Filmforum

[Leider ist das Filmforum aktuell nicht barrierefrei zugänglich. Wir bitten um Ihr Verständnis. Stand: 22.10.2025]

Mit dem bundesweit einzigartigen Modell eines die Stadtgrenzen übergreifenden Forums bespielen seit 2006 insgesamt neun Partner das Kino im Museum Ludwig.

Als Gründungsmitglieder des Filmforums hat das gesamte breite Spektrum von Filmförderern und -produzenten, Filmschaffenden, -vermittelnden und Cineasten zur Kooperation zusammengefunden. Zu ihnen gehören die Filmstiftung NRW, die SK Stiftung Kultur, der Westdeutsche Rundfunk (WDR), die ifs internationale filmschule köln, der film & fernseh produzentenverband nrw e.v. die KölnMusik GmbH, sowie der Verbund der freien Filmszene „KinoAktiv" und das Museum Ludwig/Stadt Köln. Zahlreiche thematische Programmreihen, Filmfestivals und Premieren sowie Vorträge und Diskussionen haben im Filmforum einen Aufführungsort gefunden. Alle Veranstaltungen werden inhaltlich und finanziell von den einzelnen Partnern selbst verantwortet. Gemeinsam ist es gelungen, das Filmforum als Ort für Filmgeschichte und zeitgenössische Filmkultur zu etablieren und damit eine Lücke in der Kölner Kinolandschaft zu füllen.

Weitere Infos zu diesem und allen anderen Programmen unter www.filmforumnrw.de

Eintrittskarten für alle Veranstaltungen sind an der Abendkasse erhältlich. Vorbestellungen sind nicht möglich. Für Hörgeschädigte bietet das Filmforum Induktionsschleifen an. Das Filmforum ist für Rollstuhlfahrer zugänglich.

Filmforum im Museum Ludwig

Eingang auf der Rückseite des Museum Ludwig
Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln
E-Mail: infofilmforumnrw.de

Kommende Termine

Für: Fremdsprachige Angebote

Die zwanzigste Ausgabe von „Tüpisch Türkisch“ bietet Einblicke in das Independent- und Arthaus-Kino der Türkei: eine Auswahl der bedeutenden Festivals, außerdem unabhängige und in der Diaspora entstandene Produktionen. 
Die Spielzeiten und das vollständige Programm findet sich hier: tuepisch-tuerkisch.de
Tickets unter https://www.qultor.de/kulturschaffende/filmreihe-tuepisch-tuerkisch

 

TR 2024, 83 min, türkisch mit englischen UT, Regie: Murat Fıratoğlu

Eyüp hilft bei der Tomatenernte in Siverek im Südosten der Türkei aus, um seine Schulden abzuarbeiten. Während die anderen munter in der sengenden Hitze arbeiten, gerät Eyüp mit dem gestressten Vorarbeiter Hemme aneinander. Wütend verlässt er die Arbeit, erlebt weitere Pannen und beschließt: Hemme muss sterben - doch der Tag ist noch lang und die Gassen des Dorfes bergen Überraschungen.
Murat Fıratoğlus Debütfilm lief auf bedeutenden Festivals in Kairo, München, Marrakesch und Wien, und erhielt den begehrten “Orizzonti”-Speizialpreis in Venedig.

Für: Fremdsprachige Angebote

Die zwanzigste Ausgabe von „Tüpisch Türkisch“ bietet Einblicke in das Independent- und Arthaus-Kino der Türkei: eine Auswahl der bedeutenden Festivals, außerdem unabhängige und in der Diaspora entstandene Produktionen. 
Die Spielzeiten und das vollständige Programm findet sich hier: tuepisch-tuerkisch.de
Tickets unter https://www.qultor.de/kulturschaffende/filmreihe-tuepisch-tuerkisch

 

TR/Mex 2024, 94 min, Türkisch mit englischen UT, Regie: Seyfettin Tokmak

Beko hält sich als Helfer bei Hasenjagden so gerade über Wasser; er könnte eine staatliche Invaliditätsrente für seinen zwölfjährigen Sohn Musa einstreichen, wenn er dessen „Behinderung” mit einem ärztlichen Gutachten nachweist. Also lernt Musa von der gleichaltrigen Nergis, körperliche Behinderungen nachzuahmen. Dafür zeigte er ihr in einer alten Mine sein geheimes „Reich“, mit all den Kaninchen, die er vor den Jägern retten konnte.


Der aus Elazığ stammende Seyfettin Tokmak wendet sich in seinen Filmen häufig gesellschaftlich benachteiligten Kindern zu, „Empire of the Rabbits“ findet märchenhaft-poetische Bilder für eine aufkeimende Freundschaft. Der Film erhielt auf dem Antalya Film Festival die „Goldene Orange“, den wichtigsten Filmpreis der Türkei.

Für: Fremdsprachige Angebote

Die zwanzigste Ausgabe von „Tüpisch Türkisch“ bietet Einblicke in das Independent- und Arthaus-Kino der Türkei: eine Auswahl der bedeutenden Festivals, außerdem unabhängige und in der Diaspora entstandene Produktionen. 
Die Spielzeiten und das vollständige Programm findet sich hier: tuepisch-tuerkisch.de
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TR 2024, 125 min, Türkisch mit englischen UT, Regie: Gürcan Keltek

Akın pendelt zwischen Psychiatrie und dem Haus seiner Mutter hin und her. Seine Streifzüge führen ihn zu den Stätten byzantinischer und osmanische Geschichter, deren religiöse Bauwerke lösen bei dem Umherirrenden eine Trance, ja: Ekstase aus, doch nimmt er auch düstere Einflüsterungen wahr. Die Stadt ist erfüllt von Spuren uralter Mythologie: Kultstätten von Mithra und Kybele etwa – oder das unter dem Stadteil Kadiköy begrabene antike Chalkedon...
„New Dawn Fades“ ist atmosphärisch ähnlich dicht und rätselhaft wie bereits Kelteks Dokumentarfilme „Meteorlar“ (2017) und „Gulyabani“ (2018). Sounddesign, Soundtrack und die Bilder des Werner-Herzog-Kameramanns Peter Zeitlinger erzeugen eine hypnotisierende Wirkung, die noch lange nachwirkt.

Für: Fremdsprachige Angebote

Die zwanzigste Ausgabe von „Tüpisch Türkisch“ bietet Einblicke in das Independent- und Arthaus-Kino der Türkei: eine Auswahl der bedeutenden Festivals, außerdem unabhängige und in der Diaspora entstandene Produktionen. 
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2024, 103 min, türkisch, kurdisch mit englischen und türkischen UT, Regie: Mehmet Ali Konar

Ciwan kümmert sich um sein Vieh und um seine Pflichten als Dorfvorsteher: Land und Weideland sind knapp und überdies leiden die kurdischen Dörfler, die in Frieden leben wollen, unter den Schikanen türkischer Militärpatrouillen und den Forderungen der PKK-Guerillas. Sein 14-jähriger Sohn Feyzi begleitet Ciwan überall hin. Was er nicht weiß: sein Vater ist schwer krank und hat nicht mehr viel Zeit.

Für: Fremdsprachige Angebote

Die zwanzigste Ausgabe von „Tüpisch Türkisch“ bietet Einblicke in das Independent- und Arthaus-Kino der Türkei: eine Auswahl der bedeutenden Festivals, außerdem unabhängige und in der Diaspora entstandene Produktionen. 
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Die queere Szene in der Türkei braucht Support: Die Transaktivistin Miss Zencefil stellt für uns eine Kurzfilm-Auswahl zusammen, die sie gemeinsam mit dem „Allerwelthaus“ präsentieren.
Mehr Infos bald an dieser Stelle!

Für: Fremdsprachige Angebote

Die zwanzigste Ausgabe von „Tüpisch Türkisch“ bietet Einblicke in das Independent- und Arthaus-Kino der Türkei: eine Auswahl der bedeutenden Festivals, außerdem unabhängige und in der Diaspora entstandene Produktionen. 
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Dokumentarfilm, Türkei·Deutschland 2025, 70 min, Türkisch mit englischen UT, Regie: Anil Eraslan

Viele Kulturschaffende wandern gerade aus, doch der Musiker und Filmemacher Anıl Eraslan kehrt zurück und lädt führende Vertreter*innen der freien Avantgarde-Musikszene am Bosporus ein, ihre Träume als Musikperformances im urbanen Setting zu inszenieren. Das Spektrum reicht von traditioneller anatolischer Musik über Elektronik und freier Improvisation bis hin zu Noise. Dabei offenbart Istanbul sich als Stadt im permanenten Wandel – zwischen Traum und Realität, Vergangenheit und Zukunft.


Im Anschluss Zoom-Gespräch mit dem Filmemacher!

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Die zwanzigste Ausgabe von „Tüpisch Türkisch“ bietet Einblicke in das Independent- und Arthaus-Kino der Türkei: eine Auswahl der bedeutenden Festivals, außerdem unabhängige und in der Diaspora entstandene Produktionen. 
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Rootless Resident (Yerli Yurtsuz)
Dokumentarfilm Türkei 2025, 65 min, türkisch, kurdisch, armenisch mit englischen und türkischen UT, Regie: Rıza Oylum

Der Schmied Yervant Demirci stammt aus Derik – der heute kurdisch geprägte Stadtteil von Mardin hatte einstmals eine armenische Bevölkerungsmehrheit. Yervant, der in der Schule Türkisch lernte, versucht nun, sich durch das Erlernen seiner Muttersprache wieder mit seinen armenischen Wurzeln zu verbinden. Rıza Oylum begleitet seinen Weg durch die komplexe Welt der armenisch-türkisch-kurdischen Identitäten in der Türkei und Armenien. „Rootless Resident“ reicht von der lebendigen armenischen Gemeinde im Istanbuler Stadtteil Samatya bis zum friedlichen ländlichen Ayntap in Armenien.
Im Anschluss Gespräch mit dem Filmemacher!


 


The only one. Elizabeth (Elizabeth’in Biricik Yaşamı)
TR-D-Leb 2024, 64 min, Türkisch, Arabisch, Armenisch mit Türk. und Engl. UT, Regie: Ezgi Kılınçaslan



Ezgi Kılınçaslan erzählt von ihrer innigen Freundschaft zu Elizabeth, die sie 2008 in Tripolis kennenlernte. Elisabeth entkam als Kind mit ihrer Familie dem Völkermord. Im Libanon sehnte sie sich zeitlebens nach Adana, das ihr noch immer als Heimat galt. 2011, kurz vor ihrer Rückreise im Rahmen des Projekts „Grandmothers“ wurde Elizabeth ermordet; Ezgi führte die Reise dennoch durch und arbeitete weiter an einem „Oral History“-Projekt zum Völkermord an den Armeniern, das sie mit Elisabeth begonnen hatte.


Im Anschluss Gespräch mit der Filmemacherin!

Für: Fremdsprachige Angebote

Die zwanzigste Ausgabe von „Tüpisch Türkisch“ bietet Einblicke in das Independent- und Arthaus-Kino der Türkei: eine Auswahl der bedeutenden Festivals, außerdem unabhängige und in der Diaspora entstandene Produktionen. 
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Fr, Pol, Can, TR 2024, 110 min, Türkisch mit englischen UT, Regie: Alireza Khatami

Ali, ein Universitätsprofessor, hat Zweifel hinsichtlich der Todesursache seiner Mutter und sinnt mit Hilfe des mysteriösen Gärtners Reza auf Rache. Beide werden in ein Labyrinth aus Verdächtigungen, Erinnerungen und Familiengeheimnissen hineingezogen. Der iranische Regisseur Alireza Khatami drehte zuvor den erfolgreichen „Terrestrial Verses“ (2023, mit Ali Asgari). In „The Things you kill“ bannt er die Folgen familiärer Gewalt, uneingestandener Schuldgefühle und männlicher Identitätskrisen in vielschichtige, magische Bilder. Der Mystery-Thriller erhielt den Regiepreis auf dem Sundance-Film-Festival und war Kanadas Einreichung für den Auslands-Oscar.

Für: Erwachsene
Teilnahme: kostenlos

Biographie, USA 2024, 110‘, OmU R: Michael Wech, ab 6 Jahren

13 STEPS erzählt die Lebensgeschichte eines der außergewöhnlichsten Athleten in der Geschichte des Sports, Edwin Moses. Während seines Physikstudiums am berühmten Morehouse College in Atlanta bringt sich Edwin Moses die härteste Disziplin der Leichtathletik, die 400 Meter Hürden, selbst bei. Mit seiner optimalen Lauftechnik von 13 Schritten zwischen den Hürden schafft er eine historische Siegesserie mit zahlreichen Weltrekorden und Olympiasiegen: 9 Jahre, 9 Monate und 9 Tage bleibt Edwin Moses ungeschlagen.


Doch der sportliche Erfolg ist nur ein Teil seiner Geschichte. Schon während seiner Karriere kämpft der Olympiasieger für strengere Dopingkontrollen, eine faire Bezahlung der Athleten und Gleichberechtigung. Bis heute ist er ein Vorbild für Fairness und Integrität – auch weit über den Sport hinaus. Der Dokumentarfilm verknüpft Moses‘ Lebensweg mit zentralen Momenten der Weltgeschichte und zeigt, wie seine persönlichen Triumphe bedeutende globale und gesellschaftliche Veränderungen widerspiegeln.


Exklusive Interviews mit Edwin Moses selbst, mit Ikonen wie Spike Lee, Samuel L. Jackson und Neil deGrasse Tyson, sowie Sportgrößen wie Karsten Warholm, Tommie Smith, und Michael Johnson erlauben sehr persönliche Einblicke in die Gedanken, Motivationen und Herausforderungen des Ausnahmesportlers.


Regie bei 13 STEPS führte der vielfach preisgekrönte Autor Michael Wech. 13 STEPS ist eine Produktion von BROADVIEW Pictures. Als Executive Producer fungieren Oscar®-Gewinner Morgan Freeman, Lori McCreary, Scott Borden, James Younger und Vera Bertram. Gefördert wurde die Produktion mit Mitteln von Film- und Medienstiftung NRW, Deutscher Filmförderfonds und Filmförderungsanstalt.


Die Filmvorführung ist eine Veranstaltung der Stadt Köln im Rahmen des Jubiläumsjahres des Filmforums.


Bis zum 19.04.2026 findet in Köln ein Bürgerentscheid zur Bewerbung für die Olympischen Spiele statt.


Ticketreservierungen und Informationen über ticket-moses@stadt-koeln.de. Der Eintritt ist frei.

Für: Erwachsene
Teilnahme: kostenlos

USA 1938, 92’, DCP, OmU, R: George Cukor

Frisch verliebt und den Kopf voller Träume kehrt Selfmademan Johnny aus dem ersten Urlaub seines Lebens zurück. Doch dann folgt eine Überraschung nach der anderen: Während seine Angebetete sich bei der offiziellen Verlobungsparty als prestige- und leistungsorientiertes Vatertöchterchen entpuppt, erweist sich ihre nonkonformistische Schwester bei einer improvisierten alternativen Feier vier Stockwerke höher als die viel bessere Spielgefährtin. Mit Eleganz, Witz und Akrobatik changiert diese erstaunlich moderne Screwball-Comedy zwischen unterschiedlichen Party- und Lebensentwürfen – und lässt dabei immer weniger Zweifel, für welchen Weg das Herz am Ende schlägt.


Einführung: Prof. Dr. Lisa Gotto (Professorin für Theorie des Films, Universität Wien)


Veranstaltung im Rahmen des 20jährigen Jubiläums des Filmforum NRW mit einem Grußwort des Oberbürgermeister Torsten Burmester. Vorab laden wir ab 18 Uhr zu einem Empfang in unserem Kinofoyer ein. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung unter info@filmforumnrw.de ist erforderlich.