Filmgeschichten

Spiel – Geld – Müßig­gang

Filme erzählen Geschicht­en und sind gleichzeitig Ab­bild von Geschichte. Mit der Rei­he Filmgeschicht­en präsen­tiert das Film­fo­rum regelmäßig filmhis­torische Pro­gramme, in de­nen aus­gewählte The­men und Mo­tive in den Blick genom­men und durch die Filmgeschichte ver­fol­gt wer­den. In der Kom­bi­na­tion von Klas­sik­ern und neuen Fil­men un­ter­schiedlich­er Herkunft wird die Viel­seitigkeit filmischen Erzäh­lens er­leb­bar. Wie ver­mit­telt der Film die Geschicht­en, die er erzählt? Welche Bildges­tal­tung und Blick­struk­tur fall­en auf? Und welche Filme gel­ten im Rah­men der Filmgeschichtsschrei­bung als dauer­haft und warum? Der Ki­nozuschauer ist ein­ge­la­den, den Blick für ver­schie­dene Film­sprachen und Le­sarten von filmischen Bildern zu schär­fen und Filmgeschichte neu zu ent­deck­en.

Nach­dem im Früh­jahr das Spiel im Zen­trum stand, fol­gen im Herbst sieben Filme von Ernst Lu­bitschs Ge­sellschafts­satire ÄRG­ER IM PARADIES bis zu Chris­tian Pet­zolds Traumerzäh­lung YEL­LA, die das Mo­tiv des Geldes aus­loten. Die The­ma­tisierung von Geld auf der Lein­wand stellt dabei aus, was den Film und das Ki­no als ein­er Tech­nik des Imag­inären grund­sät­zlich aus­macht.

Zum Auf­takt der Rei­he am 20. Au­gust präsen­tieren wir das sel­ten gezeigte Hol­ly­wood-Mu­si­cal HAL­LELU­JAH, I’M A BUM. Ekke­hard Knör­er von der Filmzeitschrift CAR­GO wird in sein­er Ein­führung der Spur des Geldes in Lewis Mile­s­tones Film fol­gen und die be­son­dere In­sze­nierung der Ökonomie im De­pres­sions­film aus Hol­ly­wood er­läutern.

Hi­er kön­nen Sie das voll­ständige Pro­gramm down­loa­d­en