Mi 10.00 Uhr Film
Afrika Film Tage Köln<br>Schulvorstellung: SUPA MODO
Datum: Mittwoch, 23. September, 10:00 Uhr
Preis: 3,00 €
Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Veranstalter: FilmInitiativ Köln e.V.
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

KE 2018, 74‘, DCP, deutsch synchronisiert, R: Likarion Wainaina

Die neunjährige Jo liebt Actionfilme und träumt davon, selbst eine Superheldin zu sein. Ihr grösster Wunsch wäre es, einen Film zu drehen, in dem sie selbst die Hauptrolle spielt. In ihrer Fantasie vergisst das Mädchen völlig, dass es unheilbar krank ist. Irgendwann kann Jos Schwester nicht mehr mit ansehen, wie das lebensfrohe Kind die kostbare Zeit, die ihm noch bleibt, einfach im Bett verbringt. Sie ermutigt Jo, an ihre magischen Kräfte zu glauben, und in der Folge animiert sie das ganze Dorf, Jos Traum wahr werden zu lassen. Alle beteiligen sich daran. Die berührende Geschichte des jungen kenianischen Filmemachers Likarion Wainaina ist im Rahmen eines Projekts entstanden, das das deutsch-kenianische Produktionskollektiv One Fine Day Films von Regisseur Tom Tykwer aufgebaut hat. Der Filmemacher erzählt von der Kraft der Fantasie und von einem ungewöhnlichen Weg des Abschiednehmens. (trigon-film)

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Mi 15.00 Uhr Kurs
Datum: Mi, 23.09., 21.10. und 25.11. , jeweils 15:00-17:30
Anmeldung bis: 18.09.2020
Preis: 45,00 €
26,00 € (Ermäßigt)
Referent: Dr. Birgitt Aldermann
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

An drei monatlich aufeinanderfolgenden Terminen begegnen Sie in einer festen Gruppe jeweils einem Kunstwerk. Zu Beginn eines jeden Termins werden Sie zu einer eigenen kreativen Tätigkeit angeleitet. Diese praktische Phase sensibilisiert Sie für Ihre individuelle Kommunikation mit dem Originalwerk. So bereiten Sie sich auf die Begegnung mit dem Kunstwerk phantasievoll und individuell über verschiedene kreative Methoden und Sinneskanäle vor. Zur Abrundung werden ergänzende kunsthistorische Informationen zum Werk und zu dem*der Künstler*in gegeben und Ihnen ein ausführliches Handout zur Verfügung gestellt. 

Sie benötigen keine künstlerischen oder kunsthistorischen Vorkenntnisse. Vielmehr bereichern Sie mit Ihren individuellen Lebenserfahrungen und Gefühlszuständen das gemeinsame Erleben in der Begegnung mit dem Kunstwerk.

Abb.: August Macke: Dame in grüner Jacke, 1913, Foto: Museumsdienst Köln 

Veranstaltung über den Museumsdienst buchen

Mi 16.30 Uhr Führung
Marcel Duchamp - Die Verklärung des Gewöhnlichen
Datum: Mittwoch, 23. September, 16:30 Uhr
Referent: Jörg Schubert
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei info@museumsfreunde-koeln.de oder Tel 0221/25743-24.

Teilnehmerbegrenzung: 10 Personen

Mi 17.30 Uhr Film
Afrika Film Tage Köln<br>Lusala
Datum: Mittwoch, 23. September, 17:30 Uhr
Preis: 7,00 €
5,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: FilmInitiativ Köln e.V.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

KE/DE 2019, 61‘, DCP, OF suaheli/engl. m. dt. UT, R: Mugambi Nthiga

Der junge Lusala wächst bei seinem gewalttätigen Vater auf dem Land auf. Nachdem er es schafft zu fliehen, wird Lusala von einer wohlhabenden Familie in der Metropole Nairobi adoptiert. Die Erinnerungen an die schrecklichen Kindheitserlebnisse verfolgen den Jungen jedoch immer wieder. Als er älter wird, muss Lusala sein behütetes Heim allerdings verlassen. Seine Zieheltern beschließen, dass er auf eigenen Beinen stehen soll. Sie besorgen ihm einen Job als Automechaniker und eine kleine, eigene Wohnung über der Garage. Zunächst ist Lusala motiviert, das Beste aus der neuen Situation zu machen, aber die Dämonen der Vergangenheit lassen sich nicht so einfach austreiben.


LUSALA ist eine Mischung aus intimem Familiendrama und Psychothriller und das Debüt des kenianischen Schauspielers und Drehbuchautors Mugambi Nthiga, das sich mit der Urbanisierung und den Traumata des Landes Kenia befasst.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Mi 20.30 Uhr Film
Afrika Film Tage Köln<br>Le Choix d’Ali
Datum: Mittwoch, 23. September, 20:30 Uhr
Preis: 7,00 €
5,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: FilmInitiativ Köln e.V. in Kooperation mit DEMASK, LSVD e.V. und rubicon e.V.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

FR/BE/DZ 2018, 93‘, DCP, OF frz. m. dt. UT, R: Amor Hakkar
Gast: Yassine Benkhadda

Ali ist glücklich. Seit zwei Jahren führt er eine Beziehung mit seinem Freund Eric in Paris. Eines Abends bringt ein Anruf seiner Schwester Alis Welt jedoch ins Wanken. Seine in Besançon lebende Mutter erlitt einen Schlaganfall. Fünf Jahre ist es her, dass Ali die Stadt fluchtartig verließ, weil er schwul ist. In den Augen seiner streng muslimischen Familie ist Homosexualität eine Sünde und sie akzeptierten Ali nicht. Nach dem Schlaganfall seiner Mutter tritt Ali, begleitet von Eric, die gefürchtete Rückreise nach Besançon an, um sie zu besuchen. Ali hofft auf ein friedvolles Wiedersehen und eine rasche Rückkehr nach Paris. In seinem sechsten Langfilm thematisiert Amor Hakkar schwierige Entscheidungen, mit denen der Protagonist Ali hier konfrontiert wird und die er ganz alleine treffen muss. Mit wenigen Worten wirft der Regisseur ein Licht auf Homosexualität, Islam und die Suche nach sich selbst.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 17.30 Uhr Film
Afrika Film Tage Köln<br>Le Choix d’Ali
Datum: Donnerstag, 24. September, 17:30 Uhr
Preis: 7,00 €
5,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: FilmInitiativ Köln e.V. in Kooperation mit DEMASK, LSVD e.V. und rubicon e.V.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

FR/BE/DZ 2018, 93‘, DCP, OF frz. m. dt. UT, R: Amor Hakkar
Gast: Yassine Benkhadda

Ali ist glücklich. Seit zwei Jahren führt er eine Beziehung mit seinem Freund Eric in Paris. Eines Abends bringt ein Anruf seiner Schwester Alis Welt jedoch ins Wanken. Seine in Besançon lebende Mutter erlitt einen Schlaganfall. Fünf Jahre ist es her, dass Ali die Stadt fluchtartig verließ, weil er schwul ist. In den Augen seiner streng muslimischen Familie ist Homosexualität eine Sünde und sie akzeptierten Ali nicht. Nach dem Schlaganfall seiner Mutter tritt Ali, begleitet von Eric, die gefürchtete Rückreise nach Besançon an, um sie zu besuchen. Ali hofft auf ein friedvolles Wiedersehen und eine rasche Rückkehr nach Paris. In seinem sechsten Langfilm thematisiert Amor Hakkar schwierige Entscheidungen, mit denen der Protagonist Ali hier konfrontiert wird und die er ganz alleine treffen muss. Mit wenigen Worten wirft der Regisseur ein Licht auf Homosexualität, Islam und die Suche nach sich selbst.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 20.30 Uhr Film
Afrika Film Tage Köln<br>Les Bienheureux
Datum: Donnerstag, 24. September, 20:30 Uhr
Preis: 7,00 €
5,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: FilmInitiativ Köln e.V. in Kooperation mit Institut français Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

FR/BE/QA/DZ 2017, 107‘, DCP, OF arab./frz. m. engl. UT, R: Sofia Djama

Algier 2008: Einige Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs verbringen Amal und Samir ihren 20. Hochzeitstag in einem Restaurant, allerdings ist ihnen nicht nach Feiern zumute. Der Jahrestag weckt die Erinnerungen an den „algerischen Frühling“ 1988 und die dunklen Jahre, die dieser Zeit folgten und die sich mit den Hoffnungen und Verletzungen des Paares verweben. Ihr Sohn Fahim und seine Freund*innen hingegen repräsentieren in LES BIENHEUREUX die neue Generation: Sie sehnen sich nach Freiheit, tragen jedoch die Verletzungen ihrer Eltern in sich und sind von einem neuen, immer präsenten Obskurantismus umgeben. In ihrem ersten Langfilm porträtiert Sofia Djama den Alltag diverser Protagonist*innen und konfrontiert zwei Generationen mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Indem sie die Verletzungen der algerischen Gesellschaft aufdeckt, eröffnet die Regisseurin einen intergenerationellen Dialog über die Zukunft des Landes.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 19.00 Uhr Film
»ifs-Begegnung« Gender <br>Daughters Of The Dust
Datum: Freitag, 25. September, 19:00 Uhr
Veranstalter: ifs internationale filmschule köln in Kooperation mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln (IFFF)
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

US 1991, 112‘,Gullah mit englischen Untertiteln, R: Julie Dash
Vorfilm: BACK INSIDE HERSELF (US 1984, 4‘: R: S. Pearl Sharp)
Moderation: Dr. Maxa Zoller, Leiterin IFFF Dortmund | Köln

Gemeinsam mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln (IFFF) lädt die ifs internationale filmschule köln zur Reihe »ifs Begegnung« Gender & Diversity ein. Das IFFF ist einmal im Jahr die Plattform für aktuelle Entwicklungen in den Arbeiten von Frauen in der Filmproduktion. Um die Diskussion im Kulturbereich und an den Filmhochschulen zum Thema Gender und Diversität  anzuregen, zeigt die Reihe ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Arbeiten und stellt deren Macher*innen im anschließenden Gespräch vor.


Zum Film:
DAUGHTERS OF THE DUST erzählt die Saga der Familie Peazant, die um die Jahrhundertwende auf einer Atlantikinsel vor der US-Küste lebt: Nachfahren versklavter Afrikaner*innen, die zur isoliert lebenden Gullah-Kultur gehören. Die Schwiegertöchter der Matriarchin Nana wollen mit anderen die Insel verlassen, um auf dem Festland ein besseres Leben zu beginnen, darunter die Christin Viola, die aufmüpfige Yellow Mary, die sich emanzipierende Haagar, die vergewaltigte, schwangere Eli und der Geist ihres ungeborenen Kindes. Eine Zeitreise durch drei Generationen entfaltet sich am Tag des Abschieds, der mit vielen magischen Ritualen und einem letzten Picknick am Strand in ein neues Zeitalter übergeht.


DAUGHTERS OF THE DUST von Julie Dash aus dem Jahr 1991 ist der erste Film einer afroamerikanischen Regisseurin mit einer breiten Kinoauswertung in den USA. Zum ersten Mal zeigen wir in dieser Reihe einen historischen Film. Die Gründe dafür sind vielseitig. DAUGHTERS OF THE DUST zeugt davon, dass es absolut notwendig ist, den Stimmen und Bildern eine öffentliche Plattform zu geben, die nicht unter dem Stern der mutmaßlichen Universalität geboren sind. Als Meilenstein des (afro-)amerikanischen Independent Cinema besitzt der Film eine erzählerische Komplexität, die, gespeist aus der Oral History von Julie Dash‘s eigener Familie, völlig neue Zeiträume zulässt – unterstützt von der herausragenden Bildsprache von Kameramann Arthur Jafa. Ein weiterer Grund für diese besondere Filmvorstellung ist die Publikation von »Afterimages«, das jüngst veröffentlichte Buch der großen britischen Filmtheoretikern Laura Mulvey, die diesem Film darin ein eigenes Kapitel widmet. Wie definiert die feministische Filmtheorie dieses Meisterwerk? Und was können wir – auch vor dem Hintergrund der tödlichen Auswirkungen von Rassismus – heute noch von den ‚Töchtern des Staubes‘ lernen?


Der Vorfilm BACK INSIDE HERSELF, entstanden in der Zeit des Civil Right Movements und der Frauenbewegung, ist eine Rarität. Barbara O, die in DAUGHTERS OF THE DUST die Figur der Yellow Mary spielt, findet darin zu ihrem selbstbestimmten Ich.

Fr 19.00 Uhr Eröffnung
Eröffnung der Ausstellung "Russische Avantgarde im Museum Ludwig"
Datum: Freitag, 25. September, 19:00 Uhr
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle

Die Eröffnung findet ab 19 Uhr live auf dem Instagram-Kanal des Museum Ludwig statt

The opening will take place virtually on Instagram starting at 7 p.m.

So 11.30 Uhr Führung
Marcel Duchamp - Die Verklärung des Gewöhnlichen
Datum: Sonntag, 27. September, 11:30 Uhr
Referent: Jörg Schubert
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei info@museumsfreunde-koeln.de oder Tel 0221/25743-24.

Teilnehmerbegrenzung: 10 Personen

So 13.00 Uhr kunst:dialoge
Kunst:Dialoge in der Sonderausstellung Mapping the Collection
Datum: 27.09.2020 13.00 Uhr - 27.09.2020 15.00 Uhr
Reihe: kunst:dialoge
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: In der Ausstellung

Während der Ausstellung Mapping the Collection stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge Sonntags von 13–15 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

So 15.00 Uhr Führung
Mapping the Collection
Datum: Sonntag, 27. September, 15:00 Uhr
Anmeldung bis: 24.09.2020
Preis: 2,00 €
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Gleich­berech­ti­gung, in­di­gene Selb­stbes­tim­mung, Frauen­rechte und Black Pow­er: Die Auss­tel­lung wirft ei­nen in­ten­siv­en Blick auf die 1960er und 1970er Jahre in den USA. Sie fragt, wie Kün­stler*in­nen auf die sozialen En­twick­lun­gen und Um­brüche dies­er Jahrzeh­nte reagiert haben – und welche Vors­tel­lung von der Kunst dies­er Zeit an­der­er­seits unsere Erin­nerung geprägt hat. Welch­es Bild der USA wird hi­er repräsen­tiert? Welchen An­teil hat­ten in­di­gene Kün­stler*in­nen, wei­bliche Kün­stler*in­nen, queere Po­si­tio­nen oder »artists of Col­or« an der En­twick­lung der Kunst in dies­er Zeit?

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

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Di 19.00 Uhr Event
KunstBewusst mit Stefan Koldehoff und Tobias Timm
Datum: Dienstag, 29. September, 19:00 Uhr
Preis: 2,50 €
Mitglieder der Freunde frei
1,50 € (Ermäßigt)
Reihe: KunstBewusst
Veranstalter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Der Vortrag ist Teil der Reihe „KunstBewusst“ der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig Köln. Bitte melden Sie sich hier für den Vortrag an.

True Crime auf dem Kunstmarkt: Spätestens mit der Globalisierung des Kunstmarktes hat die Kunstkriminalität eine neue Qualität erreicht – und neben klassischen Verbrechen wie Raub, Fälschung und Artnapping treten zunehmend neue Methoden in Erscheinung: Geldwäsche, Steuerkriminalität, Beratungsbetrug und mehr. Die Journalisten und Kunstexperten Stefan Koldehoff und Tobias Timm erzählen von spannenden, unglaublichen und teils irrwitzigen Fällen – und fordern neue Regeln für den Kunstmarkt.

Stefan Koldehoff ist Kulturredakteur beim Deutschlandfunk und schreibt u.a. für DIE ZEIT und art – Das Kunstmagazin. Tobias Timm schreibt für das Feuilleton der ZEIT von Berlin aus über Kunst, Architektur und Verbrechen. Ihr gemeinsames Buch „Falsche Bilder, echtes Geld“ (2012) zum Fall Beltracchi wurde zum Bestseller.

Der Besuch der Veranstaltung kann nur nach vorheriger Anmeldung und unter Einhaltung der Hygienebestimmungen der Stadt Köln erfolgen! Daher bitten wir Sie darum, sich bis einschließlich dem 29.09.2020 für den Besuch des Vortrages bei uns anzumelden. Darüber hinaus bitten wir Sie darum, beim Betreten des Museums und bis zur Einnahme des Ihnen zugewiesenen Platzes einen Mundschutz zu tragen. Auf das anschließende „Get-together“ und das KunzMahl müssen wir leider momentan noch verzichten.

Wir bedanken uns im Vorfeld für Ihre Mithilfe und freuen uns darauf Sie endlich wieder live bei KunstBewusst begrüßen zu dürfen!

Bildnachweis: Stefan Koldehoff & Tobias Timm; Foto: privat

Mi 10.00 Uhr Film
„Schule des Sehens / Filmgeschichten für Kinder“: Manifeste<br>Der Traum
Datum: Mittwoch, 30. September, 10:00 Uhr
Preis: 3,00 €
Nur mit Anmeldung beim jfc Medienzentrum: info@jfc.info, 0221-130 56 150
Veranstalter: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum
Zielgruppe: Kinder ab 10 Jahren
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

DK/GB 2005, 109’, R: Niels Arden Oplev, mit: Janus Dissing Rathke, Jens Jorn Spottag, Anne-Grethe Bjarup Riis, FSK: ab 6, empfohlen ab 10 Jahren

Dänemark im Sommer 1969. Der 13-jährige Frits lebt auf dem Land. Nachdem sein Vater Peder mit Depressionen eingeliefert wird, legt sich seine Mutter Stine einen Fernseher zu. Frits erfährt so alles über die Studentendemonstrationen und den kürzlich ermordeten Martin Luther King. An seiner neuen Schule leidet er wie alle anderen Schüler unter der Tyrannei des prügelnden Direktors Lindum-Svendsen. Als Frits nach einem Streich vom Direktor fast das Ohr abgerissen wird, verlangen seine Eltern eine juristische Untersuchung. Doch der Vorfall soll unter den Teppich gekehrt werden. Frits lässt sich nicht entmutigen und streitet mit Hilfe seiner Familie und dem neuen und unkonventionellen Lehrer Freddie Svale für seine Rechte. So wird aus dem Film ein Manifest für Gewaltfreiheit.

Mi 16.30 Uhr Führung
Magie der Skulptur - Zwei große amerikanische Künstlerinnen in Mapping the Collection
Datum: Mittwoch, 30. September, 16:30 Uhr
Referent: Margit Kugel
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei info@museumsfreunde-koeln.de oder Tel 0221 25743-24 

Teilnehmerbegrenzung: 10 Personen

Mi 19.00 Uhr Film
»ifs-Begegnung« Edimotion mit Editor Claudio Cea<br>Hass – La Haine
Datum: Mittwoch, 30. September, 19:00 Uhr
Veranstalter: Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst in Kooperation mit der ifs internationa-le filmschule köln. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

FR 1995, 96‘, OmU, R: Mathieu Kassovitz , Montage: Mathieu Kassovitz, Scott Stevenson
Anschließend Gespräch mit Editor Claudio Cea,
moderiert von Kyra Scheurer, Künstlerische Leiterin von Edimotion

Beim Kölner Festival Edimotion (ehem. Filmplus) steht die Kunst der Filmmontage im Mittelpunkt. In Zusammenarbeit mit dem Festival zeigen wir bei der »ifs-Begegnung« Edimotion Lieblingsfilme von Editor*innen, die sich durch eine herausragende Montage auszeichnen.


Für Filmeditor Claudio Cea war HASS – LA HAINE eine sehr frühe und prägende Kinobegegnung mit der Wirkmacht der Montage: »Als 18-jähriger war LA HAINE einer der Filme, der mich beeindruckt hat und in den Anfängen meines cineastischen Werdegangs lange begleitete. Seine Schlagkraft erreicht LA HAINE unter anderem über die Montage; das Zusammenspiel zwischen Bild- und Tonschnitt, Sound Design und Musik schafft es immer wieder zu überraschen und das Publikum wachzurütteln. 25 Jahre nach seiner Uraufführung hat der Film kaum an Kraft verloren und zeigt soziale Missstände, die bis heute aktuell sind.«


Der Schweizer Filmeditor Claudio Cea schneidet seit mehr als 10 Jahren Kinofilme im Spiel- und Dokumentarfilmbereich. Für BRUNO MANSER – DIE STIMME DES REGENWALDES wurde er dieses Jahr in der Kategorie Beste Montage für den Schweizer Filmpreis nominiert, der Dokumentarfilm VOLUNTEER über freiwillige Flüchtlingshelfer in Griechenland gewann den Publikumspreis beim letzten Zurich Film Festival.


Zum Film:
Dokumentarisches Archivmaterial von Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei führt in die fiktionale Welt von Said, Vinz und Hubert. Die Freundschaft dieser drei arbeitslosen Jugendlichen in den Sozialbau-Ghettos von Paris begleitet der Film einen Tag lang: Nach einer Nacht der Gewalt zwischen Jugendlichen und der Polizei befindet sich die Siedlung im Ausnahmezustand – der 16-jährige Araber Abdel wurde von der Polizei fast zu Tode geprügelt und eine Polizeiwaffe kam abhanden. Gefunden hat sie Vinz, der seinen Freunden schwört, einen Polizisten zu töten, sollte Abdel sterben. Trotz verschiedener Haltungen der drei: getrieben von Hass gegen das System sind sie alle und am Ende des Tages ist nichts wie zuvor.


Die zweite Regie-Arbeit des damals 25-jährigen Franzosen Mathieu Kassovitz ist nicht nur ein gesellschaftspolitisch brisanter Ghetto-Thriller, sie ist dank ausdrucksstarker Schwarz-Weiß-Bilder der Handkamera im Cinéma-Vérité-Stil und der mit dem César für den Besten Schnitt prämierten Montage auch ein cineastisches Ereignis. 1995 wurde LA HAINE in Cannes mit der Silbernen Palme für die beste Regie ausgezeichnet.