Filmgeschichten

Spiel – Geld – Müßig­gang

Filme erzählen Geschicht­en und sind gleichzeitig Ab­bild von Geschichte. Mit der Rei­he Filmgeschicht­en präsen­tiert das Film­fo­rum regelmäßig filmhis­torische Pro­gramme, in de­nen aus­gewählte The­men und Mo­tive in den Blick genom­men und durch die Filmgeschichte ver­fol­gt wer­den. In der Kom­bi­na­tion von Klas­sik­ern und neuen Fil­men un­ter­schiedlich­er Herkunft wird die Viel­seitigkeit filmischen Erzäh­lens er­leb­bar. Wie ver­mit­telt der Film die Geschicht­en, die er erzählt? Welche Bildges­tal­tung und Blick­struk­tur fall­en auf? Und welche Filme gel­ten im Rah­men der Filmgeschichtsschrei­bung als dauer­haft und warum? Der Ki­nozuschauer ist ein­ge­la­den, den Blick für ver­schie­dene Film­sprachen und Le­sarten von filmischen Bildern zu schär­fen und Filmgeschichte neu zu ent­deck­en.

Nach­dem bere­its die Mo­tive Spiel und Geld beleuchtet wurde, wid­men wir uns zum Ab­sch­luss dem Müßig­gang im Film.

Hi­er kön­nen Sie das voll­ständige Pro­gramm down­loa­d­en

Fr 19.00 Uhr Film
Filmprogramm zur Ausstellung Günter Peter Straschek: Emigration – Film – Politik<br>Ein Western Für den SDS / Kuhle Wampe oder wem gehört die Welt
Datum: Freitag, 22. Juni, 19:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,50 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Ein Western Für den SDS: BRD 1968, 23‘, DCP, R. Günter Peter Straschek
Kuhle Wampe oder wem gehört die Welt: D 1932, 80‘, 35mm, R. Slatan Dudow

Der einst vom Direktorium der DFFB beschlagnahmte „Western“, der ein halbes Jahrhundert lang als verschollen galt, ist bei den Vorbereitungen zur Straschek-Ausstellung gefunden worden. Es ist der zweite seiner Kurzfilme über Frauen und Sozialismus. Das große Vorbild nicht nur für Strascheks „Western“ ist der von ihm bewunderte Agitationsfilm „Kuhle Wampe“, der dank Brechts trocken-proletarischem Humor, Dudows formaler Kühnheit und Hanns Eislers um keine Erfindung verlegene Musik ein Wegweiser für alle ist, die von einem andern Kino träumen.

So 18.00 Uhr Film
Filmprogramm „Voices in Dispersion“ zur Ausstellung Haegue Yang: ETA 1994–2018<br>Dokumentarfilmabend zum Komponisten Isang Yun
Datum: Sonntag, 24. Juni, 18:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,50 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

NOVEMBER – ELEGIE Isang Yun in memoriam
1996,59‘, DVD, dt. OV, rbb-Mitschnitt R. Barrie Gavin & Ursula Klein
WEGE ZUR NEUEN MUSIK: Gesprächskonzert mit dem Komponisten Isang Yun
1992, 63‘, DVD, dt. OV, R. Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Gerd Albrecht
Isang Yun – INBETWEEN North and South Korea
D/NK/SK 2014, 60', DVD, mehrsprachige OV mit dt. UT, R. Maria Stodtmeier


Isang Yun zählt zu den wichtigsten Komponisten aber auch zu den umstrittensten politischen Akteuren der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Der koreanische Komponist hat Einflüsse seiner bewegten internationalen Biografie und politischen Gegenwart in eine unverwechselbare musikalische Sprache übersetzt und dabei ostasiatische Musiktraditionen und Techniken der europäischen Avantgarde verbunden. Im Anschluss an ein Konzert in der Ausstellung von Haegue Yang dokumentieren drei Filme sein Leben und Werk

Mi 19.00 Uhr Film
homochrom<br>ZWISCHEN SOMMER UND HERBST + Filmgäste
Datum: Mittwoch, 27. Juni, 19:00 Uhr
Preis: 8,00 €
6,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: homochrom
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D 2017, 96', DCP, OV, R: Daniel Manns

Lena ist gerade mit der Schule fertig. Sie wohnt mit ihrem Vater und ihrem älteren Bruder Jonas zusammen und plant einen Auslandsaufenthalt in Argentinien. Eines Nachts lernt sie die neue Freundin von Jonas kennen. Eva ist 24 und studiert Sozialpädagogik, weil ihr nichts anderes einfällt. Bald wird Eva ein Schlüssel für das gemeinsame Heim anvertraut, aber für Lena wird sie mehr als nur ein Teil der Familie. Als Eva sie küsst, gerät Lenas Welt ins Wanken…


Diese romantische Dramödie wurde in NRW und Luxemburg gedreht und ist der erste Spielfilm des Bielefelder Regisseurs und Drehbuchautors Daniel Manns, der zusammen mit Produktionsleiterin Tanja Ackemann bei der Kölner Erstaufführung zu Gast sein möchte.

Mi 21.00 Uhr Film
homochrom<br>DAS NEST
Datum: Mittwoch, 27. Juni, 21:00 Uhr
Preis: 8,00 €
6,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: homochrom
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

BR 2016, 104', DCP, OmU, FSK 12, R: Filipe Matzembacher & Marcio Reolon

Der junge Soldat Bruno desertiert, um in Porto Alegre nach seinem verschollenen Bruder Leo zu suchen, lernt aber nur dessen Freunde kennen: die Barfrau Stella, drei Party-Kids und deren „Generalin“. Bruno lässt sich auf das wilde Treiben der Gang ein, auf lustvolle Exzesse und die merkwürdige Geborgenheit, die sie ihm vermitteln. Allmählich beginnt Bruno, die Welt mit Leos Augen zu sehen, und ist ihm dichter auf den Fersen, als er glaubt.


Das brasilianische Duo Filipe Matzembacher und Marcio Reolon (diesjähriger Teddy Award für „Hard Paint“) erzählt in ihrer vierteiligen Mini-Serie von unverhofften Freiheiten und vom subversiven Entwurf einer queeren Familie, die keine Formen der Ausgrenzung mehr kennt.

So 18.00 Uhr Film
A Journey to Primo Levi – The Legacy of an Auschwitz Survivor (2003)
Datum: Sonntag, 15. Juli, 18:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Filmforum NRW
Zielgruppe: Alle

A Journey to Primo Levi – The Legacy of an Auschwitz Survivor (2003, 90 Min., jap. mit engl. UT) von Hideya Kamakura


Begleitend zur Ausstellung hat die Künstlerin ein umfangreiches Filmprogramm zum Thema Diaspora und Dispersion mit dem Fokus auf Asien sowie die politische Lage Nord- und Südkoreas und Geschichten der Migration konzipiert, das an sechs Sonntagen während der Laufzeit in Kooperation mit dem Filmforum NRW im Kino des Museum Ludwig gezeigt wird.

So 18.00 Uhr Film
Dear Pyongyang (2005)
Datum: Sonntag, 22. Juli, 18:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle

Dear Pyongyang (2005, 107 Min., jap. u. korean. mit engl. UT) von Yang Yong-hi


Begleitend zur Ausstellung hat die Künstlerin ein umfangreiches Filmprogramm zum Thema Diaspora und Dispersion mit dem Fokus auf Asien sowie die politische Lage Nord- und Südkoreas und Geschichten der Migration konzipiert, das an sechs Sonntagen während der Laufzeit in Kooperation mit dem Filmforum NRW im Kino des Museum Ludwig gezeigt wird.