Abbildung: Menschen in Saal

Vorträge

Zu unseren Ausstel­lun­gen und der ständi­gen Samm­lung bi­eten wir ein viel­seitiges Vor­tragspro­gramm an.

„Kun­st­Be­wusst“

Un­ter dem Ti­tel „Kun­st­Be­wusst" ve­r­an­s­tal­ten die Fre­unde des Wall­raf-Richartz-Mu­se­ums und des Mu­se­ums Lud­wig e.V. und die Fritz Thyssen Stif­tung ge­mein­sam eine Vor­trags­rei­he. Gute Kunst lässt Fra­gen of­fen. Diese auf in­teres­sante Weise zu beant­worten leis­tet jede Woche diese Vor­trags­rei­he.

Sei es ein klas­sisch­er Ex­perten­vor­trag zu ein­er aktuellen Ausstel­lung, ein Kün­st­lerge­spräch, ein über­greifen­d­er Vor­trag zur The­matik „Mu­se­um und Samm­lung", eine Hör­spielper­for­mance auf der Dachter­rasse des Mu­se­um Lud­wig und vie­les mehr – im­mer wied­er gibt es über­raschende und höchst in­for­ma­tive Beiträge zu den In­hal­ten und The­men. Gäste in der Rei­he waren bish­er u.a. Ivan Nagel, Gott­fried Böhm, Frie­drich Kittler, Wil­libald Sauer­län­der, Die­drich Died­erich­sen, Dou­glas Crimp, Tho­mas Mei­necke, David Hock­ney, Katha­ri­na Sieverd­ing, Neo Rauch, Hans Belt­ing, Wim Crouwel und Tho­mas Ruff.

„Kunst im Kon­tex­t“

Mit „Kunst im Kon­tex­t“ lädt die Ge­sellschaft für Mod­erne Kunst am Mu­se­um Lud­wig zur Au­sei­nan­derset­zung mit aktuellen Ten­denzen ein. Es sprechen Ak­teure und Ex­perten der in­ter­na­tio­nalen Kun­st­szene über aus­gewählte The­men in The­o­rie und Praxis der Kunst.

Di 19.00 Uhr Vortrag
Datum: Dienstag, 28. November, 19:00 Uhr
Referent: Prof. Klaus Honnef
Veranstalter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum, 1. Etage

Werner Mantz ist der Fotograf der „Neuen Sachlichkeit“ par excellence. In seinen Bildern emanzipieren sich die Dinge von ihren Zusammenhängen, erhalten Physiognomie und Selbständigkeit. Sie triumphieren über die Körper der Menschen, die entweder zu Attributen der Dinge schrumpfen oder als Schattenrisse deren abwesende Anwesenheit signalisieren. Mantz´ Spezialgebiet war die Architektur der Moderne. Der Vortag beleuchtet nicht zuletzt auch die Frage, wer im Hinblick auf den schließlichen Erfolg jeweils wem mehr verdankt: die Fotografie der modernistischen Architektur oder etwa die Architektur der Fotografie.
Klaus Honnef ist Kunsthistoriker, Ausstellungskurator und Theoretiker für künstlerische Fotografie. Er war Kurator der ersten Mantz-Retrospektive in Bonn 1978

 

Di 19.00 Uhr Vortrag
Datum: Dienstag, 05. Dezember, 19:00 Uhr
Referent: Dr. Pamela Geldmacher
Veranstalter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum, 1. Etage

Gemeinsam veranstaltet von den Freunden und der Fritz Thyssen Stiftung.

Die New Yorker Kunstszene der 1950er und 60er Jahre wird aus heutiger Perspektive zuvorderst mit den zentralen Vertretern des Abstrakten Expressionismus in Verbindung gebracht. Doch zeitgleich fanden sich am Südzipfel Manhattens in den Lofts des ehemaligen Hafengeländes am Coenties Slip KünstlerInnen, TänzerInnen, SchriftstellerInnen und Intellektuelle um Agnes Martin, Ellsworth Kelly, Robert Indiana, Lenore Tawney und Jack Youngerman ein. Unter ihnen auch: Der junge James Rosenquist. Der Vortrag widmet sich diesem künstlerischen Verbund und rückt dabei Begriffe wie Kollektiv, Zeitgenossenschaft und Gegenwärtigkeit in den Fokus.
Dr. Pamela Geldmacher ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf.

Di 19.00 Uhr Vortrag
Datum: Dienstag, 12. Dezember, 19:00 Uhr
Referent: Marius Babias, Susanne von Falkenhausen
Veranstalter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum, 1. Etage


Diskussion in der Reihe „Neue Perspektiven“ anlässlich des „Superkunstjahrs“. Gemeinsam veranstaltet von den Freunden und der Fritz Thyssen Stiftung.

Im Sommer 2017 ziehen die Biennale in Venedig, die documenta 14 und die Skulpturprojekte Münster insgesamt ca. 2 Millionen Besucherinnen und Besucher an. Die Kunstkritik reagierte größtenteils negativ auf die documenta und die Hauptausstellung der Biennale, und so wird vehement die Frage nach der Legitimation der Großausstellungen  gestellt, sogar danach, was Kunst ist. Im Gespräch sollen die drei Ausstellungen, ihre kuratorischen Konzepte und ihre Wirkungen untersucht werden.
Susanne von Falkenhausen, Professorin em. für Neuere Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Moderne der Humboldt-Universität zu Berlin und Marius Babias, Direktor des Neuen Berliner Kunstvereins präsentieren ihre Sicht. Moderation: Rita Kersting (stellv. Direktorin Museum Ludwig).