Sa 20.00 Uhr Film
Datum: Samstag, 24. Februar, 20:00 Uhr
Preis: 12,00 €
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D 2017, 125‘, DCP, R: Gerrit Starczewski
Im Anschluss an den Film findet ein Filmgespräch mit Regisseur und Darsteller statt.

Pott Originale – Roadmovie ist eine Liebeserklärung an die unglaublichen Geschichten und Typen, die so vielleicht nur im Ruhrgebiet und beim Fußball zu finden sind. Und ein durch und durch verrücktes Machwerk von einem, dem diese Typen und Geschichten so ans Herz gewachsen sind.
Weitere Infos unter pottoriginale.de

So 11.30 Uhr Führung
Datum: Sonntag, 25. Februar, 11:30 Uhr
Referent: Margit Kugel
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
So 15.00 Uhr Film
Datum: Sonntag, 25. Februar, 15:00 Uhr
Preis: 10,00 €
Veranstalter: Allerweltkino e.V.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

TRK 2015; 83‘, DCP, OmdtU, R: Kazim Öz

In einem Gebirgsdorf in der Hozatregion bei Dersim lebt Großväterchen Zeynel – fast ein Jahrhundert alt – und Meister in zahlreichen Künsten: Instrumentenbau, Musizieren, Holzschnitzerei, Steinhauerei, das Verfassen von Gedichten, Eheführung und auch Imkerei. Opa Zeynel ist Verfasser zahlreicher populärer Lieder, seine Mitgifttruhen werden geschätzt und aufbewahrt. Die Instrumente, die er baut, kann er auch spielen: Baglama, Violine und die Langhalslaute Cura. Viele der traditionellen Steinhäuser in den Dörfern von Dersim wurden von diesem geschickten Mann erbaut. Die Dokumentation über Großvater Zeybnel und seine umfangreiche Familie gleicht der Reise von den Wurzeln einer Platane zu ihren Blättern. Und indem „White Sycamore“ neue Meister in der Nachfolge von Opa Zeynel entdeckt, zeugt er auch von familiären Banden, Sorgen und Freuden, die ihren Niederschlag in Melodien und Steinen finden.

So 15.00 Uhr Führung
Datum: Sonntag, 25. Februar, 15:00 Uhr
Preis: 2,00 €
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
Di 19.00 Uhr Film
Datum: Dienstag, 27. Februar, 19:00 Uhr
Preis: 2,50 €
Mitglieder der Freunde haben freien Eintritt
Veranstalter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig e.V. und der Fritz Thyssen Stiftung in Kooperation mit dem Filmforum NRW.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

USA, F, B, CH 2017, 95‘, DCP, OmU, R: Raoul Peck
Mit einer Einführung von Dr. Barbara Engelbach anlässlich der Präsentation „Black Power – Flower Power“.

Das Fotografenehepaar Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch dokumentierten in den 1960er Jahren die bewegten Zeiten in San Francisco, als die Black Panthers aus der Bürgerrechtsbewegung hervorgingen und Hippies im Stadtteil Haight-Ashbury neue Lebens- und Arbeitsformen probten. Das Museum Ludwig zeigt erstmals das gesamte Konvolut von 51 Fotografien. Aus diesem Anlass wird die Dokumentation des Regisseurs Raoul Peck über den amerikanischen Schriftsteller James Baldwin gezeigt. Sie basiert auf Baldwins, Ende der 1970er Jahre begonnenem Buch über die drei Größen der US-Bürgerrechtsbewegung, Medgar Evers, Malcolm X und Martin Luther King, die in den 1960er Jahren ermordet wurden. Peck verbindet diesen aus dem Off eingesprochenen Text mit Dokumentationsmaterial, das Baldwins Engagement im Kampf gegen Rassismus und für Bürgerrechte zeigt, aber auch auf die aktuelle Situation in den USA verweist. Der Film lebt wesentlich von Baldwins brillanter Sprache, die im Filmschnitt des Regisseurs sein kongeniales Pendant findet.

Mi 16.30 Uhr Führung
Datum: Mittwoch, 28. Februar, 16:30 Uhr
Referent: Ingeborg Keitel M.A.
Veranstalter: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse
Mi 19.00 Uhr Film
Datum: Mittwoch, 28. Februar, 19:00 Uhr
Veranstalter: ifs internationale filmschule köln im Rahmen des Filmforums NRW e.V.
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D 2016,106‘, DCP, OF, R: Florian Eichinger
Anschließend Gespräch mit dem Regisseur Florian Eichinger über seine Arbeit, moderiert von Jattina von Puttkamer (ifs).

Ein Familientreffen auf einem Schiff wird zum Wendepunkt im Leben des 39-jährigen Ingenieurs Markus. Als sein Sohn Adam von der gemeinsamen Toilettenpause mit Großmutter Renate eine kleine Schnittwunde davonträgt, erinnert sich Markus zum ersten Mal daran, was seine Mutter ihm angetan hat, als er selbst noch ein Kind war. Markus und seine Frau Monika sehen sich mit einer undenkbaren Wahrheit konfrontiert, einem Vergehen, das man einer Mutter nicht zugetraut hätte.


Florian Eichingers dritter Spielfilm »Die Hände meiner Mutter« ist nach »Bergfest« und »Nordstrand« der letzte Teil einer filmischen Trilogie über die Verstrickungen von Familiengewalt. Eichinger ist »ein eminent wichtiges Filmwerk« (FBW Deutsche Film- und Medienbewertung) gelungen, ein packender und bewegender Spielfilm, der für starkes, innovatives deutsches Kino steht.


Weltpremiere feierte der Film auf dem 34. Filmfest München und wurde dort zweifach mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet. Florian Eichinger bekam den Preis für die Regie, Hauptdarsteller Andreas Döhler wurde für sein Schauspiel geehrt. »(…) Hier wird von einem Schmerz erzählt, der so immens und so nachvollziehbar ist, dass es umso mehr dieser ganz besonderen und stets feinen Erzählweise bedarf, dieser klugen Psychologie der Figuren, der präzisen Schauspielführung, welche sich in allen Szenen wiederfindet. Ein Film, bei dem uns immer wieder der Atem stockte (…)«, so die Begründung der Jury.


Der Regisseur und Drehbuchautor Florian Eichinger arbeitete nach seiner Ausbildung zunächst als Redakteur, bildete sich auf Workshops und Seminaren fort und ist heute auch als Produzent und Jurymitglied tätig (u. a. beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2018 und beim Deutschen Drehbuchpreis). Er gilt als Spezialist für authentische, kraftvolle und überzeugende Charaktere.


An der ifs gibt Florian Eichinger vom 27.02. bis 02.03. unter dem Titel »Starke Charaktere spielen« einen Workshop für Schauspieler*innen.


Infos unter 0221-920188-231 oder info@filmschule.de

Do 17.00 Uhr Langer Donnerstag
Datum: Donnerstag, 01. März, 17:00 Uhr
Preis: 7,00 €
7,00 € (Ermäßigt)
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle

18–21h kunst:dialoge in der Sammlung
20h Live-Jazz von Der weise Panda


Nicht nur Otto Dix, Max Beckmann, Henri Matisse, Jackson Pollock oder A.R. Penck waren fasziniert vom Jazz – auch wir lieben das Freie, die Improvisation und die Virtuosität der Jazzmusik. An diesem beschwingten Abend spielt Der weise Panda live in der Sammlung und die enge Beziehung und Wechselwirkung von Jazz und bildender Kunst wird erlebbar. Die vier Musiker der Band kommen aus vier Richtungen und verdeutlichen vier Linien, die impulsiv auseinanderstreben, um dann mal
zärtlich, mal brachial wieder aufeinanderzutreffen. Der Reiz dieser Musik liegt letztlich genau in dieser Bewegung; und die Weisheit des Pandas besteht darin, damit zu spielen. Dabei schwingt er bisweilen sein Tanzbein, um ein anderes Mal andächtig aufzuhorchen und dabei dem leisen Puls einer Musik zu lauschen.


Der weise Panda hat 2015 den Sparda Jazz Award gewonnen, der jährlich im Rahmen der Düsseldorfer Jazz Rally vergeben wird. Unsere eigenen Nachwuchstalente der Kunstvermittlung, die beliebten kunst:dialoge werden an diesem Abend in der Sammlung Rede und Antwort stehen.


Eintritt:
Für alle Kölner*innen freier Eintritt in die Sammlung (Sammlung + Sonderausstellung = 7€ ab 17h). Bitte bringt euren Ausweis mit. Für alle anderen gelten die vergünstigten 7€ ab 17h für das gesamte Museum.


 


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Program:


6–9 p.m. kunst:dialoge in the permanent collection
8 p.m. Live jazz by Der weise Panda


Otto Dix, Max Beckmann, Henri Matisse, Jackson Pollock, and A.R. Penck were fascinated by jazz—and we also love the freedom, improvisation, and virtuosity of jazz music. On this lively evening, the band Der weise Panda will offer a live performance in the collection, where visitors can experience the close relationship and interaction between jazz and visual art. The four musicians in the band come from four different directions and illustrate four lines that impulsively diverge, only to reconvene, sometimes gently, and at others forcefully. The attraction of their music ultimately lies in precisely this movement, and the group shows a keen ability to play with it—at times with lively dance rhythms, and at others in a quiet pulse that encourages the audience to listen intently. Der weise Panda received the 2015 Sparda Jazz Award, which is presented annually as part of the Düsseldorf Jazz Rally.


Our own young talent, the popular kunst:dialoge team, will be available on this evening to answer questions in the permanent collection.



Admission: 
Free to the permanent collection for all Cologne inhabitants (permanent collection + special exhibition = €7). Please bring your ID. Everyone else pays only €7 for the entire museum, starting at 5 p.m.

Fr 16.00 Uhr Gespräch
Datum: Freitag, 02. März, 16:00 Uhr
Veranstalter: Museumsdienst Köln
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kasse

Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werkes vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und dem Departement Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net

Fr 19.00 Uhr Eröffnung
Datum: Freitag, 02. März, 19:00 Uhr
Veranstalter: Museum Ludwig
Zielgruppe: Alle

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 2. März 2018 um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde
herzlich ein.


Es sprechen:
Susanne Laugwitz-Aulbach, Beigeordnete für Kunst und Kultur der Stadt Köln 
Mayen Beckmann, Vorstandsvorsitzende Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig e.V.
Yilmaz Dziewior, Direktor Museum Ludwig
Julia Friedrich, Kuratorin Museum Ludwig


Günter Peter Straschek (1942 – 2009) war Filmemacher, Forscher und der wohl größte Kenner der Filmemigration aus Nazideutschland: So der Titel seiner fünfstündigen Fernseharbeit (1975), die über vier Jahrzehnte im Archiv des WDR schlummerte. Jetzt rückt das Museum Ludwig sie in das Zentrum der ersten Ausstellung zu Strascheks filmischem Schaffen. Zu sehen ist auch sein rigoroses Frühwerk, darunter zum ersten Mal der Kurzfilm Ein Western für den SDS, der 1968 beschlagnahmt, nie aufgeführt und deshalb zur Legende wurde.


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We cordially invite you and your friends to the opening of the exhibition on Friday, March 2, 2018, at 7 p.m.


Speakers:
Susanne Laugwitz-Aulbach, Head of Municipal Culture Department of the City of Cologne
Mayen Beckmann, Chairwoman Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig e.V.
Yilmaz Dziewior, Director Museum Ludwig
Julia Friedrich, Curator Museum Ludwig


Günter Peter Straschek (1942–2009) was a filmmaker, historian, and probably the most knowledgeable person about the Film Emigration from Nazi Germany, the subject of his fivehour television series from 1975, which lay dormant in the WDR archives for four decades. Now the Museum Ludwig is making this series the focus of the first exhibition on Straschek’s film work. His rigorous early work will also be on view, including for the first time his A Western for the SDS, which is legendary for having been  confiscated in 1968 and never shown.