Di 17.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>L’appel À La Danse
Datum: Dienstag, 24. September, 17:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

SEN 2015, 80’, digital, OmeU, R: Diane Fardoun

Als Pilotfilm einer Serie von Filmen über Tanzstile aus aller Welt konzentriert sich L’APPEL À LA DANSE auf die Entwicklung des Tanzes im Senegal. Dort gibt es seit jeher traditionelle Stile wie den Sabar, die von vielen bis heute mit Stolz getanzt werden. Aber auch neue, urbane Tanzstile entwickeln sich zunehmend auf den Straßen des westafrikanischen Landes. Der Dokumentarfilm präsentiert aufstrebende, senegalesische Tänzer*innen, die individuelle Geschichten erzählen und mit innovativen Performances Grenzen zwischen unterschiedlichen Tanzstilen immer wieder durchbrechen und das Urbane mit der Tradition verweben. Der Film bietet sinnliche Einblicke in die


senegalesische Kultur und versucht, Antworten auf die Frage zu geben: Warum tanzen die Menschen?

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Di 19.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Hyènes
Datum: Dienstag, 24. September, 19:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

SEN 1992, 110’, DCP, OmU, R: Djibril Diop Mambéty
Gäste: Dr. Yilmaz Dziewior , Lemohang Jeremiah Mosese

Der zwischen Berlin, New York und Lesotho pendelnde Regisseur Lemohang Jeremiah Mosese präsentiert ein Meisterwerk des afrikanischen Kinos: HYÈNES ist eine Verfilmung des bekannten Dürrenmatt-Theaterstücks „Der Besuch der alten Dame“ im westafrikanischen Ambiente. Ort der Handlung ist das Sahelstädtchen Colobane, in dem Linguere Ramatou einst von dem reichen Händler Dranab Drameh geschwängert und dann verstoßen wurde. Jahre später kehrt sie – „reich wie die Weltbank“ – zurück, um Rache zu nehmen. Eine bildmächtige Kritik an der kapitalistischen Glitzerwelt von Djribril Diop Mambéty, der als erster westafrikanischer Filmkünstler eine unverwechselbar eigene Filmsprache entwickelte, die von der Musik seines Bruders Wasis Diop kongenial ergänzt wird.


In Zusammenarbeit mit “Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig“ (www.museumsfreunde-koeln.de)

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Di 21.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Die Stropers (The Harvesters)
Datum: Dienstag, 24. September, 21:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

SA/FR/GR/PL 2018, 105‘, digital, OmeU, R: Etienne Kallos

Der Teenager Janno lebt mit seiner Familie in einer konservativ-religiösen Gemeinschaft im ehemaligen Oranje-Freistaat Südafrikas. In der rauen Welt der Buren – jener Siedler, deren Vorfahren Südafrika als Erste kolonisierten – sind die Geschlechterrollen klar verteilt. Auch der eher sensible Janno versucht auf der Farm seiner Eltern den Normen der weißen Afrikaans-Minderheit zu entsprechen. Die Gunst seiner Mutter ist ihm dabei ein großer Lohn. Doch dann bringt diese den Waisenjungen Pieter mit nach Hause, einen drogenabhängigen Straßenjungen. Aus der anfänglich brüderlichen Beziehung zwischen den jungen Männern entwickelt sich bald ein Machtkampf um elterliche Zuneigung.


Etienne Kallos vermittelt in seinem Erstlingsfilm die Stimmung in Südafrikas „Bible Belt“ mit atemberaubenden Bildern: Mal agieren seine Figuren vor unendlich weiten, lichten Graslandschaften, mal in engen, düster beleuchteten Räumen. Einladungen zu Festivals in aller Welt und Auszeichnungen u. a. in Italien und Tunesien waren die Folge.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Mi 16.30 Uhr Führung
Familienbande - Die Schenkung Schröder
Datum: Mittwoch, 25. September, 16:30 Uhr
Referent: Gabriele Gerlt
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
Mi 17.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Black Brazilian Shorts 2
Datum: Mittwoch, 25. September, 17:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Gast: Alex Mello

JEAN
BRA 2019, 15’, digital, OmeU, R: Vitor Kruter & Alex Mello


SOPHIA
BRA 2013, 15’, digital, OmeU, R: Kennel Rógis


PRETO NO BRANCO
BRA 2016, 15’, digital, OmeU, R: Valter Rege


PELE SUJA MINHA CARNE (DIRTY SKIN)
BRA 2016, 14’, digital, OmeU, R: Bruno Ribeiro


KAIRO
BRA 2018, 15’, digital, OmeU, R: Fabio Rodrigo


SEM ASAS
BRA 2019, 20’, digital, OmeU, R: Renata Martins


Kurzfilme von schwarzen Regisseur*innen aus Brasilien (Gesamtlänge: 94 min.), die der Filmemacher und Festivalleiter Alex Mello (CineBrasil/Cinema Negro) kuratiert hat und auch persönlich vorstellt.


Für den Kurzfilm JEAN schrieb Alex Mello das Drehbuch. Inspiriert vom Leben des Künstlers Jean-Michel Basquiat erzählt der Film von einem Maler, der mit Geistern der Vergangenheit abrechnet.


SOPHIA zeichnet das sensible Porträt einer alleinerziehenden Mutter, Näherin in einer Textilfabrik, und ihrer taubstummen Tochter.


PRETO NO BRANCO illustriert den alltäglichen Rassismus in Brasilien am Beispiel des 20-jährigen Roberto, der des Diebstahls verdächtigt und festgenommen wird, nur weil er schwarz ist. Doch er weiß sich zu wehren...


In PELE SUJA MINHA CARNE entdeckt ein junger Mann seine Liebe zu einem Schulfreund. Aber in einem Land, in dem der rechtsextreme Präsident Jair Bolsonaro mit homophober Hetze Wahlen gewinnt, ist das nicht einfach...


KAIRO erzählt von einem Jungen, der von einer Sozialarbeiterin aus der Schule abgeholt wird, weil seine Familie Opfer eines Polizeiübergriffs geworden ist. Der Film ist der Menschenrechtlerin und Abgeordneten Marielle Franco gewidmet, die 2018 ermordet wurde, weil sie Polizeigewalt gegen Schwarze angeprangert hatte.


In SEM ASAS gerät ein Junge, der Mehl für seine Mutter einkauft, in die Fänge paramilitärisch bewaffneter Drogenfahnder – ein erster cineastischer Aufschrei gegen die Menschenjagden, die Polizeitruppen und Scharfschützen unter Präsident Bolsonaro in den Armenvierteln Brasiliens veranstalten.


In Zusammenarbeit mit Camões – Instituto da Cooperação e da Língua (Portugal), Portugiesisch-Brasilianisches Institut der Universität zu Köln, CineBrasil, Cinema Negro, Informationsstelle Lateinamerika e. V. (ila), Köln-Rio e. V. & Kino Latino Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Mi 19.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Duga Les Charognards
Datum: Mittwoch, 25. September, 19:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

BFA 2019, 95’, DCP, OmU, R: Abdoulaye Dao & Hervé Eric Lengani
Gast: Hervé Eric Lengani

Boromo, Burkina Faso: Als Rasmané erfährt, dass sein Freund Pierre verstorben ist, macht er sich auf den Weg zu dessen Haus, um der Familie zu helfen, den Leichnam zur Beerdigung in sein Heimatdorf zu transportieren. Allerdings hat Rasmané die Rechnung ohne die traditionellen Dorfältesten gemacht, die strikt dagegen sind, dem ungläubigen Toten im Dorf die letzte Ehre zu erweisen. Für Rasmané beginnt damit eine Odyssee quer durch Burkina Faso, weil es sich als keineswegs einfach erweist, den Leichnam eines Mannes bestatten zu lassen, der nicht getauft war, keinen muslimischen Vornamen trug und zu Lebzeiten keiner der Religionsgemeinschaften des Landes angehört hatte. Beim FESPACO 2019 wurde die sozialkritische Satire mit zwei Preisen ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Mi 21.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Sofia
Datum: Mittwoch, 25. September, 21:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

M/FR/KAT 2018, 86‘, DCP, OmeU, R: Meryem Benm’Barek

Die Bauchschmerzen der 20-jährigen Sofi a entpuppen sich als Wehen. Die Austragung einer verdrängten, unehelichen Schwangerschaft ist in Marokko jedoch keineswegs einfach: Das Krankenhaus gibt ihr nur 24 Stunden Zeit, um die Papiere des Vaters vorzulegen. Ansonsten wird es die Behörden informieren. Sofias schockierte Mittelschichtsfamilie will die Angelegenheit ebenfalls so schnell wie möglich regeln, denn der Vater hofft auf einen lukrativen Auftrag, den ein „Skandal“ gefährden könnte. Sofias Befindlichkeiten spielen bei alledem kaum eine Rolle...


Ausgehend vom Umgang mit tabuisierten, aber nicht seltenen außerehelichen Schwangerschaften wirft Meryem Benm’Barek einen kompromisslosen Blick auf die Doppelmoral der marokkanischen Mittelschicht. Die Schauspieler*innen sind exzellent, die Aufnahmen der Stadt Casablanca treffend, das Drehbuch wurde in der Sektion „Un Certain Regard“ bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 10.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Schulvorstellung: SOUL BOY
Datum: Donnerstag, 26. September, 10:00 Uhr
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

K/D 2010, 60‘, DVD, dt. Fassung, R: Hawa Essuman
Gast: Hawa Essuman

Nairobi, Kenia: Der 14-jährige Abila lebt mit seinen Eltern in Kibera, einem der größten Slums Ostafrikas. Eines Morgens entdeckt der Teenager seinen Vater schwer erkrankt in einer Ecke kauernd. Eine Frau habe seine Seele gestohlen, murmelt er im Delirium. Um seinem Vater zu helfen, macht Abila sich gemeinsam mit seiner Freundin Shiku auf die Suche nach einem geeigneten Heilmittel. Auf ihrem Weg erfahren die beiden, dass Abilas Vater seine Seele in Begleitung der mysteriösen Geisterfrau Nyawara verspielt hat. Nachdem die beiden Teenager die Hexe in der dunkelsten Ecke des Ghettos gefunden haben, stellt sie Abila sieben rätselhafte Aufgaben, die er bis


zum nächsten Morgen lösen muss, wenn er seinen Vater retten will. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und Abila begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch den Mikrokosmos seiner Heimatstadt.


In Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 15.00 Uhr Führung
Familienbande. Die Schenkung Schröder
Datum: Donnerstag, 26. September, 15:00 Uhr
Preis: 2,00 €
Reihe: SeniorenTreff
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Senioren
Treffpunkt: Kasse
Do 16.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Hale County This Morning, This Evening
Datum: Donnerstag, 26. September, 16:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

USA 2018, 76’, digital, OmeU, R: RaMell Ross

Die Kleinstadt Hale County im US-Bundesstaat Alabama wird hauptsächlich von Afroamerikaner*innen bewohnt. 2009 kam der Regisseur RaMell Ross hierher, um als Basketballtrainer und Fotografie-Lehrer zu arbeiten. Parallel dazu entstand sein erster Dokumentarfilm HALE COUNTY THIS MORNING, THIS EVENING – ein intimes Porträt zweier Bewohner Hale Countys: des Collegestudenten Daniel Collins und des jungen Vaters Quincy Bryant. Über fünf Jahre hinweg erzählt der Film ehrlich und poetisch vom Leben und Umfeld der Protagonisten und bildet ein poetisches Mosaik aus Momentaufnahmen an einem selten mit der Kamera festgehaltenen Ort Nordamerikas. Unter anderem gewann die Dokumentation beim Sundance Film Festival 2018 den U.S. Documentary Special Jury Award for Creative Vision. Darüber hinaus war HALE COUNTY THIS MORNING, THIS EVENING 2019 für einen Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 17.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Mother, I Am Suffocating. This Is My Last Film About You.
Datum: Donnerstag, 26. September, 17:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D/LES/KAT 2019, 76‘, digital, engl. OF, R: Lemohang Jeremiah Mosese
Gast: Lemohang Jeremiah Mosese

Wie Jesus trägt die junge Frau ein Holzkreuz durch die Straßen Lesothos: Neugierige, empörte, mitleidige Augenpaare folgen der künstlerischen Performance. Der Blick der leidenden Frau ist nur halb nach außen gerichtet: auf Gesichter, Landschaften, Schafe, ein paar strickende Hände. Die Szenen sind in poetischem Schwarz-Weiß gedreht und erscheinen auf der Leinwand oft in Zeitlupe. Darüber erklingt ein Klagelied. Darin wird der schmerzliche Abschied von der Mutter zur Abrechnung mit dem Mutterland. Lemohang Jeremiah Moseses visuelles Gedicht ist ein persönlicher Kommentar zur Geschichte und Gegenwart des kleinen Landes Lesotho, erzählt aus dem Berliner Exil. Der experimentelle bildgewaltige Film wurde komplett von einem LGBTIQ-Team gedreht und prangert nicht nur die Zustände in Afrika im Allgemeinen an, sondern auch Homophobie und Diskriminierung in Lesotho im Besonderen.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 17.30 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Freedom Fields
Datum: Donnerstag, 26. September, 17:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

LBY/UK/NL/USA/KAT/LB/CA 2018, 99‘, DCP, OmeU, R: Naziha Arebi
Gast: Naziha Arebi

Kurz nach dem arabischen Frühling träumt die libysche Frauenfußballmannschaft von ihrem ersten Länderspiel. Allerdings müssen sich die Kickerinnen großem Widerstand stellen, der selbstbewussten Frauen in Libyen generell entgegengebracht wird. Auch Medienberichte mobilisieren konservative Kräfte, die die Ambitionen der Fußballerinnen vereiteln wollen. Über mehrere Jahre hinweg begleitete Naziha Arebi mit ihrer Kamera drei Frauen, die mit Entschlossenheit und Stärke um Handlungsspielräume kämpfen. Während das Land zunehmend in den Bürgerkrieg gleitet, müssen sie ihr Leben täglich neu erfinden. Unsicherheit wird zur Routine – sei es in der Öffentlichkeit oder im Privatleben. Doch die Protagonistinnen verfolgen ihren Traum weiter, erleben Ernüchterungen, nutzen neue Chancen und werden damit zu Vorbildern für eine neue Frauengeneration in Libyen.


In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Do 22.00 Uhr Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Fig Tree
Datum: Donnerstag, 26. September, 22:00 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

IS/D/FR/ET 2018, 93‘, digital, OmeU, R: Aalam-Warqe Davidian

Addis Abeba im Jahr 1989: Mina ist 16 Jahre alt und Jüdin. Der äthiopische Bürgerkrieg gehört bereits ihr ganzes Leben lang zu ihrem Alltag. Die Straßen versinken in Chaos und Angst. Ohne Vorwarnung durchkämmen Soldatentrupps der Militärjunta unter Mengistu Haile Mariam die Stadt – sie suchen nach wehrtauglichen jungen Männern. Auch Minas Bruder war einer dieser unglücklichen Verschleppten: Er kehrte ohne seinen rechten Arm zurück. Die Großmutter, bei der Mina und der Bruder leben, plant nach Israel zu emigrieren, um dem Krieg endgültig zu entkommen. Der Plan lässt jedoch die Person außen vor, die Mina am meisten liebt: ihren Freund Eli, der sich vor den Soldaten in einem Feigenbaum im nahen Wald versteckt. Mina schmiedet einen Plan, um ihn zu retten.


Das Coming-of-Age-Drama FIG TREE basiert auf den Kindheitserinnerungen der Regisseurin Aalam-Warqe Davidian, die Äthiopien im Alter von elf Jahren verließ.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de