Candida Höfer, Kino im Museum Ludwig Köln II, 2006

Filmforum

Through a na­tion­wide unique mod­el of a fo­rum that tran­s­cends the ci­ty boun­daries, a col­lab­o­ra­tive of nine part­n­ers has op­er­at­ed the Mu­se­um Lud­wig’s au­di­to­ri­um since Jan­uary 2006.

Join­ing forces in col­lab­o­ra­tion, th­ese found­ing mem­bers of the Film­fo­rum rep­re­sent the en­tire cin­e­mat­ic spec­trum, from film pro­mot­ers and pro­duc­ers to film­mak­ers, ed­u­ca­tors, and en­thu­si­asts. Among them are the Film­s­tif­tung NRW, the SK Stif­tung Kul­tur, the West­deutsche Rund­funk (WDR), the ifs in­ter­na­tio­nale film­schule köln, the film & fernseh pro­duzen­ten­ver­band nrw e.v., Köl­n­Musik GmbH, as well as the in­de­pen­dent film-scene coali­tion “Ki­noAk­tiv” and the Mu­se­um Lud­wig/Ci­ty of Cologne. Nu­mer­ous the­mat­ic pro­gram se­ries, film fes­ti­vals and pre­mieres, as well as lec­tures and dis­cus­sions have found a venue at the Film­fo­rum. The in­di­vi­d­u­al part­n­ers them­selves are re­spon­si­ble for the con­tent and fi­nanc­ing of all the events. To­gether they have suc­ceed­ed in estab­lish­ing the Film­fo­rum as a site for film his­to­ry and con­tem­po­rary film cul­ture, filling a gap in the cin­e­ma land­s­cape of Cologne.

For fur­ther in­for­ma­tion on this and all other pro­grams please vis­it: www.film­fo­rum­n­rw.de

Tick­ets for all events may be purchased at the door. No ad­vance book­ing. The Film­form of­fers in­duc­tion loops for the hear­ing im­paired and is wheelchair ac­ces­si­ble.

Film­fo­rum at the Mu­se­um Lud­wig

En­trance lo­cat­ed on the rear side of the Mu­se­um Lud­wig
Bis­chofs­garten­s­traße 1, 50667 Köln
E-Mail: in­fofilm­fo­rum­n­rw.de

Wed 19.30 h Film
Date: Mittwoch, 21. Februar, 19:30 Uhr
Price: 7,50 €
Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de
6,00 € (Discounted)
Promoter: Kino Gesellschaft Köln in Kooperation mit der Eckhard Busch Stiftung
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

D, A 2016, 126’, DCP, OF, R: Kai Wessel
Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit Prof. Dr. Burkhart Brückner, Hochschule Niederrhein statt.

Ivo Pietzcker („Jack“) verkörpert eindrucksvoll den 13-jährigen Ernst Lossa, der im Mai 1944 in eine Nervenheilanstalt in Süddeutschland kommt. Er gilt als nicht erziehbar, sein Vater als „Jenischer“. Schon bald merkt Ernst, dass der Tod in der Klinik kein willkürliches Schicksal, sondern Teil eines gnadenlosen und radikalen Programms ist. Er lehnt sich gegen den Chefarzt auf und versucht seine neuen Freunde zu retten. „Ein großartiger Film, der tief berührt und betroffen macht. Prädikat: besonders wertvoll.“ FBW

Sat 20.00 h Film
Date: Samstag, 24. Februar, 20:00 Uhr
Price: 12,00 €
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

D 2017, 125‘, DCP, R: Gerrit Starczewski
Im Anschluss an den Film findet ein Filmgespräch mit Regisseur und Darsteller statt.

Pott Originale – Roadmovie ist eine Liebeserklärung an die unglaublichen Geschichten und Typen, die so vielleicht nur im Ruhrgebiet und beim Fußball zu finden sind. Und ein durch und durch verrücktes Machwerk von einem, dem diese Typen und Geschichten so ans Herz gewachsen sind.
Weitere Infos unter pottoriginale.de

Sun 15.00 h Film
Date: Sonntag, 25. Februar, 15:00 Uhr
Price: 10,00 €
Promoter: Allerweltkino e.V.
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

TRK 2015; 83‘, DCP, OmdtU, R: Kazim Öz

In einem Gebirgsdorf in der Hozatregion bei Dersim lebt Großväterchen Zeynel – fast ein Jahrhundert alt – und Meister in zahlreichen Künsten: Instrumentenbau, Musizieren, Holzschnitzerei, Steinhauerei, das Verfassen von Gedichten, Eheführung und auch Imkerei. Opa Zeynel ist Verfasser zahlreicher populärer Lieder, seine Mitgifttruhen werden geschätzt und aufbewahrt. Die Instrumente, die er baut, kann er auch spielen: Baglama, Violine und die Langhalslaute Cura. Viele der traditionellen Steinhäuser in den Dörfern von Dersim wurden von diesem geschickten Mann erbaut. Die Dokumentation über Großvater Zeybnel und seine umfangreiche Familie gleicht der Reise von den Wurzeln einer Platane zu ihren Blättern. Und indem „White Sycamore“ neue Meister in der Nachfolge von Opa Zeynel entdeckt, zeugt er auch von familiären Banden, Sorgen und Freuden, die ihren Niederschlag in Melodien und Steinen finden.

Tue 19.00 h Film
Date: Dienstag, 27. Februar, 19:00 Uhr
Price: 2,50 €
Mitglieder der Freunde haben freien Eintritt
Promoter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig e.V. und der Fritz Thyssen Stiftung in Kooperation mit dem Filmforum NRW.
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

USA, F, B, CH 2017, 95‘, DCP, OmU, R: Raoul Peck
Mit einer Einführung von Dr. Barbara Engelbach anlässlich der Präsentation „Black Power – Flower Power“.

Das Fotografenehepaar Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch dokumentierten in den 1960er Jahren die bewegten Zeiten in San Francisco, als die Black Panthers aus der Bürgerrechtsbewegung hervorgingen und Hippies im Stadtteil Haight-Ashbury neue Lebens- und Arbeitsformen probten. Das Museum Ludwig zeigt erstmals das gesamte Konvolut von 51 Fotografien. Aus diesem Anlass wird die Dokumentation des Regisseurs Raoul Peck über den amerikanischen Schriftsteller James Baldwin gezeigt. Sie basiert auf Baldwins, Ende der 1970er Jahre begonnenem Buch über die drei Größen der US-Bürgerrechtsbewegung, Medgar Evers, Malcolm X und Martin Luther King, die in den 1960er Jahren ermordet wurden. Peck verbindet diesen aus dem Off eingesprochenen Text mit Dokumentationsmaterial, das Baldwins Engagement im Kampf gegen Rassismus und für Bürgerrechte zeigt, aber auch auf die aktuelle Situation in den USA verweist. Der Film lebt wesentlich von Baldwins brillanter Sprache, die im Filmschnitt des Regisseurs sein kongeniales Pendant findet.

Wed 19.00 h Film
Date: Mittwoch, 28. Februar, 19:00 Uhr
Promoter: ifs internationale filmschule köln im Rahmen des Filmforums NRW e.V.
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

D 2016,106‘, DCP, OF, R: Florian Eichinger
Anschließend Gespräch mit dem Regisseur Florian Eichinger über seine Arbeit, moderiert von Jattina von Puttkamer (ifs).

Ein Familientreffen auf einem Schiff wird zum Wendepunkt im Leben des 39-jährigen Ingenieurs Markus. Als sein Sohn Adam von der gemeinsamen Toilettenpause mit Großmutter Renate eine kleine Schnittwunde davonträgt, erinnert sich Markus zum ersten Mal daran, was seine Mutter ihm angetan hat, als er selbst noch ein Kind war. Markus und seine Frau Monika sehen sich mit einer undenkbaren Wahrheit konfrontiert, einem Vergehen, das man einer Mutter nicht zugetraut hätte.


Florian Eichingers dritter Spielfilm »Die Hände meiner Mutter« ist nach »Bergfest« und »Nordstrand« der letzte Teil einer filmischen Trilogie über die Verstrickungen von Familiengewalt. Eichinger ist »ein eminent wichtiges Filmwerk« (FBW Deutsche Film- und Medienbewertung) gelungen, ein packender und bewegender Spielfilm, der für starkes, innovatives deutsches Kino steht.


Weltpremiere feierte der Film auf dem 34. Filmfest München und wurde dort zweifach mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet. Florian Eichinger bekam den Preis für die Regie, Hauptdarsteller Andreas Döhler wurde für sein Schauspiel geehrt. »(…) Hier wird von einem Schmerz erzählt, der so immens und so nachvollziehbar ist, dass es umso mehr dieser ganz besonderen und stets feinen Erzählweise bedarf, dieser klugen Psychologie der Figuren, der präzisen Schauspielführung, welche sich in allen Szenen wiederfindet. Ein Film, bei dem uns immer wieder der Atem stockte (…)«, so die Begründung der Jury.


Der Regisseur und Drehbuchautor Florian Eichinger arbeitete nach seiner Ausbildung zunächst als Redakteur, bildete sich auf Workshops und Seminaren fort und ist heute auch als Produzent und Jurymitglied tätig (u. a. beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2018 und beim Deutschen Drehbuchpreis). Er gilt als Spezialist für authentische, kraftvolle und überzeugende Charaktere.


An der ifs gibt Florian Eichinger vom 27.02. bis 02.03. unter dem Titel »Starke Charaktere spielen« einen Workshop für Schauspieler*innen.


Infos unter 0221-920188-231 oder info@filmschule.de