00 €
6,00 € (Ermäßigt)
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

F 1964, 97‘, 16mm, dt. Fassung, R: Jean-Luc Godard

Die äußere Handlung des modernen Gangstermärchens ist recht einfach: Das junge dänische Au-pair-Mädchen  Odile hat im offenen Wandschrank ihrer Herrschaft einen Haufen Banknoten entdeckt. Sie weiht einen Freund in der Sprachschule ein, der sich wiederum mit Arthur verbündet, einem jungen Mann mit unkontrolliertem Hang zum Gangsterdasein. Odile wird zur unfreiwilligen Komplizin der beiden. Doch das Trio harmoniert nicht wie gedacht, und der Fang glückt auch nicht. Die Außenseiter sind auf ihrer Suche nach Geld, Freiheit und Liebe zu nichts anderem fähig und berufen, als zu scheitern. Godard, der das Geschehen selbst aus dem Off kommentiert, schafft durch experimentelle Schnitte und ungewöhnliche Einstellungen einen seiner lockersten und ironischsten Filme. Einige Momente sind inzwischen fest im Kanon der Kultszenen der Filmgeschichte verankert. So durchlaufen die Figuren in Weltrekordzeit den Pariser Louvre oder legen spontan einen coolen Tanz aufs Parkett. Neben der kunstvollen Kameraführung unterstreicht Anna Karinas Spiel Godards Aussage, wonach man für einen guten Film „nichts weiter als ein Mädchen und einen Revolver" brauche.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de