Abbildung: Menschen in Saal

Vorträge

Zu unseren Ausstel­lun­gen und der ständi­gen Samm­lung bi­eten wir ein viel­seitiges Vor­tragspro­gramm an.

„Kun­st­Be­wusst“

Un­ter dem Ti­tel „Kun­st­Be­wusst" ve­r­an­s­tal­ten die Fre­unde des Wall­raf-Richartz-Mu­se­ums und des Mu­se­ums Lud­wig e.V. und die Fritz Thyssen Stif­tung ge­mein­sam eine Vor­trags­rei­he. Gute Kunst lässt Fra­gen of­fen. Diese auf in­teres­sante Weise zu beant­worten leis­tet jede Woche diese Vor­trags­rei­he.

Sei es ein klas­sisch­er Ex­perten­vor­trag zu ein­er aktuellen Ausstel­lung, ein Kün­st­lerge­spräch, ein über­greifen­d­er Vor­trag zur The­matik „Mu­se­um und Samm­lung", eine Hör­spielper­for­mance auf der Dachter­rasse des Mu­se­um Lud­wig und vie­les mehr – im­mer wied­er gibt es über­raschende und höchst in­for­ma­tive Beiträge zu den In­hal­ten und The­men. Gäste in der Rei­he waren bish­er u.a. Ivan Nagel, Gott­fried Böhm, Frie­drich Kittler, Wil­libald Sauer­län­der, Die­drich Died­erich­sen, Dou­glas Crimp, Tho­mas Mei­necke, David Hock­ney, Katha­ri­na Sieverd­ing, Neo Rauch, Hans Belt­ing, Wim Crouwel und Tho­mas Ruff.

„Kunst im Kon­tex­t“

Mit „Kunst im Kon­tex­t“ lädt die Ge­sellschaft für Mod­erne Kunst am Mu­se­um Lud­wig zur Au­sei­nan­derset­zung mit aktuellen Ten­denzen ein. Es sprechen Ak­teure und Ex­perten der in­ter­na­tio­nalen Kun­st­szene über aus­gewählte The­men in The­o­rie und Praxis der Kunst.

Di 19.00 Uhr Vortrag
Datum: Dienstag, 23. Januar, 19:00 Uhr
Referent: Tom Holert
Veranstalter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum, 1. Etage

Gemeinsam veranstaltet von den Freunden und der Fritz Thyssen Stiftung.

Angesichts der aktuellen Debatten über die etwaige Dominanz und Relevanz der Malerei als Medium kommt die Retrospektive zu James Rosenquist gerade recht. Denn hier ist das Werk eines Künstlers neu zu entdecken, der nie einen Zweifel an seinem Handwerk und an der Verbundenheit zu dem Medium seiner Wahl ließ, aber zugleich die Möglichkeiten und Grenzen der Malerei hartnäckig gedehnt hat. Die Krise der modernistischen Malerei in den 1960er Jahren, ihre Infragestellung durch Minimal Art, Environments, Happenings, Earth Art oder Expanded Cinema, ging auch an dem Pop-Art-Künstler Rosenquist nicht spurlos vorüber, und so schien er um 1970 mit seiner eigenen Malerei an einen Endpunkt gelangt. Köln war um 1970 einer der Austragungsorte dieses Finales, das dann doch anders ausgehen sollte, als vielleicht zu erwarten war.
Tom Holert ist Kunsthistoriker, Ausstellungsmacher und Künstler in Berlin. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Akademie der Künste der Welt in Köln.

Di 19.00 Uhr Vortrag
Datum: Dienstag, 06. Februar, 19:00 Uhr
Referent: Tino Graß
Veranstalter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum, 1. Etage

Gemeinsam veranstaltet von den Freunden und der Fritz Thyssen Stiftung.

Werbeanzeigen und Artikel aus dem Life-Magazin sind bis in die 1970er-Jahre verstärkt Material für James Rosenquists Collagen, die seinen Gemälden vorausgehen. Viele dieser bislang unbekannten Quellen ermöglichen eine neue Einordnung seiner Bildmotive, entschlüsseln gesellschaftspolitische Ereignisse, die Konsumwelt der U.S.A. und deren Verknüpfungen untereinander – besonders sichtbar wird dies in seinem monumentalen Werk F-111, dem Tino Graß auf den Grund gegangen ist.
Tino Graß gründete 2012 sein eigenes studio für visuelle Kommunikation in Brauweiler bei Köln und realisierte zuletzt den aktuellen Rosenquist-Katalog.