Do 10.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Schulvorstellung: SOUL BOY
Datum: Donnerstag, 26. September, 10:00 Uhr
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

K/D 2010, 60‘, DVD, dt. Fassung, R: Hawa Essuman
Gast: Hawa Essuman

Nairobi, Kenia: Der 14-jährige Abila lebt mit seinen Eltern in Kibera, einem der größten Slums Ostafrikas. Eines Morgens entdeckt der Teenager seinen Vater schwer erkrankt in einer Ecke kauernd. Eine Frau habe seine Seele gestohlen, murmelt er im Delirium. Um seinem Vater zu helfen, macht Abila sich gemeinsam mit seiner Freundin Shiku auf die Suche nach einem geeigneten Heilmittel. Auf ihrem Weg erfahren die beiden, dass Abilas Vater seine Seele in Begleitung der mysteriösen Geisterfrau Nyawara verspielt hat. Nachdem die beiden Teenager die Hexe in der dunkelsten Ecke des Ghettos gefunden haben, stellt sie Abila sieben rätselhafte Aufgaben, die er bis


zum nächsten Morgen lösen muss, wenn er seinen Vater retten will. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und Abila begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch den Mikrokosmos seiner Heimatstadt.


In Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 15.00 Uhr Führung
Familienbande. Die Schenkung Schröder
Datum: Donnerstag, 26. September, 15:00 Uhr
Preis: 2,00 €
Reihe: SeniorenTreff
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Senioren
Treffpunkt: Kasse
Do 16.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Hale County This Morning, This Evening
Datum: Donnerstag, 26. September, 16:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

USA 2018, 76’, digital, OmeU, R: RaMell Ross

Die Kleinstadt Hale County im US-Bundesstaat Alabama wird hauptsächlich von Afroamerikaner*innen bewohnt. 2009 kam der Regisseur RaMell Ross hierher, um als Basketballtrainer und Fotografie-Lehrer zu arbeiten. Parallel dazu entstand sein erster Dokumentarfilm HALE COUNTY THIS MORNING, THIS EVENING – ein intimes Porträt zweier Bewohner Hale Countys: des Collegestudenten Daniel Collins und des jungen Vaters Quincy Bryant. Über fünf Jahre hinweg erzählt der Film ehrlich und poetisch vom Leben und Umfeld der Protagonisten und bildet ein poetisches Mosaik aus Momentaufnahmen an einem selten mit der Kamera festgehaltenen Ort Nordamerikas. Unter anderem gewann die Dokumentation beim Sundance Film Festival 2018 den U.S. Documentary Special Jury Award for Creative Vision. Darüber hinaus war HALE COUNTY THIS MORNING, THIS EVENING 2019 für einen Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 17.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Mother, I Am Suffocating. This Is My Last Film About You.
Datum: Donnerstag, 26. September, 17:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D/LES/KAT 2019, 76‘, digital, engl. OF, R: Lemohang Jeremiah Mosese
Gast: Lemohang Jeremiah Mosese

Wie Jesus trägt die junge Frau ein Holzkreuz durch die Straßen Lesothos: Neugierige, empörte, mitleidige Augenpaare folgen der künstlerischen Performance. Der Blick der leidenden Frau ist nur halb nach außen gerichtet: auf Gesichter, Landschaften, Schafe, ein paar strickende Hände. Die Szenen sind in poetischem Schwarz-Weiß gedreht und erscheinen auf der Leinwand oft in Zeitlupe. Darüber erklingt ein Klagelied. Darin wird der schmerzliche Abschied von der Mutter zur Abrechnung mit dem Mutterland. Lemohang Jeremiah Moseses visuelles Gedicht ist ein persönlicher Kommentar zur Geschichte und Gegenwart des kleinen Landes Lesotho, erzählt aus dem Berliner Exil. Der experimentelle bildgewaltige Film wurde komplett von einem LGBTIQ-Team gedreht und prangert nicht nur die Zustände in Afrika im Allgemeinen an, sondern auch Homophobie und Diskriminierung in Lesotho im Besonderen.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 17.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Freedom Fields
Datum: Donnerstag, 26. September, 17:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

LBY/UK/NL/USA/KAT/LB/CA 2018, 99‘, DCP, OmeU, R: Naziha Arebi
Gast: Naziha Arebi

Kurz nach dem arabischen Frühling träumt die libysche Frauenfußballmannschaft von ihrem ersten Länderspiel. Allerdings müssen sich die Kickerinnen großem Widerstand stellen, der selbstbewussten Frauen in Libyen generell entgegengebracht wird. Auch Medienberichte mobilisieren konservative Kräfte, die die Ambitionen der Fußballerinnen vereiteln wollen. Über mehrere Jahre hinweg begleitete Naziha Arebi mit ihrer Kamera drei Frauen, die mit Entschlossenheit und Stärke um Handlungsspielräume kämpfen. Während das Land zunehmend in den Bürgerkrieg gleitet, müssen sie ihr Leben täglich neu erfinden. Unsicherheit wird zur Routine – sei es in der Öffentlichkeit oder im Privatleben. Doch die Protagonistinnen verfolgen ihren Traum weiter, erleben Ernüchterungen, nutzen neue Chancen und werden damit zu Vorbildern für eine neue Frauengeneration in Libyen.


In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 22.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Fig Tree
Datum: Donnerstag, 26. September, 22:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

IS/D/FR/ET 2018, 93‘, digital, OmeU, R: Aalam-Warqe Davidian

Addis Abeba im Jahr 1989: Mina ist 16 Jahre alt und Jüdin. Der äthiopische Bürgerkrieg gehört bereits ihr ganzes Leben lang zu ihrem Alltag. Die Straßen versinken in Chaos und Angst. Ohne Vorwarnung durchkämmen Soldatentrupps der Militärjunta unter Mengistu Haile Mariam die Stadt – sie suchen nach wehrtauglichen jungen Männern. Auch Minas Bruder war einer dieser unglücklichen Verschleppten: Er kehrte ohne seinen rechten Arm zurück. Die Großmutter, bei der Mina und der Bruder leben, plant nach Israel zu emigrieren, um dem Krieg endgültig zu entkommen. Der Plan lässt jedoch die Person außen vor, die Mina am meisten liebt: ihren Freund Eli, der sich vor den Soldaten in einem Feigenbaum im nahen Wald versteckt. Mina schmiedet einen Plan, um ihn zu retten.


Das Coming-of-Age-Drama FIG TREE basiert auf den Kindheitserinnerungen der Regisseurin Aalam-Warqe Davidian, die Äthiopien im Alter von elf Jahren verließ.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 10.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Schulvorstellung: OUFSAIYED ELKHORTOUM (KHARTOUM OFFSIDE)
Datum: Freitag, 27. September, 10:00 Uhr
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

SUD 2019, 75‘, DCP, OmU, R: Marwa Zein
Gast: Marwa Zein

Am Stadtrand der sudanesischen Hauptstadt Khartum träumen Sara und einige ihrer sportbegeisterten Freundinnen davon, ein nationales Fußballteam zu gründen und an der FIFA-Weltmeisterschaft für Frauen teilzunehmen. Aber staatliche Unterstützung für Frauenfußball gibt es im Sudan nicht und in der islamistisch regierten Gesellschaft passt Fußball nicht zum traditionellen Frauenbild. Manchen gilt er gar als „unmoralisches Verhalten“, das laut Scharia mit Peitschenhieben bestraft werden sollte. Trotzdem verabreden sich die Frauen so oft wie möglich per Handys zum Training und dribbeln mit und ohne Kopftuch gekonnt mit dem Ball. In dem mutigen Kampf der Fußballerinnen um Selbstbestimmung ist schon die revolutionäre Leidenschaft zu spüren, die kurz nach dem Ende der Dreharbeiten zum Sturz der Jahrzehnte währenden Diktatur von Omar al-Baschir führte. Denn auch dabei spielten Frauen eine zentrale Rolle.


In Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 16.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Bab El-Oued City
Datum: Freitag, 27. September, 16:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

AL/FR 1994, 93‘, OmU, 35mm, R: Merzak Allouache
Gäste: Merzak Allouache und Fatima Sissani

Der junge Boualem lebt als Bäcker in Bab el-Oued, dem turbulenten historischen Viertel Algiers. Er arbeitet hart in der Nacht und schläft am Tag. Eines Nachmittags wird er durch die Predigt des Imam Rabah geweckt, die von einem Lautsprecher direkt vor seinem Haus übertragen wird. In einem unkontrollierten Wutanfall reißt er den Lautsprecher herunter und wirft ihn später ins Meer. Sein Handeln, das ihm im Nachhinein selbst unerklärlich ist, versetzt das ganze Viertel in Aufruhr. (EZEF)


Der Film ist ein Klassiker des nordafrikanischen Kinos. Er erzählt von den Träumen und Hoffnungen der algerischen Jugend und verweist auf die sozialen Hintergründe der gewaltsamen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, die Algerien ab Ende der 1980er-Jahre erschütterten. BAB EL-OUED CITY lief 1994 beim Festival in Cannes und erhielt den Preis der internationalen Filmkritik.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 18.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>When Arabs Danced
Datum: Freitag, 27. September, 18:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

M/FR/EG/IRN/B 2018, 84‘, DCP, OmU, R: Jawad Rhalib
Gast: Jawad Rhalib

Jawad Rhalib stellt verdrängte Facetten der arabischen und iranischen Kultur vor: die Liebe zum Tanz und zur Musik, aber auch zu Literatur, Philosophie und Wissenschaft. Von Rassisten, Fundamentalisten und den Medien bewusst ignoriert, waren diese Aspekte immer Bestandteil der arabischen Identität. Eine oft humorvolle Montage aus Archivmaterial, Musik und Texten verknüpft verschiedenste Bilder: Filmaufnahmen aus dem arabischen und iranischen Alltagsleben vergangener Jahrzehnte, spöttische Reden eines amüsierten Präsidenten Nasser an die Muslimbrüder, als diese allen Ägypterinnen den Hijab aufzwingen wollen, Streitgespräche bei den Proben zu einer Bühnenadaption von Michel Houellebecqs Skandalbuch „Unterwerfung“ sowie Interviews zur Geschlechteridentität in orientalischen Gesellschaften. Rhalib untersucht, wie der extreme Islamismus


Freiheit, Kreativität und die fortschrittlichen Werte dieser Gesellschaften erdrückt hat.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 20.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Regarde – Moi (Look At Me)
Datum: Freitag, 27. September, 20:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

KAT/FR/TUN 2018, 96‘, DCP, OmeU, R: Nejib Belkadhi
Gast: Nejib Belkadhi

Als Besitzer eines Haushaltswarenladens führt der Tunesier Lotfi in Marseille ein ausschweifendes Leben. Das Geschäft läuft gut und auch die Beziehung zu seiner französischen Freundin Monique wird durch ein freudiges Ereignis bereichert. Als jedoch Lotfi s Bruder aus Tunesien anruft, wendet sich das Blatt und Lotfi wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Er muss nach Tunesien zurückkehren, weil seine Ex-Frau einen Schlaganfall erlitten hat und sich nicht mehr um den gemeinsamen Sohn Amr kümmern kann. Amr ist neun Jahr alt und Autist und lebt in einer völlig anderen Welt. Entsprechend zäh verlaufen die ersten Annäherungsversuche von Lotfi an seinen Sohn. Die schauspielerischen Darstellungen des schwierigen Vater-Sohn-Verhältnisses sind überragend, die Auszeichnung für Nidhal Saadi (den Vater) als bestem Schauspieler beim Internationalen Filmfestival in Marrakesch die logische Folge.


In Kooperation mit Institut français Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fr 22.15 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>African Shorts: All Around Africa
Datum: Freitag, 27. September, 22:15 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

OMERTA
TUN/FR 2018, 14’, digital, OmeU, R: Mariam Al Ferjani & Mehdi Hamnane


BLACK MAMBA
TUN 2017, 20’, digital, OmeU, R: Amel Guellaty


HOURIA
TUN 2019, 17’, digital, OmeU, R: Oussama Azzi


SEGA
SEN 2018, 24’, digital, OmeU, R: Idil Ibrahim


HELLO RAIN
NG 2018, 30’, digital, OmeU, R: C. J. Obasi


RAZANA
MAD 2018, 20’, digital, OmeU, R: Haminiaina Ratovoarivony


ZOMBIES
DR Kongo 2018, 15‘, digital, OmeU, R: Baloji


ZANAKA – THUS SPOKE FELIX
MAD 2019, 30’, digital, OmeU, R: Nantenaina Lova


Diese Kurzfilmreihe lädt ein zu einer cineastischen Reise von Tunesien über den Senegal und Nigeria bis nach Madagaskar und in die DR Kongo. (Gesamtlänge: 170 min.) Dabei ist nicht nur die geographische Breite des Filmschaffens in Afrika beispielhaft zu entdecken, sondern auch dessen inhaltliche und künstlerische Vielfalt:


OMERTA erzählt von der letzten Nacht, die Donia vor ihrer Abreise zum Studium nach Frankreich in Tunis verbringt. Mit ihrem Bruder Yahya und ihren Freunden Ali und Ibrahim feiert sie Abschied am Strand. Aber als sie im Morgengrauen erwacht, fehlt einer von ihnen.


Oberflächlich betrachtet, führt Sarra genau das Durchschnittsleben, das sich ihre Mutter für sie vorstellt: Die junge Tunesierin nimmt Nähunterricht und bereitet sich auf die Ehe mit einem jungen Mann vor. Tief in ihr schlummern allerdings Pläne, wie sie diesem Leben entkommen kann – als BLACK MAMBA.


Eine Bedeutung des Namens HOURIA ist Engel, aber die bekannt tunesische Schauspielerin Fatma Ben Saïdane gleicht in diesem Kurzfilm eher einem Racheengel, da sie den Tod ihres Mannes nicht verwinden kann.


Erfolglos kehrt SEGA aus Europa nach Dakar zurück. Im Senegal angekommen muss er sich mit den enttäuschten Erwartungen von Familie und Freunden auseinandersetzen.


In HELLO RAIN verleihen magische Perücken drei Frauen übernatürliche Fähigkeiten, die sie bald nicht mehr kontrollieren können. RAZANA werden in Madagaskar die „Vorfahren“ genannt, die es zu respektieren gilt, selbst wenn sie konservativ und homophob sind. Deshalb reist auch Solo auf Wunsch seines verstorbenen Partners aus Paris auf die ostafrikanische Insel, um dessen Eltern einen Besuch abzustatten.


In ZOMBIES lädt der Songwriter und Videokünstler Baloji zu einer fantastischen Reise durch Kinshasa ein – von Friseursalons über Musik-Clubs bis zu Wahlkampfveranstaltungen und westernähnlichen Straßenszenen, wobei extravagante Protagonist*innen in futuristischen Outfits eine halluzinatorische Atmosphäre verbreiten.


ZANAKA erinnert an den Aufstand gegen die französische Kolonialherrschaft in Madagaskar 1947/48, der brutal niedergeschlagen wurde und zahllose Opfer forderte.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sa 13.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>We Could Be Heroes
Datum: Samstag, 28. September, 13:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

DK/TUN/M/KAT 2018, 79‘, digital, OmeU, R: Hind Bensari

Einmal schon hat der Rollstuhlfahrer Azzedine Nouiri die Goldmedaille im Kugelstoßen bei den Paralympischen Spielen gewonnen. Jetzt trainiert er gemeinsam mit seinem Freund Youssef für die Teilnahme an den Paralympics 2016 in Rio. Aber in seiner Heimat Marokko wird der Behindertensport wenig geachtet – die vom Sportminister versprochene Unterstützung des Champions bleibt aus. Deshalb organisiert Azzedine neben dem Training auch Proteste vor dem Ministerium – zusammen mit anderen körperbehinderten Athleten.


Hind Bensari folgt ihren Protagonisten beim Training, bei ihren politischen Auseinandersetzungen und bei den Wettkämpfen in Rio und verdeutlicht, mit welchem Engagement sie nicht nur ihre körperlichen Beeinträchtigungen, sondern auch die Ignoranz einer Gesellschaft zu überwinden suchen, in der Inklusion nicht zum Alltag gehört. Dabei gelingt ihr ein bewegendes, humanistisches Zeugnis von Freundschaft und Solidarität, das bei Festivals von Toronto bis Tanger ausgezeichnet wurde.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sa 14.00 Uhr Kurs
Klatschbilder
Datum: Samstag, 28. September, 14:00 – 16:00 Uhr
Anmeldung bis: 26.09.2019
Preis: 9,00 €
Technik: Abklatschverfahren, Zeichnen
Reihe: Kinderwerkstatt
Referent: Karina Castellini
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Kinder ab 5 Jahren
Treffpunkt: Kasse

Manche lassen sich bei ihren Kunstwerken von der Fantasie helfen: Sie sehen so lange einen Klecks an, bis sie noch mehr in ihm erkennen – vielleicht ein hungriger Fisch, ein kleines Gespenst oder was auch immer. Nach dem Rundgang durch das Museum experimentieren wir im Atelier mit Klatschbildern. Was siehst du in deinem Klecks?

Veranstaltung über den Museumsdienst buchen

Sa 15.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Tahqiq Fel Djenna (Investigating Paradise / Enquête Au Paradis)
Datum: Samstag, 28. September, 15:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

AL/FR 2017, 136‘, DCP, OF m. dt. und engl. UT, R: Merzak Allouache
Gäste: Merzak Allouache und Fatima Sissani

Ausgangspunkt dieser Dokufiktion ist die Fragestellung der Journalistin Nedjma und ihres Kollegen Mustapha, wie sich Menschen im mehrheitlich muslimisch geprägten Algerien das Paradies vorstellen. Auf der Suche nach Antworten reisen die beiden quer durchs Land. Sie führen Gespräche auf Märkten in Algier und in Moscheen am Rande der Sahara, mit naiven Jugendlichen und eloquenten Rappern, mit Feministinnen und Künstlerinnen, mit islamischen Würdenträgern und säkularen Autoren wie Boualem Sansal und Kamel Daoud. Das Ergebnis ist eine cineastisch-soziologische Analyse der algerischen Gesellschaft in schwarz-weißen Bildern, die so Faszinierendes wie Verblüffendes und so Erschreckendes wie Erheiterndes zu Tage fördert.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sa 15.00 Uhr Führung
Guided tour in English: Collection Highlights
Datum: Samstag, 28. September, 15:00 Uhr
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
Sa 18.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Poisson D´Or, Poisson Africain (Golden Fish, African Fish)
Datum: Samstag, 28. September, 18:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

SEN 2018, 60’, digital, OmeU, R: Thomas Grand & Moussa Diop
Gäste: Thomas Grand & Moussa Diop

Das Dorf Kafountine an der senegalesischen Atlantikküste hat sich zu einem regionalen Zentrum der nicht industriellen Fischerei entwickelt. Unter härtesten Bedingungen verdienen sich dort rund 15.000 Menschen täglich ihren meist kargen Lebensunterhalt – sei es auf den Fischerbooten, als Träger für Fischkisten, in der Fischverarbeitung oder in der Räucherei. Die Arbeit wird von Hand erledigt, ist körperlich anstrengend und die Arbeiter an den Räucheröfen bekommen so viel Rauch in die Augen, dass die Erblindungsgefahr sehr hoch ist. Trotzdem versuchen die Menschen mit ihrer Arbeit zur Ernährungssicherheit in zahlreichen afrikanischen Ländern beizutragen, auch wenn die Konkurrenz durch europäische Trawler und chinesische Fischfabriken stetig steigt. Der Film wirft einen unvoreingenommenen Blick auf eine Situation, die weitaus komplexer ist, als sie einem Außenstehenden auf den ersten Blick erscheinen mag.


In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sa 20.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>La Misèricorde De La Jungle (The Mercy Of The Jungle)
Datum: Samstag, 28. September, 20:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

RWA/B/FR 2018, 90‘, DCP, OmeU, R: Joël Karekezi
Gast: Joël Karekezi

Die Kivu-Region an der Grenze zwischen Ruanda und dem Kongo im Jahre 1998: Sergeant Xavier und Private Faustin sind Teil einer ruandischen Armeeeinheit, die während des Zweiten Kongokriegs eine Gruppe Hutu-Rebellen aufspüren soll. Aber eines Nachts verlieren die beiden Soldaten den Anschluss an ihr Bataillon. Fortan müssen sie sich alleine durch den Dschungel kämpfen, ohne Vorräte und ohne Wasser. Vor ihnen liegt eine Odyssee, bei der sie sich nicht nur durch kongolesische Soldaten, wilde Tiere, Krankheit, Hunger und Durst bedroht sehen, sondern auch einen neuen Umgang miteinander finden müssen, um zu überleben.


Joël Karekezi stellt in diesem Antikriegsfilm existenzielle Fragen und verweist am Rande auch auf bittere Realitäten wie die Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten. Aber der Film endet nicht ohne Hoffnung und erhielt dafür den Hauptpreis des panafrikanischen Filmfestivals FESPACO 2019.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sa 22.15 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>African Shorts: Diaspora
Datum: Samstag, 28. September, 22:15 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Gast: Mantegaftot Sileshi Siyoum

KING OF THE STREET
ETH 2018, 6’, digital, OmeU, R: Mantegaftot Sileshi Siyoum


#JE_SUIS_KAMIKAZE
AL 2018, 4‘, digital, OmeU, R: Mohamed Touahria


AU REVOIR PARIS
FR 2018, 24‘, digital, OmeU, R: Coralie Majouga


TIMOURA (TERRITORIES)
FR 2018, 26‘, digital, OmeU, R: Azedine Kasri


YOUSEF
I 2018, 14‘, digital, OmeU, R: Mohammed Hossameldin


Das Kurzfilmprogramm (Gesamtlänge: 74 min.) erzählt vom Alltag und von den Problemen, die Migrant*innen in Europa zu bewältigen haben. Die Auswahl steht beispielhaft für das engagierte politische Autorenkino von Filmschaffenden afrikanischer Herkunft in der Diaspora.


KING OF THE STREET ist die ironische Bezeichnung für einen Straßenjungen in Addis Abeba, der keineswegs wie ein „König“ behandelt wird, selbst als er anderen hilft.


In einem von Terrorismus und Fremdenfeindlichkeit geprägten Paris werden im Animationsfilm #JE_SUIS_KAMIKAZE gegen den jungen Algerier Mohamed schwerwiegende Anschuldigungen erhoben.


Einen Tag bevor sie ihrem Vater nach Afrika folgen sollen, machen die beiden Brüder Mathis und Antoine einen unfreiwilligen gemeinsamen Ausflug nach Paris, um Abschied zu nehmen: AU REVOIR PARIS.


TIMOURA (TERRITORIES) erzählt von dem Mechaniker Brahim, der in Frankreich geboren wurde, algerische Eltern hat, aber wenig Bezüge zu deren Herkunftsland. Er träumt davon, mit seinem Sohn Yann eine große Reise in die USA zu machen. Aber Yann, der noch nie in Algerien war, hat andere Träume.


Nachdem der erfolgreiche Koch YOUSEF endlich die lang ersehnte italienische Staatsbürgerschaft erlangt hat, gerät er nach einem traumatisierenden Vorfall in eine Identitätskrise.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

So 11.30 Uhr Führung
Familienbande - Die Schenkung Schröder
Datum: Sonntag, 29. September, 11:30 Uhr
Referent: Gabriele Gerlt
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
So 12.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Balash Tbousny (Kiss Me Not)
Datum: Sonntag, 29. September, 12:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

EG 2017, 88‘, digital, OmeU, R: Ahmet Amer

Eine filmhistorisch interessante Komödie über die zunehmende (Selbst-)Zensur und Prüderie von Filmschaffenden in Ägypten, inszeniert mit Stars des ägyptischen Kinos: Die bekannte Schauspielerin Yasmine Raeis tritt darin als zickige Hauptdarstellerin Fagr bei den Dreharbeiten zum Debüt-Spielfilm eines jungen Regisseurs auf. Obwohl sie in früheren Filmen bereits freizügige Rollen gespielt hat und Küsse im ägyptischen Kino traditionell sehr beliebt sind (wie reale Archivaufnahmen aus der Filmgeschichte zeigen), weigert sich Fagr plötzlich, ihren Filmpartner vor laufender Kamera zu küssen. Denn sie hat sich zwischenzeitlich bekehren lassen und ist zur streng-gläubigen Muslima geworden. Fortan tritt sie auch nur noch mit Kopftuch auf, was ihren Regisseur im Film in die Verzweiflung treibt...Ein cineastisches Vergnügen mit ernsthaftem Hintergrund – nicht nur für Kenner*innen des ägyptischen Kinos.


In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ägyptischen Gesellschaft Köln e. V.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

So 14.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Agya / Ghana For You
Datum: Sonntag, 29. September, 14:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Agya
GH 2018, 5’, digital, OmeU, R: Curtis Essel


GHANA FOR YOU
GH/B 2018, 80’, digital, OmeU, R: Adams Mensah

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

So 16.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Entre Eu E Deus (Between God And I)
Datum: Sonntag, 29. September, 16:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

MOZ 2018, 60‘, DCP, OmU, R: Yara Costa
Gast: Yara Costa

Auf der Ilha de Moçambique existierten tief verwurzelte Traditionen des Landes lange in friedlicher Koexistenz mit Religionen wie dem Christentum und dem Islam. Aber inzwischen gefährden evangelikale Sekten und wahabistische Islamisten das multikulturelle Zusammenleben. Die Regisseurin Yara Costa illustriert dies am Beispiel der jungen Muslimin Karen. Sie erscheint einerseits als unabhängige Feministin, die für Gleichberechtigung einsteht und versucht, Probleme von Armut in ihrer Heimat zu lösen. Andererseits setzt sie sich jedoch für die Durchsetzung der Scharia ein. BETWEEN GOD AND I gewährt intime Einblicke in das Leben der Protagonistin, das gespickt ist von Zweifeln und Widersprüchen bezüglich ihrer Identität. Yara Costa will damit verdeutlichen, was passiert, „wenn Fundamentalisten, egal welcher Richtung, in Bereiche eindringen, die der Staat vernachlässigt“.


In Zusammenarbeit mit dem Kölner Frauengeschichtsverein, dem Portugiesisch-Brasilianischen Institut / Zentrum Portugiesischsprachige Welt an der Universität zu Köln und Camões - Instituto da Cooperação e da Lingua (Portugal)

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

So 16.00 Uhr Führung
Familienbande. Die Schenkung Schröder
Datum: Sonntag, 29. September, 16:00 Uhr
Preis: 2,00 €
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
So 18.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Rih Rabani (Divine Wind)
Datum: Sonntag, 29. September, 18:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

AL/FR/KAT/LIB 2018, 95‘, DCP, arab. OmeU, R: Merzak Allouache
Gäste: Merzak Allouache , Fatima Sissani

Dieser Spielfilm wirkt wie eine Kür nach der dokumentarischen Pflicht, die Merzak Allouache mit seinem FilmTAHQIQ FEL DJENNA (INVESTIGATING PARADISE) zur Erforschung des islamistischen Fundamentalismus absolviert hat. Beide Filme suchen Erklärungen dafür, welche religiösen Vorstellungen der Heroisierung terroristischen Märtyrertums zugrunde liegen. Beide Filme sind in Schwarz-Weiß gedreht, kommen ohne jede Musik aus und vertrauen allein auf ihre Inhalte und Protagonist*innen.


In RIH RABANI sind dies zwei junge Menschen in den Zwanzigern, der eher zögerliche Amine und die forsch-bestimmende Nour. Sie sind überzeugte Salafist*innen und treffen sich in einem abgelegenen Haus in der algerischen Wüste, um ein Attentat auf eine benachbarte Ölraffinerie durchzuführen. Doch bei den Vorbereitungen brechen bei beiden gelegentlich Anzeichen von Lebensfreude durch, die mit ihren islamistischen Dogmen kaum vereinbar sind...

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

So 20.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Preisverleihung und Abschlussfilm
Datum: Sonntag, 29. September, 20:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Verleihung der Publikumspreise:
Rüdiger Schmidt-Sodingen (choices) für den besten Spielfilm
Jutta Krug (WDR-Dokumentarfilm-Redaktion) für die beste Dokumentation
Elfriede Schmitt (KIOSK – Arts Exchange e.V.) für den besten Kurzfilm

Abschlussfilm: THE BURIAL OF KOJO
GH 2018, 75’, digital, OmeU, R: Sam Blitz Bazawule


Mit einem magisch-realistischen Blick und inspiriert von einer Reihe bizarrer Träume, erzählt Esi in THE BURIAL OF KOJO von ihrer Kindheit und der turbulenten Beziehung zwischen ihrem Vater Kojo und ihrem Onkel Kwabena. So erinnert sich Esi an einen tragischen Unfall, den ihr Vater verschuldete und bei dem die Verlobte Kwabenas an ihrem Hochzeitstag ums Leben kam. Noch Jahre später sinnt Kwabena weiterhin auf Rache. Als Kojo schließlich verschwindet und die Polizei ihn nicht finden kann, begibt Esi sich auf eine rätselhafte Reise, um ihren Vater zu retten.


Der Regisseur ist unter dem Namen Blitz the Ambassador bislang vor allem als Hiphop-Künstler bekannt, erhielt für seinen mit Mini-Budget und Laiendarstellern gedrehten ersten Spielfilm jedoch auch schon mehrere Auszeichnungen bei internationalen Festivals von New York bis Luxor.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Di 11.00 Uhr Führung
Über Worte zu Bildern. Ein Angebot für blinde und sehbehinderte Besucher*innen und ihre Freund*innen
Datum: Dienstag, 01. Oktober, 11:00 – 12:30 Uhr
Referent: Julia Greipl M. A.
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Beim lebendigen Rundgang verbinden sich ausführliche Beschreibungen mit spontanem Austausch. Ziel der gemeinsamen Entdeckungsreise ist nicht die trockene Wissensvermittlung, sondern das anregende Erlebnis. Ausgehend von den ausgewählten Kunstwerken werden die Besucher*innen eingeladen die Kunst im Gespräch selbst zu entdecken.

Mi 16.30 Uhr Führung
Otto Freundlich - ein revolutionärer Künster
Datum: Mittwoch, 02. Oktober, 16:30 Uhr
Referent: Christa Weck-Speicher
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
Do 16.30 Uhr Kurs
Fotoszene kids
Datum: Donnerstag, 03. Oktober, 16:30 – 17:30 Uhr
Anmeldung bis: 01.10.2019
Preis: 3,50 €
Technik: Experimentieren
Referent: Inga Schneider
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Kinder ab 4 Jahren
Treffpunkt: Kasse

Kennt ihr schon das Foto Lab im Museum Ludwig? In der 2. Etage findet ihr angedockt an den Raum für Fotografie, einen Ort, an dem ihr euch selbst ausprobieren könnt – beispielsweise an der Camera Obscura – sie funktioniert ganz ohne Strom, Batterien oder Akku. Einen einfachen dunklen Kasten mit einem kleinen Loch – viel mehr braucht man nicht, um ein Bild auf einem Transparentpapier sichtbar zu machen. Wir werden gemeinsam Motive puzzeln, suchen und Lieblingsmotive ausmalen. Die Eltern können bei den Kindern bleiben oder sich im angrenzenden Raum die Ausstellung anschauen.

Anmeldung unter kids@photoszene.de

Veranstaltung über den Museumsdienst buchen

Do 17.00 Uhr Langer Donnerstag
NICHOLAS GRAFIA AND MIKOŁAJ SOBCZAK: PARASITE EVE
Datum: Donnerstag, 03. Oktober, 17:00 Uhr
Reihe: Langer Donnerstag
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle

19.30h Performance


20.30h Künstlergespräch und Diskussion 


An diesem Langen Donnerstag werden die Hexen, Geister, Zombies und Vampire rund um Kölner Dom und Museum Ludwig heraufbeschworen! Anlässlich HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities entwickeln Nicholas Grafia und Mikołaj Sobczak eine neue Performance, die verschiedene in der Ausstellung adressierte Themen rund um körperliche Stoffwechselprozesse miteinander vereint. Scharf und polemisch analysieren sie etablierte Machtstrukturen, aus denen sich Stereotype sowie Held*innen- und Feind*innenbilder herausgebildet haben. Dabei ziehen sie Querbezüge zwischen verschiedenen historischen Kontexten, konfrontieren etwa religiöse und kulturelle Rituale mit der Vielfalt von Internet, Pop und LGBTQIA+.


Daran anknüpfend erlaubt das Duo in einem moderierten Künstlergespräch mit einer visuellen Collage aus Referenzen und dokumentarischem Filmmaterial Einblicke in ihre Praxis und lädt zur Diskussion über das Gesehene ein.



7:30 p.m.: Performance in the foyer


8:30 p.m.: Artist talk and discussion in the foyer


This Late Night Thursday event will conjure up witches, ghosts, zombies, and vampires around the Cologne Cathedral and the Museum Ludwig! During HERE AND NOW at Museum Ludwig: Transcorporealities, Nicholas Grafia and Mikołaj Sobczak will develop a new performance that brings together various themes addressed in the exhibition related to metabolic processes of the body. They offer a sharp and polemical analysis of established power structures that have produced stereotypes as well as images of heroes and enemies. They establish cross-references to different historical contexts—for instance, by confronting religious and cultural rituals with the diversity of the Internet, pop culture, and LGBTQIA+.


In a moderated discussion, the two artists will offer insights into their practice with a visual collage of references and documentary footage, as well as an opportunity for visitors to discuss what they have seen.