Do 10.00 Uhr Film
Datum: Donnerstag, 14. Dezember, 10:00 Uhr
Preis: 3,00 €
nur mit Anmeldung beim jfc Medienzentrum, Tel.: 0221 – 130 56 150, info@jfc.info
Veranstalter: Filmforum NRW e.V. in Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

In der Reihe SCHULE DES SEHENS werden ausgewählte Filme aus der Reihe FILMGESCHICHTEN: Revolution als Schulkinoprogramm mit Einführungen und Filmgesprächen gezeigt.

DK,GB 2005, 109‘, DVD, R: Niels Arden Oplev, Spielfilm, FSK: ab 0, empfohlen ab 10 Jahren

(auf Wunsch auch anderer Termin möglich)
Dänemark im Sommer 1969. Der 13-jährige Frits lebt auf dem Land.
Nachdem sein Vater Peder mit Depressionen eingeliefert wird, legt sich seine Mutter Stine einen Fernseher zu. Frits erfährt so alles über die Studentendemonstrationen und den kürzlich ermordeten Martin Luther King. An seiner neuen Schule leidet er wie alle anderen Schüler unter der Tyrannei des prügelnden Direktors Lindum-Svendsen. Als Frits nach einem Streich vom Direktor fast das Ohr abgerissen wird, verlangen seine Eltern eine juristische Untersuchung. Doch der Vorfall soll unter den Teppich gekehrt werden. Frits lässt sich nicht entmutigen und streitet mit Hilfe seiner Familie und dem neuen und unkonventionellen Lehrer Freddie Svale für seine Rechte. Fast könnte man die Ereignisse an der Schule schon als eine Revolution bezeichnen.
Der Film gewann 2006 den Gläsernen Bären der Berliner Filmfestspiele als bester Spielfilm.

Do 19.30 Uhr Film
Datum: Donnerstag, 14. Dezember, 19:30 Uhr
Veranstalter: Filmforum NRW WDR
Zielgruppe: Erwachsene
Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

D 2017, 45‘,DCP,ein Film von Tina Srowig

Am 21. Dezember würde Heinrich Böll 100 Jahre alt. Zu seinen Lebzeiten war der Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger von 1972 ungeheuer präsent und bekannt, er stand mit seinem Engagement und seinen Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Fragen in der Öffentlichkeit, und seine Bücher wurden millionenfach gelesen, viele sogar als Schullektüre.


Nach dem Ende der Bonner Republik, der er in seinen Texten so genau und vielfältig den Spiegel vorgehalten hatte, geriet Heinrich Böll als Schriftsteller und als öffentliche Person ein wenig in den Hintergrund. Wer ihn zu seinem großen Geburtstag neu kennenlernen will, entdeckt eine Persönlichkeit mit verblüffend modernen, zeitlos aktuellen Seiten, mit Themen und Anliegen, die heute, weit mehr als 30 Jahre nach seinem Tod, wieder ganz neue Bedeutung haben: Antifaschismus, Pazifismus, Kampf gegen Medienhetze, persönliche Freiheit, Solidarität und umfassende Menschlichkeit.


Im Anschluss an die Präsentation der Dokumentation gibt es eine Gesprächsrunde mit der Autorin und einigen Interviewpartnern, die auch im Film auftreten. Danach zeigen wir noch einen ganz besonderen Filmschatz: „IRLAND UND SEINE KINDER“, eine WDR-Dokumentation aus dem Jahr 1961, konzipiert und geschrieben von Heinrich Böll.