Di 19.00 Uhr Film
Datum: Dienstag, 21. Mai, 19:00 Uhr
Veranstalter: Afrika Film Festivals Köln & Salzgeber & Co. Medien GmbH
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D/Tansania 2024, 97‘, DCP, OmeU, R: Cece Mlay & Agnes Lisa Wegner
In Anwesenheit der Regisseurinnen Cece Mlay und Agnes Lisa Wegner

Bis heute lagern zehntausende menschliche Gebeine aus ehemaligen Kolonien in deutschen Museen. Bis heute ist unklar, wie sie identifiziert und zurückgeführt werden können. „Das leere Grab“ folgt zwei Familien auf ihrer mühsamen Suche nach ihren Vorfahren: Im Süden Tansanias begibt sich der junge Anwalt John Mbano mit seiner Frau Cesilia auf die Spuren seines Urgroßvaters, der vor über 100 Jahren von der deutschen Kolonialarmee hingerichtet wurde. Der Schädel seines Ahnen wurde damals zu rassistischen „Forschungszwecken“ nach Deutschland gebracht; die Familie wird bis heute von diesem Schmerz heimgesucht. Ähnlich geht es Felix und Ernest Kaaya: Im Norden Tansanias kämpfen sie um die Rückführung der Gebeine ihres Vorfahren und begeben sich dafür in die Metropole Dar es Salaam. Beide Familien ringen mit dem Dickicht deutscher und tansanischer Bürokratie, erhalten aber auch Unterstützung von Aktivisten wie Mnyaka Sururu Mboro und Konradin Kunze, die in Deutschland Sichtbarkeit für das Thema schaffen.

Mi 16.30 Uhr Führung
Datum: Mittwoch, 22. Mai, 16:30 Uhr
Referent: Irmgard Schenk-Zittlau
Veranstalter: Arbeitskreis der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle
Treffpunkt: Kasse
Mi 19.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 22. Mai, 19:00 Uhr
Preis: 7,50 €
Rabattkarte: alle Filme der Reihe für nur 22,00 €, Tickets nur an der Abendkasse. Geflüchtete haben freien Eintritt!
6,50 € (Ermäßigt)
Reihe: Filmgeschichten
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

USA 1955, 101’, DCP, OmU, R: Richard Brooks
Einführung: Sven Ilgner (Autor und Kulturmanager)

Wir alle lehren zu viel, aber niemand hört zu. (Richard Dadier)
New York in den 1950er-Jahren: Der Kriegsveteran und werdende Vater Richard Dadier wird Englischlehrer an einer High School in der Bronx. Sein Idealismus trifft auf randalierende Schüler und resignierte Lehrende. Trotz ständiger Provokationen gelingt es Dadier, das Interesse seiner Klasse zu wecken – bis es zum großen Showdown kommt. Vor dem Hintergrund zunehmenden jugendlichen Aufbegehrens installiert Richard Brooks den Lehrer als nationalen Helden, der Patriotismus und Popkultur zu verschmelzen.

Do 19.00 Uhr Film
Datum: Donnerstag, 23. Mai, 19:00 Uhr
Veranstalter: WDR
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Ein Dokumentarfilm von Hans Block und Moritz Riesewieck
Im Anschluss wird es ein Filmgespräch und einen kleinen Umtrunk geben.

Mithilfe Künstlicher Intelligenz schaffen Start-Ups digitale Avatare, die es Trauernden ermöglichen, mit ihren verstorbenen Liebsten in Kontakt zu treten.


Der Film begleitet die Pioniere auf diesem neuen Markt und erste User einer Technologie, die den Tod obsolet machen will: Joshua chattet Tag und Nacht mit dem digitalen Klon seiner verstorbenen ersten Liebe und lässt sie an seinem Alltag teilhaben. Christi möchte sicher sein, dass es ihrem verstorbenen besten Freund im Himmel gut geht.


Zahlreiche Wettbewerber hoffen auf einen lukrativen Markt, da religiöse und kollektive Trauerformen an Relevanz verlieren. Ist das der Anfang vom Ende der Endlichkeit?


Begleiten Sie uns auf die filmische Erkundung eines tiefen menschlichen Wunsches. Was passiert, wenn der Traum von der Unsterblichkeit in ein Produkt verwandelt wird?


Eine Koproduktion der Beetz Filmproduktion mit WDR, NDR, BR, SWR, rbb, u.a. in Zusammenarbeit mit ARTE unterstützt von der Film- und Medienstiftung NRW u.a.- Redaktion WDR: Christiane Hinz / Jutta Krug


Bitte melden Sie sich an unter der E-Mail-Adresse WDR.DOK@WDR.DE