• King Lud­wig 2013 #1: THEE OH SEES

    Eine der dy­namisch­sten und aufre­gend­sten Live-Bands dies­er Tage zum Auf­takt von King Lud­wig 2013

  • King Lud­wig 2013 #2: Scout Ni­blett

    Die Song­wri­terin aus Port­land beglückte ihre Fans mit me­lan­cholischen und herzz­ereißen­den Songs

  • King Lud­wig 2013 #4: Tom Tom Club

    Chris Frantz und Ti­na Wey­mouth von den Talk­ing Heads sor­gen auch 30 Jahre später noch für Stim­mung

King Ludwig

King Ge­org-Konz­erte im Mu­se­um Lud­wig

King Lud­wig, die er­fol­greiche Konz­ertrei­he von Mu­se­um Lud­wig und dem le­g­endären Köl­n­er Nord­s­tadt-Klub King Ge­org ge­ht in die näch­ste Runde! Zum vierten Mal präsen­tieren wir in den Som­mer­mo­nat­en ein fan­tastisch­es Musikpro­gramm im Rah­men der Ausstel­lun­gen des Mu­se­um Lud­wig.

Son­n­tag, 5. Juli 2015, 18 Uhr:
Vi­er Bilder – vi­er Musik­er – vi­er Urauf­führun­gen. Von Spar trifft auf Sig­mar Polke.
Zur Finis­sage der großen Ausstel­lung Al­i­bis: Sig­mar Polke. Ret­ro­spek­tive präsen­tieren VON SPAR auf Ein­la­dung des Mu­se­ums Lud­wig ein ei­gens zu die­sem An­lass ges­tal­tetes Konz­ert-Pro­gramm. Dafür wird sich das Kollek­tiv er­st­ma­lig seit Beste­hen in seine Einzel­teile auf­s­plit­ten. Jedes der vi­er Band­mit­glied­er set­zt sich musikalisch mit einem Bild Polkes au­sei­nan­der. Ein Konzept im Span­nungs­feld von Um­magum­ma, Mus­sorgsk­ij und Bat­tle-Rap. Die Vor­bere­i­tun­gen ver­laufen un­ter strenger Ge­heimhal­tung und un­ter An­wen­dung mie­s­es­ter Psy­chotricks. Vol­lkom­men of­fen, ob die Pro­ta­g­on­is­ten sich am Ende die­s­es Abends wied­er zusam­menfin­d­en wer­den oder for­t­an ge­tren­nte Wege ge­hen. Ein waghal­siges Ex­per­i­ment dessen volle Trag­weite wahrschein­lich erst am Tag da­nach zu beurteilen sein wird.

Das Konz­ert fin­d­et im Ki­no des Mu­se­um Lud­wig statt.
Zur Finis­sage ist das Mu­se­um von 10-18 Uhr geöffnet.
Das Ein­tritt­stick­et zum Konz­ert gilt auch für den Be­such im Mu­se­um am sel­ben Tag.
VVK: 15,00 €
Tick­ets er­hältlich im Mu­se­um Lud­wig, bei Un­der­dog Re­cords und Par­al­lel Schall­plat­ten

Sam­s­tag, 1. Au­gust 2015, 18 Uhr:
Xi­uX­iu
Im Rah­men der Ausstel­lungseröff­nung von Danh Vo: "Ydob eht ni mraw si ti" am 31.7. präsen­tieren wir das zweite KING LUD­WIG Konz­ert in 2015.
Danh Vo und Jamie Ste­wart von Xiu Xiu haben sich 2013 ken­nen­gel­ernt und seit­dem mehr­fach kol­la­bori­ert, z.B. im Walk­er Mu­se­um, auf der Ber­lin Bien­niale, im The Kitchen in New York und auf der Venedig Bien­nale.
Die Per­for­mance wird eine su­per exk­lu­sive "Xiu Xiu Drone" show.
Das Konz­ert fin­d­et im Ki­no des Mu­se­um Lud­wig statt.
VVK: 16,00 €
Tick­ets er­hältlich im Mu­se­um Lud­wig, bei Un­der­dog Re­cords und Par­al­lel Schall­plat­ten

Rück­blick 2014

Am 22. Ju­ni stan­den CHAIN AND THE GANG, das neue Pro­jekt von IAN SVENO­N­IUS auf unser­er Bühne, der schon in den 90er Jahren mit NA­TION OF ULYSS­ES und THE MAKE-UP der Mit­telschicht den läng­sten Fin­ger ein­er Hand ent­ge­gen reckte. Mit Ein­flüssen aus Funk und Garage wurde der ungekrönte "Hip Pri­est of Rock'n'Roll" hi­er ge­nauer...

Die Frei­heit live er­leben - nichts an­deres wartete am 6. Juli mit TUNE YARDS auf uns. Hi­er wird das An­ders­sein ge­feiert, das An­ders­sein von der Norm: Weird? Freak? Was für La­bels! Die müssen raus...alles freiräu­men. Lib­er­a­tion! Um nicht mehr und nicht weniger ge­ht es bei die­sen Pop-Bom­ben, die uns Tune Yards auf dem Dach präsen­tierten. Kon­fet­ti in­k­lu­sive.

Zur Finis­sage von Pierre Huyghe haben wir am 13. Juli Moo­doÏd ein­ge­la­den. Pab­lo Pa­do­vani, Sproß eines mehr als bekan­n­ten Jazz-Musik­ers, spielte dabei ei­nen ganz ei­ge­nen Sound: po­si­tioniert zwischen Chan­son, Trop­i­cal Gui­tar Sounds und klas­sischem Psych-Pop eröffnet sich dort eine Bühne für seine ganz ei­gene Show. Hi­er ist alles in­sze­niert, jedes Konz­ert ein Fest der ei­ge­nen Men­sch­lichkeit, des In­sze­nierungswe­sens Men­sch zu ehren um ge­nau zu sein. Und natür­lich alles auch für Pierre Huyghe, dessen Finis­sage so und nicht an­ders ge­feiert wurde.

Mit PAR­QUET COURTS spiel­ten am 15. Juli die neuen Sternchen am "Post-Punk-Him­mel". Der Sound melodiös aber treibend. Dazu An­drew Sa­v­ages Ge­sang, der weniger ein solch­er ist, son­dern die Hal­tung eines Vor­trags bein­hal­tet, ein sehr sch­neller, wuchtiger Vor­trag. Ge­tra­gen oder un­ter­füt­tert wird dies alles mit einem wirk­lich ab­sur­den nie en­den-wol­len­den Spaß. Spaß? Ja, hi­er ist alles ironisch aufge­la­den, hi­er wird ver­dre­ht, ge­dre­ht und ver­mengt bis zur vol­lkomme­nen Un­sicher­heit. Al­so auf­passen: Die Beastie Boys haben würdige Nach­fol­ger in der Stadt ge­fun­den.

Zum Ab­sch­luss am 5. Au­gust stand Da­mon Rid­dicks Al­ter Ego DAM-FUNK auf unser­er Bühne, bekan­nt durch seine Veröf­fentlichun­gen auf dem LA-La­bel No.1, Stones Throw. Boot­sy Collins erteilt sei­nen Se­gen, das hi­er ist Funk at its best. Der selb­ster­nan­nte Am­bas­sa­dor of Boo­gie Funk spielte sich damit in den let­zten Jahren in die Herzen nicht nur jen­er, die eh schon für so­ge­nan­nte Black Mu­sic Begeis­terung zei­gen.

Rück­blick 2013

Am 9. Ju­ni war die Song­wri­terin Scout Ni­blett aus Port­land, Ore­gon (USA) mit klein­er Band zu Be­such. Über die ver­gan­ge­nen Jahre kon­nte sich die ge­bürtige Britin eine große Fange­meinde mit ihren me­lan­cholischen, oft sehr re­duzierten, je­doch herzz­er­reißen­den Songs er­spielen.

Am 18. Ju­ni durften wir mit Body/Head eine Le­g­ende be­grüßen. Kim Gor­don (Son­ic Youth) bildet zusam­men mit ihrem Kol­lab­o­ra­teur Bill Nace und der Sch­lagzeugerin Ikue Mori (ehe­mals DNA) ein klang­far­ben­reich­es, ex­per­i­men­telles Gi­tar­ren­noise-Ge­wit­ter, das sie zusät­zlich durch eine Video-Pro­jek­tion in einem vielver­sprechen­den Set bün­delt.

Chris Frantz und Ti­na Wey­mouth, beide neben David Byrne Grün­dungs­mit­glied­er der le­g­endären Talk­ing Heads, waren am 8. Juli bei uns und er­st­mals seit vielen Jahren wied­er mit ihrem ei­ge­nen Pro­jekt Tom Tom Club auf Tour. Im let­zten Jahr gab es zum er­sten Mal seit 20 Jahren mit Down­town Rock­ers endlich wied­er neues Ma­te­rial der bei­den. Eine kleine, aber großartige, äußerst exk­lu­sive Show der vielleicht wichtig­sten rhyth­mischen Back­bone weißer Pop­musik der let­zten 40 Jahre.

Moon Duo aus Port­land, Ore­gon, ein ex­per­i­men­tales Pop Duo, das sich aus musikalischen Ein­flüssen wie Sui­cide, Stere­o­lab, und Space­men 3 ihre ei­gene span­nende Mischung zusam­men­braut, hat uns am 23. Juli beehrt.

Zum Ab­sch­luss am 13. Au­gust haben wir den ehe­ma­li­gen Wahl-Köl­n­er und Su­per­s­tar der ar­gen­tinischen Cómeme-Clique Ma­tias Aguayo ein­ge­la­den. Zusam­men mit der Band Mostro hat dies­er seine „vo­cal-heavy, click­ing dance mu­sic“ in ei­nen Band-Kon­text umar­rangiert.

Alle Videos von den Konz­erten gibt es in unser­er Me­diathek

Bands 2012

Stephen Malk­mus
Peak­ing Lights
Ju­lia Hol­ter

Mit Un­ter­stützung von:
Stadtre­vue, In­tro, Köl­n­cam­pus, jungekun­st­fre­unde, Byte FM

und
Gaf­fel Kölsch, Beck’s