Foto Filmforum
Candida Höfer, Kino im Museum Ludwig Köln II, 2006

Filmforum

Mit dem bun­desweit einzi­garti­gen Mod­ell eines die Stadt­grenzen über­greifen­d­en Fo­rums be­spielen seit Jan­uar 2006 ins­ge­samt ne­un Part­n­er das Ki­no im Mu­se­um Lud­wig.

Als Grün­dungs­mit­glied­er des Film­fo­rums hat das ge­samte breite Spek­trum von Film­förder­ern und -pro­duzen­ten, Film­schaf­fen­d­en, -ver­mit­tel­n­den und Cineas­t­en zur Ko­op­er­a­tion zusam­menge­fun­den. Zu ih­nen ge­hören die Film­s­tif­tung NRW, die SK Stif­tung Kul­tur, der West­deutsche Rund­funk (WDR), die ifs in­ter­na­tio­nale film­schule köln, der film & fernseh pro­duzen­ten­ver­band nrw e.v. die Köl­n­Musik GmbH, sowie der Ver­bund der freien Film­szene „Ki­noAk­tiv" und das Mu­se­um Lud­wig/Stadt Köln. Zahl­reiche the­ma­tische Pro­gramm­rei­hen, Film­fes­ti­vals und Pre­mieren sowie Vorträge und Diskus­sio­nen haben im Film­fo­rum ei­nen Auf­führung­sort ge­fun­den. Alle Ve­r­an­s­tal­tun­gen wer­den in­haltlich und fi­nanziell von den einzel­nen Part­n­ern selbst ve­r­ant­wortet. Ge­mein­sam ist es gelun­gen, das Film­fo­rum als Ort für Filmgeschichte und zeit­genös­sische Filmkul­tur zu etablieren und damit eine Lücke in der Köl­n­er Ki­no­land­schaft zu füllen.

Weitere In­fos zu die­sem und allen an­deren Pro­gram­men un­ter www.film­fo­rum­n­rw.de

Ein­tritt­skarten für alle Ve­r­an­s­tal­tun­gen sind an der Abend­kasse er­hältlich. Vorbestel­lun­gen sind nicht möglich. Für Hörgeschädigte bi­etet das Film­fo­rum In­duk­tionssch­leifen an. Das Film­fo­rum ist für Roll­s­tuhl­fahr­er zugänglich.

Film­fo­rum im Mu­se­um Lud­wig

Ein­gang auf der Rück­seite des Mu­se­um Lud­wig
Bis­chofs­garten­s­traße 1, 50667 Köln
E-Mail: in­fofilm­fo­rum­n­rw.de

In­for­ma­tion zur Edi­tion von Can­di­da Höfer

Aus An­lass des ein­jähri­gen Beste­hens des Film­fo­rum NRW hat die Kün­st­lerin Can­di­da Höfer das Film­fo­rum NRW mit ein­er Edi­tion un­ter­stützt.
Can­di­da Höfer zeigt zwei Per­spek­tiv­en auf das Ki­no im Mu­se­um Lud­wig: Zum ei­nen die leere Pro­jek­tions­fläche, zum an­deren den Blick auf die Rück­wand, hin­ter der sich der Pro­jek­tion­s­raum ver­birgt. Das Spez­i­fische der Ar­chitek­tur, die für ein Ki­no doch ungewöhn­lich ist - die ur­sprüngliche Pla­nung des Ortes sah eine Kom­bi­na­tion von Ki­no und Kam­mer­musik­saal vor -, ist in dem un­ver­wech­sel­baren Stil der Kün­st­lerin er­fasst.

Can­di­da Höfer
Ki­no im Mu­se­um Lud­wig Köln I / II
2006
Lamb­da-Print
je 28 x 44 cm, Ed. 50
je € 850
Beim Er­werb bei­der Fo­to­gra­fien gilt ein re­duziertes Ange­bot von 1.500 €.

Mi 11.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 26. April, 11:00 – 22:00 Uhr
Veranstalter: dfi-Dokumentarfilminitiative
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

In der aktuellen Diskussion um das deutsche Filmerbe sollen im Symposium einige neue bzw. ergänzende Perspektiven vorgestellt werden. Vor dem Hintergrund eines eventuell zustande kommenden Bund-Länder-Programms zum Filmerbe geht es uns darum, die Perspektive und die Bedarfe der Filmemacher*innen in die Diskussion zu tragen und die Regionalität des Filmerbes in Deutschland zu berücksichtigen. Dass es in Deutschland unterschiedliche regionale Filmgeschichten gibt, wird am Beispiel von NRW dargestellt.

Wir wollen mit dem Symposium die Politik, aber auch die Produzent*innen und Filmemacher*innen davon überzeugen, dass ihr Filmschaffen auch immer eine historische Dimension hat, die angesichts der Digitalisierung besonders dringlich wahrgenommen werden muss.

Bis zum Symposium wird ein erstes beispielhaftes Sample von Dokumentar- und Experimentalfilmen durch einen Online-Fragebogen erhoben, das einen Teil des NRW-Filmerbes ausmachen könnte und das zeigt, welcher Digitalisierungs- und Sanierungsbedarf im Einzelnen besteht.

Zugleich weisen wir in einer Bestandsaufnahme auf bereits vorhandene Förder- und Kooperationsmöglichkeiten hin, mit deren Hilfe analog gedrehte und vertriebene Werke digitalisiert und damit in der Öffentlichkeit wieder sichtbar gemacht werden können.

Das Symposium wendet sich an die Filmbranche in NRW und in anderen Bundesländern, an die Verbände der Filmschaffenden, an die Kultur- und Medienpolitiker und Kulturförderer auf föderaler Ebene, an die Verantwortlichen in einschlägigen Archiven und Stiftungen und an die film- und regionalhistorisch interessierte Öffentlichkeit.

Symposiumstage:
Mi, 26.4., 11:00 – 22:00 Uhr
Do 27.4., 10:00 – 16:00 Uhr

Mehr Informationen zum Programm und die Anmeldung sind ab Anfang April online.

Das Symposium ist eine Veranstaltung der dfi-Dokumentarfilminitiative, Mitveranstalter sind die AG DOK und das Filmbüro NW, Kooperationspartner der Kulturrat NRW.

Förderer sind das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, die Stadt Köln und die Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten. Medienpartner ist der filmdienst.

Eintritt: frei

Do 10.00 Uhr Film
Datum: Donnerstag, 27. April, 10:00 – 16:00 Uhr
Veranstalter: dfi-Dokumentarfilminitiative
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

In der aktuellen Diskussion um das deutsche Filmerbe sollen im Symposium einige neue bzw. ergänzende Perspektiven vorgestellt werden. Vor dem Hintergrund eines eventuell zustande kommenden Bund-Länder-Programms zum Filmerbe geht es uns darum, die Perspektive und die Bedarfe der Filmemacher*innen in die Diskussion zu tragen und die Regionalität des Filmerbes in Deutschland zu berücksichtigen. Dass es in Deutschland unterschiedliche regionale Filmgeschichten gibt, wird am Beispiel von NRW dargestellt.

Wir wollen mit dem Symposium die Politik, aber auch die Produzent*innen und Filmemacher*innen davon überzeugen, dass ihr Filmschaffen auch immer eine historische Dimension hat, die angesichts der Digitalisierung besonders dringlich wahrgenommen werden muss.

Bis zum Symposium wird ein erstes beispielhaftes Sample von Dokumentar- und Experimentalfilmen durch einen Online-Fragebogen erhoben, das einen Teil des NRW-Filmerbes ausmachen könnte und das zeigt, welcher Digitalisierungs- und Sanierungsbedarf im Einzelnen besteht.

Zugleich weisen wir in einer Bestandsaufnahme auf bereits vorhandene Förder- und Kooperationsmöglichkeiten hin, mit deren Hilfe analog gedrehte und vertriebene Werke digitalisiert und damit in der Öffentlichkeit wieder sichtbar gemacht werden können.

Das Symposium wendet sich an die Filmbranche in NRW und in anderen Bundesländern, an die Verbände der Filmschaffenden, an die Kultur- und Medienpolitiker und Kulturförderer auf föderaler Ebene, an die Verantwortlichen in einschlägigen Archiven und Stiftungen und an die film- und regionalhistorisch interessierte Öffentlichkeit.

Symposiumstage:
Mi, 26.4., 11:00 – 22:00 Uhr
Do 27.4., 10:00 – 16:00 Uhr

Mehr Informationen zum Programm und die Anmeldung sind ab Anfang April online.

Das Symposium ist eine Veranstaltung der dfi-Dokumentarfilminitiative, Mitveranstalter sind die AG DOK und das Filmbüro NW, Kooperationspartner der Kulturrat NRW.

Förderer sind das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, die Stadt Köln und die Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten. Medienpartner ist der filmdienst.

Eintritt: frei

Do 19.30 Uhr Film
Datum: Donnerstag, 27. April, 19:30 Uhr
Preis: 6,50 €
6,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Kino Gesellschaft Köln in Kooperation mit daredo media und der ifs internationale filmschule köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D 2016, 87‘, DCP, R: Luise Brinkmann, mit: Lana Cooper, Saskia Vester, Till Wonka
Anschließend Gespräch mit der Regisseurin,
Moderation: Simone Stewens, ifs internationale filmschule köln

Kerstin, eine verspielte Romantikerin, wartet seit Monaten aktiv auf die Rückkehr ihrer großen Liebe – als plötzlich ihre frisch getrennte Mutter Charlotte bei ihr einzieht. Dass die beiden Frauen nicht unterschiedlicher mit ihrer Sehnsucht umgehen könnten, wird spätestens dann klar, als Charlotte sich kurzerhand durch Kerstins Mitbewohnerin dazu inspirieren lässt, über eine App neue Männer kennenzulernen und direkt mit nach Hause zu bringen. Kerstins wohlige Tagträume werden nun immer häufiger von der Realität unterbrochen, in der die wahre Liebe zu einem hoffnungslosen Zufallsprodukt geworden ist. „Preis für Ensemblegeist und Energie“ beim Filmfest München 2016!

Mo 14.00 Uhr Film
Datum: Montag, 01. Mai, 14:00 Uhr
Veranstalter: ACHT BRÜCKEN, gefördert durch die Kunststiftung NRW
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Mitternachtsstük
Über vier Fragmente aus dem Tagebuch von Robert Schumann (1828), 33‘, DVD, B & R: Mauricio Kagel


Phonophonie (1979)
Vier Melodramen von Mauricio Kagel, 39‘, DVD, R: Mauricio Kagel, mit: Mauricio Kagel und William Pearson


Er war einer der wegweisenden Komponisten der Nachkriegsavantgarde und der Begründer des „Instrumentalen Theaters“, in dem die Vortragsaktion als konstitutiver Teil der Bühnenperformance begriffen und inszeniert wird. In diesem Sinn hat Mauricio Kagel nicht allein das Wort, vielmehr auch den Prozess der Artikulation als musikalisches Rohmaterial verstanden und seinen Gestaltungsprinzipien unterworfen. Die Körper spielen mit bei Kagel, nicht nur der Ton macht hier Musik, was wesentlich zu einer Erweiterung des zeitgenössischen Musikbegriffs beigetragen hat. In Aufzeichnungen des Schweizer Fernsehens aus den späten 1970er und -80er Jahren sind zwei Werke des 2008 in Köln verstorbenen Komponisten in seiner eigenen Regie zu sehen.

Mo 19.00 Uhr Film
Datum: Montag, 08. Mai, 19:00 Uhr
Veranstalter: ifs internationale filmschule köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D 2017, 103‘, DCP, R: Andreas Dresen, mit: Arved Friese, Justus von Dohnányi, Jule Hermann, Charly Hübner
Anschließend Gespräch mit dem Regisseur Andreas Dresen über seine Arbeit, moderiert von Jattina von Puttkamer (ifs)

Timm Thalers Lachen kann niemand widerstehen. Es ist so ansteckend und entwaffnend, dass der schwerreiche Baron Lefuet es unbedingt besitzen will. Und so schlägt Lefuet dem Waisenjungen einen ungewöhnlichen Handel vor: Wenn Timm ihm sein Lachen verkauft, wird er in Zukunft jede Wette gewinnen. Timm unterschreibt den Vertrag. Dank der neuen Fähigkeit kann der Junge sich nun scheinbar alle Wünsche erfüllen, aber ohne sein Lachen wird er auch immer einsamer und gerät mehr und mehr in die Fänge des teuflischen Barons. Doch Timms Freunde Ida und Kreschimir setzen alles daran, damit er sein Lachen zurückerhält.


Der aktuelle Kinofilm TIMM THALER ODER DAS VERKAUFTE LACHEN von Regisseur Andreas Dresen basiert auf dem gleichnamigen Roman von James Krüss. 1979 wurde der Roman bereits als Fernsehserie fürs ZDF verfilmt. Mit TIMM THALER hat Andreas Dresen erstmals einen Film für Kinder und Jugendliche realisiert und sich damit einen lang gehegten Wunsch erfüllt, wie er im Interview mit Deutschlandradio Kultur verriet. „Mit der Neuverfilmung TIMM THALER ODER DAS VERKAUFTE LACHEN gelingt Andreas Dresen einer der schönsten und wichtigsten Kinderfilme der letzten Jahre“, urteilt Oliver Kaever auf spiegel.de.


Der Film ist für den Deutschen Filmpreis 2017 in den Kategorien Bester Kinderfilm und Beste Tongestaltung nominiert, der am 28. April verliehen wird.


Andreas Dresen zählt zu den erfolgreichsten deutschen Regisseuren der jüngeren Zeit. Seine Filme sind sowohl an der Kinokasse erfolgreich, als auch vielfach ausgezeichnet. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen die Kinofilme NACHTGESTALTEN (u. a. Deutscher Filmpreis), HALBE TREPPE (u. a. Silberner Bär der Berlinale, Deutscher Filmpreis), SOMMER VORM BALKON (u. a. Bayerischer Filmpreis, Preis der deutschen Filmkritik) und HALT AUF FREIER STRECKE (u. a. Deutscher Filmpreis, Preis der deutschen Filmkritik) ebenso wie der Fernsehfilm DIE POLIZISTIN (u. a. Adolf Grimme Preis, Deutscher Fernsehpreis).


An der ifs gibt Andreas Dresen vom 8. bis 12. Mai unter dem Titel „Inszenierung und Improvisation vor der Kamera“ einen Workshop für Schauspieler und eine Masterclass für die Regieklassen im Studiengang Film.

Mi 19.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 10. Mai, 19:00 Uhr
Veranstalter: Deutschen Gesellschaft der Vereinten Nationen NRW (DGVN NRW e.V., Isabelle Beaucamp) und dem Regionalen Informationszentrum der Vereinten Nationen für Westeuropa (UNRIC Bonn, Michael Seckler)
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

N, IND 2015, 52‘, Blu-ray, OmeU, R: George Kurian

George Kurian begleitet eine Gruppe Syrer auf ihrer Flucht über mehrere Lager hinweg bis zu ihrer jeweiligen Ankunft in den verschiedenen Ländern Europas. Da ihm als Journalist nicht erlaubt wird auf das Schmugglerboot zu gelangen, drehen die Flüchtlinge ihre Überfahrt selbst. Dies erzeugt eine unmittelbare Nähe und Betroffenheit für den Zuschauer, der mit ihnen eintaucht in das Wagnis einer Flucht und deren Anstrengungen und Ungewissheiten. Später zeigt der Regisseur, wie sich die einzelnen Schicksale auf Europa verteilen. Der Film ermöglicht es somit, die Ereignisse aus der Perspektive der Flüchtlinge hautnah mitzuerleben. Darüber hinaus gewährt die Dokumentation einen direkten und emotionalen Einblick in die Herausforderungen nach der Flucht, welche sich bei dem Versuch stellen, in einer völlig fremden Umgebung Fuß zu fassen.


Anschließend an die Vorführung Skype Interview mit dem Regisseur George Kurian und Diskussionsrunde mit Raoul Müller (Arbeit beim „Dutch Council for Refugees“ und bei „Boat Refugees Foundation“ in Samos, Griechenland) sowie Gisbert von Haugwitz (Politologe, bereits tätig auf verschiedenen internationalen Missionen der EU, OSZE und UN auf dem Balkan, im Nahen/Mittleren Osten und in Ostafrika sowie derzeit Leiter einer Flüchtlingseinrichtung in Köln)

Do 19.00 Uhr Film
Datum: Donnerstag, 11. Mai, 19:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,50 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Filmforum NRW e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut français
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Mit der Reihe FILMGESCHICHTEN präsentiert das Filmforum seit Frühjahr 2015 filmhistorische Programme, in denen ausgewählte Motive durch die Filmgeschichte verfolgt werden. Von März bis Dezember 2017 steht das Thema „Revolution im Film“ im Zentrum der Reihe. 

F 1967, 92’, Blu-ray, OmeU, Regie: Jean-Luc Godard, mit: Anne Wiazemsky, Jean-Pierre Léaud
Mit einer Einführung von Daniel Kothenschulte, Filmkritiker und -kurator

Fünf Studenten gründen eine maoistische WG in Paris. Sie reden, rauchen, zitieren untermalt von Zwischentexten und Standbildern Weisheiten aus Politik und Kunst, spielen Krieg und planen ein Attentat. Eine sprachgewaltige Parabel auf die Kinder von Karl Marx und Coca-Cola am Vorabend der Revolution.

Fr 19.15 Uhr Film
Datum: Freitag, 12. Mai, 19:15 Uhr
Preis: 8,00 €
Tickets & weitere Infos: www.homochrom.de
6,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: homochrom
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig
Sa 19.00 Uhr Film
Datum: Samstag, 13. Mai, 19:00 Uhr
Veranstalter: Dersim Gemeinde Köln e.V.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

TRK / D 2017, 40‘, DVD, OmU, R: Oral History Projekt
Anschließend Filmgespräch mit Cemal Tas

Der Dokumentarfilm erzählt die Lebensgeschichten von Menschen, die das Massaker in den Jahren 1937-1938 in Dersim erlebt und überlebt haben.

So 20.00 Uhr Film
Datum: Sonntag, 14. Mai, 20:00 Uhr
Preis: 10,00 €
5,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: ON – Neue Musik Köln e.V., gefördert durch die Stadt Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D 2017, 64‘, R: Jorgos Katsimitsoulias und Ilias Ntais
Anschließend an die Vorführung Gespräch mit Jorgos Katsimitsoulias und Ilias Ntais

Ein schwarzweisser Stummfilm, übermalt durch abstrakte Malerei und Zeichnung, vertont mit improvisierter Musik. SOUNDSKETCHING ist ein Kunstfilm über ein Improvisatons-Performance Projekt eines visuellen Künstlers und eines Musiker, die gemeinsam eine neue Form des künstlerischen Ausdrucks entwickeln. Der experimentelle Musikdokumentarfilm verzichtet auf Sprache und lädt zu einer neuen synästhetische Erfahrung ein.


Weitere Infos: www.on-cologne.de

Mi 19.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 17. Mai, 19:00 Uhr
Veranstalter: homochrom
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Anschließend Talkrunde mit Regisseur David Velduque, Alia Khannum (Queer Refugees for Pride) und einem Vertreter der Landeskoordination Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW, Moderation: Caroline Frank ("anders und gleich")

Por un beso
E 2016, 5‘, DCP, OmU, R: David Velduque


Headspace
GB 2017, 4‘, DCP, OmU, R: Jake Graf


Am 17.5.2017 wird beim Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) nicht nur der Streichung von Homosexualität aus dem WHO-Diagnoseschlüssel für Krankheiten im Jahr 1990 gedacht, an die weiterhin bestehende Diskriminierung von oder Gewalt gegen Homo- und Transsexuelle erinnert und für Vielfalt sensibilisiert, damit Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Identität und Orientierung selbstbestimmt und ohne Angst vor Ausgrenzung und Anfeindung leben können.


Nordrhein-Westfalens Emanzipationsministerin Barbara Steffens hat sich dafür stark gemacht, dass der 5-minütige spanische Kurzfilm POR UN BESO von David Velduque am 17.5. NRW-weit in vielen Kinos gezeigt wird. Ministerin Steffens hat die Deutschland-Premiere von POR UN BESO beim Filmfest homochrom gesehen und erklärte: "Der Film hat mich ergriffen, er hat mich sehr berührt und zugleich fassungslos gemacht. Deshalb werbe ich bei Kinobetreiberinnen und Kinobetreibern in Nordrhein-Westfalen dafür, diesen Kurzfilm anlässlich des IDAHOT am 17.5. zu zeigen."


Regisseur Velduque und homochrom e.V. stellen diesen Kurzfilm kostenlos mit deutschen Untertiteln, deutschen Gewaltzahlen und einer offiziellen FSK-Freigabe ab 12 Jahren zur Verfügung. Auch Kinos in anderen Bundesländern werden an der Aktion teilnehmen.


homochrom bringt David Velduque zudem nach Köln für eine IDAHOT-Sonderveranstaltung in Kooperation mit der Kampagne "anders und gleich – Nur Respekt wirkt" und der LAG Lesben in NRW e.V. Direkt im Anschluss an die traditionelle IDAHOT-Aktion, welche um 18 Uhr auf dem Roncalliplatz neben dem Kölner Dom stattfindet, wird homochrom um 19 Uhr zu einer kostenlosen Talkrunde, Kurzfilmen und einem Umtrunk im Filmforum NRW im Museum Ludwig einladen. Zusätzlich zu POR UN BESO wird auch HEADSPACE vom transsexuellen Regisseur Jake Graf als Deutschland-Premiere aufgeführt – beide Filme mit deutschen Untertiteln. Das Filmforum NRW ist barrierefrei zugänglich und die Talkrunde wird in deutsche Gebärdensprache gedolmetscht.

Mi 21.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 17. Mai, 21:00 Uhr
Preis: 8,00 €
Tickets & weitere Infos: www.homochrom.de
6,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: homochrom
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

I 2016, 107‘, DCP, OmU, R: Ivan Cotroneo

Lorenzo, Blu und Antonio besuchen zusammen ein Provinzgymnasium im Norden Italiens. Die drei 16-jährigen Freunde gelten als Außenseiter. Lorenzo ist schwul, macht auch keinen Hehl daraus. Er entkommt dem homophoben Hass seiner Mitschüler, indem er sich in farbenfrohe Träume wirft, in denen er ein umjubeltes Idol ist. Blu hat es auch nicht leicht. Sie gilt als Schulschlampe, nachdem sich herumsprach, dass sie an einem Abend mit gleich vier Typen Sex gehabt haben soll. Antonio ist gut gebaut und Star-Basketballer. Außerhalb der Turnhalle hält man ihn jedoch für tumb. Die drei werden schnell zu besten Freunden und finden in ihrer engen Bindung die Kraft, sich gegen das elende Mobbing der Schultyrannen zu wehren. Jedoch bringt ein Kuss die Idylle und das Gleichgewicht des Trios ins Wanken...


Durchsetzt mit unvergesslichen Bildern und einem fetten Soundtrack von MIKA, zündet EIN KUSS ein emotionales Feuerwerk, das es schafft, auch die dunkelsten Momente der jugendlichen Helden hell zu erleuchten. EIN KUSS ist eine bewegender Filme über Jugend und erstes Verlangen und könnte sich zu einem Klassiker entwickeln. Der Film wurde in Rom mit einem italienischen Golden Globe fürs beste Drehbuch ausgezeichnet.

So 10.30 Uhr Film
Datum: Sonntag, 21. Mai, 10:30 Uhr
Veranstalter: jfc Medienzentrum in Zusammenarbeit mit dem Filmforum
Zielgruppe: Kinder ab 6 Jahren
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

NL 2010, 85‘, DVD, R: Arne Toonen, mit: Nils Verkooijen, Michael Alexander, Fiona Livingston,
FSK: ab 6, empfohlen ab 6 Jahren

Dick oder dünn – das ist hier die Glaubensfrage Dik Trom, von allen Trommelbauch genannt, lebt in Pummelstadt, einem Ort, wo alle Menschen dick und glücklich sind, gern und viel essen und oft lachen. Natürlich ist auch Dik recht rundlich, aber mit seiner Figur sehr zufrieden. Eines Tages bekommen seine Eltern die Möglichkeit, in Dünnhafen ein Restaurant zu eröffnen. Dünnhafen aber ist das genaue Gegenteil von Pummelstadt. Dort achten die Menschen auf ihr Gewicht und treiben ununterbrochen Sport. Zum ersten Mal in seinem Leben wird Dik gehänselt, doch das lässt er sich nicht lange gefallen!

So 12.30 Uhr Film
Datum: Sonntag, 21. Mai, 12:30 Uhr
Veranstalter: ifs internationale filmschule köln in Zusammenarbeit mit dem Filmforum
Zielgruppe: Kinder ab 6 Jahren
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D 2017, 82‘, DCP, R: Zoltan M. Geller und Jo Müller
Anschließend Gespräch mit Zoltan M. Geller und Jo Müller über ihre Arbeit

Der Dokumentarfilm AISLADO – VERINSELUNG thematisiert ein in der westlichen Welt fast unbemerktes Phänomen: Ethnische Diskriminierung in der Karibik.


Julio und Alejandro sind typische dominikanische Kinder: Sie sprechen dominikanisches Spanisch, sie lieben die dominikanische Kultur, sie fühlen sich wie Dominikaner. Jedoch droht auch ihnen, dass ihnen die dominikanische Staatsangehörigkeit entzogen wird und sie nach Haiti abgeschoben werden; in ein Land, das sie noch nie besucht haben, dessen Sprache sie nicht sprechen und dessen Kultur sie nicht kennen.


Viele Dominikaner mit haitianischen Wurzeln erleben gerade einen Umbruch: Ein Ultimatum der Regierung ist abgelaufen, das Dominikaner mit ausländischen Vorfahren dazu auffordert, ihren Aufenthalt zu legalisieren. Obwohl sie seit ihrer Geburt im Besitz eines dominikanischen Passes waren, wird nun von konservativen Gruppierungen die Staatsangehörigkeit hunderttausender Dominikaner in Frage gestellt. Ihnen drohen unmittelbar die Entnationalisierung und die Abschiebung nach Haiti.


Der Dokumentarfilm AISLADO – VERINSELUNG von Zoltan M. Geller (ifs-Absolvent Editing Bild & Ton) und Jo Müller (ifs-Absolvent Visual Arts) nahm seinen Anfang als freies Projekt im 5. Semester an der ifs internationale filmschule köln und wurde von Professoren der ifs betreut.


Der Film wird anlässlich des Museumsfests zum ersten Mal gezeigt.

So 15.00 Uhr Film
Datum: Sonntag, 21. Mai, 15:00 Uhr
Preis: 6,50 €
6,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: KölnMusik in Kooperation mit der Kino Gesellschaft Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D/F/GB/PL 2002, 148‘, Blu-ray, OmU, R: Roman Polanski, mit: Adrian Brody, Thomas Kretschmann

Warschau, 1939. Die Besetzung Polens durch die Deutschen bedeutet für den gefeierten polnisch-jüdischen Pianisten Wladyslaw Szpilman den Beginn eines langen Leidenswegs. Durch einen Glücksfall entgeht er dem Transport ins KZ, in dem seine gesamte Familie ums Leben kommt. Von nun an fristet er ein Dasein im Hintergrund. Hungrig, krank und psychisch vor dem Kollaps stehend wird er gegen Kriegsende schließlich von einem deutschen Offizier aufgespürt. Doch anstatt ihn auszuliefern, bittet dieser ihn, Klavier zu spielen.


"Die Botschaft dieses Filmes ist heute wieder brandaktuell. Ein Meisterwerk, das mich immer wieder neu packt und nachdenklich macht“, sagt Anna Lucia Richter über ihren Lieblingsfilm. Die Sopranistin, die in dieser Saison als Porträt-Künstlerin in der Kölner Philharmonie gastiert, wird vor dem Film ein paar Worte darüber an das Publikum richten.


Dieses Filmprogramm ist eine Begleitveranstaltung zu: A. L. Richter, G. Arquez, J. Prégardien, T. Nazmi, S. Wienand, Collegium Vocale Gent, Freiburger Barockorchester, J. Rhorer: Mozart, Parra, Rameau am 28.5. um 18:00 Uhr in der Kölner Philharmonie.

So 19.00 Uhr Film
Datum: Sonntag, 21. Mai, 19:00 Uhr
Preis: 10,00 €
Veranstalter: AGADEKA-Rat der Völker e.V.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

TRK 2016, 70‘, DCP, OmU, Regie: Nezahat Gündogan

Nach 1915 fanden etliche Armenier Zuflucht in Dersim (heute Tunceli). Bei den Verfolgungen der Jahre 1937/38 wurden etliche von ihnen umgebracht. Die wenigen Überlebenden wurden in alle Winde zerstreut. Der Dokumentarfilm DIE KINDER DES KLOSTERS erzählt ihre Geschichte.

Mi 20.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 31. Mai, 20:00 Uhr
Veranstalter: Cocktailfilms in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D 2016, 30’, R: Kai Sitter, P: Cagdas Yüksel
In Anwesenheit des Regisseurs, Produzenten & der HauptdarstellerInnen

Die aus Syrien geflüchtete Samira ist ungeduldig. Sie möchte das Flüchtlingsheim und vielleicht auch München verlassen, um wieder ihr eigenes Leben aufzunehmen und in Deutschland Fuß zu fassen. Sie will über ihr Leben selbst bestimmen. Wozu hat sie sonst die Trümmer ihres Heimatlandes hinter sich gelassen? Die junge Polizistin Katharina ist voller Tatendrang und bereit, für Schutz und Gerechtigkeit einzustehen. Als sich vor Samiras Unterkunft Demonstranten zusammenrotten und eine Gruppe Flüchtlinge angreifen, kreuzen sich Samiras und Katharinas Wege. Es ist nur ein Augenblick, doch die Verbindung bleibt bestehen.