Lectures

We of­fer a va­ri­e­ty of lec­tures and talks fo­cused on our spe­cial ex­hi­bi­tions and the col­lec­tion.

"Kun­st­Be­wusst"

Kun­st­Be­wusst is a se­ries of talks or­ganized by the Friends of the Wall­raf-Richartz Mu­se­um and the Mu­se­um Lud­wig as­so­ci­a­tion along with the Fritz Thyssen Foun­da­tion.

Good art leaves ques­tions open-end­ed. You’ll find fas­ci­nat­ing an­sw­ers ev­ery week in this lec­ture se­ries. Whether a clas­sic lec­ture by a spe­cial­ist on one of the cur­rent ex­hi­bi­tions, an artist talk, an overarch­ing dis­cus­sion on the theme of “mu­se­um and col­lec­tion,” a per­for­mance on the mu­se­um’s roof ter­race, or one of many other pre­sen­ta­tion­s—the se­ries al­ways of­fers sur­pris­ing and high­ly in­for­ma­tive con­tri­bu­tions on cur­rent is­sues and top­ics. Pre­vi­ous guests have in­clud­ed Ivan Nagel, Gott­fried Böhm, Frie­drich Kittler, Wil­libald Sauer­län­der, Die­drich Died­erich­sen, Dou­glas Crimp, Tho­mas Mei­necke, David Hock­ney, Katha­ri­na Sieverd­ing, Neo Rauch, Hans Belt­ing, Wim Crouwel, and Tho­mas Ruff.

"Art in Con­text"

With "Art in Con­text" the Ge­sellschaft für Mod­erne Kunst am Mu­se­um Lud­wig, the pa­tron's club, in­vites you to a se­ries of public events de­vot­ed to cur­rent trends in art. Ex­perts and rep­re­sen­ta­tives of the in­ter­na­tio­n­al art scene dis­cuss se­lect­ed themes in art the­o­ry and prac­tice. The lec­ture se­ries high­lights the hetero­gene­i­ty of cur­rent artis­tic de­vel­op­ments and sheds light on their dif­fer­ent po­si­tions.

Tue 19.00 h Vortrag
Date: Dienstag, 02. Mai, 19:00 Uhr
Speaker: Dr. Julia Friedrich
Promoter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum, 1. Etage

Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.

Otto Freundlich gehörte zu den ersten Künstlern, die abstrakte Werke geschaffen haben. Seine Abstraktion leitet sich jedoch anders her als die seiner Zeitgenossen, nämlich von der Vision eines "Kosmischen Kommunismus". Freundlichs Ansicht nach ergänzen sich künstlerische Abstraktion und politische Revolution auf ideale Weise. Der Vortrag erläutert seine überraschenden Ideen und Methoden an vielen Beispielen aus dem Werk und zeigt die Ähnlichkeiten und Unterschiede zu dem seiner Zeitgenossen wie Paul Klee, Pablo Picasso oder Franz Wilhelm Seiwert. 
Dr. Julia Friedrich ist Leiterin der Grafischen Sammlung im Museum Ludwig und Kuratorin der Ausstellung Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus.

Tue 19.00 h Vortrag
Date: Dienstag, 23. Mai, 19:00 Uhr
Speaker: Dr. Barbara Hess
Promoter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum, 1. Etage

Vortrag zum Thema „Neue Perspektiven“. Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.

Seit ihrer Gründung gilt die documenta als eine der international bedeutendsten Großausstellungen. Seitdem ist auch ihre Beziehung zum Kunstmarkt kontinuierlich reflektiert und immer wieder neu bewertet worden: als das Andere des Marktes, als marktfernere Alternative zu anderen Großausstellungen wie der Biennale von Venedig, aber auch als Vorbild für Kunstmessen. Der Vortrag beschäftigt sich anhand der documenta-Geschichte exemplarisch mit den vielfältigen, ebenso zwangsläufigen wie produktiven Verschränkungen zwischen dem Markt der Institutionen und dem Markt der Galerien. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Zeitraum zwischen der ersten documenta 1955 und dem ersten „Kölner Kunstmarkt“, der ältesten Messe für moderne und zeitgenössische Kunst, die 1966 von zwei documenta-Akteuren – den Kölner Galeristen Hein Stünke und Rudolf Zwirner – initiiert wurde.
Barbara Hess ist Kunsthistorikerin und freie Autorin.

Tue 19.00 h Vortrag
Date: Dienstag, 06. Juni, 19:00 Uhr
Speaker: Dr. Simon Baier
Promoter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum, 1. Etage

Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.

Reena Spaulings ist ein Künstlerkollektiv, ist eine Galerie, ist eine Romanfigur. Alle Wesenszüge dieser fiktiven Namensgeberin bergen die zeitgenössische Auseinandersetzung mit dem Thema der kollektiven künstlerischer Arbeit in sich. In diesem Zusammenhang stellt der Kunsthistoriker und Kritiker Simon Baier das vielschichtige Projekt Reena Spaulings als Beispiel für die Reflexion einer künstlerischen Selbstdarstellung vor, die sich einer einengenden Zuschreibung der Autorschaft und der damit verbundenen Wertgenerierung zu entziehen versucht.
Simon Baier ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neueste Kunstgeschichte an der Universität Wien.

Tue 19.00 h Vortrag
Date: Dienstag, 20. Juni, 19:00 Uhr
Speaker: Caroline Busta
Promoter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kasse

Vortrag (engl.) anlässlich der Ausstellung „HIER UND JETZT im Museum Ludwig“. Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.

Caroline Busta verfolgt die künstlerische Arbeit Reena Spaulings seit der Gründungszeit des Kollektivs. In ihrem Vortrag reflektiert sie die post-traumatische Situation der 00-Jahre, in der sich die Gruppe in New York formierte, und untersucht zeitspezifische Grundvoraussetzung ihrer künstlerischen Produktion damals wie heute, die sich in den letzten zehn Jahren von einer liberalen, analogen pre-Internet Situation hin zur post-digitalen, globalisierten und durchkommerzialisierten Lebens- und Arbeitswirklichkeit entwickelte.
Caroline Busta ist Chef-Redakteurin das Kunstmagazins Texte zur Kunst.

Tue 19.00 h Vortrag
Date: Dienstag, 27. Juni, 19:00 Uhr
Speaker: Dr. Barbara Engelbach
Promoter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum, 1. Etage

Vortrag anlässlich der Ausstellung „Kunst ins Leben!“. Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.

Als 1968 die Sammlung Wolfgang Hahns im Wallraf-Richartz-Museum ausgestellt wurde, hielt erstmals zeitgenössische Kunst Einzug. Die Ausstellung des Kölner Gemälde- und Chefrestaurators des Wallraf-Richartz-Museum und Museum Ludwig löste große Resonanz aus und hatte nachhaltige Wirkung auf andere Sammler wie zum Beispiel Peter und Irene Ludwig. Ausgehend von dieser Ausstellung von 1968 wird die intensive Sammeltätigkeit Hahns vorgestellt. Er entwickelte sie stetig weiter, lebte mit und ihr bis er sie 1978 an das mumok in Wien verkaufte. Dort bildet sie heute eine Zeitkapsel, die an das dichte kulturelle Leben im Rheinland um 1960 erinnert.
Barbara Engelbach ist Kuratorin für Zeitgenössische Kunst, Fotografie und Medienkunst am Museum Ludwig und verantwortlich für die Wolfgang Hahn-Ausstellung.