Candida Höfer, Kino im Museum Ludwig Köln II, 2006

Filmforum

Through a na­tion­wide unique mod­el of a fo­rum that tran­s­cends the ci­ty boun­daries, a col­lab­o­ra­tive of nine part­n­ers has op­er­at­ed the Mu­se­um Lud­wig’s au­di­to­ri­um since Jan­uary 2006.

Join­ing forces in col­lab­o­ra­tion, th­ese found­ing mem­bers of the Film­fo­rum rep­re­sent the en­tire cin­e­mat­ic spec­trum, from film pro­mot­ers and pro­duc­ers to film­mak­ers, ed­u­ca­tors, and en­thu­si­asts. Among them are the Film­s­tif­tung NRW, the SK Stif­tung Kul­tur, the West­deutsche Rund­funk (WDR), the ifs in­ter­na­tio­nale film­schule köln, the film & fernseh pro­duzen­ten­ver­band nrw e.v., Köl­n­Musik GmbH, as well as the in­de­pen­dent film-scene coali­tion “Ki­noAk­tiv” and the Mu­se­um Lud­wig/Ci­ty of Cologne. Nu­mer­ous the­mat­ic pro­gram se­ries, film fes­ti­vals and pre­mieres, as well as lec­tures and dis­cus­sions have found a venue at the Film­fo­rum. The in­di­vi­d­u­al part­n­ers them­selves are re­spon­si­ble for the con­tent and fi­nanc­ing of all the events. To­gether they have suc­ceed­ed in estab­lish­ing the Film­fo­rum as a site for film his­to­ry and con­tem­po­rary film cul­ture, filling a gap in the cin­e­ma land­s­cape of Cologne.

For fur­ther in­for­ma­tion on this and all other pro­grams please vis­it: www.film­fo­rum­n­rw.de

Tick­ets for all events may be purchased at the door. No ad­vance book­ing. The Film­form of­fers in­duc­tion loops for the hear­ing im­paired and is wheelchair ac­ces­si­ble.

Film­fo­rum at the Mu­se­um Lud­wig

En­trance lo­cat­ed on the rear side of the Mu­se­um Lud­wig
Bis­chofs­garten­s­traße 1, 50667 Köln
E-Mail: in­fofilm­fo­rum­n­rw.de

Wed 19.00 h Film
Date: Mittwoch, 25. Oktober, 19:00 Uhr
Promoter: ifs internationale filmschule köln und des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

I / F 1954, 97’, s/w, DVD, R: Roberto Rossellini
Mit Thilo Wydra, Autor von »Ingrid Bergman: Ein Leben« moderiert von Simone Stewens, Geschäftsführerin der ifs.

Am 29. August jährte sich der Todestag von Ingrid Bergman zum 35. Mal. Die legendäre Schauspielerin zählt zu den wenigen weiblichen Weltstars des Kinos. Auf der Basis neuer Quellen und zahlreicher Gespräche schildert Thilo Wydra in seiner Biographie »Ingrid Bergman: Ein Leben« das beeindruckend vielfältige Schaffen und leidenschaftliche Leben der großen Schauspielerin, die in sich zerrissener war, als ihr öffentliches Bild es nahelegt.
Im Anschluss an die Lesung ist der Film Viaggio in Italia zu sehen –  die scheinbar simple Geschichte eines gelangweilten englischen Ehepaares (George Sanders und Ingrid Bergman), das nach Italien reist, um einen Käufer für eine Villa zu finden, die sie von einem Onkel geerbt haben. Roberto Rossellini verwandelt diese Geschichte in ein leidenschaftliches Drama über Grausamkeit und Zynismus, die das Zerfallen dieser Ehe umgeben.

Sun 11.30 h Film
Date: Sonntag, 29. Oktober, 11:30 Uhr
Price: 7,00 €
5,00 € (Discounted)
Promoter: „under the influence e.V.“ in Kooperation mit der Kino Gesellschaft Köln
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

USA 1970, 98’, OF, DCP, R: Rob Rafelson

Mit seiner Familie, angesehene Musiker allesamt, hat Robert „Eroica“ Dupea nichts am Hut, sein Talent als Pianist lässt er brachliegen und treibt durch Jobs, Kneipen und Betten. Dann wird die Freundin schwanger und der Vater krank und erwachsene Entscheidungen stehen an, die Robert nicht treffen will, nicht kann, warum auch immer. Wenig ist hier auserzählt, vieles dafür ist mit Wucht gespielt. Ein Schlüsselwerk New Hollywoods und eine zentrale Rolle für Jack Nicholson.
Im Rahmen der neuen Filmreihe stellen renommierte Regisseurinnen und Regisseure Filme vor, die sie maßgeblich beeinflusst haben.

Sun 15.00 h Film
Date: Sonntag, 29. Oktober, 15:00 Uhr
Price: 7,50 €
7,00 € (Discounted)
Promoter: KölnMusik in Kooperation mit der Kino Gesellschaft Köln
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

USA 1984, 229 ‘, DF, BluRay, R.: Sergio Leone

40 Jahre umspannt die Handlung des monumentalen Gangsterepos von Sergio Leone. Im Mittelpunkt stehen die Freunde Noodles und Max, die schon als Jugendliche mit ihrer Gang die Lower East Side von New York unsicher machen. Während der Prohibitionszeit verdienen sie durch Alkoholschmuggel ein Vermögen und werden zu einflussreichen Gangsterbossen. Als mit Ende des Alkoholverbotes ihre größte Einnahmequelle versiegt, kommt es zu einem folgenreichen Streit zwischen Noodles und Max.


„Sergio Leone entwirft 15 Jahre nach Spiel mir das Lied vom Tod‘ ein aktualisiertes Amerika-Epos von ausufernder Pracht, klassischem Format und mythischer Wucht.“ Lexikon des Internationalen Films

Sun 19.00 h Film
Date: Sonntag, 29. Oktober, 19:00 Uhr
Price: 6,50 €
5,50 € (Discounted)
Promoter: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

S 1966, 84‘, 16mm, s/w, DF, R: Ingmar Bergman

Die Schauspielerin Elisabeth verliert mitten in der Elektra-Aufführung ihre Stimme und ihren Lebensmut. Sie wird zur Erholung in ein Landhaus am Meer geschickt, ihr zur Seite steht die Krankenschwester Alma. Die beiden Frauen freunden sich an. Scheint es. Oder nutzt Elisabeth die Anwesenheit Almas aus? Oder bezieht sie ihre Lust daraus, dass Alma ihre tiefsten Geheimnisse preisgibt? Immer mehr scheinen Elisabeth und Alma zwei Seiten ein und derselben Person zu sein.


Regisseur Ingmar Bergman erklärte, er sei durch die große Ähnlichkeit der beiden Schauspielerinnen Liv Ullmann und Bibi Anderson zu diesem Film angeregt worden.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de