Abbildung: Menschen in Saal

Vorträge

Zu unseren Ausstel­lun­gen und der ständi­gen Samm­lung bi­eten wir ein viel­seitiges Vor­tragspro­gramm an.

„Kun­st­Be­wusst“

Un­ter dem Ti­tel „Kun­st­Be­wusst" ve­r­an­s­tal­ten die Fre­unde des Wall­raf-Richartz-Mu­se­ums und des Mu­se­ums Lud­wig e.V. und die Fritz Thyssen Stif­tung ge­mein­sam eine Vor­trags­rei­he. Gute Kunst lässt Fra­gen of­fen. Diese auf in­teres­sante Weise zu beant­worten leis­tet jede Woche diese Vor­trags­rei­he.

Sei es ein klas­sisch­er Ex­perten­vor­trag zu ein­er aktuellen Ausstel­lung, ein Kün­st­lerge­spräch, ein über­greifen­d­er Vor­trag zur The­matik „Mu­se­um und Samm­lung", eine Hör­spielper­for­mance auf der Dachter­rasse des Mu­se­um Lud­wig und vie­les mehr – im­mer wied­er gibt es über­raschende und höchst in­for­ma­tive Beiträge zu den In­hal­ten und The­men. Gäste in der Rei­he waren bish­er u.a. Ivan Nagel, Gott­fried Böhm, Frie­drich Kittler, Wil­libald Sauer­län­der, Die­drich Died­erich­sen, Dou­glas Crimp, Tho­mas Mei­necke, David Hock­ney, Katha­ri­na Sieverd­ing, Neo Rauch, Hans Belt­ing, Wim Crouwel und Tho­mas Ruff.

„Kunst im Kon­tex­t“

Mit „Kunst im Kon­tex­t“ lädt die Ge­sellschaft für Mod­erne Kunst am Mu­se­um Lud­wig zur Au­sei­nan­derset­zung mit aktuellen Ten­denzen ein. Es sprechen Ak­teure und Ex­perten der in­ter­na­tio­nalen Kun­st­szene über aus­gewählte The­men in The­o­rie und Praxis der Kunst.

Di 19.00 Uhr Vortrag
Datum: Dienstag, 11. April, 19:00 Uhr
Referent: Beate Söntgen
Veranstalter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum, 1. Etage

Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.

Gerhard Richters Malerei ist – auch – eine reflexive Malerei. Sie ist Arbeit am modernistischen Kanon, die besonders in den figurativen Werken hervortritt, in den fotografisch anmutenden Gemälden oder in den intimen Familienbildern. Aber auch die abstrakten Bilder lassen sich als eine intelligente Reflexion der Schwierigkeiten betrachten, Malerei in der Gegenwart zu begründen. In diesen Werken geht es weniger um die Bearbeitung von Motiven, Inhalten und Formen. Vielmehr zeigt sich die Arbeit selbst in materieller Gestalt, in den Schichtungen des Farbauftrags und im sichtbaren Eintrag der Werkzeuge. Die Spuren von Hand und Werkzeug sind jedoch keine selbstreferentiellen Verweise auf den Malakt und den Werkprozess. Die Arbeit der Malerei erweist sich auch in diesen Bildern als eine eigensinnige Form der Erkenntnis dessen, „was los ist“ (Richter).
Beate Söntgen ist Professorin für Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum.

Di 19.00 Uhr Vortrag
Datum: Dienstag, 02. Mai, 19:00 Uhr
Referent: Dr. Julia Friedrich
Veranstalter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum, 1. Etage

Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.

Otto Freundlich gehörte zu den ersten Künstlern, die abstrakte Werke geschaffen haben. Seine Abstraktion leitet sich jedoch anders her als die seiner Zeitgenossen, nämlich von der Vision eines "Kosmischen Kommunismus". Freundlichs Ansicht nach ergänzen sich künstlerische Abstraktion und politische Revolution auf ideale Weise. Der Vortrag erläutert seine überraschenden Ideen und Methoden an vielen Beispielen aus dem Werk und zeigt die Ähnlichkeiten und Unterschiede zu dem seiner Zeitgenossen wie Paul Klee, Pablo Picasso oder Franz Wilhelm Seiwert. 
Dr. Julia Friedrich ist Leiterin der Grafischen Sammlung im Museum Ludwig und Kuratorin der Ausstellung Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus.