Pro­gramm 2017

Hi­er eine Vorschau auf unsere noch kom­men­den Auss­tel­lun­gen im Jahr 2017.

Alle ver­gan­ge­nen Auss­tel­lun­gen fin­d­en Sie hi­er.

Ausstel­lung

HI­ER UND JET­ZT
im Mu­se­um Lud­wig.
Ree­na Spaul­ings

03.06.2017 - 27.08.2017

Seit 2004 ist Ree­na Spaul­in­gs als Kün­st­lerin, Ga­leristin und Ro­man­fig­ur in Er­schei­n­ung ge­treten. Die Rollen, in de­nen sie – und das Kün­stlerkollek­tiv, das sich hin­ter ihrem Na­men ver­birgt – agiert, greifen in­ei­nan­der. Mit dies­er Strate­gie un­ter­läuft sie die klas­sische Ar­beit­steilung des Kun­st­sys­tems und ver­wischt seine gän­gi­gen Hi­erarchien. Prä­gend für ihre Ar­beitsweise ist die Au­sei­nan­derset­zung mit den vielfälti­gen Bezü­gen (in­sti­tu­tionellen und ökonomischen, vor allem aber kun­sthis­torischen, lit­erarischen und pop-kul­turellen), die sich aus Ort und Zeit ein­er je­den Auss­tel­lungs­si­t­u­a­tion ergeben. Hi­er­aus en­twick­elt sie ihre in­haltliche The­matik und er­probt un­dog­ma­tische For­men der Auf­führungspraxis.

Ausstel­lung

Kunst ins Leben!
Der Samm­ler
Wolf­gang Hahn
und die 60er Jahre

24.06.2017 – 24.09.2017

Bere­its in den 1960er-Jahren bildete das Rhein­­land ein wichtiges Zen­trum für ein rev­o­lu­­tionäres Kun­st­gesche­hen: Eine neue, in­­ter­­na­­tio­n­al ver­net­zte Gen­er­a­­tion von Kün­st­­lerIn­nen widerset­zte sich der tra­di­­tionellen Kunst. Sie nutzte den Al­l­t­ag als In­­spi­ra­­tion­squelle und Al­l­t­ags­ge­­gen­stände als Kun­st­­ma­te­rial. Sie durch­brach die Grenzen der Kun­st­disz­i­p­li­­nen und ar­beit­ete zusam­­men mit Musik­erIn­nen, Lit­er­at­In­nen, Filme­­mach­erIn­nen und Tänz­erIn­nen. Am Puls dies­er Zeit be­­gann der Köl­n­er Res­­tau­ra­­tor Wolf­­gang Hahn (1924–1987) die neue Kunst zu er­w­er­ben und zu ein­er vielschichti­­gen Sam­m­lung mit Werken des Nou­veau Réal­isme, Fluxus, Hap­pen­ing, Pop Art und Konzep­tkunst zusam­­men­zu­­tra­­gen.

 

 

Ausstel­lung

Wern­er Mantz.
Ar­chitek­turen und Men­schen

14.10.2017 – 21.01.2018

Er ist bekan­nt als Fo­to­graf des Neuen Bauens: Während Wil­helm Riphahn und an­dere Ar­chitek­ten Kon­rad Ade­nauers Sied­lungspol­i­tik für ein mod­ernes Köln um­set­zten, er­hielt Wern­er Mantz (1901–1983) den Auf­trag, die Neubaut­en zu fo­to­gra­fieren. In ihr­er sch­warzweißen Strenge wirken die men­schen­leeren Ge­bäude, Räume und Straßen­züge in sei­nen Auf­nah­men kulis­sen­haft und monu­men­tal. Diese Bilder sind es, die Kölns ar­chitek­tonische Mod­erne über die Stadt­grenzen hi­naus bekan­nt machte.

Jamens Rosenquist, I Love You With My Ford, Öl auf Leinwand, 210 x 237,5 cm, ©VG Bild-Kunst 2016

Ausstel­lung

James Rosen­quist.
Paint­ing as Im­mer­sion
oder das Ein­tauchen ins Bild

18.11.2017 – 04.03.2018

Mit der groß an­gelegten Auss­tel­lung von James Rosen­quist (*1933) stellt das Mu­se­um Lud­wig er­st­mals die Werke die­s­es bekan­n­ten Kün­stlers der amerikanischen Pop Art dezi­diert im Kon­text ihr­er kul­turellen, sozialen und poli­tischen Di­men­sion vor. In der Zusam­men­schau mit teil­weise noch nie öf­fentlich präsen­tierten Archivun­ter­la­gen und vom Kün­stler als Quel­len­ma­te­rial bezeich­neten Doku­men­ten wird ein his­torisch­er Kos­mos er­schlossen. Denn die Bildfin­d­un­gen von James Rosen­quist re­sul­tieren in großem Maße aus seinem aus­ge­sproch­e­nen In­teresse an den poli­tischen Ereig­nis­sen sein­er Zeit.