Fr 19.00 Uhr Film
»ifs-Begegnung« Gender <br>Daughters Of The Dust
Datum: Freitag, 25. September, 19:00 Uhr
Veranstalter: ifs internationale filmschule köln in Kooperation mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln (IFFF)
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

US 1991, 112‘,Gullah mit englischen Untertiteln, R: Julie Dash
Vorfilm: BACK INSIDE HERSELF (US 1984, 4‘: R: S. Pearl Sharp)
Moderation: Dr. Maxa Zoller, Leiterin IFFF Dortmund | Köln

Gemeinsam mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln (IFFF) lädt die ifs internationale filmschule köln zur Reihe »ifs Begegnung« Gender & Diversity ein. Das IFFF ist einmal im Jahr die Plattform für aktuelle Entwicklungen in den Arbeiten von Frauen in der Filmproduktion. Um die Diskussion im Kulturbereich und an den Filmhochschulen zum Thema Gender und Diversität  anzuregen, zeigt die Reihe ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Arbeiten und stellt deren Macher*innen im anschließenden Gespräch vor.


Zum Film:
DAUGHTERS OF THE DUST erzählt die Saga der Familie Peazant, die um die Jahrhundertwende auf einer Atlantikinsel vor der US-Küste lebt: Nachfahren versklavter Afrikaner*innen, die zur isoliert lebenden Gullah-Kultur gehören. Die Schwiegertöchter der Matriarchin Nana wollen mit anderen die Insel verlassen, um auf dem Festland ein besseres Leben zu beginnen, darunter die Christin Viola, die aufmüpfige Yellow Mary, die sich emanzipierende Haagar, die vergewaltigte, schwangere Eli und der Geist ihres ungeborenen Kindes. Eine Zeitreise durch drei Generationen entfaltet sich am Tag des Abschieds, der mit vielen magischen Ritualen und einem letzten Picknick am Strand in ein neues Zeitalter übergeht.


DAUGHTERS OF THE DUST von Julie Dash aus dem Jahr 1991 ist der erste Film einer afroamerikanischen Regisseurin mit einer breiten Kinoauswertung in den USA. Zum ersten Mal zeigen wir in dieser Reihe einen historischen Film. Die Gründe dafür sind vielseitig. DAUGHTERS OF THE DUST zeugt davon, dass es absolut notwendig ist, den Stimmen und Bildern eine öffentliche Plattform zu geben, die nicht unter dem Stern der mutmaßlichen Universalität geboren sind. Als Meilenstein des (afro-)amerikanischen Independent Cinema besitzt der Film eine erzählerische Komplexität, die, gespeist aus der Oral History von Julie Dash‘s eigener Familie, völlig neue Zeiträume zulässt – unterstützt von der herausragenden Bildsprache von Kameramann Arthur Jafa. Ein weiterer Grund für diese besondere Filmvorstellung ist die Publikation von »Afterimages«, das jüngst veröffentlichte Buch der großen britischen Filmtheoretikern Laura Mulvey, die diesem Film darin ein eigenes Kapitel widmet. Wie definiert die feministische Filmtheorie dieses Meisterwerk? Und was können wir – auch vor dem Hintergrund der tödlichen Auswirkungen von Rassismus – heute noch von den ‚Töchtern des Staubes‘ lernen?


Der Vorfilm BACK INSIDE HERSELF, entstanden in der Zeit des Civil Right Movements und der Frauenbewegung, ist eine Rarität. Barbara O, die in DAUGHTERS OF THE DUST die Figur der Yellow Mary spielt, findet darin zu ihrem selbstbestimmten Ich.

Fr 19.00 Uhr Eröffnung
Eröffnung der Ausstellung "Russische Avantgarde im Museum Ludwig"
Datum: Freitag, 25. September, 19:00 Uhr
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle

Die Eröffnung findet ab 19 Uhr live auf dem Instagram-Kanal des Museum Ludwig statt

The opening will take place virtually on Instagram starting at 7 p.m.

So 11.30 Uhr Führung
Marcel Duchamp - Die Verklärung des Gewöhnlichen
Datum: Sonntag, 27. September, 11:30 Uhr
Referent: Jörg Schubert
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei info@museumsfreunde-koeln.de oder Tel 0221/25743-24.

Teilnehmerbegrenzung: 10 Personen

So 13.00 Uhr kunst:dialoge
Kunst:Dialoge in der Sonderausstellung Mapping the Collection
Datum: 27.09.2020 13.00 Uhr - 27.09.2020 15.00 Uhr
Reihe: kunst:dialoge
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: In der Ausstellung

Während der Ausstellung Mapping the Collection stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge Sonntags von 13–15 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

So 15.00 Uhr Führung
Mapping the Collection
Datum: Sonntag, 27. September, 15:00 Uhr
Anmeldung bis: 24.09.2020
Preis: 2,00 €
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Gleich­berech­ti­gung, in­di­gene Selb­stbes­tim­mung, Frauen­rechte und Black Pow­er: Die Auss­tel­lung wirft ei­nen in­ten­siv­en Blick auf die 1960er und 1970er Jahre in den USA. Sie fragt, wie Kün­stler*in­nen auf die sozialen En­twick­lun­gen und Um­brüche dies­er Jahrzeh­nte reagiert haben – und welche Vors­tel­lung von der Kunst dies­er Zeit an­der­er­seits unsere Erin­nerung geprägt hat. Welch­es Bild der USA wird hi­er repräsen­tiert? Welchen An­teil hat­ten in­di­gene Kün­stler*in­nen, wei­bliche Kün­stler*in­nen, queere Po­si­tio­nen oder »artists of Col­or« an der En­twick­lung der Kunst in dies­er Zeit?

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Veranstaltung über den Museumsdienst buchen

Di 19.00 Uhr Event
KunstBewusst mit Stefan Koldehoff und Tobias Timm
Datum: Dienstag, 29. September, 19:00 Uhr
Preis: 2,50 €
Mitglieder der Freunde frei
1,50 € (Ermäßigt)
Reihe: KunstBewusst
Veranstalter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Der Vortrag ist Teil der Reihe „KunstBewusst“ der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig Köln. Bitte melden Sie sich hier für den Vortrag an.

True Crime auf dem Kunstmarkt: Spätestens mit der Globalisierung des Kunstmarktes hat die Kunstkriminalität eine neue Qualität erreicht – und neben klassischen Verbrechen wie Raub, Fälschung und Artnapping treten zunehmend neue Methoden in Erscheinung: Geldwäsche, Steuerkriminalität, Beratungsbetrug und mehr. Die Journalisten und Kunstexperten Stefan Koldehoff und Tobias Timm erzählen von spannenden, unglaublichen und teils irrwitzigen Fällen – und fordern neue Regeln für den Kunstmarkt.

Stefan Koldehoff ist Kulturredakteur beim Deutschlandfunk und schreibt u.a. für DIE ZEIT und art – Das Kunstmagazin. Tobias Timm schreibt für das Feuilleton der ZEIT von Berlin aus über Kunst, Architektur und Verbrechen. Ihr gemeinsames Buch „Falsche Bilder, echtes Geld“ (2012) zum Fall Beltracchi wurde zum Bestseller.

Der Besuch der Veranstaltung kann nur nach vorheriger Anmeldung und unter Einhaltung der Hygienebestimmungen der Stadt Köln erfolgen! Daher bitten wir Sie darum, sich bis einschließlich dem 29.09.2020 für den Besuch des Vortrages bei uns anzumelden. Darüber hinaus bitten wir Sie darum, beim Betreten des Museums und bis zur Einnahme des Ihnen zugewiesenen Platzes einen Mundschutz zu tragen. Auf das anschließende „Get-together“ und das KunzMahl müssen wir leider momentan noch verzichten.

Wir bedanken uns im Vorfeld für Ihre Mithilfe und freuen uns darauf Sie endlich wieder live bei KunstBewusst begrüßen zu dürfen!

Bildnachweis: Stefan Koldehoff & Tobias Timm; Foto: privat

Mi 10.00 Uhr Film
„Schule des Sehens / Filmgeschichten für Kinder“: Manifeste<br>Der Traum
Datum: Mittwoch, 30. September, 10:00 Uhr
Preis: 3,00 €
Nur mit Anmeldung beim jfc Medienzentrum: info@jfc.info, 0221-130 56 150
Veranstalter: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum
Zielgruppe: Kinder ab 10 Jahren
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

DK/GB 2005, 109’, R: Niels Arden Oplev, mit: Janus Dissing Rathke, Jens Jorn Spottag, Anne-Grethe Bjarup Riis, FSK: ab 6, empfohlen ab 10 Jahren

Dänemark im Sommer 1969. Der 13-jährige Frits lebt auf dem Land. Nachdem sein Vater Peder mit Depressionen eingeliefert wird, legt sich seine Mutter Stine einen Fernseher zu. Frits erfährt so alles über die Studentendemonstrationen und den kürzlich ermordeten Martin Luther King. An seiner neuen Schule leidet er wie alle anderen Schüler unter der Tyrannei des prügelnden Direktors Lindum-Svendsen. Als Frits nach einem Streich vom Direktor fast das Ohr abgerissen wird, verlangen seine Eltern eine juristische Untersuchung. Doch der Vorfall soll unter den Teppich gekehrt werden. Frits lässt sich nicht entmutigen und streitet mit Hilfe seiner Familie und dem neuen und unkonventionellen Lehrer Freddie Svale für seine Rechte. So wird aus dem Film ein Manifest für Gewaltfreiheit.

Mi 16.30 Uhr Führung
Magie der Skulptur - Zwei große amerikanische Künstlerinnen in Mapping the Collection
Datum: Mittwoch, 30. September, 16:30 Uhr
Referent: Margit Kugel
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei info@museumsfreunde-koeln.de oder Tel 0221 25743-24 

Teilnehmerbegrenzung: 10 Personen

Mi 19.00 Uhr Film
»ifs-Begegnung« Edimotion mit Editor Claudio Cea<br>Hass – La Haine
Datum: Mittwoch, 30. September, 19:00 Uhr
Veranstalter: Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst in Kooperation mit der ifs internationa-le filmschule köln. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

FR 1995, 96‘, OmU, R: Mathieu Kassovitz , Montage: Mathieu Kassovitz, Scott Stevenson
Anschließend Gespräch mit Editor Claudio Cea,
moderiert von Kyra Scheurer, Künstlerische Leiterin von Edimotion

Beim Kölner Festival Edimotion (ehem. Filmplus) steht die Kunst der Filmmontage im Mittelpunkt. In Zusammenarbeit mit dem Festival zeigen wir bei der »ifs-Begegnung« Edimotion Lieblingsfilme von Editor*innen, die sich durch eine herausragende Montage auszeichnen.


Für Filmeditor Claudio Cea war HASS – LA HAINE eine sehr frühe und prägende Kinobegegnung mit der Wirkmacht der Montage: »Als 18-jähriger war LA HAINE einer der Filme, der mich beeindruckt hat und in den Anfängen meines cineastischen Werdegangs lange begleitete. Seine Schlagkraft erreicht LA HAINE unter anderem über die Montage; das Zusammenspiel zwischen Bild- und Tonschnitt, Sound Design und Musik schafft es immer wieder zu überraschen und das Publikum wachzurütteln. 25 Jahre nach seiner Uraufführung hat der Film kaum an Kraft verloren und zeigt soziale Missstände, die bis heute aktuell sind.«


Der Schweizer Filmeditor Claudio Cea schneidet seit mehr als 10 Jahren Kinofilme im Spiel- und Dokumentarfilmbereich. Für BRUNO MANSER – DIE STIMME DES REGENWALDES wurde er dieses Jahr in der Kategorie Beste Montage für den Schweizer Filmpreis nominiert, der Dokumentarfilm VOLUNTEER über freiwillige Flüchtlingshelfer in Griechenland gewann den Publikumspreis beim letzten Zurich Film Festival.


Zum Film:
Dokumentarisches Archivmaterial von Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei führt in die fiktionale Welt von Said, Vinz und Hubert. Die Freundschaft dieser drei arbeitslosen Jugendlichen in den Sozialbau-Ghettos von Paris begleitet der Film einen Tag lang: Nach einer Nacht der Gewalt zwischen Jugendlichen und der Polizei befindet sich die Siedlung im Ausnahmezustand – der 16-jährige Araber Abdel wurde von der Polizei fast zu Tode geprügelt und eine Polizeiwaffe kam abhanden. Gefunden hat sie Vinz, der seinen Freunden schwört, einen Polizisten zu töten, sollte Abdel sterben. Trotz verschiedener Haltungen der drei: getrieben von Hass gegen das System sind sie alle und am Ende des Tages ist nichts wie zuvor.


Die zweite Regie-Arbeit des damals 25-jährigen Franzosen Mathieu Kassovitz ist nicht nur ein gesellschaftspolitisch brisanter Ghetto-Thriller, sie ist dank ausdrucksstarker Schwarz-Weiß-Bilder der Handkamera im Cinéma-Vérité-Stil und der mit dem César für den Besten Schnitt prämierten Montage auch ein cineastisches Ereignis. 1995 wurde LA HAINE in Cannes mit der Silbernen Palme für die beste Regie ausgezeichnet.

Fr 16.00 Uhr Gespräch
Bild|er|leben
Datum: Freitag, 02. Oktober, 16:00 Uhr
Anmeldung bis: 28.09.2020
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Psychologische Bildbetrachtung nach Dr. Hans-Chrisitian Heiling

Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werks vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und dem Departement Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net

Die Teilnehmer*innenanzahl ist auf 9 Personen begrenzt. Wir empfehlen eine Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

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