So 11.30 Uhr Führung
Bilder einer aus den Fugen geratenen Zeit: Max Beckmann
Datum: Sonntag, 01. September, 11:30 Uhr
Referent: Margit Kugel
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
So 13.00 Uhr kunst:dialoge
Kunst:Dialoge in der Ausstellung: Familienbande. Die Schenkung Schröder
Datum: 01.09.2019 13.00 Uhr - 01.09.2019 15.00 Uhr
Reihe: kunst:dialoge
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: In der Sonderausstellung

Das Team der kunst:dialoge steht jeden Sonntag in der Sonderausstellung Familienbande. Die Schenkung Schröder von 13-15 Uhr bereit für eure Fragen und für interessante Gespräche.

So 16.00 Uhr Führung
Familienbande. Die Schenkung Schröder
Datum: Sonntag, 01. September, 16:00 Uhr
Preis: 2,00 €
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
So 18.30 Uhr Film
SEE THE SOUND – das Filmprogramm der SoundTrack_Cologne 16<br>Wettbewerbsgewinner See The Sound 2019
Datum: 01.09.2019 18.30 Uhr - 01.09.2019 20.00 Uhr
Preis: 7,50 €
Reservierung: www.seethesound.de
Veranstalter: SoundTrack_Cologne
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Zum sechsten Mal wird im Rahmen von SEE THE SOUND der mit 2.500 Euro dotierte SEE THE SOUND MUSIC DOCUMENTARY AWARD vergeben. Der Preis für die beste Musikdokumentation wird von einer dreiköpfigen Jury aus Regisseuren, Filmkomponisten und Journalisten gewählt und während der Preisverleihung bekannt gegeben. SEE THE SOUND wiederholt den Gewinnerfilm in voller Länge am Sonntagabend.

So 20.30 Uhr Film
SEE THE SOUND – das Filmprogramm der SoundTrack_Cologne 16<br>Hidden Drummers Of Iran / Sufi, Saint & Swinger
Datum: 01.09.2019 20.30 Uhr - 01.09.2019 21.20 Uhr
Preis: 7,50 €
Reservierung: www.seethesound.de
Veranstalter: SoundTrack_Cologne
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Vorfilm / Europapremiere
Hidden Drummers Of Iran
UK 2019, 42', ProRes, engl. OF, Regie: Ruairi Glasheen
Dokumentarfilm über die Tombak-Trommel
Der irische Percussionist Ruairi Glasheen macht sich auf eine Reise quer durch den Iran, um mehr über die traditionelle Tombak-Trommel zu erfahren. Dabei lernt er nicht nur, wie das Instrument richtig gespielt und hergestellt wird, sondern knüpft ganz besondere Kontakte mit einer Reihe teils sehr junger Musiker. Ein tiefer Blick in den Iran, wie man ihn sonst nicht kennt.


Weltpremiere
Sufi, Saint & Swinger
CO/UK/US 2018, 71', Blu-ray, engl. OF, Regie: Camilla French und Andrés Borga
Eine Synthese aus westlichen und orientalischen Klängen, kurz vor der Iranischen Revolution: Sufi Saint & Swinger erzählt die Geschichte des Ethno-Jazz-Pioniers Lloyd Miller, der 1970 aus den USA in den Iran auswanderte, um einer traumatischen Kindheit zu entfliehen. 1977 musste er aufgrund von politischen Spannungen zurückkehren. Seine Enttäuschung darüber unterdrückte aber nicht seine Liebe zur persischen Musik.

Di 11.00 Uhr Führung
Über Worte zu Bildern. Ein Angebot für blinde und sehbehinderte Besucher*innen und ihre Freund*innen
Datum: Dienstag, 03. September, 11:00 – 12:30 Uhr
Referent: Julia Greipl M. A.
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Beim lebendigen Rundgang verbinden sich ausführliche Beschreibungen mit spontanem Austausch. Ziel der gemeinsamen Entdeckungsreise ist nicht die trockene Wissensvermittlung, sondern das anregende Erlebnis. Ausgehend von den ausgewählten Kunstwerken werden die Besucher*innen eingeladen die Kunst im Gespräch selbst zu entdecken.

Mi 15.00 Uhr Kurs
Mein Blick auf Kunst
Datum: Mittwoch, 04. September, 15:00 – 17:30 Uhr
Anmeldung bis: 30.08.2019
Preis: 15,00 €
Referent: Birgitt Aldermann
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Bei der Betrachtung eines Kunstwerks leiten uns ganz persönliche Lebenserfahrungen und Lebenseinstellungen. Entsprechend ist unsere Wahrnehmung von Kunst auch individuell mitbestimmt. In diesem Workshop werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über eine kreative Methode zunächst auf den künstlerischen Ansatz und die Kunstepoche des ausgewählten Kunstwerks eingestimmt. Auf diese Weise werden sie für eine bewusste Begegnung mit Werk sensibilisiert. Die eigene Erfahrung bildet die Grundlage dafür sich anschließend  mit dem Kunstwerk auseinander zu setzen.

Es wird abwechselnd in Einzelarbeit bzw. in Partner- oder Kleingruppen gearbeitet.

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Mi 16.30 Uhr Führung
Familienbande - Die Schenkung Schröder
Datum: Mittwoch, 04. September, 16:30 Uhr
Referent: Kirsten Müller-Frank
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
Mi 19.00 Uhr Film
FILMGESCHICHTEN: Mythen der Wildnis<br>Johanna D’arc Of Mongolia
Datum: Mittwoch, 04. September, 19:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,50 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

In der Reihe FILMGESCHICHTEN präsentiert das Filmforum regelmäßig filmhistorische Programme, in denen ausgewählte Motive durch die internationale Filmgeschichte verfolgt werden. Von März bis Dezember 2019 steht das Thema „Mythen der Wildnis“ im Zentrum der Reihe. Mit elf Filmen von 1925 bis 2018 schlägt das Programm dabei einen Bogen von der Stummfilm-Komödie GOLDRAUSCH bis hin zur apokalyptischen Robinsonade IN MY ROOM. 

BRD 1989, 168’, 35mm, OmeU, R: Ulrike Ottinger, mit Delphine Seyrig, Irm Hermann, Gillian Scalici, Inès Sastre
Mit einer Einführung von Sonja Hofmann, Programmkuratorin Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln

Eine Ethnologin, ein Musicalstar, eine junge Abenteurerin und eine Oberstudienrätin werden auf ihrer Reise mit der Transmongolischen Eisenbahn von einer mysteriösen Prinzessin und ihren Reiterinnen entführt. Im Aufprall der beiden Kulturen vereint Ulrike Ottinger Situationskomik mit Erkenntnis und schafft eine faszinierende Vermischung von Fiktion und dokumentarischer Exkursion.


In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln

Weitere Informationen zum gesamten Programm unter www.filmforumnrw.de und www.facebook.com/FilmforumNRW

Do 16.30 Uhr Kurs
Fotoszene kids
Datum: Donnerstag, 05. September, 16:30 – 17:30 Uhr
Anmeldung bis: 03.09.2019
Preis: 3,50 €
Technik: Experimentieren
Referent: Inga Schneider
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Kinder ab 4 Jahren
Treffpunkt: Kasse

Kennt ihr schon das Foto Lab im Museum Ludwig? In der 2. Etage findet ihr angedockt an den Raum für Fotografie, einen Ort, an dem ihr euch selbst ausprobieren könnt – beispielsweise an der Camera Obscura – sie funktioniert ganz ohne Strom, Batterien oder Akku. Einen einfachen dunklen Kasten mit einem kleinen Loch – viel mehr braucht man nicht, um ein Bild auf einem Transparentpapier sichtbar zu machen. Wir werden gemeinsam Motive puzzeln, suchen und Lieblingsmotive ausmalen. Die Eltern können bei den Kindern bleiben oder sich im angrenzenden Raum die Ausstellung anschauen.

Anmeldung unter kids@photoszene.de

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Do 19.00 Uhr Langer Donnerstag
Benjamin Katz und die Fotografie
Datum: Donnerstag, 05. September, 19:00 Uhr
Preis: 7,00 €
0,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle

BENJAMIN KATZ UND DIE FOTOGRAFIE


Ab 17h Interaktive Fotostation von Pixum


19h Benjamin Katz im Gespräch mit Morgaine Schäfer


20h Offener Workshop im Museumsfoyer


„Über ein Foto, das ich gemacht habe, und über das, was in diesem Augenblick passiert ist, kann ich viel erzählen. Andere schreiben, meine Schreibform ist die Fotografie.“ Benjamin Katz ist Anfang zwanzig als er 1960 in das Berliner Krankenhaus in Havelhöhe
kommt. Anderthalb Jahre bleibt er und und greift während dieser Zeit immer wieder zur Kamera — er fotografiert die Mitpatient*innen, das Krankenhauspersonal, die angrenzende Gegend. Es entsteht die Fotoserie Berlin Havelhöhe (1960/61), sie markiert den Anfang seines fotografischen Werkes. Zuvor noch nie gezeigt, wird sie nun im Fotoraum im Museum Ludwig ausgestellt. An diesem Abend spricht Benjamin Katz selbst mit der Fotografin und Mitarbeiterin der Grafischen Sammlung, Morgaine Schäfer, über seine Arbeit. Und natürlich wäre es nicht der Lange Donnerstag, wenn wir Sie nicht auch zum Experimentieren einladen würden.

Fr 15.00 Uhr Kurs
Kunst zum Klingen bringen
Datum: Freitag, 06. September, 15:00 Uhr
Anmeldung bis: 01.09.2019
Preis: 15,00 €
Referent: Birgitt Aldermann, Melanie Eberhard
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Die Begegnung mit einem Kunstwerk kann beim Betrachter eine ganz persönliche Resonanz hervorrufen. Diese häufig unbewusste Wahrnehmung wird zunächst aufgespürt, um sie schließlich hörbar werden zu lassen. Dazu wird ein bestimmtes Werk der Sammlung auf bildlich-kreative Weise erschlossen. Die Erfahrungen werden anschließend in Töne, Harmonien, Melodien und Rhythmen  umgesetzt. Gemeinsam schaffen wir so ein einmaliges Klangkunstwerk.

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Fr 16.00 Uhr Gespräch
Bild|er|leben
Datum: Freitag, 06. September, 16:00 Uhr
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Psychologische Bildbetrachtung nach Dr. Hans-Chrisitian Heiling

Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werks vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln.

Heute zu: Jac Lerner "fase azul"

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und dem Departement Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net

So 11.30 Uhr Führung
Familienbande - Die Schenkung Schröder
Datum: Sonntag, 08. September, 11:30 Uhr
Referent: Kirsten Müller-Frank
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
So 11.00 Uhr Führung
Kunstspione
Datum: Sonntag, 08. September, 11:00 – 12:00 Uhr
Reihe: Kinderführung
Referent: Karina Castellini M. A.
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Kinder ab 8 Jahren
Treffpunkt: Kasse

Wer löst das Rätsel, das euch quer durch das Museum führt? Dabei gilt es Kunstwerke aufzuspüren, genau hinzusehen und gut zu kombinieren!

So 13.00 Uhr kunst:dialoge
Kunst:Dialoge in der Ausstellung: Familienbande. Die Schenkung Schröder
Datum: 08.09.2019 13.00 Uhr - 08.09.2019 15.00 Uhr
Reihe: kunst:dialoge
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: In der Sonderausstellung

Das Team der kunst:dialoge steht jeden Sonntag in der Sonderausstellung Familienbande. Die Schenkung Schröder von 13-15 Uhr bereit für eure Fragen und für interessante Gespräche.

So 15.00 Uhr Führung
Türkische Führung: Lust auf Kunst?
Datum: Sonntag, 08. September, 15:00 – 16:30 Uhr
Referent: Hasan Hüseyin Deveci
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Kunst inspiriert die Sinne. Sie regt dazu an, sich über große und kleine Themen des Lebens Gedanken zu machen und über sie zu diskutieren. Das Museum Ludwig bietet mit seiner großen Sammlung von Kunstwerken aus dem 20. und 21. Jahrhundert viele Anknüpfungspunkte dafür. Es beherbergt Gemälde und Skulpturen berühmter Künstler wie unter anderen von Salvador Dalí, Picasso, Andy Warhol, Mondrian, Yves Klein oder Paul Klee. Beim Rundgang wird eine Auswahl bekannter Werke gezeigt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und sind gespannt auf Ihre Meinung!

So 16.30 Uhr Führung
Kurdische Führung: Lust auf Kunst?
Datum: Sonntag, 08. September, 16:30 – 17:30 Uhr
Referent: Hasan Hüseyin Deveci
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Kunst inspiriert die Sinne. Sie regt dazu an, sich über große und kleine Themen des Lebens Gedanken zu machen und über sie zu diskutieren. Das Museum Ludwig bietet mit seiner großen Sammlung von Kunstwerken aus dem 20. und 21. Jahrhundert viele Anknüpfungspunkte dafür. Es beherbergt Gemälde und Skulpturen berühmter Künstler wie unter anderen von Salvador Dalí, Picasso, Andy Warhol, Mondrian, Yves Klein oder Paul Klee. Beim Rundgang wird eine Auswahl bekannter Werke gezeigt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und sind gespannt auf Ihre Meinung!

So 16.00 Uhr Führung
Familienbande. Die Schenkung Schröder
Datum: Sonntag, 08. September, 16:00 Uhr
Preis: 2,00 €
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
So 19.00 Uhr Film
Kinopremiere mit Gästen<br>Das Wunder im Meer von Sargasso
Datum: Sonntag, 08. September, 19:00 Uhr
Preis: 8,00 €
Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de
7,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Kino Gesellschaft Köln in Zusammenarbeit mit Real Fiction Filmverleih
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

GR/D/NL/S 2019, 121', DCP, OmU, R: Syllas Tzoumerkas

In einer kleinen griechischen Lagunenstadt fristen zwei Frauen ihr trostloses Leben und träumen davon, dem Kaff endlich zu entkommen. Elisabeth (Angeliki Papoulia) war eine ehrgeizige Polizistin, bevor sie aus Athen hierher versetzt wurde. Jetzt ist sie einsam, schlecht gelaunt und meist verkatert. Rita (Youla Boudali) ist die verschlossene, geheimnisvolle Schwester eines Schlagersängers, der in der örtlichen Disco auftritt. Sein plötzlicher Tod erschüttert die Stadt und stellt das soziale Gefüge in Frage. Elisabeth wird mit der Aufklärung des Falls beauftragt und je weiter sie mit ihren Ermittlungen kommt, desto mehr Geheimnisse treten aus dem Sumpf der Kleinstadt zu Tage.

Di 14.30 Uhr Kurs
Faszination Farbe
Datum: Di (4 Termine), 10.09. - 01.10., 14:30-17:00
Anmeldung bis: 05.09.2019
Preis: 60,00 €
35,00 € (Ermäßigt)
Technik: Malerei
Reihe: Atelier
Referent: Dagmar Schmidt
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Die Farbe als grundlegendes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und im Museum Ludwig betrachten Sie dabei Gemälde aus verschiedenen Epochen der Malerei, vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Anschließend erproben Sie bei der eigenen praktischen Arbeit die zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe.

Veranstaltung über den Museumsdienst buchen

Di 17.30 Uhr Kurs
Faszination Farbe
Datum: Di (4 Termine), 10.09. - 01.10., 17:30-20:00
Anmeldung bis: 05.09.2019
Preis: 60,00 €
35,00 € (Ermäßigt)
Technik: Malerei
Reihe: Atelier
Referent: Dagmar Schmidt
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Die Farbe als grundlegendes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und im Museum Ludwig betrachten Sie dabei Gemälde aus verschiedenen Epochen der Malerei, vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Anschließend erproben Sie bei der eigenen praktischen Arbeit die zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe.

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Mi 16.30 Uhr Führung
Familienbande - Die Schenkung Schröder
Datum: Mittwoch, 11. September, 16:30 Uhr
Referent: Gabriele Gerlt
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
Mi 20.00 Uhr Film
WDR-Dokwerkstatt / Preview<br>Unser Land in den 90ern
Datum: Mittwoch, 11. September, 20:00 Uhr
Veranstalter: WDR
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Eine 90-minütige Zeitreise des WDR, digital, Regie: Clemens Gersch
Produktion: BROADVIEW TV
In Anwesenheit des Filmteams und der Redaktion

Die ersten überdimensionierten Mobiltelefone, TV- und Radio-Sender für die Jugend und der Wandel vom Malocher-Land zum Medienstandort prägen NRW in den 90er Jahren. Es ist ein Jahrzehnt großer Veränderungen, das unser Land bewegt und bis heute geprägt hat. In Düsseldorf kommen DIE GRÜNEN erstmalig an die Macht, Bonn verliert den Hauptstadtstatus und schafft sich eine neue Zukunft, das Revier mausert sich zum Naherholungsgebiet. Ein El Dorado für Medien, Dienstleistung, Energie und Kreativwirtschaft entsteht vor allem rund um Köln, aber auch über die Stadt hinaus und weltweit bahnt sich eine Revolution an – das Internet für Alle startet.


Worüber diskutierten die Menschen in Nordrhein-Westfalen im Jahr 1990, 1995 oder 1999? Was schauten sie im Fernseher? Was fand abseits der Metropolen im Bergischen Land, in der Eifel oder in Ostwestfalen statt? Was bewegte die Politik, gegen was liefen die Menschen Sturm? Welche kleinen und großen Dramen schafften es in die Schlagzeilen?


Eine rasante Zeitreise mit viel Musik und spannenden Geschichten.

Do 10.30 Uhr Film
Symposium der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW<br>Künstlerische Kollaborationen
Datum: Donnerstag, 12. September, 10:30 – 21:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

BITTE ACHTEN SIE AUF DAS BILD!
Bildgestaltung im Dokumentarfilm zwischen Kamera-Auge und Datensammlung

Expressive Bildästhetiken prägen die Dokumentarfilme von heute. Wie haben dabei die digitalen Kameras mit immer besserer Auflösung die Bildgestaltung und den Look von Dokumentarfilmen verändert?

Filme sind mittlerweile aufwändig zu betreuende Datenmengen, die jederzeit bearbeitet werden und Fehlerquelle sein können. Welchen Anteil hat das visuelle Konzept an einem Film im Verhältnis zur Regie? Welche künstlerischen Interessen können Kameraleute und DoPs in einen Dokumentarfilm einbringen? Wie ist ihre Stellung im Produktionsablauf und wie stellt sich ihr Arbeitsfeld dar? Wer hat letztlich die Kontrolle über das Bild?

Das Jahressymposium 2019 der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW regt durch Präsentationen, Panels und Gespräche den Austausch über die derzeitige Position der Bildgestaltung in der Produktion von dokumentarischen Filmen an. Wir fragen danach wie die Kameraleute insgesamt mit den Ansprüchen an die neue Bildgewaltigkeit zurechtkommen? Wie sieht ihre Zukunft aus? Wird die Kameraführung durch den Blick und den Körper in VR-Produktionen noch gebraucht?

Die drei Symposiums-Tage haben die Schwerpunkte »Künstlerische Kollaborationen«, »Ansprüche, technischer Rahmen & Arbeitswirklichkeit« und »Das Ende der anthropomorphen Kamera?«.

10:30 Uhr
Anmeldung


11:00 - 11:30 Uhr
Begrüßung und Einführung


11:30 - 13:00 Uhr
Präsentation mit Filmausschnitten & Q & A
ACHT KAMERAS – FÜNF KÖRPER – EIN FILM
Mirjam Leuze, Dokumentarfilmerin / Kamerafrau, Topos Film Köln
Mike Dinsmore, Cinematographer / Director, Vancouver (by Skype)
Sandra Brandl, Editorin, BFS, Topos Film Köln


13:45 - 15:00 Uhr
Präsentation mit Filmausschnitten & Q & A
KÜNSTLERISCHE SYMBIOSE KAMERA / REGIE
Sophie Maintigneux, DoP / Professorin für Bildgestaltung, KHM Köln
Doris Metz, Autorin / Regisseurin / Produzentin, München


15:30 - 16:30 Uhr
Vortrag mit Filmausschnitten & Q & A
AUTORENKAMERA 1
Über die Kameraarbeit von Christoph Hübner
Michael Girke, Autor / Filmkritiker, Herford


17:00 - 18:00 Uhr
Präsentation mit Filmausschnitten & Q & A
AUTORENKAMERA 2
Rainer Komers, Dokumentarfilmer / Kameramann, Mülheim a.d. Ruhr/Berlin


18:00 - 19:30 Uhr
Abendpause


19:30 - 21:00 Uhr
Filmvorführung
HONEYLAND
Nordmazedonien 2019, 87‘, DCP, OmU, R: Ljubo Stefanov und Tamara Kotevska
Sundance Festival 2019: Grand Jury Prize: Documentary, Special Jury Award for Cinematography, Special Jury Award for Impact of Change

Eine Veranstaltung der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW
Eintritt: 3 Tage € 30 / 20 erm.; Do € 20 / 15 erm.; Fr € 20 / 15 erm.; Sa € 15 / 10 erm.
Programm, Anmeldung und Infos zu den Mitwirkenden und Filmen unter www.dokumentarfilminitiative.de
News und Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie auch unter www.facebook.com/dfi.Dokumentarfilminitiative

Do 15.00 Uhr Kurs
Zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion
Datum: Do (4 Termine), 12.09. - 10.10., 15:00 - 18:00
Anmeldung bis: 06.09.2019
Preis: 72,00 €
42,00 € (Ermäßigt)
Reihe: Atelier
Referent: Georg Gartz
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Auf der Suche nach ihrer persönlichen Bildsprache haben sich die Künstler des 20. Jahrhunderts immer wieder vom Gegenstand gelöst und Form und Farbe zum Bildthema gemacht. Die Werke in den Museen werden Sie zu eigenen Wegen der Abstraktion inspirieren. So können Sie in diesem Kurs zu Ihrem individuellen Stil finden. Wir arbeiten mit Ölfarben, bitte bringen Sie Borstenpinsel mit.

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Fr 21.00 Uhr Film
Symposium der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW<br>Ansprüche an die Bildgestaltung, technischer Rahmen und Arbeitswirklichkeit
Datum: Freitag, 13. September, 21:00 – 21:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

BITTE ACHTEN SIE AUF DAS BILD!
Bildgestaltung im Dokumentarfilm zwischen Kamera-Auge und Datensammlung

Expressive Bildästhetiken prägen die Dokumentarfilme von heute. Wie haben dabei die digitalen Kameras mit immer besserer Auflösung die Bildgestaltung und den Look von Dokumentarfilmen verändert?

Filme sind mittlerweile aufwändig zu betreuende Datenmengen, die jederzeit bearbeitet werden und Fehlerquelle sein können. Welchen Anteil hat das visuelle Konzept an einem Film im Verhältnis zur Regie? Welche künstlerischen Interessen können Kameraleute und DoPs in einen Dokumentarfilm einbringen? Wie ist ihre Stellung im Produktionsablauf und wie stellt sich ihr Arbeitsfeld dar? Wer hat letztlich die Kontrolle über das Bild?

Das Jahressymposium 2019 der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW regt durch Präsentationen, Panels und Gespräche den Austausch über die derzeitige Position der Bildgestaltung in der Produktion von dokumentarischen Filmen an. Wir fragen danach wie die Kameraleute insgesamt mit den Ansprüchen an die neue Bildgewaltigkeit zurechtkommen? Wie sieht ihre Zukunft aus? Wird die Kameraführung durch den Blick und den Körper in VR-Produktionen noch gebraucht?

Die drei Symposiums-Tage haben die Schwerpunkte »Künstlerische Kollaborationen«, »Ansprüche, technischer Rahmen & Arbeitswirklichkeit« und »Das Ende der anthropomorphen Kamera?«.

10:00 - 13:00 Uhr
Zwei Panels mit Filmausschnitten & Q & A
Moderation: Hajo Schomerus, Kameramann / Professor für non-fiktionale und fiktionale Kamera, ifs Köln


10:00 - 11:30 Uhr
Panel 1: Gespräch mit Redakteur*innen und Produzent*innen
Udo Bremer, Filmredaktion ZDF/3sat, Mainz
Erik Winker, Filmproduktion Corso Film, Köln
Birgit Schulz, Filmproduktion Bildersturm, Köln


11:30 - 13:00 Uhr
Panel 2: Gespräch mit Kameraleuten / DoPs
Conny Beißler, Köln
Luise Schröder, Berlin
Jörg Adams, Köln
Johann Feindt, Berlin


13:00 - 14:45 Uhr
Mittagspause


14:45 - 16:30 Uhr
Gespräch mit Filmausschnitten & Q & A
BILDGESTALTUNG IN INTERNATIONALEN DOKUMENTARFILMPRODUKTIONEN
Moderation: Marcus Seibert
Heino Deckert, Produzent ma.ja.de, Leipzig/Berlin und Weltvertrieb Deckert-Distribution, Leipzig
Hans Robert Eisenhauer, Produzent Ventana-Film, Berlin
Ben Bernhard, Cinematographer, Berlin


17:15 - 19:00 Uhr
Präsentation mit Q & A
SHARING EXPERIENCES? SINN UND ZWECK DES AG DOK-KAMERATESTS
Helge Renner, Dokumentarfilmer / Kameramann, Berlin
Rasmus Sievers, Kameramann, Berlin


19:00 Uhr
Get-Together auf Einladung der AG DOK und der dfi-Dokumentarfilminitiative

Eine Veranstaltung der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW
Eintritt: 3 Tage € 30 / 20 erm.; Do € 20 / 15 erm.; Fr € 20 / 15 erm.; Sa € 15 / 10 erm.
Programm, Anmeldung und Infos zu den Mitwirkenden und Filmen unter www.dokumentarfilminitiative.de
News und Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie auch unter www.facebook.com/dfi.Dokumentarfilminitiative

Sa 10.00 Uhr Film
Symposium der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW<br>Das Ende der Anthropomorphen Kamera? Vr : 360°
Datum: Samstag, 14. September, 10:00 – 13:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

BITTE ACHTEN SIE AUF DAS BILD!
Bildgestaltung im Dokumentarfilm zwischen Kamera-Auge und Datensammlung

Expressive Bildästhetiken prägen die Dokumentarfilme von heute. Wie haben dabei die digitalen Kameras mit immer besserer Auflösung die Bildgestaltung und den Look von Dokumentarfilmen verändert?

Filme sind mittlerweile aufwändig zu betreuende Datenmengen, die jederzeit bearbeitet werden und Fehlerquelle sein können. Welchen Anteil hat das visuelle Konzept an einem Film im Verhältnis zur Regie? Welche künstlerischen Interessen können Kameraleute und DoPs in einen Dokumentarfilm einbringen? Wie ist ihre Stellung im Produktionsablauf und wie stellt sich ihr Arbeitsfeld dar? Wer hat letztlich die Kontrolle über das Bild?

Das Jahressymposium 2019 der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW regt durch Präsentationen, Panels und Gespräche den Austausch über die derzeitige Position der Bildgestaltung in der Produktion von dokumentarischen Filmen an. Wir fragen danach wie die Kameraleute insgesamt mit den Ansprüchen an die neue Bildgewaltigkeit zurechtkommen? Wie sieht ihre Zukunft aus? Wird die Kameraführung durch den Blick und den Körper in VR-Produktionen noch gebraucht?

Die drei Symposiums-Tage haben die Schwerpunkte »Künstlerische Kollaborationen«, »Ansprüche, technischer Rahmen & Arbeitswirklichkeit« und »Das Ende der anthropomorphen Kamera?«.

10:00 - 13.30 Uhr
Präsentationen mit visuellen Beispielen, Gespräche & Q & A
Moderation und Einführung: Michael Schwertel, Professor an der Cologne Business School / Medienproduzent (Power-Toons)


11:00 - 12:30 Uhr
VON HINTER DER KAMERA IN DEN BILDMITTELPUNKT?
HEMISPHERE VIDEOS (2015/16)
Jens Mühlhoff, Video- und Raumkünstler, Köln


UTURN (2017)
Nathalie Mathé, VR creative / Assistant Professor in the Virtual Reality & Immersive Media Program, Drexel University, Philadelphia (by Skype)


WIRKLICHKEITSNÄHE IM VERGLEICH: FILM, DIGITAL UND 360°
Workshop in einem rumänischen Gefängnis
MIT DEM KOPF DURCH DIE WAND (2019)
Susanne Schüle, Kamerafrau / Professorin für Kamera für nonfiktionale Genres an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf


12:30 - 13:30 Uhr
Abschließendes Panel
mit Referent*innen des Symposiums

Eine Veranstaltung der dfi-Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW
Eintritt: 3 Tage € 30 / 20 erm.; Do € 20 / 15 erm.; Fr € 20 / 15 erm.; Sa € 15 / 10 erm.
Programm, Anmeldung und Infos zu den Mitwirkenden und Filmen unter www.dokumentarfilminitiative.de
News und Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie auch unter www.facebook.com/dfi.Dokumentarfilminitiative

Sa 15.00 Uhr Führung
Guided tour in English: Collection Highlights
Datum: Samstag, 14. September, 15:00 Uhr
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
Sa 20.00 Uhr Film
Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker<br>Angst essen Seele auf
Datum: Samstag, 14. September, 20:00 Uhr
Preis: 7,00 €
6,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

BRD 1973, 89‘, 16mm, R: Rainer Werner Fassbinder

Die sechzigjährige verwitwete Emmi lernt den über zwanzig Jahre jüngeren marokkanischen Gastarbeiter Ali in einem Lokal kennen. Die Einsamkeit führt sie zusammen und sie beschließen zu heiraten. Ihre Umwelt ist empört, Emmis erwachsene Kinder wenden sich von ihr ab, die Nachbarn schneiden sie. Selbst der Gemüsehändler will mit „so einer“, die sich mit einem Marokkaner einlässt, nichts mehr zu tun haben. Um dem sozialen Druck zu entkommen, verreisen die beiden. Scheinbar wird nach ihrer Rückkehr die Beziehung toleriert, doch die Liebe der beiden ist fragil. Aus heutiger Sicht hat diese Geschichte über die Angst vor dem Fremden noch nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.


ANGST ESSEN SEELE gewann unter anderem 1974 den Kritikerpreis auf dem Filmfestival von Cannes sowie den Deutschen Filmpreis in Gold für Brigitte Mira als beste Hauptdarstellerin.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

So 11.30 Uhr Führung
Familienbande - Die Schenkung Schröder
Datum: Sonntag, 15. September, 11:30 Uhr
Referent: Gabriele Gerlt
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
So 13.00 Uhr kunst:dialoge
Kunst:Dialoge in der Ausstellung: Familienbande. Die Schenkung Schröder
Datum: 15.09.2019 13.00 Uhr - 15.09.2019 15.00 Uhr
Reihe: kunst:dialoge
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: In der Sonderausstellung

Das Team der kunst:dialoge steht jeden Sonntag in der Sonderausstellung Familienbande. Die Schenkung Schröder von 13-15 Uhr bereit für eure Fragen und für interessante Gespräche.

So 15.00 Uhr Film
Datum: Sonntag, 15. September, 15:00 Uhr
Veranstalter: Allerweltskino in Zusammenarbeit mit TÜDAY –Menschenrechtsverein und KulturForum TürkeiDeutschland
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Eine Diskussions- und Filmveranstaltung mit dem türkischen Filmproduzenten, Kriegsdienstverweigerer und politischen Aktivisten Cemil Ibrahim Garip

My Mother Is Saturday
TRK 2019, 5‘, digital, OmeU, R: Cemil Özdemir


Der Film berichtet über die Sit-in Demo in Galatasaray, die es jeden Samstag gibt. Die Demo wird von den Müttern und Verwandten der Verschwundenen gemacht. Es ist eine Doku. Die Demonstranten kommen zu Wort.


 


Exil
D 2019, 5‘, digital, OmeU, R: Cemil Özdemir


Ein politisch exilierter Türke in Deutschland, linker Aktivist, wurde gefoltert in der Türkei, über Flashbacks, Einsamkeit und Heimatsuche. Hat autobiographische Züge.


Der Filmemacher Ibrahim Cemil Özdemir lebt seit Jahren „geduldet“ in Deutschland und soll aktuell abgeschoben werden. Kriegsdienstverweigerung und die Erfahrung von extremer staatlicher Repression und Misshandlung stellen bisher nach Ansicht der hiesigen Behörden und Justiz kein Abschiebehindernis dar.


Von diesen Erfahrungen handeln seine beiden Kurzfilme MY MOTHER IS SATURDAY und EXIL. MY MOTHER IS SATURDAY ist 2014 und 2015 in der Türkei gedreht worden – weitere Drehs sollten folgen, waren aber aufgrund weiterer Erfahrungen von polizeilichen Gewalt nicht möglich. Die „Samstagsmütter“ sind die Mütter und Verwandten von „Verschwundenen“ in der Türkei. EXIL handelt von Einsamkeit, Heimatsuche und Flashbacks. Der Film wurde 2018 in Köln gedreht, beide Filme sind 2019 fertigstellt worden. Die Filme dauern jeweils nur fünf Minuten und sind als Einstieg in eine Podiumsdiskussion zur Menschenrechtslage in der Türkei sowie der Situation von Menschen im Exil in Deutschland geplant. Der Eintritt ist frei, die Spenden sollen zur Finanzierung der Anwaltskosten und der Veranstaltung selbst dienen.

So 16.00 Uhr Führung
Familienbande. Die Schenkung Schröder
Datum: Sonntag, 15. September, 16:00 Uhr
Preis: 2,00 €
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
So 18.00 Uhr Film
Kinopremiere mit Gästen<br>Men Of Hope
Datum: Sonntag, 15. September, 18:00 Uhr
Preis: 7,00 €
Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de
6,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Kino Gesellschaft Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D 2019, 90‘, DCP, Regie: Till Derenbach, Andreas Fröhlich

Der Dokumentarfilm MEN OF HOPE begleitet die afghanische Fußballnationalmannschaft, ihren deutsch-kroatischen Trainer Petar Segrt und ihre Fans auf dem Weg durch die Qualifikation zum Asia-Cup 2019. Innerhalb eines Jahres hat die Nationalmannschaft die Chance, sich erstmals in ihrer Geschichte für ein Turnier dieser Größenordnung zu qualifizieren. Ein ganzes Land und auch die millionenschwere Exil-Gemeinde träumen von einem solchen Erfolgserlebnis als Keim der Hoffnung für eine bessere Zukunft, für den Frieden in ihrem Land. Der Film erzählt von der Hoffnung spendenden Energie des Fußballs, seiner Integrationskraft und dem Potential eine ganze Nation zu beflügeln. Es geht um Träume, Hoffnungen und das ganz normale Leben in Kabul.

Mo 19.00 Uhr Vortrag
Kunst im Kontext 41: Peter Fischli und Stanislaus von Moos
Datum: Montag, 16. September, 19:00 Uhr
Veranstalter: Gesellschaft für Moderne Kunst
Zielgruppe: Erwachsene

Das Gespräch findet statt am Montag, 16. September 2019, 19 Uhr im Kino des Museum Ludwig


Um Anmeldung wird gebeten: anmeldung@gesellschaft-museum-ludwig.de



Eine Fassung des „Haus“ von Fischli Weiss befindet sich im Zürcher Stadtteil Oerlikon, „scheinbar beiläufig auf einem Grasplatz zwischen Tankstelle, Ampeln und Rennbahn aufgestellt“, wie Stanislaus von Moos es in einem kürzlich über das Werk erschienenen Bildessay beschreibt. Der Schweizer Kunsthistoriker versteht die seit 1985 in verschiedenen Variationen ausgestellte Arbeit als ein Kernstück im Werk von Fischli Weiss. Die Betrachtenden sind unweigerlich mit Fragen konfrontiert: Was sehen sie? Ein architektonisches Modell, eine Skulptur, ein Denkmal? Was hat es mit dieser verkleinerten Nachbildung eines vierstöckigen Gewerbehauses und seinen verschiedenen Ausführungen auf sich? Darüber sprechen Stanislaus von Moos und Peter Fischli im Museum Ludwig.



Die Gesellschaft für Moderne Kunst hat Peter Fischli und David Weiss 2010 mit dem Wolfgang-Hahn-Preis ausgezeichnet.

Mi 16.30 Uhr Führung
Max Beckmann
Datum: Mittwoch, 18. September, 16:30 Uhr
Referent: Susanne Neuerburg M.A.
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
Do 18.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Festivaleröffnung
Datum: Donnerstag, 19. September, 18:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

LES PASTÈQUES DU CHEIKH
TUN/FR 2018, 23‘, digital, OmeU, R: Kaouther Ben Hania
Live-Musik: MELCHI VE

Das Festival wird eröffnet von Hawa Essuman, die in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen hat. Während des Festivals stellt sie das Kurzfilmprogramm Ostafrika (Sonntag, 22.9., 20:00 Uhr) vor.


Zu den weiteren internationalen Gästen, deren Filme beim Festival gezeigt werden und die bereits zur Eröffnung nach Köln kommen, gehören Lula Ali Ismaïl (Dschibuti), Mahmoud Ben Mahmoud (Tunesien), Fibby Kioria (Uganda), Azlarabe Alaoui (Marokko), Michaël Andrianaly (Madagaskar), Nasib Farah (Somalia), Marwa Zein (Sudan), Rehad Desai (Südafrika) und Dani Kouyaté (Burkina Faso).


Der Film des Eröffnungsprogramms LES PASTÈQUES DU CHEIKH bildet den Auftakt zu einer Reihe von Filmen zum Thema des Fokus „Fundamentalismuns & Migration“.


Den musikalischen Auftakt zur Festivaleröffnung steuert der aus Kamerun stammende Sänger und


Gitarrist Melchie VE bei.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 20.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Eröffnungsfilm
Datum: Donnerstag, 19. September, 20:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

DHALINYARO (JEUNESSE)
DSI 2018, 85’, digital, OmeU, R: Lula Ali Ismaïl
Gast: Lula Ali Ismaïl

Mit DHALINYARO hat Lula Ali Ismaïl Dschibutis ersten Spielfilm produziert – und das mit geballter Frauenpower. Der Film greift das tägliche Leben und die Hoffnungen der drei Mädchen Asma, Hibo und Deka auf. Die jungen Frauen verbindet eine tiefe Freundschaft, obwohl sie aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammen. Alle drei stehen vor einem Scheideweg kurz vor ihren Abschlussprüfungen und vor dem Eintritt in eine neue Zukunft. Durch soziale Medien und Technologien verknüpft mit der ganzen Welt, sind die drei trotzdem verwurzelt in ihrer Kultur und stehen vor der großen Frage ihres Lebens: Wie wird es für sie weitergehen?

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 10.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Schulvorstellung: OUAGA SAGA
Datum: Freitag, 20. September, 10:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

BFA 2004, 90‘, 35 mm, frz. OmU, ab 12 Jahren, R: Dani Kouyaté
Gast: Dani Kouyaté

Schüler*innen der Gesamtschule Holweide erklärten OUAGA SAGA zu ihrem „Lieblingsfilm“. Deshalb läuft die Komödie 2019 erneut in einer Schulvorführung. Sie erzählt von Jugendlichen aus einem Viertel in Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos. Sie träumen von Karrieren als Fußball-, Film- oder Popstars, schlagen sich mit Gelegenheitsjobs als Wasserträger, Mechaniker und Hilfskellner durch und manchmal auch mit kleinen Gaunereien. In ihrer märchenhaften Fantasie-Welt können Esel sprechen und goldene Funken schweben durch die Luft.


OUAGA SAGA ist eine Hommage an die Stadt Ouagadougou und an ihre Liebe zum Kino... Es ist ein modernes und joviales Märchen und eine Einladung zu ein wenig Verrücktheit und Optimismus.“ (Dani Kouyaté)


In Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 16.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Akasha
Datum: Freitag, 20. September, 16:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

SUD/SA/KAT/D 2018, 78‘, digital, OmeU, R: Hajooj Kuka

Sudan, Nuba-Berge: Während der Regenzeit sind alle Seiten des südsudanesischen Bürgerkriegs dazu gezwungen, ihre blutigen Kämpfe einzustellen. Übermäßiger Schlamm sorgt dafür, dass die Rebellen ihre Waffen niederlegen und vorübergehend zu ihren Familien nach Hause zurückkehren. Auch Adnan gehört zu den Heimkehrern. Nach einem Streit mit seiner Freundin Lina muss er seine AK47 zurücklassen und verpasst den Wiederantritt seines Kriegsdienstes. Daraufhin ruft der Armeekommandant Blues eine sogenannte Kasha aus: die Verfolgung und Verhaftung abtrünniger Soldaten. Adnan schließt sich dem Kriegsdienstverweigerer Absi an. Gemeinsam versuchen sie, der Kasha zu entgehen und Adnan wieder mit Lina und seinem Sturmgewehr zu vereinen. AKASHA ist das unterhaltsame Spielfilmdebüt von Hajooj Kuka.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 18.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Gao, La Résistance d'un peuple
Datum: Freitag, 20. September, 18:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

FR/ML 2018, 54’, DCP, OmU, R: Kassim Sanogo
Gäste: Grégoire Paultre Negel und Dani Kouyaté

Anfang 2012 wurde die nordmalische Stadt Gao von dschihadistischen Gruppen besetzt. Mit Waffengewalt forderten sie die Einführung der Scharia und die Teilung des Landes. Während einige in Gao sich mit den Separatisten verbündeten, organisierten andere erbitterten Widerstand gegen die Besatzer. Sie formten Bürgerwehren und Nachtwachen zum Schutze ihrer Familien, organisierten Demonstrationen und klandestine Treffen und konnten die Islamisten letztlich aus Gao vertreiben. Um zu erfahren, wie dieser Widerstand konkret aussah, reiste der Filmemacher Kassim Sanogo nach Gao und sammelte Handy-Aufnahmen aus der Zeit und Interviews mit direkt Beteiligten. Darin kommen nicht nur Widerstandskämpfer*innen und der Ältestenrat der Stadt zu Wort, sondern auch Bürger*innen, die ihre Kollaboration mit den Dschihadisten und deren Vertreibung Revue passieren lassen.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 19.00 Uhr Eröffnung
Eröffnung: HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities
Datum: Freitag, 20. September, 19:00 Uhr
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 20. September 2019 um 19 Uhr, laden wir Sie und Ihre Freund*innen herzlich ein.


Moderiertes Gespräch
Yilmaz Dziewior, Direktor, Museum Ludwig
Vertreterin des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft
des Landes Nordrhein-Westfalen
Brigitte Franzen, Vorständin, Peter und Irene Ludwig Stiftung
Mayen Beckmann, Vorstandsvorsitzende, Gesellschaft
für Moderne Kunst am Museum Ludwig e.V.
Moderation: Claudia Dichter


Einführung
Leonie Radine, Kuratorin der Ausstellung, Museum Ludwig


Performance um 20:30 Uhr
Trajal Harrell: Dancer of the Year


///


Die Ausstellung Transcorporealities reflektiert das Museum
als durchlässigen Körper, in dem verschiedene biologische, soziale,
technologische, politische und wirtschaftliche Systeme ineinanderfließen.


Wie alle menschlichen und nichtmenschlichen Realitäten befindet es sich in stetigen Stoffwechselprozessen mit seiner Umwelt. Vor diesem Horizont wird der Transitraum des Eingangsfoyers zum Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Hier wie auch in der Sammlung stellen die  Künstler*innen Fragen nach Verkörperung, Sichtbarkeit und Zugänglichkeit: Was wird dem Körper ein- und zugeschrieben? Wer schaut auf wen? Museen sind soziale Orte der Bildung, die Materie und Bedeutung schaffen, doch wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen der Repräsentation von Körperlichkeit?


Transcorporealities ist das fünfte Projekt in der Ausstellungsreihe HIER UND JETZT im Museum Ludwig, die das Museum als eine offene Struktur für experimentelle Formate begreift.


 

Fr 20.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Oufsaiyed Elkhortoum (Khartoum Offside)
Datum: Freitag, 20. September, 20:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

SUD 2019, 75’, DCP, OmU, R: Marwa Zein
Gast: Marwa Zein

Am Stadtrand der sudanesischen Hauptstadt Khartum träumen Sara und einige ihrer sportbegeisterten Freundinnen davon, ein nationales Fußballteam zu gründen und an der FIFA-Weltmeisterschaft für Frauen teilzunehmen. Aber staatliche Unterstützung für Frauenfußball gibt es im Sudan nicht und in der islamistisch regierten Gesellschaft passt Fußball nicht zum traditionellen Frauenbild. Manchen gilt er gar als „unmoralisches Verhalten“, das laut Scharia mit Peitschenhieben bestraft werden sollte. Trotzdem verabreden sich die Frauen so oft wie möglich per Handys zum Training und dribbeln mit und ohne Kopftuch gekonnt mit dem Ball. In dem mutigen Kampf der Fußballerinnen um Selbstbestimmung ist schon die revolutionäre Leidenschaft zu spüren, die kurz nach dem Ende der Dreharbeiten zum Sturz der Jahrzehnte währenden Diktatur von Omar al-Baschir


führte. Denn auch dabei spielten Frauen eine zentrale Rolle.


In Zusammenarbeit mit dem Friedensbildungswerk Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 22.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Black Brazilian Shorts 1
Datum: Freitag, 20. September, 22:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Gast: Gabriel Martins

ALMA NO OLHO (SOUL IN THE EYE)
BRA 1973, 11‘, digital, ohne Worte, R: Zózimo Bulbul


NADA (NOTHING)
BRA 2017, 27’, digital, OmeU, R: Gabriel Martins


EU, MINHA MÃE E WALLACE (ME, MOM AND WALLACE)
BRA 2018, 22’, digital, OmeU, R: Eduardo Carvalho, Marcos Carvalho


NoirBLUE – DÉPLACEMENTS D’UNE DANSE (NoirBLUE – DÉPLACEMENTS OF A DANCE)
BRA 2018, 27’, digital, OmeU, R: Ana Pi


O SOM DO SILÊNCIO (THE SOUND OF SILENCE)
BRA 2017, 17’, digital, OmeU, R: David Aynan


PONTES SOBRE ABISMOS (BRIDGES OVER THE ABYSS)
BRA 2018, 8’, digital, engl. OF, R: Aline Motta


O DIA DE JERUSA (JERUSA’S DAY)
BRA 2014, 21’, digital, OmeU, R: Viviane Ferreira


In ALMA NO OLHO wird die Geschichte der Sklaverei in Brasilien in einer Ein-Mann-Performance zu Saxophon-Musik von John Coltrane dargestellt. Mit diesem historischen Meisterwerk hat Regisseur Zózimo Bulbul dem unabhängigen schwarzen Filmschaffen in Brasilien 1973 den Weg bereitet.


NADA – „nichts“ – lautet die Antwort der 18-jährigen Bia, als sie von Eltern und Lehrern gefragt wird, was sie nach ihrem Abitur machen will. Eine Parabel gegen den neoliberalen Leistungsdruck im heutigen Brasilien.


EU, MINHA MÃE E WALLACE erzählt von einem Vater, der nach Jahren im Gefängnis seine Familie in einer Favela in Rio besucht und sich dabei nur einen Wunsch erfüllen will...


In dem poetischen Tanzfilm NoirBLUE – DÉPLACEMENTS D’UNE DANSE reist die Regisseurin auf der Suche nach ihrer Identität durch mehrere Länder West- und Ostafrikas.


O SOM DO SILÊNCIO dokumentiert die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen am Beispiel des 10-jährigen Binho und seines Vaters Osvaldo. In PONTES SOBRE ABISMOS versucht die Regisseurin Aline Motta die Herkunft ihrer Großmutter herauszufinden, die wie so vieles aus der rassistischen Sklavenhaltergeschichte Brasiliens, ein Familiengeheimnis ist. O DIA DE JERUSA erzählt von einer alternden Frau, die alleine und vereinsamt lebt, bis ein überraschender Besuch alles verändert.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sa 13.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Talking About Trees
Datum: Samstag, 21. September, 13:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

FR/SUD/D/TSA/KAT 2019, 93‘, DCP, OmU, R: Suhaib Gesmelbari

Vier sudanesische Regisseure – vier Freunde: Eltayeb Mahdi, Manar Al Hilo, Ibrahim Shadad und Suleiman Mohamed Ibrahim gründeten 1989 den Sudanesischen Filmclub. Nach 30 Jahren des Exils, der Zensur und der Schließung von Kinos durch das diktatorische Regime wollen sie einen gemeinsamen Traum verwirklichen: die Wiedereröffnung eines verfallenen Freiluftkinos. Das Unterfangen wird zu einer Erinnerungsreise: Die Freunde lesen einander alte Briefe vor, betrachten gemeinsam alte Dokumente, Fotos und Filmclips und träumen von einem Sudan, in dem die Kunst und das Denken frei sind. Dabei sind die Schwierigkeiten, die es in dem krisengeschüttelten Land zu meistern gilt, um ein altes Kino zu restaurieren, enorm. Gasmelbari erzählt von der Geschichte des sudanesischen Kinos, und seine unangepassten Protagonisten wirken wie Vorboten der aktuellen politischen Umwälzungen in dem Land.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sa 15.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Yomeddine
Datum: Samstag, 21. September, 15:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

EG/USA/A 2018, 97‘, DCP, OmeU, R: Abu Bakr Shawky

Auch wenn Beshkay mittlerweile geheilt ist: Gesicht und Hände sind deutlich von der Lepra gezeichnet, an der er als Kind erkrankte. Das macht ihn in Ägypten zum stigmatisierten Aussätzigen, weshalb er schon seit drei Jahrzehnten in einer abgelegenen Leprakolonie lebt. Doch als seine Frau stirbt, beschließt er herauszufinden, wo er eigentlich herkommt. Gemeinsam mit dem Waisenjungen Obama macht er sich auf die Suche nach seiner Herkunft – eine Reise, die die beiden Außenseiter vor große Herausforderungen stellt.


„A. B. Shawkys Spielfilmdebüt YOMEDDINE besticht vor allem durch seinen unbefangenen, manchmal leicht naiven Blick in die Gesichter seiner beiden wundervollen Hauptdarsteller, die niemals zuvor in einem Film mitgespielt haben.“ (kino-zeit.de). In Cannes wurde er dafür mit dem François Chalais Prize ausgezeichnet. Es folgten Hauptpreise auf arabischen Festivals und die Nominierung als ägyptischer Kandidat für den Auslands-Oscar.


In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ägyptischen Gesellschaft Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sa 17.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Everything Must Fall
Datum: Samstag, 21. September, 17:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

SA/NL/B 2018, 85‘, DCP, OmU, R: Rehad Desai
Gast: Rehad Desai

Als südafrikanische Universitäten 2015 ihre Gebühren erhöhten, kam es zu zunächst friedlichen Protesten an der „University of the Witwatersrand“ („Wits“). „Fees must fall“ – „Weg mit den Gebühren“ wurde zum Schlachtruf aller, die der ärmeren schwarzen Bevölkerung eine angemessene Bildung zukommen lassen wollten. Vier prominente Studentenführer berichten, wie die Situation eskalierte, als der Vizekanzler der Universität Adam Habib, ehemals Anti-Apartheid-Aktivist, 1000 Polizisten auf den Campus rief. Die Folge waren landesweite Auseinandersetzungen, die zu drei Toten und 800 Verletzten führten. Regisseur Rehad Desai ist mit seiner Kamera stets mitten im Geschehen und dokumentiert den mutigen Versuch der Student*innen hautnah, traditionelle Machtverhältnisse und grundlegende soziale Ungleichheiten zu überwinden und wurde dafür in Südafrika und international bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sa 19.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Fatwa
Datum: Samstag, 21. September, 19:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

TUN/B 2018, 102‘, DCP, OmU, R: Mahmoud Ben Mahmoud
Gast: Mahmoud Ben Mahmoud

Tunis, 2013. Nachdem sein Sohn Marouane bei einem Motorradunfall ums Leben kam, kehrt der in Frankreich lebende Brahim zum ersten Mal seit Jahren nach Tunesien zurück. Trauer um seinen Sohn mischt sich mit Schrecken angesichts der jüngsten politischen Veränderungen in seinem Heimatland. Zwar konnte die Diktatur von Präsident Zine El Abidine Ben Ali beendet und eine parlamentarische Demokratie eingeführt werden. Aber als Konsequenz der neuen Redefreiheit erheben jetzt auch Salafisten und islamistische Extremisten das Wort. Der liberale Brahim erfährt nicht nur, dass gegen seine Ex-Frau, die Autorin Loubna, aufgrund ihres jüngsten Buchs eine FATWA verhängt wurde, sondern auch, dass sein Sohn in einer radikal-islamistischen Gruppe aktiv war. Brahim versucht herauszufinden, wie es dazu kam.


Mahmoud Ben Mahmouds investigatives Drama erhielt 2018 den Hauptpreis der Journées Cinématographique de Carthage in Tunis, dem ältesten Filmfesitval Afrikas.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sa 22.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Kilikis La Cité Des Hiboux (Kilikis The Town Of Owls)
Datum: Samstag, 21. September, 22:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

M 2018, 99’, DCP, OmeU, R: Azlarabe Alaoui
Gast: Azlarabe Alaoui

Das Ambiente erinnert an Kafka: Eine abgelegene alte Burg in den Atlasbergen wird unter dem marokkanischen Königs Hassan II in den 1990er-Jahren zum Geheimgefängnis für politische Oppositionelle. Aber zu sehen sind in dem Spielfilm nur die Wärter und ihre Familien. „In deren trübem Alltag spiegelt sich das Schicksal der Gefangenen wider“ erklärte der Regisseur dazu, und im Vorspann offenbart er: „Ich war dort. Ich war gerade acht Jahre alt. ‚Räuber und Gendarm‘ waren die Spiele meiner Kindheit und als Bettgeschichten diente das, was die Kinder der Wärter von diesen aufgeschnappt hatten. Eine farblose Kindheit, aus der wir aufwuchsen, um davon zu erzählen... nicht zuletzt im Kino, damit das Unrecht nicht in Vergessenheit gerät.“ Und so folgt im Abspann der hoffnungsvolle Satz des chilenischen Dichters Pablo Neruda: „Sie können alle Blumen abschneiden und doch nie den Ausbruch des Frühlings verhindern.“

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

So 12.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>System K
Datum: Sonntag, 22. September, 12:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

FR 2019, DCP, OmeU, R: Renaud Barret

Affenschädel, Elektroschrott, Macheten oder die eigenen Körper – den Materialien, die von den in dem Dokumentarfilm SYSTEM K porträtierten Straßenkünstler*innen für ihre Kunst verarbeitet werden, sind keine Grenzen gesetzt. Sie agieren jenseits des Mainstreams und nutzen die Straßen der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa als subkulturelle Bühne für ihre grenzüberschreitenden Performances, Skulpturen und bewegten Bilder. Die Auftritte der avantgardistischen Künstler*innen sind hoch politisch und ihnen drohen deshalb nicht selten Verhaftungen, Geheimdienstverhöre, wenn nicht sogar Folter. Sie befassen sich mit gesellschaftskritischen Themen wie Korruption und Ausbeutung, der Privatisierung von Wasser und kollektiven Traumata und prangern diejenigen an, die davon profitieren. Im Fokus stehen dabei die Geschichte und die Repression in ihrem Land, dessen Gesellschaft von extremer Armut und bewaffneten Konflikten zerrüttet ist und in dem Kunst vielen als unerreichbarer Luxus erscheint.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

So 13.00 Uhr kunst:dialoge
Kunst:Dialoge in der Ausstellung: Familienbande. Die Schenkung Schröder
Datum: 22.09.2019 13.00 Uhr - 22.09.2019 15.00 Uhr
Reihe: kunst:dialoge
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: In der Sonderausstellung

Das Team der kunst:dialoge steht jeden Sonntag in der Sonderausstellung Familienbande. Die Schenkung Schröder von 13-15 Uhr bereit für eure Fragen und für interessante Gespräche.

So 14.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>African Shorts: Fokus
Datum: Sonntag, 22. September, 14:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Gast: Dani Kouyaté

FITNA
AL 2019, 15’, digital, OmeU, R: Rabah Slimani


BROTHERHOOD
CAN/KAT/S/TUN 2018, 25’, DCP, OmU, R: Meryam Joobeur


FAMILY IN EXILE
M 2018, 15’, digital, OmeU, R: Fatima Matousse


UN AIR DE KORA
SEN 2018, 23’, digital, OmeU, R: Angèle Diabang


THE NECESSARY EVIL
DR Kongo/B 2016, 11’, digital, OmeU, R: Leonard Pongo


TITHES & OFFERINGS
K/USA 2018, 17’, digital, OmeU, R: Tony Koros


Die Kurzfilmreihe (Gesamtlänge: 106 Minuten) demonstriert mit Beispielen aus sechs afrikanischen Ländern die inhaltliche und formale Bandbreite der cineastischen Auseinandersetzung mit fundamentalistischen Ideologien. Sie reicht von der Kritik an evangelikal-christlichen bis zu islamistischen Bewegungen und wird mal mit fiktiven, mal mit dokumentarischen Stilmitteln vermittelt. Dabei werden auch auf Islamophobie beruhende Vorurteile und Verdächtigungen angeprangert.


Der algerische Kurzspielfilm FITNA illustriert, wie fundamentalistische Moralvorstellungen zwischenmenschliche Beziehungen untergraben - in diesem Fall zwischen der lebensfrohen Feriel und ihrem zunehmend fanatischen Bruder Mounir.


Um reale Erfahrungen mit jungen Islamisten, die als Freiwillige für den Islamischen Staat gekämpft haben, geht es in BROTHERHOOD. Der Film erzählt von dem tunesischen Hirten Mohamed, dessen Leben in Aufruhr gerät, als sein ältester Sohn Malik mit einer Frau aus Syrien nach Hause zurückkehrt.


In FAMILY IN EXILE versucht die Regisseurin zu ergründen, warum ihr strenggläubig muslimischer Vater seit Jahren nicht mehr mit ihr und ihrer Mutter spricht, obwohl er nur ein Stockwerk unter ihnen lebt. UN AIR DE KORA erzählt von der jungen Muslimin Salma, die Kora spielen will, obwohl dies Frauen verboten ist. Deshalb sucht sie sich heimlich einen Lehrer.


In eindrucksvollen Bildern porträtiert THE NECESSARY EVIL, wie die Hoffnungen gläubiger Menschen in der mehrheitlich christlichen Demokratischen Republik Kongo von protestantischen Sekten ausgenutzt werden.


Und die humorvolle Satire TITHES & OFFERINGS entlarvt einen kenianischen Scharlatan, der sich als „Wunderheiler“ ausgibt.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

So 16.30 Uhr Führung
Max Beckmann
Datum: Sonntag, 22. September, 16:30 Uhr
Referent: Susanne Neuerburg M.A.
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
So 16.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Nofinofy (Dream)
Datum: Sonntag, 22. September, 16:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

MAD/FR, 70‘, digital, OmeU, R: Michaël Andrianaly
Gast: Michaël Andrianaly

Der Frisör Romeo muss sich nach einem neuen Laden umschauen, nachdem sein Geschäft von der Gemeinde abgerissen wurde. Als schnelle Alternative findet er eine Bruchbude, in der er sein Handwerk zunächst fortsetzen kann. Während er davon träumt, eines Tages Inhaber eines richtigen Frisörsalons zu sein, schleppt sich sein Leben mühsam dahin und Romeo ist es zunehmend leid, auf positive Veränderungen zu warten. NOFINOFY begleiten Romeos Alltags, der gespickt ist von täglichen Nachrichten, Ängsten und Hoffnungen in Madagaskar – einem Land voller Korruption und Armut. „Film um Film“, so der Regisseur Michaël Andrianaly, „wird meine Arbeit zu meiner Art, mich zu engagieren. Es ist meine Art, mich zu wehren“.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

So 16.00 Uhr Führung
Familienbande. Die Schenkung Schröder
Datum: Sonntag, 22. September, 16:00 Uhr
Preis: 2,00 €
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
So 18.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Lost Warrior
Datum: Sonntag, 22. September, 18:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

DK/SOM 2018, 82’, DCP, OmU, R: Nasib Farah & Søren Steen Jespersen
Gast: Nasib Farah

LOST WARRIOR erzählt die Geschichte von Mohamed, dem seine Eltern ein besseres Leben wünschen, weshalb sie ihn schon im Alter von drei Jahren von Somalia nach England schicken. Als Teenager gerät er dort auf die schiefe Bahn, landet im Gefängnis, radikalisiert sich und wird mit 19 zurück nach Somalia abgeschoben: direkt in die Fänge der Terrororganisation Al-Shabaab. Als er erkennt, dass Al-Shabaab weder für Befreiung noch für Frieden steht, flieht er nach Mogadischu, um sich vor der Organisation zu verstecken, die ihn als Abtrünnigen verfolgt. Dort lernt er die junge Fathi aus London kennen. Die beiden heiraten, Fathi wird schwanger, aber sie muss alleine nach London zurückkehren, da Mohammed keine Papiere besitzt. Ob die Familie je wieder zusammenfindet?


Regisseur Nasib Farah plädiert dafür, „jungen Menschen, die ihr Leben riskieren, wenn sie zynische Terrororganisationen verlassen“, eine zweite Chance zu gewähren.


In Zusammenarbeit mit dem Friedensbildungswerk Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

So 20.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>African Shorts: Ostafrika
Datum: Sonntag, 22. September, 20:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Gäste: Hawa Essuman, Fibby Kioria

WAKAMBA FOREVER
K 2018, 9’, digital, OmeU, R: Alex Maina


MAWE! IGNORANCE IS BLISS OR SOMETHING LIKE THAT
UGA 2018, 23‘, digital, OmeU, R: Malcolm Bigyemano


DÉAMBULATION
MAD 2018, 27’, digital, OmeU, R: Tovoniaina Rasoanaivo


BALLAD OF THE SPIRITS
ETH 2017, 13‘, digital, OmeU, R: Beza Hailu Lemma


I GOT MY THINGS AND LEFT
RWA/CH 2018, 23‘, DCP, OmeU, R: Philbert Aimé Mbabazi Sharangabo


Auf Einladung von FilmInitiativ präsentieren Hawa Essuman, Regisseurin aus Kenia und Schirmfrau des Festivals, sowie Fibby Kioria, Produzentin aus Uganda, eine Auswahl aktueller Kurzfilme aus Ostafrika. (Gesamtlänge: 95 min.)


Die Komödie WAKAMBA FOREVER spielt im Jahr 1895 und erzählt mit satirischen Mitteln von der Geschichte und Kultur der Akamba in Kenia und ihren ersten Begegnungen mit den britischen Kolonisatoren.


MAWE! rufen Frauen in Uganda in der Sprache Rutooro, wenn sie überrascht sind, so wie die beiden Protagonistinnen des Films, deren Bekanntschaft auch eine überraschende Wendung nimmt.


Tojo ist ein junger Porträt-Fotograf, der, wie in DÉAMBULATION zu sehen, in der Hauptstadt Madagaskars meist in den einfachen Wohnvierteln arbeitet. In seinen pessimistischen Schwarz-Weiß-Bildern spiegelt sich die (Kolonial-) Geschichte des Landes wie die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.


BALLAD OF THE SPIRITS erzählt von einem Äthiopier, dessen Beziehung zu seiner Geliebten abrupt endet und der auf der Suche nach Erklärungen dafür durch Addis Abeba streift. Historische und moderne Architektur der Stadt stehen dabei für Vergangenes wie für mögliche persönliche und gesellschaftliche Veränderungen.


Der Titel I GOT MY THINGS AND LEFT verweist schon auf das Thema Abschied in dem Kurzfilm aus Ruanda. Konkret geht es um einen verstorbenen Künstler namens Eric, dessen Freund*innen in seinem Haus zu einem berührenden Trauerritual zusammenkommen, bei dem sie Erinnerungen an sein Leben austauschen.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Di 17.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>L’appel À La Danse
Datum: Dienstag, 24. September, 17:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

SEN 2015, 80’, digital, OmeU, R: Diane Fardoun

Als Pilotfilm einer Serie von Filmen über Tanzstile aus aller Welt konzentriert sich L’APPEL À LA DANSE auf die Entwicklung des Tanzes im Senegal. Dort gibt es seit jeher traditionelle Stile wie den Sabar, die von vielen bis heute mit Stolz getanzt werden. Aber auch neue, urbane Tanzstile entwickeln sich zunehmend auf den Straßen des westafrikanischen Landes. Der Dokumentarfilm präsentiert aufstrebende, senegalesische Tänzer*innen, die individuelle Geschichten erzählen und mit innovativen Performances Grenzen zwischen unterschiedlichen Tanzstilen immer wieder durchbrechen und das Urbane mit der Tradition verweben. Der Film bietet sinnliche Einblicke in die


senegalesische Kultur und versucht, Antworten auf die Frage zu geben: Warum tanzen die Menschen?

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Di 19.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Hyènes
Datum: Dienstag, 24. September, 19:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

SEN 1992, 110’, DCP, OmU, R: Djibril Diop Mambéty
Gäste: Dr. Yilmaz Dziewior , Lemohang Jeremiah Mosese

Der zwischen Berlin, New York und Lesotho pendelnde Regisseur Lemohang Jeremiah Mosese präsentiert ein Meisterwerk des afrikanischen Kinos: HYÈNES ist eine Verfilmung des bekannten Dürrenmatt-Theaterstücks „Der Besuch der alten Dame“ im westafrikanischen Ambiente. Ort der Handlung ist das Sahelstädtchen Colobane, in dem Linguere Ramatou einst von dem reichen Händler Dranab Drameh geschwängert und dann verstoßen wurde. Jahre später kehrt sie – „reich wie die Weltbank“ – zurück, um Rache zu nehmen. Eine bildmächtige Kritik an der kapitalistischen Glitzerwelt von Djribril Diop Mambéty, der als erster westafrikanischer Filmkünstler eine unverwechselbar eigene Filmsprache entwickelte, die von der Musik seines Bruders Wasis Diop kongenial ergänzt wird.


In Zusammenarbeit mit “Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig“ (www.museumsfreunde-koeln.de)

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Di 21.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Die Stropers (The Harvesters)
Datum: Dienstag, 24. September, 21:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

SA/FR/GR/PL 2018, 105‘, digital, OmeU, R: Etienne Kallos

Der Teenager Janno lebt mit seiner Familie in einer konservativ-religiösen Gemeinschaft im ehemaligen Oranje-Freistaat Südafrikas. In der rauen Welt der Buren – jener Siedler, deren Vorfahren Südafrika als Erste kolonisierten – sind die Geschlechterrollen klar verteilt. Auch der eher sensible Janno versucht auf der Farm seiner Eltern den Normen der weißen Afrikaans-Minderheit zu entsprechen. Die Gunst seiner Mutter ist ihm dabei ein großer Lohn. Doch dann bringt diese den Waisenjungen Pieter mit nach Hause, einen drogenabhängigen Straßenjungen. Aus der anfänglich brüderlichen Beziehung zwischen den jungen Männern entwickelt sich bald ein Machtkampf um elterliche Zuneigung.


Etienne Kallos vermittelt in seinem Erstlingsfilm die Stimmung in Südafrikas „Bible Belt“ mit atemberaubenden Bildern: Mal agieren seine Figuren vor unendlich weiten, lichten Graslandschaften, mal in engen, düster beleuchteten Räumen. Einladungen zu Festivals in aller Welt und Auszeichnungen u. a. in Italien und Tunesien waren die Folge.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Mi 16.30 Uhr Führung
Familienbande - Die Schenkung Schröder
Datum: Mittwoch, 25. September, 16:30 Uhr
Referent: Gabriele Gerlt
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
Mi 17.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Black Brazilian Shorts 2
Datum: Mittwoch, 25. September, 17:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Gast: Alex Mello

JEAN
BRA 2019, 15’, digital, OmeU, R: Vitor Kruter & Alex Mello


SOPHIA
BRA 2013, 15’, digital, OmeU, R: Kennel Rógis


PRETO NO BRANCO
BRA 2016, 15’, digital, OmeU, R: Valter Rege


PELE SUJA MINHA CARNE (DIRTY SKIN)
BRA 2016, 14’, digital, OmeU, R: Bruno Ribeiro


KAIRO
BRA 2018, 15’, digital, OmeU, R: Fabio Rodrigo


SEM ASAS
BRA 2019, 20’, digital, OmeU, R: Renata Martins


Kurzfilme von schwarzen Regisseur*innen aus Brasilien (Gesamtlänge: 94 min.), die der Filmemacher und Festivalleiter Alex Mello (CineBrasil/Cinema Negro) kuratiert hat und auch persönlich vorstellt.


Für den Kurzfilm JEAN schrieb Alex Mello das Drehbuch. Inspiriert vom Leben des Künstlers Jean-Michel Basquiat erzählt der Film von einem Maler, der mit Geistern der Vergangenheit abrechnet.


SOPHIA zeichnet das sensible Porträt einer alleinerziehenden Mutter, Näherin in einer Textilfabrik, und ihrer taubstummen Tochter.


PRETO NO BRANCO illustriert den alltäglichen Rassismus in Brasilien am Beispiel des 20-jährigen Roberto, der des Diebstahls verdächtigt und festgenommen wird, nur weil er schwarz ist. Doch er weiß sich zu wehren...


In PELE SUJA MINHA CARNE entdeckt ein junger Mann seine Liebe zu einem Schulfreund. Aber in einem Land, in dem der rechtsextreme Präsident Jair Bolsonaro mit homophober Hetze Wahlen gewinnt, ist das nicht einfach...


KAIRO erzählt von einem Jungen, der von einer Sozialarbeiterin aus der Schule abgeholt wird, weil seine Familie Opfer eines Polizeiübergriffs geworden ist. Der Film ist der Menschenrechtlerin und Abgeordneten Marielle Franco gewidmet, die 2018 ermordet wurde, weil sie Polizeigewalt gegen Schwarze angeprangert hatte.


In SEM ASAS gerät ein Junge, der Mehl für seine Mutter einkauft, in die Fänge paramilitärisch bewaffneter Drogenfahnder – ein erster cineastischer Aufschrei gegen die Menschenjagden, die Polizeitruppen und Scharfschützen unter Präsident Bolsonaro in den Armenvierteln Brasiliens veranstalten.


In Zusammenarbeit mit Camões – Instituto da Cooperação e da Língua (Portugal), Portugiesisch-Brasilianisches Institut der Universität zu Köln, CineBrasil, Cinema Negro, Informationsstelle Lateinamerika e. V. (ila), Köln-Rio e. V. & Kino Latino Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Mi 19.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Duga Les Charognards
Datum: Mittwoch, 25. September, 19:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

BFA 2019, 95’, DCP, OmU, R: Abdoulaye Dao & Hervé Eric Lengani
Gast: Hervé Eric Lengani

Boromo, Burkina Faso: Als Rasmané erfährt, dass sein Freund Pierre verstorben ist, macht er sich auf den Weg zu dessen Haus, um der Familie zu helfen, den Leichnam zur Beerdigung in sein Heimatdorf zu transportieren. Allerdings hat Rasmané die Rechnung ohne die traditionellen Dorfältesten gemacht, die strikt dagegen sind, dem ungläubigen Toten im Dorf die letzte Ehre zu erweisen. Für Rasmané beginnt damit eine Odyssee quer durch Burkina Faso, weil es sich als keineswegs einfach erweist, den Leichnam eines Mannes bestatten zu lassen, der nicht getauft war, keinen muslimischen Vornamen trug und zu Lebzeiten keiner der Religionsgemeinschaften des Landes angehört hatte. Beim FESPACO 2019 wurde die sozialkritische Satire mit zwei Preisen ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Mi 21.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Sofia
Datum: Mittwoch, 25. September, 21:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

M/FR/KAT 2018, 86‘, DCP, OmeU, R: Meryem Benm’Barek

Die Bauchschmerzen der 20-jährigen Sofi a entpuppen sich als Wehen. Die Austragung einer verdrängten, unehelichen Schwangerschaft ist in Marokko jedoch keineswegs einfach: Das Krankenhaus gibt ihr nur 24 Stunden Zeit, um die Papiere des Vaters vorzulegen. Ansonsten wird es die Behörden informieren. Sofias schockierte Mittelschichtsfamilie will die Angelegenheit ebenfalls so schnell wie möglich regeln, denn der Vater hofft auf einen lukrativen Auftrag, den ein „Skandal“ gefährden könnte. Sofias Befindlichkeiten spielen bei alledem kaum eine Rolle...


Ausgehend vom Umgang mit tabuisierten, aber nicht seltenen außerehelichen Schwangerschaften wirft Meryem Benm’Barek einen kompromisslosen Blick auf die Doppelmoral der marokkanischen Mittelschicht. Die Schauspieler*innen sind exzellent, die Aufnahmen der Stadt Casablanca treffend, das Drehbuch wurde in der Sektion „Un Certain Regard“ bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 10.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Schulvorstellung: SOUL BOY
Datum: Donnerstag, 26. September, 10:00 Uhr
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

K/D 2010, 60‘, DVD, dt. Fassung, R: Hawa Essuman
Gast: Hawa Essuman

Nairobi, Kenia: Der 14-jährige Abila lebt mit seinen Eltern in Kibera, einem der größten Slums Ostafrikas. Eines Morgens entdeckt der Teenager seinen Vater schwer erkrankt in einer Ecke kauernd. Eine Frau habe seine Seele gestohlen, murmelt er im Delirium. Um seinem Vater zu helfen, macht Abila sich gemeinsam mit seiner Freundin Shiku auf die Suche nach einem geeigneten Heilmittel. Auf ihrem Weg erfahren die beiden, dass Abilas Vater seine Seele in Begleitung der mysteriösen Geisterfrau Nyawara verspielt hat. Nachdem die beiden Teenager die Hexe in der dunkelsten Ecke des Ghettos gefunden haben, stellt sie Abila sieben rätselhafte Aufgaben, die er bis


zum nächsten Morgen lösen muss, wenn er seinen Vater retten will. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und Abila begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch den Mikrokosmos seiner Heimatstadt.


In Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 15.00 Uhr Führung
Familienbande. Die Schenkung Schröder
Datum: Donnerstag, 26. September, 15:00 Uhr
Preis: 2,00 €
Reihe: SeniorenTreff
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Senioren
Treffpunkt: Kasse
Do 16.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Hale County This Morning, This Evening
Datum: Donnerstag, 26. September, 16:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

USA 2018, 76’, digital, OmeU, R: RaMell Ross

Die Kleinstadt Hale County im US-Bundesstaat Alabama wird hauptsächlich von Afroamerikaner*innen bewohnt. 2009 kam der Regisseur RaMell Ross hierher, um als Basketballtrainer und Fotografie-Lehrer zu arbeiten. Parallel dazu entstand sein erster Dokumentarfilm HALE COUNTY THIS MORNING, THIS EVENING – ein intimes Porträt zweier Bewohner Hale Countys: des Collegestudenten Daniel Collins und des jungen Vaters Quincy Bryant. Über fünf Jahre hinweg erzählt der Film ehrlich und poetisch vom Leben und Umfeld der Protagonisten und bildet ein poetisches Mosaik aus Momentaufnahmen an einem selten mit der Kamera festgehaltenen Ort Nordamerikas. Unter anderem gewann die Dokumentation beim Sundance Film Festival 2018 den U.S. Documentary Special Jury Award for Creative Vision. Darüber hinaus war HALE COUNTY THIS MORNING, THIS EVENING 2019 für einen Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 17.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Freedom Fields
Datum: Donnerstag, 26. September, 17:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

LBY/UK/NL/USA/KAT/LB/CA 2018, 99‘, DCP, OmeU, R: Naziha Arebi
Gast: Naziha Arebi

Kurz nach dem arabischen Frühling träumt die libysche Frauenfußballmannschaft von ihrem ersten Länderspiel. Allerdings müssen sich die Kickerinnen großem Widerstand stellen, der selbstbewussten Frauen in Libyen generell entgegengebracht wird. Auch Medienberichte mobilisieren konservative Kräfte, die die Ambitionen der Fußballerinnen vereiteln wollen. Über mehrere Jahre hinweg begleitete Naziha Arebi mit ihrer Kamera drei Frauen, die mit Entschlossenheit und Stärke um Handlungsspielräume kämpfen. Während das Land zunehmend in den Bürgerkrieg gleitet, müssen sie ihr Leben täglich neu erfinden. Unsicherheit wird zur Routine – sei es in der Öffentlichkeit oder im Privatleben. Doch die Protagonistinnen verfolgen ihren Traum weiter, erleben Ernüchterungen, nutzen neue Chancen und werden damit zu Vorbildern für eine neue Frauengeneration in Libyen.


In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 17.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Mother, I Am Suffocating. This Is My Last Film About You.
Datum: Donnerstag, 26. September, 17:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D/LES/KAT 2019, 76‘, digital, engl. OF, R: Lemohang Jeremiah Mosese
Gast: Lemohang Jeremiah Mosese

Wie Jesus trägt die junge Frau ein Holzkreuz durch die Straßen Lesothos: Neugierige, empörte, mitleidige Augenpaare folgen der künstlerischen Performance. Der Blick der leidenden Frau ist nur halb nach außen gerichtet: auf Gesichter, Landschaften, Schafe, ein paar strickende Hände. Die Szenen sind in poetischem Schwarz-Weiß gedreht und erscheinen auf der Leinwand oft in Zeitlupe. Darüber erklingt ein Klagelied. Darin wird der schmerzliche Abschied von der Mutter zur Abrechnung mit dem Mutterland. Lemohang Jeremiah Moseses visuelles Gedicht ist ein persönlicher Kommentar zur Geschichte und Gegenwart des kleinen Landes Lesotho, erzählt aus dem Berliner Exil. Der experimentelle bildgewaltige Film wurde komplett von einem LGBTIQ-Team gedreht und prangert nicht nur die Zustände in Afrika im Allgemeinen an, sondern auch Homophobie und Diskriminierung in Lesotho im Besonderen.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 22.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Fig Tree
Datum: Donnerstag, 26. September, 22:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

IS/D/FR/ET 2018, 93‘, digital, OmeU, R: Aalam-Warqe Davidian

Addis Abeba im Jahr 1989: Mina ist 16 Jahre alt und Jüdin. Der äthiopische Bürgerkrieg gehört bereits ihr ganzes Leben lang zu ihrem Alltag. Die Straßen versinken in Chaos und Angst. Ohne Vorwarnung durchkämmen Soldatentrupps der Militärjunta unter Mengistu Haile Mariam die Stadt – sie suchen nach wehrtauglichen jungen Männern. Auch Minas Bruder war einer dieser unglücklichen Verschleppten: Er kehrte ohne seinen rechten Arm zurück. Die Großmutter, bei der Mina und der Bruder leben, plant nach Israel zu emigrieren, um dem Krieg endgültig zu entkommen. Der Plan lässt jedoch die Person außen vor, die Mina am meisten liebt: ihren Freund Eli, der sich vor den Soldaten in einem Feigenbaum im nahen Wald versteckt. Mina schmiedet einen Plan, um ihn zu retten.


Das Coming-of-Age-Drama FIG TREE basiert auf den Kindheitserinnerungen der Regisseurin Aalam-Warqe Davidian, die Äthiopien im Alter von elf Jahren verließ.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 10.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Schulvorstellung: OUFSAIYED ELKHORTOUM (KHARTOUM OFFSIDE)
Datum: Freitag, 27. September, 10:00 Uhr
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

SUD 2019, 75‘, DCP, OmU, R: Marwa Zein
Gast: Marwa Zein

Am Stadtrand der sudanesischen Hauptstadt Khartum träumen Sara und einige ihrer sportbegeisterten Freundinnen davon, ein nationales Fußballteam zu gründen und an der FIFA-Weltmeisterschaft für Frauen teilzunehmen. Aber staatliche Unterstützung für Frauenfußball gibt es im Sudan nicht und in der islamistisch regierten Gesellschaft passt Fußball nicht zum traditionellen Frauenbild. Manchen gilt er gar als „unmoralisches Verhalten“, das laut Scharia mit Peitschenhieben bestraft werden sollte. Trotzdem verabreden sich die Frauen so oft wie möglich per Handys zum Training und dribbeln mit und ohne Kopftuch gekonnt mit dem Ball. In dem mutigen Kampf der Fußballerinnen um Selbstbestimmung ist schon die revolutionäre Leidenschaft zu spüren, die kurz nach dem Ende der Dreharbeiten zum Sturz der Jahrzehnte währenden Diktatur von Omar al-Baschir führte. Denn auch dabei spielten Frauen eine zentrale Rolle.


In Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 16.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Bab El-Oued City
Datum: Freitag, 27. September, 16:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

AL/FR 1994, 93‘, OmU, 35mm, R: Merzak Allouache
Gäste: Merzak Allouache und Fatima Sissani

Der junge Boualem lebt als Bäcker in Bab el-Oued, dem turbulenten historischen Viertel Algiers. Er arbeitet hart in der Nacht und schläft am Tag. Eines Nachmittags wird er durch die Predigt des Imam Rabah geweckt, die von einem Lautsprecher direkt vor seinem Haus übertragen wird. In einem unkontrollierten Wutanfall reißt er den Lautsprecher herunter und wirft ihn später ins Meer. Sein Handeln, das ihm im Nachhinein selbst unerklärlich ist, versetzt das ganze Viertel in Aufruhr. (EZEF)


Der Film ist ein Klassiker des nordafrikanischen Kinos. Er erzählt von den Träumen und Hoffnungen der algerischen Jugend und verweist auf die sozialen Hintergründe der gewaltsamen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, die Algerien ab Ende der 1980er-Jahre erschütterten. BAB EL-OUED CITY lief 1994 beim Festival in Cannes und erhielt den Preis der internationalen Filmkritik.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 18.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>When Arabs Danced
Datum: Freitag, 27. September, 18:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

M/FR/EG/IRN/B 2018, 84‘, DCP, OmU, R: Jawad Rhalib
Gast: Jawad Rhalib

Jawad Rhalib stellt verdrängte Facetten der arabischen und iranischen Kultur vor: die Liebe zum Tanz und zur Musik, aber auch zu Literatur, Philosophie und Wissenschaft. Von Rassisten, Fundamentalisten und den Medien bewusst ignoriert, waren diese Aspekte immer Bestandteil der arabischen Identität. Eine oft humorvolle Montage aus Archivmaterial, Musik und Texten verknüpft verschiedenste Bilder: Filmaufnahmen aus dem arabischen und iranischen Alltagsleben vergangener Jahrzehnte, spöttische Reden eines amüsierten Präsidenten Nasser an die Muslimbrüder, als diese allen Ägypterinnen den Hijab aufzwingen wollen, Streitgespräche bei den Proben zu einer Bühnenadaption von Michel Houellebecqs Skandalbuch „Unterwerfung“ sowie Interviews zur Geschlechteridentität in orientalischen Gesellschaften. Rhalib untersucht, wie der extreme Islamismus


Freiheit, Kreativität und die fortschrittlichen Werte dieser Gesellschaften erdrückt hat.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 20.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Regarde – Moi (Look At Me)
Datum: Freitag, 27. September, 20:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

KAT/FR/TUN 2018, 96‘, DCP, OmeU, R: Nejib Belkadhi
Gast: Nejib Belkadhi

Als Besitzer eines Haushaltswarenladens führt der Tunesier Lotfi in Marseille ein ausschweifendes Leben. Das Geschäft läuft gut und auch die Beziehung zu seiner französischen Freundin Monique wird durch ein freudiges Ereignis bereichert. Als jedoch Lotfi s Bruder aus Tunesien anruft, wendet sich das Blatt und Lotfi wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Er muss nach Tunesien zurückkehren, weil seine Ex-Frau einen Schlaganfall erlitten hat und sich nicht mehr um den gemeinsamen Sohn Amr kümmern kann. Amr ist neun Jahr alt und Autist und lebt in einer völlig anderen Welt. Entsprechend zäh verlaufen die ersten Annäherungsversuche von Lotfi an seinen Sohn. Die schauspielerischen Darstellungen des schwierigen Vater-Sohn-Verhältnisses sind überragend, die Auszeichnung für Nidhal Saadi (den Vater) als bestem Schauspieler beim Internationalen Filmfestival in Marrakesch die logische Folge.


In Kooperation mit Institut français Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 22.15 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>African Shorts: All Around Africa
Datum: Freitag, 27. September, 22:15 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

OMERTA
TUN/FR 2018, 14’, digital, OmeU, R: Mariam Al Ferjani & Mehdi Hamnane


BLACK MAMBA
TUN 2017, 20’, digital, OmeU, R: Amel Guellaty


HOURIA
TUN 2019, 17’, digital, OmeU, R: Oussama Azzi


SEGA
SEN 2018, 24’, digital, OmeU, R: Idil Ibrahim


HELLO RAIN
NG 2018, 30’, digital, OmeU, R: C. J. Obasi


RAZANA
MAD 2018, 20’, digital, OmeU, R: Haminiaina Ratovoarivony


ZOMBIES
DR Kongo 2018, 15‘, digital, OmeU, R: Baloji


ZANAKA – THUS SPOKE FELIX
MAD 2019, 30’, digital, OmeU, R: Nantenaina Lova


Diese Kurzfilmreihe lädt ein zu einer cineastischen Reise von Tunesien über den Senegal und Nigeria bis nach Madagaskar und in die DR Kongo. (Gesamtlänge: 170 min.) Dabei ist nicht nur die geographische Breite des Filmschaffens in Afrika beispielhaft zu entdecken, sondern auch dessen inhaltliche und künstlerische Vielfalt:


OMERTA erzählt von der letzten Nacht, die Donia vor ihrer Abreise zum Studium nach Frankreich in Tunis verbringt. Mit ihrem Bruder Yahya und ihren Freunden Ali und Ibrahim feiert sie Abschied am Strand. Aber als sie im Morgengrauen erwacht, fehlt einer von ihnen.


Oberflächlich betrachtet, führt Sarra genau das Durchschnittsleben, das sich ihre Mutter für sie vorstellt: Die junge Tunesierin nimmt Nähunterricht und bereitet sich auf die Ehe mit einem jungen Mann vor. Tief in ihr schlummern allerdings Pläne, wie sie diesem Leben entkommen kann – als BLACK MAMBA.


Eine Bedeutung des Namens HOURIA ist Engel, aber die bekannt tunesische Schauspielerin Fatma Ben Saïdane gleicht in diesem Kurzfilm eher einem Racheengel, da sie den Tod ihres Mannes nicht verwinden kann.


Erfolglos kehrt SEGA aus Europa nach Dakar zurück. Im Senegal angekommen muss er sich mit den enttäuschten Erwartungen von Familie und Freunden auseinandersetzen.


In HELLO RAIN verleihen magische Perücken drei Frauen übernatürliche Fähigkeiten, die sie bald nicht mehr kontrollieren können. RAZANA werden in Madagaskar die „Vorfahren“ genannt, die es zu respektieren gilt, selbst wenn sie konservativ und homophob sind. Deshalb reist auch Solo auf Wunsch seines verstorbenen Partners aus Paris auf die ostafrikanische Insel, um dessen Eltern einen Besuch abzustatten.


In ZOMBIES lädt der Songwriter und Videokünstler Baloji zu einer fantastischen Reise durch Kinshasa ein – von Friseursalons über Musik-Clubs bis zu Wahlkampfveranstaltungen und westernähnlichen Straßenszenen, wobei extravagante Protagonist*innen in futuristischen Outfits eine halluzinatorische Atmosphäre verbreiten.


ZANAKA erinnert an den Aufstand gegen die französische Kolonialherrschaft in Madagaskar 1947/48, der brutal niedergeschlagen wurde und zahllose Opfer forderte.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sa 13.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>We Could Be Heroes
Datum: Samstag, 28. September, 13:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

DK/TUN/M/KAT 2018, 79‘, digital, OmeU, R: Hind Bensari

Einmal schon hat der Rollstuhlfahrer Azzedine Nouiri die Goldmedaille im Kugelstoßen bei den Paralympischen Spielen gewonnen. Jetzt trainiert er gemeinsam mit seinem Freund Youssef für die Teilnahme an den Paralympics 2016 in Rio. Aber in seiner Heimat Marokko wird der Behindertensport wenig geachtet – die vom Sportminister versprochene Unterstützung des Champions bleibt aus. Deshalb organisiert Azzedine neben dem Training auch Proteste vor dem Ministerium – zusammen mit anderen körperbehinderten Athleten.


Hind Bensari folgt ihren Protagonisten beim Training, bei ihren politischen Auseinandersetzungen und bei den Wettkämpfen in Rio und verdeutlicht, mit welchem Engagement sie nicht nur ihre körperlichen Beeinträchtigungen, sondern auch die Ignoranz einer Gesellschaft zu überwinden suchen, in der Inklusion nicht zum Alltag gehört. Dabei gelingt ihr ein bewegendes, humanistisches Zeugnis von Freundschaft und Solidarität, das bei Festivals von Toronto bis Tanger ausgezeichnet wurde.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sa 14.00 Uhr Kurs
Klatschbilder
Datum: Samstag, 28. September, 14:00 – 16:00 Uhr
Anmeldung bis: 26.09.2019
Preis: 9,00 €
Technik: Abklatschverfahren, Zeichnen
Reihe: Kinderwerkstatt
Referent: Karina Castellini
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Kinder ab 5 Jahren
Treffpunkt: Kasse

Manche lassen sich bei ihren Kunstwerken von der Fantasie helfen: Sie sehen so lange einen Klecks an, bis sie noch mehr in ihm erkennen – vielleicht ein hungriger Fisch, ein kleines Gespenst oder was auch immer. Nach dem Rundgang durch das Museum experimentieren wir im Atelier mit Klatschbildern. Was siehst du in deinem Klecks?

Veranstaltung über den Museumsdienst buchen

Sa 15.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Tahqiq Fel Djenna (Investigating Paradise / Enquête Au Paradis)
Datum: Samstag, 28. September, 15:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

AL/FR 2017, 136‘, DCP, OF m. dt. und engl. UT, R: Merzak Allouache
Gäste: Merzak Allouache und Fatima Sissani

Ausgangspunkt dieser Dokufiktion ist die Fragestellung der Journalistin Nedjma und ihres Kollegen Mustapha, wie sich Menschen im mehrheitlich muslimisch geprägten Algerien das Paradies vorstellen. Auf der Suche nach Antworten reisen die beiden quer durchs Land. Sie führen Gespräche auf Märkten in Algier und in Moscheen am Rande der Sahara, mit naiven Jugendlichen und eloquenten Rappern, mit Feministinnen und Künstlerinnen, mit islamischen Würdenträgern und säkularen Autoren wie Boualem Sansal und Kamel Daoud. Das Ergebnis ist eine cineastisch-soziologische Analyse der algerischen Gesellschaft in schwarz-weißen Bildern, die so Faszinierendes wie Verblüffendes und so Erschreckendes wie Erheiterndes zu Tage fördert.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sa 15.00 Uhr Führung
Guided tour in English: Collection Highlights
Datum: Samstag, 28. September, 15:00 Uhr
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
Sa 18.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Poisson D´Or, Poisson Africain (Golden Fish, African Fish)
Datum: Samstag, 28. September, 18:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

SEN 2018, 60’, digital, OmeU, R: Thomas Grand & Moussa Diop
Gäste: Thomas Grand & Moussa Diop

Das Dorf Kafountine an der senegalesischen Atlantikküste hat sich zu einem regionalen Zentrum der nicht industriellen Fischerei entwickelt. Unter härtesten Bedingungen verdienen sich dort rund 15.000 Menschen täglich ihren meist kargen Lebensunterhalt – sei es auf den Fischerbooten, als Träger für Fischkisten, in der Fischverarbeitung oder in der Räucherei. Die Arbeit wird von Hand erledigt, ist körperlich anstrengend und die Arbeiter an den Räucheröfen bekommen so viel Rauch in die Augen, dass die Erblindungsgefahr sehr hoch ist. Trotzdem versuchen die Menschen mit ihrer Arbeit zur Ernährungssicherheit in zahlreichen afrikanischen Ländern beizutragen, auch wenn die Konkurrenz durch europäische Trawler und chinesische Fischfabriken stetig steigt. Der Film wirft einen unvoreingenommenen Blick auf eine Situation, die weitaus komplexer ist, als sie einem Außenstehenden auf den ersten Blick erscheinen mag.


In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sa 20.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>La Misèricorde De La Jungle (The Mercy Of The Jungle)
Datum: Samstag, 28. September, 20:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

RWA/B/FR 2018, 90‘, DCP, OmeU, R: Joël Karekezi
Gast: Joël Karekezi

Die Kivu-Region an der Grenze zwischen Ruanda und dem Kongo im Jahre 1998: Sergeant Xavier und Private Faustin sind Teil einer ruandischen Armeeeinheit, die während des Zweiten Kongokriegs eine Gruppe Hutu-Rebellen aufspüren soll. Aber eines Nachts verlieren die beiden Soldaten den Anschluss an ihr Bataillon. Fortan müssen sie sich alleine durch den Dschungel kämpfen, ohne Vorräte und ohne Wasser. Vor ihnen liegt eine Odyssee, bei der sie sich nicht nur durch kongolesische Soldaten, wilde Tiere, Krankheit, Hunger und Durst bedroht sehen, sondern auch einen neuen Umgang miteinander finden müssen, um zu überleben.


Joël Karekezi stellt in diesem Antikriegsfilm existenzielle Fragen und verweist am Rande auch auf bittere Realitäten wie die Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten. Aber der Film endet nicht ohne Hoffnung und erhielt dafür den Hauptpreis des panafrikanischen Filmfestivals FESPACO 2019.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sa 22.15 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>African Shorts: Diaspora
Datum: Samstag, 28. September, 22:15 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Gast: Mantegaftot Sileshi Siyoum

KING OF THE STREET
ETH 2018, 6’, digital, OmeU, R: Mantegaftot Sileshi Siyoum


#JE_SUIS_KAMIKAZE
AL 2018, 4‘, digital, OmeU, R: Mohamed Touahria


AU REVOIR PARIS
FR 2018, 24‘, digital, OmeU, R: Coralie Majouga


TIMOURA (TERRITORIES)
FR 2018, 26‘, digital, OmeU, R: Azedine Kasri


YOUSEF
I 2018, 14‘, digital, OmeU, R: Mohammed Hossameldin


Das Kurzfilmprogramm (Gesamtlänge: 74 min.) erzählt vom Alltag und von den Problemen, die Migrant*innen in Europa zu bewältigen haben. Die Auswahl steht beispielhaft für das engagierte politische Autorenkino von Filmschaffenden afrikanischer Herkunft in der Diaspora.


KING OF THE STREET ist die ironische Bezeichnung für einen Straßenjungen in Addis Abeba, der keineswegs wie ein „König“ behandelt wird, selbst als er anderen hilft.


In einem von Terrorismus und Fremdenfeindlichkeit geprägten Paris werden im Animationsfilm #JE_SUIS_KAMIKAZE gegen den jungen Algerier Mohamed schwerwiegende Anschuldigungen erhoben.


Einen Tag bevor sie ihrem Vater nach Afrika folgen sollen, machen die beiden Brüder Mathis und Antoine einen unfreiwilligen gemeinsamen Ausflug nach Paris, um Abschied zu nehmen: AU REVOIR PARIS.


TIMOURA (TERRITORIES) erzählt von dem Mechaniker Brahim, der in Frankreich geboren wurde, algerische Eltern hat, aber wenig Bezüge zu deren Herkunftsland. Er träumt davon, mit seinem Sohn Yann eine große Reise in die USA zu machen. Aber Yann, der noch nie in Algerien war, hat andere Träume.


Nachdem der erfolgreiche Koch YOUSEF endlich die lang ersehnte italienische Staatsbürgerschaft erlangt hat, gerät er nach einem traumatisierenden Vorfall in eine Identitätskrise.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

So 11.30 Uhr Führung
Familienbande - Die Schenkung Schröder
Datum: Sonntag, 29. September, 11:30 Uhr
Referent: Gabriele Gerlt
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
So 12.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Balash Tbousny (Kiss Me Not)
Datum: Sonntag, 29. September, 12:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

EG 2017, 88‘, digital, OmeU, R: Ahmet Amer

Eine filmhistorisch interessante Komödie über die zunehmende (Selbst-)Zensur und Prüderie von Filmschaffenden in Ägypten, inszeniert mit Stars des ägyptischen Kinos: Die bekannte Schauspielerin Yasmine Raeis tritt darin als zickige Hauptdarstellerin Fagr bei den Dreharbeiten zum Debüt-Spielfilm eines jungen Regisseurs auf. Obwohl sie in früheren Filmen bereits freizügige Rollen gespielt hat und Küsse im ägyptischen Kino traditionell sehr beliebt sind (wie reale Archivaufnahmen aus der Filmgeschichte zeigen), weigert sich Fagr plötzlich, ihren Filmpartner vor laufender Kamera zu küssen. Denn sie hat sich zwischenzeitlich bekehren lassen und ist zur streng-gläubigen Muslima geworden. Fortan tritt sie auch nur noch mit Kopftuch auf, was ihren Regisseur im Film in die Verzweiflung treibt...Ein cineastisches Vergnügen mit ernsthaftem Hintergrund – nicht nur für Kenner*innen des ägyptischen Kinos.


In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ägyptischen Gesellschaft Köln e. V.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

So 14.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Agya / Ghana For You
Datum: Sonntag, 29. September, 14:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Agya
GH 2018, 5’, digital, OmeU, R: Curtis Essel


GHANA FOR YOU
GH/B 2018, 80’, digital, OmeU, R: Adams Mensah

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

So 16.00 Uhr Führung
Familienbande. Die Schenkung Schröder
Datum: Sonntag, 29. September, 16:00 Uhr
Preis: 2,00 €
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
So 16.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Entre Eu E Deus (Between God And I)
Datum: Sonntag, 29. September, 16:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

MOZ 2018, 60‘, DCP, OmU, R: Yara Costa
Gast: Yara Costa

Auf der Ilha de Moçambique existierten tief verwurzelte Traditionen des Landes lange in friedlicher Koexistenz mit Religionen wie dem Christentum und dem Islam. Aber inzwischen gefährden evangelikale Sekten und wahabistische Islamisten das multikulturelle Zusammenleben. Die Regisseurin Yara Costa illustriert dies am Beispiel der jungen Muslimin Karen. Sie erscheint einerseits als unabhängige Feministin, die für Gleichberechtigung einsteht und versucht, Probleme von Armut in ihrer Heimat zu lösen. Andererseits setzt sie sich jedoch für die Durchsetzung der Scharia ein. BETWEEN GOD AND I gewährt intime Einblicke in das Leben der Protagonistin, das gespickt ist von Zweifeln und Widersprüchen bezüglich ihrer Identität. Yara Costa will damit verdeutlichen, was passiert, „wenn Fundamentalisten, egal welcher Richtung, in Bereiche eindringen, die der Staat vernachlässigt“.


In Zusammenarbeit mit dem Kölner Frauengeschichtsverein, dem Portugiesisch-Brasilianischen Institut / Zentrum Portugiesischsprachige Welt an der Universität zu Köln und Camões - Instituto da Cooperação e da Lingua (Portugal)

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

So 18.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Rih Rabani (Divine Wind)
Datum: Sonntag, 29. September, 18:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

AL/FR/KAT/LIB 2018, 95‘, DCP, arab. OmeU, R: Merzak Allouache
Gäste: Merzak Allouache , Fatima Sissani

Dieser Spielfilm wirkt wie eine Kür nach der dokumentarischen Pflicht, die Merzak Allouache mit seinem FilmTAHQIQ FEL DJENNA (INVESTIGATING PARADISE) zur Erforschung des islamistischen Fundamentalismus absolviert hat. Beide Filme suchen Erklärungen dafür, welche religiösen Vorstellungen der Heroisierung terroristischen Märtyrertums zugrunde liegen. Beide Filme sind in Schwarz-Weiß gedreht, kommen ohne jede Musik aus und vertrauen allein auf ihre Inhalte und Protagonist*innen.


In RIH RABANI sind dies zwei junge Menschen in den Zwanzigern, der eher zögerliche Amine und die forsch-bestimmende Nour. Sie sind überzeugte Salafist*innen und treffen sich in einem abgelegenen Haus in der algerischen Wüste, um ein Attentat auf eine benachbarte Ölraffinerie durchzuführen. Doch bei den Vorbereitungen brechen bei beiden gelegentlich Anzeichen von Lebensfreude durch, die mit ihren islamistischen Dogmen kaum vereinbar sind...

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

So 20.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Preisverleihung und Abschlussfilm
Datum: Sonntag, 29. September, 20:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Verleihung der Publikumspreise:
Rüdiger Schmidt-Sodingen (choices) für den besten Spielfilm
Jutta Krug (WDR-Dokumentarfilm-Redaktion) für die beste Dokumentation
Elfriede Schmitt (KIOSK – Arts Exchange e.V.) für den besten Kurzfilm

Abschlussfilm: THE BURIAL OF KOJO
GH 2018, 75’, digital, OmeU, R: Sam Blitz Bazawule


Mit einem magisch-realistischen Blick und inspiriert von einer Reihe bizarrer Träume, erzählt Esi in THE BURIAL OF KOJO von ihrer Kindheit und der turbulenten Beziehung zwischen ihrem Vater Kojo und ihrem Onkel Kwabena. So erinnert sich Esi an einen tragischen Unfall, den ihr Vater verschuldete und bei dem die Verlobte Kwabenas an ihrem Hochzeitstag ums Leben kam. Noch Jahre später sinnt Kwabena weiterhin auf Rache. Als Kojo schließlich verschwindet und die Polizei ihn nicht finden kann, begibt Esi sich auf eine rätselhafte Reise, um ihren Vater zu retten.


Der Regisseur ist unter dem Namen Blitz the Ambassador bislang vor allem als Hiphop-Künstler bekannt, erhielt für seinen mit Mini-Budget und Laiendarstellern gedrehten ersten Spielfilm jedoch auch schon mehrere Auszeichnungen bei internationalen Festivals von New York bis Luxor.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de