Foto Filmforum
Candida Höfer, Kino im Museum Ludwig Köln II, 2006

Filmforum

Mit dem bun­desweit einzi­garti­gen Mod­ell eines die Stadt­grenzen über­greifen­d­en Fo­rums be­spielen seit Jan­uar 2006 ins­ge­samt ne­un Part­n­er das Ki­no im Mu­se­um Lud­wig.

Als Grün­dungs­mit­glied­er des Film­fo­rums hat das ge­samte breite Spek­trum von Film­förder­ern und -pro­duzen­ten, Film­schaf­fen­d­en, -ver­mit­tel­n­den und Cineas­t­en zur Ko­op­er­a­tion zusam­menge­fun­den. Zu ih­nen ge­hören die Film­s­tif­tung NRW, die SK Stif­tung Kul­tur, der West­deutsche Rund­funk (WDR), die ifs in­ter­na­tio­nale film­schule köln, der film & fernseh pro­duzen­ten­ver­band nrw e.v. die Köl­n­Musik GmbH, sowie der Ver­bund der freien Film­szene „Ki­noAk­tiv" und das Mu­se­um Lud­wig/Stadt Köln. Zahl­reiche the­ma­tische Pro­gramm­rei­hen, Film­fes­ti­vals und Pre­mieren sowie Vorträge und Diskus­sio­nen haben im Film­fo­rum ei­nen Auf­führung­sort ge­fun­den. Alle Ve­r­an­s­tal­tun­gen wer­den in­haltlich und fi­nanziell von den einzel­nen Part­n­ern selbst ve­r­ant­wortet. Ge­mein­sam ist es gelun­gen, das Film­fo­rum als Ort für Filmgeschichte und zeit­genös­sische Filmkul­tur zu etablieren und damit eine Lücke in der Köl­n­er Ki­no­land­schaft zu füllen.

Weitere In­fos zu die­sem und allen an­deren Pro­gram­men un­ter www.film­fo­rum­n­rw.de

Ein­tritt­skarten für alle Ve­r­an­s­tal­tun­gen sind an der Abend­kasse er­hältlich. Vorbestel­lun­gen sind nicht möglich. Für Hörgeschädigte bi­etet das Film­fo­rum In­duk­tionssch­leifen an. Das Film­fo­rum ist für Roll­s­tuhl­fahr­er zugänglich.

Film­fo­rum im Mu­se­um Lud­wig

Ein­gang auf der Rück­seite des Mu­se­um Lud­wig
Bis­chofs­garten­s­traße 1, 50667 Köln
E-Mail: in­fofilm­fo­rum­n­rw.de

In­for­ma­tion zur Edi­tion von Can­di­da Höfer

Aus An­lass des ein­jähri­gen Beste­hens des Film­fo­rum NRW hat die Kün­st­lerin Can­di­da Höfer das Film­fo­rum NRW mit ein­er Edi­tion un­ter­stützt.
Can­di­da Höfer zeigt zwei Per­spek­tiv­en auf das Ki­no im Mu­se­um Lud­wig: Zum ei­nen die leere Pro­jek­tions­fläche, zum an­deren den Blick auf die Rück­wand, hin­ter der sich der Pro­jek­tion­s­raum ver­birgt. Das Spez­i­fische der Ar­chitek­tur, die für ein Ki­no doch ungewöhn­lich ist - die ur­sprüngliche Pla­nung des Ortes sah eine Kom­bi­na­tion von Ki­no und Kam­mer­musik­saal vor -, ist in dem un­ver­wech­sel­baren Stil der Kün­st­lerin er­fasst.

Can­di­da Höfer
Ki­no im Mu­se­um Lud­wig Köln I / II
2006
Lamb­da-Print
je 28 x 44 cm, Ed. 50
je € 850
Beim Er­werb bei­der Fo­to­gra­fien gilt ein re­duziertes Ange­bot von 1.500 €.

Mi 20.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 31. Mai, 20:00 Uhr
Veranstalter: Cocktailfilms in Zusammenarbeit mit dem Allerweltskino
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D 2016, 30’, R: Kai Sitter, P: Cagdas Yüksel
In Anwesenheit des Regisseurs, Produzenten & der HauptdarstellerInnen

Die aus Syrien geflüchtete Samira ist ungeduldig. Sie möchte das Flüchtlingsheim und vielleicht auch München verlassen, um wieder ihr eigenes Leben aufzunehmen und in Deutschland Fuß zu fassen. Sie will über ihr Leben selbst bestimmen. Wozu hat sie sonst die Trümmer ihres Heimatlandes hinter sich gelassen? Die junge Polizistin Katharina ist voller Tatendrang und bereit, für Schutz und Gerechtigkeit einzustehen. Als sich vor Samiras Unterkunft Demonstranten zusammenrotten und eine Gruppe Flüchtlinge angreifen, kreuzen sich Samiras und Katharinas Wege. Es ist nur ein Augenblick, doch die Verbindung bleibt bestehen.

Mi 19.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 07. Juni, 19:00 Uhr
Veranstalter: ifs internationale filmschule köln in Kooperation mit Filmplus
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

USA 2000, 102‘, Blu-ray, OmU, R: Darren Aronofsky, S: Jay Rabinowitz
Anschließend Gespräch mit Editorin Claudia Gleisner, Moderation: Werner Busch, Filmkurator bei Filmplus

Beim Kölner Festival Filmplus steht einmal im Jahr die Kunst der Filmmontage im Mittelpunkt. Gezeigt werden die am besten montierten deutschen Spiel- und Dokumentarfilme des Jahres – beim nächsten Mal wieder vom 13. bis 16. Oktober. In Gesprächen und Diskussionsrunden entsteht so seit Jahren ein lebendiger Diskurs über die Montage von Kinofilmen.


Für die Neuauflage der »ifs-Begegnung« Filmplus haben wir Editoren nach ihren persönlichen Lieblingsfilmen gefragt, deren herausragende Montage sie gerne vorstellen möchten.


Für Claudia Gleisner ist der von Jay Rabinowitz montierte REQUIEM FOR A DREAM ein zeitloses Meisterwerk: »Wie ein Feuerwerk prasseln die rasanten Schnitte auf den Zuschauer ein und lassen niemanden unberührt. Doch wie bei jeder Montagearbeit von Jay Rabinowitz lohnt sich ein zweiter Blick: Die Montage besticht nicht nur durch die offensichtlichen, sondern auch durch die unsichtbaren Schnitte, die die Figuren messerscharf und emotional präzise zeichnen«.


Seit knapp 30 Jahren ist Gleisner als Filmeditorin in verschiedenen Sparten tätig, schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Dokumentarfilm. Sie montierte preisgekrönte Kinofilme wie ZAKIR AND HIS FRIENDS (1997) SOLLBRUCHSTELLE (2007) und DAS DSCHUNGELRADIO (2008). Als Jurorin war sie bei zahlreichen Filmfestivals präsent und gibt regelmäßig Seminare u. a. bei TV-Sendern. Nach einer Weiterbildung an der ifs 2001 zog Claudia Gleisner nach Berlin.


In REQUIEM FOR A DREAM möchte sich Rentnerin Sarah Goldfarb mit Appetitzügler-Pillen für ihren großen Auftritt in einer Fernsehshow in Form bringen. Doch die enthaltenen Amphetamine machen sie schnell abhängig und sie beginnt, in der Einsamkeit ihrer Wohnung den Verstand zu verlieren. Ihr heroinsüchtiger Sohn Harry versucht derweil mit seinem Kumpel Tyrone als Dealer das große Geld zu machen, doch die eigene Sucht lässt die Gewinne schnell schwinden. Auch Harrys Freundin Marion, die davon träumt, eine Modeschöpferin zu werden, wird mit in den Drogensumpf gezogen.


Das Drama erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen – u. a. für die beste Filmmontage.

Do 19.00 Uhr Film
Datum: Donnerstag, 08. Juni, 19:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,50 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit Kino Latino Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

BR 1967, 106’, 35mm, OmU, R: Glauber Rocha, mit Jardel Filho, Paulo Autran, Glauce Rocha

Mit einer Einführung von Dr. Peter W. Schulze (Hispanistik / Literatur- und Filmwissenschaft, Universität Bremen / Koordinator des Instituts Ibero-Amerika) und Sonja Hofmann (Kino Latino Köln)


Der Dichter Paulo bewegt sich zwischen politischen Extremen: Mal kämpft er für den rechtskonservativen Díaz, mal für den populistischen Reformer Vieira. Außerdem liebt er die Kommunistin Sara. Ein delirierender Abgesang auf die politische Klasse in Brasilien zwischen Macht, Wahn und Widerstand.

Fr 20.00 Uhr Film
Datum: Freitag, 09. Juni, 20:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,50 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg,<br />in Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

GB 1993, 91‘, 16mm, DF, R: Ken Loach

Für den vierzigjährigen Bob ist das Leben in einer nordenglischen Wohnsiedlung längst zum täglichen Drahtseilakt geworden. Die Schicksalsschläge treffen ihn „Schlag auf Schlag“ („Raining Stones“). Kaum schafft er es, seine Familie zu ernähren. Aber er will es sich beweisen: Seine Tochter Coleen soll zur Kommunion das schönste Kleid bekommen. Um das bezahlen zu können, verschuldet er sich hoch beim örtlichen Kredithai. Als der mit seinen Forderungen auf Rückzahlung immer brutaler wird, will Bob sich zur Wehr setzen. Er bewaffnet sich mit dem großen Schraubenschlüssel…

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Sa 20.00 Uhr Film
Datum: Samstag, 10. Juni, 20:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,50 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

I/F 1960, 121‘, 35mm, DF, R: Michelangelo Antonioni

LA NOTTE ist einer der einflussreichsten Filme des italienischen Nachkriegskinos, der auch heute noch wegen seiner hervorragenden Darsteller fasziniert. In kühlen Schwarz-Weiss-Bildern inszeniert Antonioni die Geschichte einer gescheiterten Ehe und stellt die Vereinzelung der Menschen und ihre Unfähigkeit zur Kommunikation dar. Antonioni festigte mit diesem Film seine Rolle als einer der anspruchsvollsten europäischen Filmemacher.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Mi 19.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 14. Juni, 19:00 Uhr
Preis: 10,00 €
Veranstalter: Carola Hauck
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D 2017, 120‘, DCP, R: Carola Hauck
Anschließend Podiumsdiskussion

Der unabhängig produzierte, durch Crowdfunding finanzierte Dokumentarfilm von Carola Hauck (TISCH NO. 6) geht der Frage nach, was eine physiologische Geburt sicher macht und wodurch sie gestört wird. Was sind die Folgen von Interventionen auf den Geburtsverlauf, für Mutter und Kind und möglicherweise für die zukünftige Gesellschaft? Fachliche und emotionale Interviews mit Hebammen, Ärzt*innen, Wissenschaftler*innen aus angrenzenden Bereichen der Psychologie und Frauen, die über ihre Geburten erzählen, vermitteln bisher wenig bekannte Informationen. 3D-Animation und Zeichentrick, die die physiologischen Vorgänge darstellen, ergänzen das ganzheitliche Bild.

Fr 20.00 Uhr Film
Datum: Freitag, 16. Juni, 20:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,50 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

UdSSR 1989, 122‘, 35mm, OmU, R: Alexander Sokurow, Oleg Tepzow

Der russische Regisseur Alexander Sokurow ist einer der Filmemacher, die die Veränderungen und Mängel der russischen sozialistischen Gesellschaft mit nahezu seismographischer Genauigkeit festhalten. So erstaunt es nicht, dass er jahrelang verboten war. Auch in diesem Film DER GEWEIHTE, den er gemeinsam mit seinem Kollegen Tepzow realisierte, taucht er in den offiziellen Titeln nicht auf. Aber seine Handschrift ist unverkennbar: in Bildern, die unter die Haut gehen, hält er den damaligen Zustand des russischen Landes und der russischer Seele sowie die Verwerfungen der gesellschaftlichen Veränderungen fest. Er nutzt dazu  Bilder von apokalyptischen Visionen, Szenen voller Grauen und irrwitziger Komik.


Sucht man in diesem vielschichtigen Film nach einer Handlung, so findet man die Geschichte eines - selbsternannten? - Engels, der die Welt betrachtet. Und manchmal auch eingreifen möchte...

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Sa 20.00 Uhr Film
Datum: Samstag, 17. Juni, 20:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,50 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

D 1994, 61‘, 16mm, R: Stefan Trampe

Hermann geht zur Arbeit: Er ist Grenzschützer der DDR am Autobahnkontrollpunkt Drewitz. Sein Arbeitsplatz ist leer, Gras sprießt zwischen den Betonplatten. Kein Wunder: Wir schreiben das Jahr 1994, die DDR gibt es seit Jahren nicht mehr.


Dennoch hält Hermann an seiner alten Ordnung fest, als sei nichts geschehen. Seine Uniform repräsentiert das Machtgefüge eines längt untergegangenen Staates und gibt ihm das „Recht“, Eindringlinge zu verhaften.


Trampe schuf einen eindringlichen Film über einen Menschen, der nicht bereit ist, den gesellschaftlichen Veränderungen zu folgen. Oder der dazu nicht in der Lage ist…

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

So 19.00 Uhr Film
Datum: Sonntag, 18. Juni, 19:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,50 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

Gezeigt werden die Filme:
MÜLHEIM/RUHR, D 1964, 14‘, 16mm
RHEINSTROM, D 1966, 13‘, 16mm
DIE DONAU RAUF, S 1970, 28‘, 16mm
SPANIEN, D 1973, 45‘, 16mm

Peter Nestler studierte zunächst Malerei an der Kunstakademie München und arbeitete seit dem Ende der Fünfziger Jahre als Darsteller. Seine Ambitionen gingen jedoch in eine andere Richtung. 1962 drehte er seinen ersten Dokumentarfilm AM SIEL. Für AUFSÄTZE (1963) erhielt er die Kulturfilmprämie des Bundesinnenministers. Seit seinem Werk VON GRIECHENLAND (1965) war in der Bundesrepublik Deutschland jedoch kein Sender mehr bereit, einen Film des als linkslastig geltenden Peter Nestler mitzufinanzieren und auszustrahlen. 1966 emigrierte er nach Schweden und wurde Mitarbeiter bei Sveriges Radio.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
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Do 19.30 Uhr Film
Datum: Donnerstag, 22. Juni, 19:30 Uhr
Veranstalter: WDR
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D 2017, 90‘, Blu-ray, ein Film von Jan Tenhaven, Redaktion: Gudrun Wolter, Barbara Schmitz
Anschließend Gespräch mit Autor und Regisseur Jan Tenhaven, den WDR-Redakteurinnen Gudrun Wolter und Barbara Schmitz und dem Produzenten Stephan Lamby, ECO-Media

Das Silicon Valley ist heute Sitz von milliardenschweren IT-Unternehmen. Aber die Anfänge waren amateurhaft, bunt, chaotisch und revolutionär. Hippies, Bastler und Geschäftemacher schoben einst eine beispiellose Revolution an: Die Pioniere des Heimcomputers wollten nicht weniger als die Welt verändern und "Big Brother" vom Thron stoßen.


Zumindest das ist ihnen gelungen: Die Welt von heute ist auf eine Weise vernetzt, die vor 40 Jahren unvorstellbar war. Die Kultur der Kommunikation und mit ihr das soziale, politische, ökonomische Miteinander hat sich von Grund auf gewandelt. Aber ist es wirklich die Welt, die sich die Revolutionäre von damals erträumt haben? Heute stehen im Silicon Valley IT-Großkonzerne. Allein Google hat einen Börsenwert von mehreren hundert Milliarden Euro. Die Marktmacht von Apple, Microsoft, Google und Facebook hat Konkurrenten verdrängt und Diskussionen um die Zugänge zu Technologie und Daten ausgelöst. Ist Big Brother 2.0 das Ergebnis der Westküsten-Revolution?


In der aufwändig recherchierten Dokumentation von Jan Tenhaven erzählen die Pioniere der PC-Revolution in exklusiven Interviews von den Anfängen des Zeitalters der Heimcomputer. Es sind Visionäre und Vordenker, die – anders als Bill Gates oder Steve Jobs – nicht das große Geld gemacht haben, aber ohne deren Ideen und Träume unsere heutige, vernetzte Welt undenkbar wäre.

Fr 20.00 Uhr Film
Datum: Freitag, 23. Juni, 20:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,50 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

D 1970, 76‘, 16mm, R: Bernd Schwamm

Die Handlung des Films ist schnell erzählt: Eine Frau kann sich nicht zwischen zwei Männern entscheiden. Alle drei leiden.


In elegischen Bildern, in erlesen komponiertem schwarz-weiss erzählt der Film diese Geschichte so langsam, dass man immer wieder meint, der Film sei zum Stillstand gekommen. DER PARADIESGARTEN ist eine Hommage an den Stummfilm; und er basiert auf den Schriften von E.T.A. Hoffmann, einem romantischen Schriftsteller und Komponisten an der Wende zum 19. Jahrhundert. Ein Kunstwerk wie aus der Zeit gefallen.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
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Sa 20.00 Uhr Film
Datum: Samstag, 24. Juni, 20:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,50 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

Jean-Marie Straub (* 8. Januar 1933 in Metz) und Danièle Huillet (* 1. Mai 1936 in Paris; † 9. Oktober 2006 in Cholet) sind ein französisches Filmemacher-Paar, das in Italien lebte, seine Filme jedoch häufig in deutscher Sprache drehte. Ihre Filme gelten als schwer zugänglich, immer jedoch setzen sie sich auf politische Weise mit ihrem Thema auseinander. Sie bekamen von Kritikern in der Regel höchste Anerkennung, der Erfolg beim Publikum blieb schon allein aufgrund der strengen Film- und Bildsprache aus. Straub/Huillet folgen der brechtschen Forderung, dass die Schauspieler ihr Spiel als Zitat kennzeichnen und so dem Publikum die Illusion einer Geschichte verweigern sollen.


Zu sehen sind die Filme:
NICHT VERSÖHNT ODER ES HILFT NUR GEWALT, WO GEWALT HERRSCHT
D 1965, 53‘, 16mm, DF
In der Kölner Architektenfamilie Fähmel brechen anlässlich des 80. Geburtstags des Familienoberhauptes alte Konflikte und Auseinandersetzungen wieder auf.


DER BRÄUTIGAM, DIE KOMÖDIANTIN UND DER ZUHÄLTER
D 1968, 23‘, 16mm, DF
Straub hatte, einer Einladung von Fassbinder folgend, am Münchener Action-Theater eine gekürzte Fassung des Theaterstücks „Krankheit der Jugend“ von Ferdinand Bruckner inszeniert. Aus dieser Arbeit schuf er anschließend einen Kurzfilm, der die Geschichte der Figuren fortführte.


MOSES UND AARON
D 1974, 105‘, 16mm, DF
Formal strenge Verfilmung der gleichnamigen Oper von Arnold Schönberg, der durch seine Zwölftonmusik bekannt wurde.


Noch ein Hinweis: Der letzte von Jean-Marie Straub gedrehte Film KOMMUNISTEN wird am Dienstag, 27.6. um 20:00 Uhr in der interkulturellen Reihe „Allerweltskino“ laufen.
Ort: Off-Broadway, Zülpicher Str. 24, 50674 Köln.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

So 12.30 Uhr Film
Datum: Sonntag, 25. Juni, 12:30 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Der Film & TV Kameramann lädt in Kooperation mit der ifs internationale filmschule köln zur Podiumsdiskussion mit den Preisträgern des Deutschen Kamerapreises 2017.


Themen werden die prämierten Beiträge sein sowie die Frage, inwiefern aktuelle Trends der Bildgestaltung technologische Entwicklungen vorantreiben – oder ob es umgekehrt ist.

So 15.00 Uhr Film
Datum: Sonntag, 25. Juni, 15:00 Uhr
Preis: 6,50 €
6,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: KölnMusik in Kooperation mit der Kino Gesellschaft Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

F/GB 1966, 124‘, Blu-ray, digitale Fassung der ungekürzten mehrsprachige Originalversion mit deutschen Untertiteln, R: Gérard Oury, D: Louis de Funès, Augustin Bouvet, Terry-Thomas

Während des Zweiten Weltkriegs landen drei englische Soldaten nach dem Abschuss ihres Flugzeugs an verschiedenen Stellen im besetzten Paris. Mit der Hilfe des Malers Bouvet und des Dirigenten Lefort versuchen sie, den verabredeten Treffpunkt für die Flucht in die freie Zone zu erreichen. Vor allem Lefort zeigt sich zunächst widerwillig, muss aber umdenken, als die Deutschen bei ihm einen Fallschirm finden. Gemeinsam versuchen die fünf Männer fortan, die freie Zone zu erreichen.


An diesem Nachmittag haben Sie die einmalige Gelegenheit, den Film in der ungekürzten, mehrsprachigen Originalversion zu sehen.


Dieses Filmprogramm ist eine Begleitveranstaltung zu Sophie Karthäuser, Concerto Köln: Telemann am 27.6. in der Kölner Philharmonie.

Mi 19.15 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 28. Juni, 19:15 Uhr
Preis: 8,00 €
Tickets & weitere Infos: www.homochrom.de
6,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: homochrom
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

USA 2016, 95‘, DCP, R: Onur Tukel, D: Sandra Oh, Anne Heche, Alicia Silverstone

Die wohlhabend verheiratete Veronica und die erfolglose, lesbische Künstlerin Ashley waren sich schon auf dem College nicht grün. Viele Jahre später begegnen sich die beiden narzisstischen und egozentrischen Frauen auf einer Party und lassen ihre Aversionen aneinander aus – ein blutig-brutaler Kampf, bei dem alle Mittel recht sind.


Mit seiner kompromisslosen Satire über zwei hasserfüllte Karrierefrauen liefert Regisseur Onur Tukel einen filmischen Kommentar auf das Amerika der heutigen Zeit ab. Dabei ist CATFIGHT nicht nur dank seiner bis aufs Blut ausgefochtenen Seitenhiebe auf etliche amerikanische Missstände sehenswert, sondern auch als sensationell gespieltes Aufeinandertreffen der Stars Anne Heche (SECHS TAGE, SIEBEN NÄCHTE) und Sandra Oh (GREY’S ANATOMY).

Im Juli zeigt homochrom weitere Filmprogramme zum Kölner CSD
Infos unter www.homochrom.de

Mi 21.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 28. Juni, 21:00 Uhr
Preis: 8,00 €
6,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: homochrom
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

NZ 2017, 92‘, DCP, DF, R: David Farrier & Dylan Reeve

Der neuseeländische Fernsehjournalist David Farrier will einen Dokumentarfilm über ein eigenartiges, aber unterhaltsames Thema drehen: Wettbewerbskitzeln. Er ist über Videos gestoßen, in denen sich Menschen wettkampfmäßig kitzeln lassen, und beginnt nachzuforschen. Aber je tiefer er in die Thematik vorstößt, desto weniger gibt es für Farrier zu lachen: Hinter den Kitzelwettbewerben steht ein Imperium, welches Farrier mit homophoben Attacken begegnet, obwohl die Videos selbst vor Homoerotik nur so strotzen. Farrier lässt trotz Drohungen nicht locker und trifft sich in den USA mit ehemaligen Kitzelteilnehmern.


TICKLED ist ein Doku-Thriller. Was amüsant beginnt, wird durch mehrere Wendungen immer mysteriöser und düsterer. Der Film entwickelt sich zusehends zu einer erschreckenden Veranschaulichung, wie ein Tyrann mit genügend Geld und Gemeinheit weitgehend unbestraft manipulieren, bedrohen und ausbeuten kann. Aber trotz aller Schikane treffen die Filmemacher auch aufrichtige Kitzler und bewahren sich ihren Sinn für Humor.

Im Juli zeigt homochrom weitere Filmprogramme zum Kölner CSD
Infos unter www.homochrom.de

Do 19.00 Uhr Film
Datum: Donnerstag, 29. Juni, 19:00 Uhr
Preis: 6,50 €
5,50 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Filmforum NRW
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

I/AL 1966, 117’, 35mm, DF, R: Gillo Pontecorvo, mit Brahim Haggiag, Jean Martin
Mit einer Einführung von Prof. Dr. Nanna Heidenreich, ifs internationale filmschule köln

Appelle an die islamische Moral, Radikalisierung und Bombenattentate auf der einen, Checkpoints, Schikane und Folter auf der anderen Seite: In neorealistischer Manier erzählt SCHLACHT UM ALGIER vom algerischen Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich – und ist in seiner Darstellung von Terror und Gegenterror erschreckend aktuell.