Di 10.00 Uhr Film
Afrika Film Tage Köln<br>Schulvorstellung: PARIS STALINGRAD
Datum: Dienstag, 22. September, 10:00 Uhr
Preis: 3,00 €
Leh-rer*innen/Erzieher*innen frei
Veranstalter: FilmInitiativ Köln e.V.
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

FR/TN 2019, 86‘, DCP, OF frz./engl./arab. m. dt. UT, R: Hind Meddeb
Gast: Hind Meddeb

Paris im Sommer 2016: Geflüchtete, die gezwungen sind, in provisorischen Lagern im Stadtteil Stalingrad zu leben, warten auf die Anerkennung ihres Status. Nachdem die Dokumentarfilmerin Hind Medded und der Filmemacher Thim Naccache eine Gruppe junger Flüchtlinge kennenlernen, beschließen sie, deren Alltag zu filmen, um eine Spur der sich im Lager abspielenden Ereignisse zu hinterlassen. Mit der Kamera begleiten sie vor allem Souleymane, einen Heranwachsenden aus Darfur.


Auf den männlich geprägten Alltag mit seinem administrativen Labyrinth, dem Scheitern, den willkürlichen Polizeirazzien und dem unendlichen Wiederaufbau der Camps antwortet Souleymane der Kamera mit Poesie. In diesem Kampf um Anerkennung organisiert sich ein Kollektiv aus Geflüchteten und Aktivist*innen. Sie kümmern sich um die Verteidigung der Menschenrechte, aber auch um kurzfristige Notlösungen und Essensausgaben. PARIS STALINGRAD gibt sowohl den anonymen Migrant*innen als auch der versteckten Realität in Paris ein Gesicht.


In Kooperation mit Katholisches Bildungswerk Köln und kein mensch ist illegal

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Di 16.00 Uhr Film
Afrika Film Tage Köln<br>Klassiker des afrikanischen Kinos von Djibril Diop Mambéty
Datum: Dienstag, 22. September, 16:00 Uhr
Preis: 7,00 €
5,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: FilmInitiativ Köln e.V.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

LA PETITE VENDEUSE DU SOLEIL (DIE KLEINE VERKÄUFERIN DER SONNE)
SN/CH/FR 1999, 45‘, DCP, OF wolof m. dt. UT, R: Djibril Diop Mambéty


LE FRANC (DAS LOS)
SN/CH/FR 1994, 45‘, digital, OF wolof m. dt. UT, R: Djibril Diop Mambéty


Sili, ein 12-jähriges, stark gehbehindertes Mädchen, ist mit seinen zwei Krücken auf dem Weg in die Hauptstadt Dakar, um etwas Geld für den Unterhalt seiner Familie zu verdienen. Auf dem Markt hält sich Sili in der Nähe der Jungen auf, die Zeitungen verkaufen, und nimmt sich vor, ab sofort auch Zeitungen zu verkaufen. Was für Männer gilt, soll auch für Frauen gelten, denkt sie. Dank ihrer Beharrlichkeit erhält sie die Chance, 13 verbliebene Exemplare der Tageszeitung Le Soleil zu verkaufen. LA PETITE VENDEUSE DU SOLEIL ist ein Plädoyer für Mut und Selbstbehauptung. Marigo ist Musiker, hat kein Geld, und da er seit sechs Monaten seine Miete nicht mehr bezahlen konnte, wurde auch noch sein Instrument, die Congoma, von seiner Vermieterin konfisziert. Von dieser Art Notlagen profitiert gemeinhin die Staatslotterie, doch diesmal zieht Marigo das große Los und es beginnt eine Odyssee, bei der er mit einer sympathischen Umständlichkeit die Widrigkeiten augenscheinlicher Selbstverständlichkeiten löst. Die Essenz des Films LE FRANC konzentriert sich jedoch nicht auf die Handlung, sondern findet sich in einer Ansammlung von Bildern, in denen Mambéty mit einer beiläufigen Symbolik die Misere des modernen Afrika inszeniert.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Di 19.00 Uhr Film
Afrika Film Tage Köln<br>Brown Goods / Makoko Sawmill
Datum: Dienstag, 22. September, 19:00 Uhr
Preis: 7,00 €
5,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: FilmInitiativ Köln e.V. In Kooperation mit Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig (www.museumsfreunde-koeln.de)
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Brown Goods
DE 2020, 12‘, digital, OF m. engl. UT, R: Karimah Ashadu


Makoko Sawmill
NG 2015, 20‘, digital, OF m. engl. UT, R: Karimah Ashadu


Gäste: Dr. Yilmaz Dziewior und Karimah Ashadu


Die zwischen Hamburg und Lagos pendelnde Künstlerin Karimah Ashadu präsentiert zwei ihrer herausragenden Kurzfilme: BROWN GOODS handelt vom Leben des nigerianischen Migranten Emeka, der vor sieben Jahren über Libyen und Lampedusa nach Hamburg kam. Da er keine Arbeitserlaubnis hat, handelt Emeka mit gebrauchten Elektrogeräten auf Hamburgs berüchtigter „Billstraße“, die dafür bekannt ist, dass sie Westafrikanern ohne Papiere ermöglicht, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.


MAKOKO SAWMILL porträtiert das Treiben eines Sägewerks in Makoko, einer sich selbst versorgenden Wassergemeinde in Lagos, Nigeria. Siedler aus den nahegelegenen Ländern wie Togo und der Republik Benin kamen vor über 200 Jahren per Boot und haben sich in der Lagune des Bundesstaates Lagos niedergelassen.


Im Gespräch mit Dr. Yilmaz Dziewior stellt Karimah Ashadu ihre Filme vor und erörtert deren Hintergründe.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Di 19.00 Uhr Event
KunstBewusst in Kooperation mit dem Afrika Film Festival: Karimah Ashadu präsentiert ihre Filme BROWN GOODS & MAKOKO SAWMILL
Datum: Dienstag, 22. September, 19:00 Uhr
Preis: 2,50 €
Mitglieder der Freunde frei
1,50 € (Ermäßigt)
Reihe: KunstBewusst
Veranstalter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Filmgespräch zu BROWN GOODS und MAKOKO SAWMILL der Künstlerin Karimah Ashadu. In Kooperation mit dem Afrika Film Festival von FilmInitiativ Köln e.V. (www.filme-aus-afrika.de). Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „KunstBewusst“ der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig Köln. Bitte melden Sie sich hier für den Vortrag an.

Die britisch-nigerianische Künstlerin und Regisseurin Karimah Ashadu wurde 1985 in London geboren und arbeitet heute in Hamburg und Lagos. Ihre Arbeit befasst sich mit Selbst- und Ortswahrnehmungen sowie mit Vorstellungen von Arbeit und Patriarchat im sozioökonomischen Kontext in Nigeria und Westafrika. Ausstellungen und Screenings von Ashadu waren unter anderem im MoMA, New York und im Centre d’Art Contemporain Genève zu sehen. Ashadu ist Preisträgerin des ars viva-Preises (2020), einem Nachwuchspreis des Kulturausschusses der deutschen Wirtschaft im BDI und des Edith-Breckwoldt-Studio-Stipendiums 2018-2020, in Zusammenarbeit mit der Kulturbehörde Hamburg und dem Künstlerhaus FRISE, Hamburg. Ihr wurden Jury-Preise verliehen beim Ann Arbor Film Festival, European Media Art Festival und Euro Video. Im Jahr 2020 gründete Ashadu ihre Filmproduktionsfirma Golddust by Ashadu, die sich auf Kunstfilme über schwarze Kultur und afrikanische Themen spezialisiert hat. Bei uns präsentiert die Künstlerin BROWN GOODS und MAKOKO SAWMILL, zwei ihrer herausragenden Kurzfilme. 2021 ist sie Stipendiatin des Columbia Institute for Ideas and Imagination, Paris.

→ Der Besuch der Veranstaltung kann nur nach vorheriger Anmeldung und unter Einhaltung der Hygienebestimmungen der Stadt Köln erfolgen! Daher bitten wir Sie darum, sich bis einschließlich dem 08.10.2020 für den Besuch des Vortrages bei uns anzumelden. Darüber hinaus bitten wir Sie darum, beim Betreten des Museums und bis zur Einnahme des Ihnen zugewiesenen Platzes einen Mundschutz zu tragen. Auf das anschließende „Get-together“ und das KunzMahl müssen wir leider momentan noch verzichten.

Wir bedanken uns im Vorfeld für Ihre Mithilfe und freuen uns darauf Sie endlich wieder live bei KunstBewusst begrüßen zu dürfen!

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Karimah Ashadu Presents Her Films BROWN GOODS and MAKOKO SAWMILL. In Cooperation with the Afrika Film Festival by FilmInitiativ Köln e.V. (www.filme-aus-afrika.de). The event is part of the talk series "KunstBewusst" by Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig. Please sign up for the talk here.

The British-Nigerian artist and director Karimah Ashadu was born in London in 1985 and now works in Hamburg and Lagos. Her work deals with perceptions of the self and place as well as ideas of work and patriarchy in the socioeconomic context in Nigeria and West Africa. Ashadu’s exhibitions and films have been shown at MoMA in New York and the Centre d’Art Contemporain Genève, among other venues. Ashadu is a winner of the ars viva Prize (2020) from the cultural committee of the Federation of German Industries (BDI) and the Edith Breckwoldt studio grant (2018–20) in cooperation with Hamburg’s Ministry of Culture and Media and the FRISE artists’ house in Hamburg. She was awarded jury prizes at the Ann Arbor Film Festival, the European Media Art Festival, and Euro Video. In 2020, Ashadu founded her film production company Golddust by Ashadu, which specializes in art films about black culture and African themes. The artist will present BROWN GOODS and MAKOKO SAWMILL, two of her outstanding short films, at the Museum Ludwig. In 2021 she will be a fellow at the Columbia Institute for Ideas and Imagination in Paris.

Mi 10.00 Uhr Film
Afrika Film Tage Köln<br>Schulvorstellung: SUPA MODO
Datum: Mittwoch, 23. September, 10:00 Uhr
Preis: 3,00 €
Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Veranstalter: FilmInitiativ Köln e.V.
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

KE 2018, 74‘, DCP, deutsch synchronisiert, R: Likarion Wainaina

Die neunjährige Jo liebt Actionfilme und träumt davon, selbst eine Superheldin zu sein. Ihr grösster Wunsch wäre es, einen Film zu drehen, in dem sie selbst die Hauptrolle spielt. In ihrer Fantasie vergisst das Mädchen völlig, dass es unheilbar krank ist. Irgendwann kann Jos Schwester nicht mehr mit ansehen, wie das lebensfrohe Kind die kostbare Zeit, die ihm noch bleibt, einfach im Bett verbringt. Sie ermutigt Jo, an ihre magischen Kräfte zu glauben, und in der Folge animiert sie das ganze Dorf, Jos Traum wahr werden zu lassen. Alle beteiligen sich daran. Die berührende Geschichte des jungen kenianischen Filmemachers Likarion Wainaina ist im Rahmen eines Projekts entstanden, das das deutsch-kenianische Produktionskollektiv One Fine Day Films von Regisseur Tom Tykwer aufgebaut hat. Der Filmemacher erzählt von der Kraft der Fantasie und von einem ungewöhnlichen Weg des Abschiednehmens. (trigon-film)

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Mi 15.00 Uhr Kurs
Datum: Mi, 23.09., 21.10. und 25.11. , jeweils 15:00-17:30
Anmeldung bis: 18.09.2020
Preis: 45,00 €
26,00 € (Ermäßigt)
Referent: Dr. Birgitt Aldermann
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

An drei monatlich aufeinanderfolgenden Terminen begegnen Sie in einer festen Gruppe jeweils einem Kunstwerk. Zu Beginn eines jeden Termins werden Sie zu einer eigenen kreativen Tätigkeit angeleitet. Diese praktische Phase sensibilisiert Sie für Ihre individuelle Kommunikation mit dem Originalwerk. So bereiten Sie sich auf die Begegnung mit dem Kunstwerk phantasievoll und individuell über verschiedene kreative Methoden und Sinneskanäle vor. Zur Abrundung werden ergänzende kunsthistorische Informationen zum Werk und zu dem*der Künstler*in gegeben und Ihnen ein ausführliches Handout zur Verfügung gestellt. 

Sie benötigen keine künstlerischen oder kunsthistorischen Vorkenntnisse. Vielmehr bereichern Sie mit Ihren individuellen Lebenserfahrungen und Gefühlszuständen das gemeinsame Erleben in der Begegnung mit dem Kunstwerk.

Abb.: August Macke: Dame in grüner Jacke, 1913, Foto: Museumsdienst Köln 

Veranstaltung über den Museumsdienst buchen

Mi 16.30 Uhr Führung
Marcel Duchamp - Die Verklärung des Gewöhnlichen
Datum: Mittwoch, 23. September, 16:30 Uhr
Referent: Jörg Schubert
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei info@museumsfreunde-koeln.de oder Tel 0221/25743-24.

Teilnehmerbegrenzung: 10 Personen

Mi 17.30 Uhr Film
Afrika Film Tage Köln<br>Lusala
Datum: Mittwoch, 23. September, 17:30 Uhr
Preis: 7,00 €
5,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: FilmInitiativ Köln e.V.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

KE/DE 2019, 61‘, DCP, OF suaheli/engl. m. dt. UT, R: Mugambi Nthiga

Der junge Lusala wächst bei seinem gewalttätigen Vater auf dem Land auf. Nachdem er es schafft zu fliehen, wird Lusala von einer wohlhabenden Familie in der Metropole Nairobi adoptiert. Die Erinnerungen an die schrecklichen Kindheitserlebnisse verfolgen den Jungen jedoch immer wieder. Als er älter wird, muss Lusala sein behütetes Heim allerdings verlassen. Seine Zieheltern beschließen, dass er auf eigenen Beinen stehen soll. Sie besorgen ihm einen Job als Automechaniker und eine kleine, eigene Wohnung über der Garage. Zunächst ist Lusala motiviert, das Beste aus der neuen Situation zu machen, aber die Dämonen der Vergangenheit lassen sich nicht so einfach austreiben.


LUSALA ist eine Mischung aus intimem Familiendrama und Psychothriller und das Debüt des kenianischen Schauspielers und Drehbuchautors Mugambi Nthiga, das sich mit der Urbanisierung und den Traumata des Landes Kenia befasst.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Mi 20.30 Uhr Film
Afrika Film Tage Köln<br>Le Choix d’Ali
Datum: Mittwoch, 23. September, 20:30 Uhr
Preis: 7,00 €
5,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: FilmInitiativ Köln e.V. in Kooperation mit DEMASK, LSVD e.V. und rubicon e.V.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

FR/BE/DZ 2018, 93‘, DCP, OF frz. m. dt. UT, R: Amor Hakkar
Gast: Yassine Benkhadda

Ali ist glücklich. Seit zwei Jahren führt er eine Beziehung mit seinem Freund Eric in Paris. Eines Abends bringt ein Anruf seiner Schwester Alis Welt jedoch ins Wanken. Seine in Besançon lebende Mutter erlitt einen Schlaganfall. Fünf Jahre ist es her, dass Ali die Stadt fluchtartig verließ, weil er schwul ist. In den Augen seiner streng muslimischen Familie ist Homosexualität eine Sünde und sie akzeptierten Ali nicht. Nach dem Schlaganfall seiner Mutter tritt Ali, begleitet von Eric, die gefürchtete Rückreise nach Besançon an, um sie zu besuchen. Ali hofft auf ein friedvolles Wiedersehen und eine rasche Rückkehr nach Paris. In seinem sechsten Langfilm thematisiert Amor Hakkar schwierige Entscheidungen, mit denen der Protagonist Ali hier konfrontiert wird und die er ganz alleine treffen muss. Mit wenigen Worten wirft der Regisseur ein Licht auf Homosexualität, Islam und die Suche nach sich selbst.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 17.30 Uhr Film
Afrika Film Tage Köln<br>Le Choix d’Ali
Datum: Donnerstag, 24. September, 17:30 Uhr
Preis: 7,00 €
5,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: FilmInitiativ Köln e.V. in Kooperation mit DEMASK, LSVD e.V. und rubicon e.V.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

FR/BE/DZ 2018, 93‘, DCP, OF frz. m. dt. UT, R: Amor Hakkar
Gast: Yassine Benkhadda

Ali ist glücklich. Seit zwei Jahren führt er eine Beziehung mit seinem Freund Eric in Paris. Eines Abends bringt ein Anruf seiner Schwester Alis Welt jedoch ins Wanken. Seine in Besançon lebende Mutter erlitt einen Schlaganfall. Fünf Jahre ist es her, dass Ali die Stadt fluchtartig verließ, weil er schwul ist. In den Augen seiner streng muslimischen Familie ist Homosexualität eine Sünde und sie akzeptierten Ali nicht. Nach dem Schlaganfall seiner Mutter tritt Ali, begleitet von Eric, die gefürchtete Rückreise nach Besançon an, um sie zu besuchen. Ali hofft auf ein friedvolles Wiedersehen und eine rasche Rückkehr nach Paris. In seinem sechsten Langfilm thematisiert Amor Hakkar schwierige Entscheidungen, mit denen der Protagonist Ali hier konfrontiert wird und die er ganz alleine treffen muss. Mit wenigen Worten wirft der Regisseur ein Licht auf Homosexualität, Islam und die Suche nach sich selbst.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 20.30 Uhr Film
Afrika Film Tage Köln<br>Les Bienheureux
Datum: Donnerstag, 24. September, 20:30 Uhr
Preis: 7,00 €
5,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: FilmInitiativ Köln e.V. in Kooperation mit Institut français Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

FR/BE/QA/DZ 2017, 107‘, DCP, OF arab./frz. m. engl. UT, R: Sofia Djama

Algier 2008: Einige Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs verbringen Amal und Samir ihren 20. Hochzeitstag in einem Restaurant, allerdings ist ihnen nicht nach Feiern zumute. Der Jahrestag weckt die Erinnerungen an den „algerischen Frühling“ 1988 und die dunklen Jahre, die dieser Zeit folgten und die sich mit den Hoffnungen und Verletzungen des Paares verweben. Ihr Sohn Fahim und seine Freund*innen hingegen repräsentieren in LES BIENHEUREUX die neue Generation: Sie sehnen sich nach Freiheit, tragen jedoch die Verletzungen ihrer Eltern in sich und sind von einem neuen, immer präsenten Obskurantismus umgeben. In ihrem ersten Langfilm porträtiert Sofia Djama den Alltag diverser Protagonist*innen und konfrontiert zwei Generationen mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Indem sie die Verletzungen der algerischen Gesellschaft aufdeckt, eröffnet die Regisseurin einen intergenerationellen Dialog über die Zukunft des Landes.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 19.00 Uhr Film
»ifs-Begegnung« Gender <br>Daughters Of The Dust
Datum: Freitag, 25. September, 19:00 Uhr
Veranstalter: ifs internationale filmschule köln in Kooperation mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln (IFFF)
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

US 1991, 112‘,Gullah mit englischen Untertiteln, R: Julie Dash
Vorfilm: BACK INSIDE HERSELF (US 1984, 4‘: R: S. Pearl Sharp)
Moderation: Dr. Maxa Zoller, Leiterin IFFF Dortmund | Köln

Gemeinsam mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln (IFFF) lädt die ifs internationale filmschule köln zur Reihe »ifs Begegnung« Gender & Diversity ein. Das IFFF ist einmal im Jahr die Plattform für aktuelle Entwicklungen in den Arbeiten von Frauen in der Filmproduktion. Um die Diskussion im Kulturbereich und an den Filmhochschulen zum Thema Gender und Diversität  anzuregen, zeigt die Reihe ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Arbeiten und stellt deren Macher*innen im anschließenden Gespräch vor.


Zum Film:
DAUGHTERS OF THE DUST erzählt die Saga der Familie Peazant, die um die Jahrhundertwende auf einer Atlantikinsel vor der US-Küste lebt: Nachfahren versklavter Afrikaner*innen, die zur isoliert lebenden Gullah-Kultur gehören. Die Schwiegertöchter der Matriarchin Nana wollen mit anderen die Insel verlassen, um auf dem Festland ein besseres Leben zu beginnen, darunter die Christin Viola, die aufmüpfige Yellow Mary, die sich emanzipierende Haagar, die vergewaltigte, schwangere Eli und der Geist ihres ungeborenen Kindes. Eine Zeitreise durch drei Generationen entfaltet sich am Tag des Abschieds, der mit vielen magischen Ritualen und einem letzten Picknick am Strand in ein neues Zeitalter übergeht.


DAUGHTERS OF THE DUST von Julie Dash aus dem Jahr 1991 ist der erste Film einer afroamerikanischen Regisseurin mit einer breiten Kinoauswertung in den USA. Zum ersten Mal zeigen wir in dieser Reihe einen historischen Film. Die Gründe dafür sind vielseitig. DAUGHTERS OF THE DUST zeugt davon, dass es absolut notwendig ist, den Stimmen und Bildern eine öffentliche Plattform zu geben, die nicht unter dem Stern der mutmaßlichen Universalität geboren sind. Als Meilenstein des (afro-)amerikanischen Independent Cinema besitzt der Film eine erzählerische Komplexität, die, gespeist aus der Oral History von Julie Dash‘s eigener Familie, völlig neue Zeiträume zulässt – unterstützt von der herausragenden Bildsprache von Kameramann Arthur Jafa. Ein weiterer Grund für diese besondere Filmvorstellung ist die Publikation von »Afterimages«, das jüngst veröffentlichte Buch der großen britischen Filmtheoretikern Laura Mulvey, die diesem Film darin ein eigenes Kapitel widmet. Wie definiert die feministische Filmtheorie dieses Meisterwerk? Und was können wir – auch vor dem Hintergrund der tödlichen Auswirkungen von Rassismus – heute noch von den ‚Töchtern des Staubes‘ lernen?


Der Vorfilm BACK INSIDE HERSELF, entstanden in der Zeit des Civil Right Movements und der Frauenbewegung, ist eine Rarität. Barbara O, die in DAUGHTERS OF THE DUST die Figur der Yellow Mary spielt, findet darin zu ihrem selbstbestimmten Ich.

Fr 19.00 Uhr Eröffnung
Eröffnung der Ausstellung "Russische Avantgarde im Museum Ludwig"
Datum: Freitag, 25. September, 19:00 Uhr
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle

Die Eröffnung findet ab 19 Uhr live auf dem Instagram-Kanal des Museum Ludwig statt

The opening will take place virtually on Instagram starting at 7 p.m.

So 11.30 Uhr Führung
Marcel Duchamp - Die Verklärung des Gewöhnlichen
Datum: Sonntag, 27. September, 11:30 Uhr
Referent: Jörg Schubert
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei info@museumsfreunde-koeln.de oder Tel 0221/25743-24.

Teilnehmerbegrenzung: 10 Personen

So 13.00 Uhr kunst:dialoge
Kunst:Dialoge in der Sonderausstellung Mapping the Collection
Datum: 27.09.2020 13.00 Uhr - 27.09.2020 15.00 Uhr
Reihe: kunst:dialoge
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: In der Ausstellung

Während der Ausstellung Mapping the Collection stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge Sonntags von 13–15 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

So 15.00 Uhr Führung
Mapping the Collection
Datum: Sonntag, 27. September, 15:00 Uhr
Anmeldung bis: 24.09.2020
Preis: 2,00 €
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Gleich­berech­ti­gung, in­di­gene Selb­stbes­tim­mung, Frauen­rechte und Black Pow­er: Die Auss­tel­lung wirft ei­nen in­ten­siv­en Blick auf die 1960er und 1970er Jahre in den USA. Sie fragt, wie Kün­stler*in­nen auf die sozialen En­twick­lun­gen und Um­brüche dies­er Jahrzeh­nte reagiert haben – und welche Vors­tel­lung von der Kunst dies­er Zeit an­der­er­seits unsere Erin­nerung geprägt hat. Welch­es Bild der USA wird hi­er repräsen­tiert? Welchen An­teil hat­ten in­di­gene Kün­stler*in­nen, wei­bliche Kün­stler*in­nen, queere Po­si­tio­nen oder »artists of Col­or« an der En­twick­lung der Kunst in dies­er Zeit?

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Veranstaltung über den Museumsdienst buchen

Di 19.00 Uhr Event
KunstBewusst mit Stefan Koldehoff und Tobias Timm
Datum: Dienstag, 29. September, 19:00 Uhr
Preis: 2,50 €
Mitglieder der Freunde frei
1,50 € (Ermäßigt)
Reihe: KunstBewusst
Veranstalter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Der Vortrag ist Teil der Reihe „KunstBewusst“ der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig Köln. Bitte melden Sie sich hier für den Vortrag an.

True Crime auf dem Kunstmarkt: Spätestens mit der Globalisierung des Kunstmarktes hat die Kunstkriminalität eine neue Qualität erreicht – und neben klassischen Verbrechen wie Raub, Fälschung und Artnapping treten zunehmend neue Methoden in Erscheinung: Geldwäsche, Steuerkriminalität, Beratungsbetrug und mehr. Die Journalisten und Kunstexperten Stefan Koldehoff und Tobias Timm erzählen von spannenden, unglaublichen und teils irrwitzigen Fällen – und fordern neue Regeln für den Kunstmarkt.

Stefan Koldehoff ist Kulturredakteur beim Deutschlandfunk und schreibt u.a. für DIE ZEIT und art – Das Kunstmagazin. Tobias Timm schreibt für das Feuilleton der ZEIT von Berlin aus über Kunst, Architektur und Verbrechen. Ihr gemeinsames Buch „Falsche Bilder, echtes Geld“ (2012) zum Fall Beltracchi wurde zum Bestseller.

Der Besuch der Veranstaltung kann nur nach vorheriger Anmeldung und unter Einhaltung der Hygienebestimmungen der Stadt Köln erfolgen! Daher bitten wir Sie darum, sich bis einschließlich dem 29.09.2020 für den Besuch des Vortrages bei uns anzumelden. Darüber hinaus bitten wir Sie darum, beim Betreten des Museums und bis zur Einnahme des Ihnen zugewiesenen Platzes einen Mundschutz zu tragen. Auf das anschließende „Get-together“ und das KunzMahl müssen wir leider momentan noch verzichten.

Wir bedanken uns im Vorfeld für Ihre Mithilfe und freuen uns darauf Sie endlich wieder live bei KunstBewusst begrüßen zu dürfen!

Bildnachweis: Stefan Koldehoff & Tobias Timm; Foto: privat