Filmgeschichten

Spiel – Geld – Müßig­gang

Filme erzählen Geschicht­en und sind gleichzeitig Ab­bild von Geschichte. Mit der Rei­he Filmgeschicht­en präsen­tiert das Film­fo­rum regelmäßig filmhis­torische Pro­gramme, in de­nen aus­gewählte The­men und Mo­tive in den Blick genom­men und durch die Filmgeschichte ver­fol­gt wer­den. In der Kom­bi­na­tion von Klas­sik­ern und neuen Fil­men un­ter­schiedlich­er Herkunft wird die Viel­seitigkeit filmischen Erzäh­lens er­leb­bar. Wie ver­mit­telt der Film die Geschicht­en, die er erzählt? Welche Bildges­tal­tung und Blick­struk­tur fall­en auf? Und welche Filme gel­ten im Rah­men der Filmgeschichtsschrei­bung als dauer­haft und warum? Der Ki­nozuschauer ist ein­ge­la­den, den Blick für ver­schie­dene Film­sprachen und Le­sarten von filmischen Bildern zu schär­fen und Filmgeschichte neu zu ent­deck­en.

Nach­dem bere­its die Mo­tive Spiel und Geld beleuchtet wurde, wid­men wir uns zum Ab­sch­luss dem Müßig­gang im Film.

Hi­er kön­nen Sie das voll­ständige Pro­gramm down­loa­d­en

So 15.00 Uhr Film
Datum: Sonntag, 17. Dezember, 15:00 Uhr
Preis: 6,50 €
6,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: KölnMusik in Kooperation mit der Kino Gesellschaft Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Iran / A / F 2006,114‘, 35mm, OmU, R: Bahman Ghobadi

Mit Ismail Ghaffari, Hedye Tehrani, Golshifteh Farahani u.a.
Trotz Krankheit plant der alternde Starmusiker Mamo zusammen mit seinen zehn Söhnen zu einem großen Konzert in den Irak zu fahren. Dieser symbolische „Schrei der Freiheit" findet anlässlich des Sturzes von Saddam Hussein statt. Die Unterdrückung kurdischer Musik im Irak hat endlich ein Ende. Zusammen mit der ehemals gefeierten Sängerin Hesho und ihren Instrumenten überqueren sie die Grenze in den Irak. Aber der Weg der Musiker durch die majestätische Landschaft ist beschwerlich und voller Hindernisse.
„Half Moon“, gefilmt in den kargen und abgelegenen Regionen Kurdistans, erzählt mit viel Humor und liebevollen Charakteren von den Schwierigkeiten, mit denen Künstler im Iran konfrontiert sind, wenn sie öffentlich in Erscheinung treten wollen.

So 19.00 Uhr Film
Datum: Sonntag, 17. Dezember, 19:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,50 € (Ermäßigt)
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

UdSSR 1957, 95‘, 16mm, dt. Fassung, R: Michail Kalatosow

Frühjahr 1941 in Moskau. Veronika und Boris wollen heiraten, doch Boris zieht in den Krieg. Als Veronika bei einem Luftangriff ihre Eltern und ihr Heim verliert, nehmen Boris' Eltern sie auf. In Panik versetzt durch einen erneuten Luftangriff, lässt sie sich von dem Bruder ihres Geliebten verführen. Sie heiraten, doch insgeheim wartet Veronika auf die Rückkehr von Boris, der in der Zwischenzeit gefallen ist. Als seine Kompanie aus dem Krieg zurückkehrt, muss sie die schmerzliche Wahrheit seines Todes realisieren.
Auf sensible Weise zeigt Kalatosow nicht den heldenhaften vaterländischen Krieg, sondern die individuellen Schicksale, die an der Tragik des Krieges zerbrechen.
WENN DIE KRANICHE ZIEHEN erhielt 1958 die Goldene Palme in Cannes.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Do 19.00 Uhr Film
Datum: Donnerstag, 21. Dezember, 19:00 Uhr
Veranstalter: internationale filmschule köln (ifs), Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) und Kurzfilmfreunde Köln e.V. (KFFK)
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Moderation: Johannes Duncker (KFFK/Kurzfilmfestival Köln)

Am 21.12. – dem kürzesten Tag des Jahres – wird der kurze Film in ganz Deutschland in seiner Vielfalt, Kreativität und Experimentierfreude bereits zum sechsten Mal gefeiert. Initiiert von der AG Kurzfilm werden an diesem Tag Kinoleinwände und Fernsehprogramme, Galerien und Clubs, Häuserfassaden und Wohnzimmer, öffentliche Räume und Verkehrsmittel von kurzen Filmen erobert. Die Kölner Filmschulen ifs internationale filmschule köln und Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) beteiligen sich gemeinsam mit dem KFFK/Kurzfilmfestival Köln am bundesweiten Kurzfilmtag mit einem Kurzfilmprogramm.


Die Filme des Programms »Sehnsüchte« zeigen Menschen auf der Suche. Menschen, die den Aufbruch wagen, oder dazu gezwungen sind. Ihre Sehnsüchte treiben sie dabei an. Es ist der Wunsch nach einem anderen Leben, einem anderen Ort, oder der Wunsch nach einer anderen Identität. Aber vielleicht ist es auch nur das Verlangen nach einem idyllischen Ausflugstag. Wie sehr bestimmen diese Sehnsüchte die Protagonisten, was sind sie bereit dafür zu tun und wie gehen sie damit um, wenn ihre Wünsche nicht in Erfüllung gehen?


STRANDEN  von Moira Himmelsbach (Spielfilm, 28 Min.)
WÖLFE  von Markus Wulf (Spielfilm, 10 Min.)
EIN BISSCHEN PARIS von Bünyamin Musullu (Spielfilm, 30 Min)
AYNY  von Ahmad Saleh (Animation, 2016, 11 Min.)

Do 19.00 Uhr Film
Datum: Donnerstag, 28. Dezember, 19:00 Uhr
Preis: 17,00 €
DAV-Mitglied: 15,00 €, Kind: 5,00 €
13,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: GRENZGANG – Kulturveranstaltungen rund ums Reisen
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

150‘ , Referent: Dirk Bleyer

Hoch schießende Geysire und tief stürzende Wasserfälle, farbenprächtige Schwefelfelder und schwarze Sandstrände, heiße Quellen und schwimmendes Eis, dunkle Vulkankrater vor leuchtenden Bergen – das ist Island. Monatelang fotografiert Dirk Bleyer die entlegensten Winkel Islands und hält sie in Bildern voller Magie fest.

Weitere Infos: https://www.grenzgang.de/programm/island-im-rausch-der-sinne
Kartentelefon: 0221/71991515, Tickets an der Abendkasse kosten 2,00€ mehr.

Fr 19.00 Uhr Film
Datum: Freitag, 29. Dezember, 19:00 Uhr
Preis: 17,00 €
DAV-Mitglied: 15,00 €, Kind: 5,00 €
13,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: GRENZGANG – Kulturveranstaltungen rund ums Reisen
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

150‘ , Referent: Dirk Bleyer

Hoch schießende Geysire und tief stürzende Wasserfälle, farbenprächtige Schwefelfelder und schwarze Sandstrände, heiße Quellen und schwimmendes Eis, dunkle Vulkankrater vor leuchtenden Bergen – das ist Island. Monatelang fotografiert Dirk Bleyer die entlegensten Winkel Islands und hält sie in Bildern voller Magie fest.

Weitere Infos: https://www.grenzgang.de/programm/island-im-rausch-der-sinne
Kartentelefon: 0221/71991515, Tickets an der Abendkasse kosten 2,00€ mehr.